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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umweltschutz als zentrales Thema in einem Fantasyroman?
"Rodraeg Talavessa Delbane - träumt in Kuellen und wird erweckt". So wird Rodraeg im Anhang des Buches beschrieben. Der Rathausschreiber träumt von Mammuts, die längst ausgestorben sind in seiner Welt. Naenn, das wunderschöne Schmetterlingsmädchen ist die Erweckerin. Sie führt Rodraeg nach Warchaim, um dort mit ihm eine Truppe...
Veröffentlicht am 2. Juli 2010 von Susanne K. (Literaturschock.de...

versus
6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Im Vergleich zu früher eher schwach
Wenn man die anderen Bücher von Tobias O. Meissner kennt, dann erscheint einem Die dunkle Quelle eher langweilig. Als Rollenspieler hat man ständig das Gefühl eine Rollenspiel Gruppe vor sich zu haben, deren Abenteuer hier erzählt werden. Leider schafft es Meissner nicht seine Charaktere so interessant werden zu lassen wie in "Das Paradies der...
Veröffentlicht am 26. September 2005 von Robert Meyer


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umweltschutz als zentrales Thema in einem Fantasyroman?, 2. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Die dunkle Quelle. Im Zeichen des Mammuts 01. (Taschenbuch)
"Rodraeg Talavessa Delbane - träumt in Kuellen und wird erweckt". So wird Rodraeg im Anhang des Buches beschrieben. Der Rathausschreiber träumt von Mammuts, die längst ausgestorben sind in seiner Welt. Naenn, das wunderschöne Schmetterlingsmädchen ist die Erweckerin. Sie führt Rodraeg nach Warchaim, um dort mit ihm eine Truppe zusammenzustellen, die für den "Kreis" tätig werden soll. Die Aufträge liege noch im Dunkeln, doch alle sollen dem Schutz des Landes, der Umwelt und der Tiere dienen.

Umweltschutz als zentrales Thema in einem Fantasyroman? Kann das gutgehen? Es kann! Und Tobias O. Meißner zeigt, wie es geht. Sobald Rodraeg seine Truppe "Das Mammut" zusammengestellt hat und mit ihr zum ersten Auftrag zieht, mutet die kleine Gruppe wie eine Anzahl von Greenpeace-Aktivisten an. Wie auch unsere Welt wird Rodreags Kontinent von rücksichtslosen Menschen ausgebeutet und verschmutzt und obwohl es sich eigentlich um einen Fantasyroman handelt, könnte man die Geschichte nahezu 1:1 auf uns übertragen. Im Zeichen des Umweltschutzes steht auch das Buch selbst, das deshalb auch auf FSC-zertifiziertem Umweltpapier gedruckt wurde. Leider lässt dafür Qualität der Bindung etwas zu wünschen übrig und es ist nahezu unmöglich, das Buch zu lesen, ohne Knicke im Buchrücken zu fabrizieren.

"Die dunkle Quelle" ist der erste Teil einer voraussichtlich 12teiligen Fantasysaga, durch die sich das Thema "Umweltschutz" als roter Faden ziehen wird. Jedes Buch soll aber weitgehend abgeschlossen sein und ohne sog. Cliffhanger enden. Dies kann ich zumindest für "Die dunkle Quelle" bestätigen.

Tobias O. Meißner Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Ohne lange Vorrede ist man gleich drin im Geschehen, obwohl die Mission des "Mammuts" durch das Finden des Teams, des Herrichten des Hauses und schließlich des Wartens auf den eigentlichen Auftrag erst etwas zögerlich gestaltet. Die beschriebenen Charaktere zeichneten sich für mich vor allem durch ihre Tiefe aus. Schnell meint man die Personen zu kennen, lernt sie schätzen oder erkennt, dass man es vorziehen würde, ihnen aus dem Weg zu gehen. Seltsamerweise blieb mir ihr Aussehen zum großen Teil verborgen. Gesichtslose Gestalten mit Charakter.

