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29 Rezensionen
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Hier wird auf bizarre und höchst amüsante Weise gestorben.,
Rezension bezieht sich auf: Die Kompanie der Oger: Sterben und sterben lassen! (Taschenbuch)
Mittlerweile hat man ja so viel Fantasy gelesen, dass man all die Klischeefiguren und Stereotypen nicht mehr ausstehen, geschweige denn ernst nehmen kann. Jeder einzelne Charakter in "Die Kompanie der Oger" entspricht nun genau seinem eigenen Stereotyp und scheint dies auch zu wissen. Die Laune der Figuren ist daher so ziemlich im Keller, das Grinsen des Lesers wird dafür jedoch umso breiter, wenn Martinez seine zahlreichen schrillen Nebenfiguren vorstellt, die zugegeben doch manchmal ein bisschen von der Norm abweichen. Da gibt es die beschriebene männerfeindliche Amazone, die sich zu ihrem Erschrecken in Ned verknallt, da gibt es einen zweiköpfigen Oger, der mit sich selbst Höflichkeiten austauscht, einen Ork, der vielleicht ein Kobold ist, dies aber bestreitet, ein Zigarette rauchendes Baumwesen, einen blinden Propheten, der die Zukunft hören kann, und vor allem jede Menge Kobolde, die zermatscht, getreten, verbrannt und gefressen werden. Zimperlich geht Martinez mit seinen Figuren wahrlich nicht um, den Bodycount treibt er - vor allem auf Seiten der Kobolde - fröhlich in die Höhe, ohne sich um Fragen der Ethik zu scheren, aber davon hat in der Kompanie der Oger wahrscheinlich eh noch nie jemand was gehört. Der Humor des Buchs - und da setzt sich A. Lee Martinez deutlich von den sofort ins Gedächtnis springenden Autoren Douglas Adams und Terry Pratchett ab - ist daher kohlrabenschwarz, mitunter sogar zynisch. Aber seit jenen anderen beiden Autoren hat es noch keiner geschafft, dem Leser ein derart permanentes Grinsen auf das Gesicht zu zaubern, geschweige denn ihn mehrmals dazu zu bringen, laut aufzulachen. Wenn Herr Martinez so weitermacht, muss er sich vor den anderen Größen humoristischer Fantasy ganz und gar nicht mehr verstecken. Der Humor dieses Buchs ist einfach mal top.Natürlich steht alles andere dieser Geschichte nur im Dienste der Lacherzeugung. Bizarre Nebenfiguren sind nur deswegen enthalten, weil sie so bizarr sind, ulkige Dialoge werden um ihrer selbst Willen vorgetragen und komische Dinge geschehen, ohne weitere Auswirkungen auf die Handlung zu haben. Diese ist fantasy-typisch anspruchsfrei, bleibt sich jedoch, wie der gesamte Roman, zu jeder Zeit selbst treu und ist ein kurzweiliger Spaß von Anfang bis Ende. Ein Buch also, bei dem der schnelle Lacher zählt und funktioniert, bei dem die gängigen Klischees des Genres gekonnt karikiert werden und bei dem auf bizarre Weise gestorben wird, dass es eine wahre Freude ist. Der einzige Grund, warum "Die Kompanie der Oger" dem letzten Buch Martinez, "Diner des Grauens", unterlegen ist, ist das Fehlen wirklich sympathischer Hauptfiguren. Aufgrund der Fülle an Charakteren bekommt kaum einer wirklich Raum, um das Herz des Lesers selbst mit seiner schlechten Laune zu erobern - und Never Dead Ned ist einfach zu sehr Loser, als dass man ihn wirklich mögen könnte. Nicht mal mehr das schafft er! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Zum Totlachen und Wiederauferstehen!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Kompanie der Oger: Sterben und sterben lassen! (Taschenbuch)
Ich habe erst vor kurzem den Tipp bekommen, Diner des Grauens zu lesen. Und als ich fertig war, waren die Erwartungen groß an Martinez' nächstes Buch, das (o Freude) schon bald erscheinen sollte.Nun ist es da das gute Stück und ich habe es binnen kürzester Zeit verschlungen und es genossen! Was hat der Mann doch für herrliche Ideen! In seinem neuen Roman sammeln sich beinahe alle jemals irgendwo aufgetauchten Fantasy-Figuren und interagieren auf die unmöglichste aller Arten miteinander... in einer Armee! Elfen, Orks, Menschen, Salamander, Amazonen, Kobolde, Sirenen, Orakel und was nicht sonst noch alles... diese ganzen Gestalten tummeln sich auf dem Abschiebebahnhof der Unmenschlichen Legion: Der Oger-Kompanie! Never Dead Ned - kein Unsterblicher Mensch im eigentlichen Sinne - wird dorthin versetzt, weil man der Ansicht ist, daß er das Zeug dazu hat, den verwarlosten und disziplinlosen Haufen wieder auf Vordermann bringen zu können. Und wenn nicht? Na, egal, wird er eben Berserker. Schließlich ist er unsterblich... wenigstens weigert er sich immer beharrlich tot zu bleiben. Und so beginnt der Schrecken... für alle. Irgednwie. Oder so. Ein gar köstliches Buch, das dem Zwerchfell hervorragend mundet und das nun beharrlich nach mehr schreit! Mehr Martinez! Und zwar dalli! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ich wäre beinahe gestorben vor lachen!,
Rezension bezieht sich auf: Die Kompanie der Oger: Sterben und sterben lassen! (Taschenbuch)
Hallo ihr Lieben,als ich mir vor gut einem Jahr das "Diner des Grauens" geholt habe, wusste ich nicht so recht was ich zu erwarten hatte - es war zum brüllen komisch und ich habe es seitdem bestimmt schon 100 mal empfohlen. Nun kommt das neue Werk. Hm, keine Werwölfe, auch keine Vampire aber die Zombies sind wieder dabei. Also nun die grosse Frage - wo soll ich anfangen? Bei dem Hauptcharakter Never Dead Ned? Gut, es handelt sich hierbei um einen der wenigen Menschen in diesem Buch und er trägt seinen Namen zu Recht. Er wurde schon erdolcht, mit den Krallen zerschnitten, mit dem Schwert umgebracht und auf 46 andere Arten getötet. Zumindest am Anfang des Buches, den im Laufe der Geschichte werden es noch ein paar mal mehr. Einmal wurde ihm beim getötet sein Arm abgetrennt, als er wieder angenäht wurde entwickelte er ein Eigenleben. Während Ned also ein netter Kerl ist, schlägt Arm auch gerne mal zu... Oder sollte ich bei seiner Crew anfangen? Denn erst ab Seite 50 geht das Buch RICHTIG los!! Er muss eine Kompanie befehligen die sich wie folgt zusammensetzt: Ein blinder Hellseher/Orakel, der die Zunkunft zu 89 % richtig hören und zu 98% richtig riechen kann. Ein Siamesischer Oger-Zwilling - ein Körper mit zwei Köpfen. Das ist schon aussergewöhnlich, der Charakter hingegen ist noch seltsamer, er / sie sind die höflichsten Oger die ich je erlebt habe. Sie wagen es nicht sich zu unterbrechen, gehorchen aufs Wort und sind gar liebreizend. Mit einem Wort: NERVTÖTENT! Als nächstes ein Formwandler. Ein Kobold, der Feenblut in der Familie hatte. Die Ur-Ur-Ur Grossmutter hatte mal was mit einem Heinzelmann. Er spricht aber nicht gerne darüber! Bei ihm kommt es mal vor, daß er sich verwandelt, beispielsweise in einen Eimer oder eine Katze, und sich dann nicht mehr zurückverwandeln kann. Auch ne tolle Gabe, oder? Zu seiner Kompanie gehört auch eine Salamanderfrau, die immer wieder ihre Farbe wechselt, je nach Gefühl und alles in brannt setzt. Die Echse versteht sich seltsamerweise sehr gut mit dem En.. oh, ne, Baumwesen. Der ist sehr leicht reizbar und fühlt sich bei jeder Kleinigkeit direkt diskreminiert. Das sind nur ein paar, noch dazu kommt eine Sirene, eine unsaubere Elfe, eine Amazone die sich in den guten Ned verknallt, der kleinste + gebildetste Oger der Welt, ein Kamikazeflieger und noch viele mehr. Die Story: Krieg bedeutet Geld und Geld ist gut! Ned arbeitet zunächst in einer Buchhaltung wird aber als Hauptmann in die Kompanie versetzt, weil er 1. als Buchhalter dort ein wenig für schwarze Zahlen sorgen soll 2. die ausgewöhnliche Fähgikeit hat nicht gleich zu sterben, wie es in dieser Legion so Tradition ist und 3. (was am wichtigsten ist) nicht mehr unbedingt gebraucht wird. Nachdem er direkt am ersten Tag mal wieder stirbt (er wird diesmal zerquetscht) wird er dort willkommen geheissen, indem er erst beklaut und dann von der Sirene flachgelegt wird. Ich merke schon, ich könnte noch soviel über dieses Buch erzählen. Aber um es kurz zu machen, nach den ersten 50 Seiten, die zugegebenermassen mittelmässig waren, wird das Buch superwitzig. Wieder einmal ein gelungenes Werk von A. Lee Martinez. Wer Diner des Grauens gut fand, wird hier nicht enttäuscht, auch wenn es ne andere Thematik ist. Kaufen, lesen und nicht weiter nachdenken. Ein netter Zeitvertreib mit Lachgarantie! Wem dieses Buch gefallen hat, sollte sich mal bei Robert Asprin und seiner Dämonensaga umschauen. in diesem Sinne, Viel Spass Mel Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4.0 von 5 Sternen
Never Dead Ned ist ein Kultcharakter,
Rezension bezieht sich auf: Die Kompanie der Oger: Sterben und sterben lassen! (Taschenbuch)
Martinez schreibt mal klassische Fantasy und meint es dann doch nicht so ganz ernst. Never Dead Ned ist ein toller Charakter und auch die Oger, Orks und die Amazone und die ... Am Ende wird es zwar etwas wirr, aber das tut dem Spaß nicht weh.
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3.0 von 5 Sternen
Fantasy-Held wider Willen,
Von AS (IN) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Kompanie der Oger: Sterben und sterben lassen! (Taschenbuch)
Unterhaltsamer Fantasyschmöcker mit einem Umfeld von Aggressionen, Emotionen, Intriege und mythologischen Kreaturen - in z.T. neuer Interpretation - um einen meist unfähigen, passiven Helden.Über weite Strecken entwickelt sich die Geschichte etwas zäh, besticht aber dadurch, dass sie kein Abklatsch bekannter Fantasy-Abenteuer in anderem Gewand ist. Den Beschreibungen der Dämonen und Zerstörungen haftet eine merklich gewollte Effekthascherei an, die nicht wirklich überzeugt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3.0 von 5 Sternen
dkdo,
Rezension bezieht sich auf: Die Kompanie der Oger: Sterben und sterben lassen! (Taschenbuch)
Das Buch hat leider nicht die Klasse von "Dinner des Grauens". Aber wer eine leichte Kost für zwischendurch sucht ist hier genau richtig. Und ein paar Lacher sind auf alle Fälle dabei. Für den Preis ein gutes Buch.
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5.0 von 5 Sternen
Für Fans von humorvoller Fantasy nur zu empfehlen,
Von Andi (Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Kompanie der Oger: Sterben und sterben lassen! (Taschenbuch)
Mit einer großen Menge Humor greift A. Lee Martinez klassische Fantasy-Figuren und deren Klischees auf und verdreht sie ins Gegenteil. So ist z.B. die Hauptfigur Ned das Musterbeispiel eines Antiheld. Er steht öfter mal auf dem Schlauch und hat keine besonderen Fähigkeiten außer ziemlich oft zu sterben. Aber gerade dieses Gewöhnliche ist wichtig für die Geschichte und macht Ned sehr sympathisch.Wer hier aber humorvolle Passagen wie etwa von Terry Pratchett erwartet, die einem ein Grinsen aufs Gesicht treiben, wird enttäuscht sein. Martinez schreibt eher so, dass man beim anschließenden Nachdenken über die gelesenen Abschnitte denkt: "Oh man, was für ein verrückt war das denn grade". Sprachlich fand ich das Buch etwas besser als Martinez's Debüt "Diner des Grauens". Inhaltlich kann man die Bücher nicht vergleichen, da sie beide in ganz unterschiedlichen "Welten" spielen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4.0 von 5 Sternen
Humorvoll bis zur letzten Seite!,
Rezension bezieht sich auf: Die Kompanie der Oger: Sterben und sterben lassen! (Taschenbuch)
Nachdem ich "Eine Hexe mit Geschmack: Mit doppelter Portion Menschenfleisch!" gelesen hatte und total begeistert davon war, konnte ich es gar nicht abwarten, ein weiteres Buch von Martinez zu lesen!Hab mir gleich "Die Kompanie der Oger" zugelegt und fand es mindestens gleich, wenn nicht sogar noch lustiger!! Es gibt wenige Bücher, bei denen ich laut loslache, während ich sie lese - aber das ist auf jeden Fall eines davon! Es war total erheiternd und ich konnte das Buch einfach nicht weglegen, bis ich es fertig gelesen hatte! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4.0 von 5 Sternen
liebenswerter Antiheld,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Kompanie der Oger: Sterben und sterben lassen! (Taschenbuch)
Martinez schafft es unvergleichlich gut, seinen Charakteren den Loserstempel aufzudrücken um sie danach so liebenswert zu zeichnen, dass man sie einfach mögen muss.Never Dead Ned ist hierbei der Archetyp des Antihelden und je weiter man sich durch die Geschichte liest, desto mehr leidet man mit ihm mit. Ein wirklich urkomisches und liebevoll geschriebenes Buch voller witziger Ideen und herrlichen Charakteren... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3.0 von 5 Sternen
Gute Idee, merkwürdiges Ende,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Kompanie der Oger: Sterben und sterben lassen! (Taschenbuch)
Ich habe Wochen überlegt, bevor ich mir das Buch schließlich gekauft habe. Die Idee hat mich wirklich begeistert. Gelacht habe ich die ganze Zeit, aber bis zum letzten Drittel habe ich mich gefragt, wie witztig dann erst das Ende wird... Naja, gelacht habe ich da immer noch, aber die Idee, mit der das Buch so gut angefangen hat, war wohl da schon erschöpft. Also, etwas enttäuschend, aber immer noch gute Unterhaltung!
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Die Kompanie der Oger: Sterben und sterben lassen! von A. Lee Martinez (Taschenbuch - Oktober 2007)
EUR 10,95
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