Ein Buch, das ich jedem empfehlen kann, der sich für unsere Umwelt interessiert und der gerne ein spannendes Fantasybuch mit einer etwas anderen Handlung lesen möchte.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine zusammenfassende Beschreibung der ersten sechs Bände, 12. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Die dunkle Quelle. Im Zeichen des Mammuts 01. (Taschenbuch)
Ich habe nun vom >>Mammut << alle ersten sechs Teile zu Ende, und diesen ersten Teil schon mindestens drei Mal gelesen. Meiner ursprünglichen Kritik vom 12. November folgt der Versuch einer Charakteristik der ersten sechs Teile. Es soll beschrieben werden, was diesen Zyklus ausmacht und wie dieser umgesetzt ist, natürlich ohne dabei so viel Inhaltliches zu verraten, dass die Spannung aus einem der Bände genommen werden könnte.

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Außergewöhnliche und darum sehr interessante Fantasy

Dieses Buch führt in den Mammut-Zyklus ein. Es wird der Ort des Geschehens sowie die gesellschaftlichen Verhältnisse beschrieben.
Anders als bei einer typischen High-Fantasy-Geschichte fehlt hier der schwertkämpfende Held a la Aragorn, dem so gut wie nichts aus der Bahn werfen kann, oder der noch unbedarfte Zauberlehrling, in dem das gewisse Etwas steckt, um die Welt vor dem Bösen zu retten.
Der Held in dieser Geschichte ist ein Schreiber. Dieser Umstand führt dazu, dass man sich sehr schnell in die Hauptfigur einfühlen kann, da wir in Deutschland selbst überwiegend als Dienstleister tätig sind. Die zentrale Figur bekommt ein Schwert in die Hand und sollte es zu führen verstehen, wenn er sich und seine schöne Begleiterin vor der rauen Welt schützen will, er muss bereit dazu sein auch Gewalt anzuwenden, um beauftragte Ziele erreichen zu können. Diese damit verbundene problemhaltige Umstellung der Lebenshaltung kann der Leser nur zu gut nachvollziehen.
Nach der Einführung erfolgt das Zusammenfinden von den Gefährten, die Zusammenstellung der Gruppe von Menschen, die sich das Mammut nennt. Und das ist wohl das einzige, was noch an Tolkiens HdR erinnert. Es war spannend zu lesen, wer sich dem Mammut anschließt. Inmitten ihres ersten Auftrags kommt es zu einer Situation, die meines Erachtens erneut relativ untypisch für eine Fantasygeschichte ist. Die Gefährten werden von denen als unbesiegbar geltende Kruhnskrieger gefangen genommen und zur Arbeit gezwungen. Ein anderer Fantasy-Autor hätte die Befreiung der Gefangenen z. B. binnen kürzester Zeit in einer spektakulären Szenerie beschrieben. Hier jedoch scheint die Gefangenschaft eine Ewigkeit anzudauern, was der Gefangenschaft eine gewisse Tiefe verleiht.
Die Hauptcharaktere werden allesamt super beschrieben, sodass der Leser fast jeden ins Herz schließt und das Umweltproblem, Gewässerverschmutzung, wird sehr intelligent in das Abenteuer eingebunden, sodass der Leser sich keineswegs damit belästigt oder gar gelangweilt fühlen muss, von besserwisserischen oder aufklärenden Moralpredigten lesen zu müssen.

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Dieser Mammut-Zyklus ist auf insgesamt zwölf Bände geplant. Diese hohe Anzahl kann erschreckend wirken, weil man befürchten könnte, dass man diese Reihe nie zu Ende gelesen bekommt, wenn man sie einmal angefangen hat, weil z.B. der Verlag den Hahn plötzlich zu dreht. Dazu sei gesagt, dass Tobias O Meißner absolut dazu gewillt ist, sein selbsternanntes Lieblingsprojekt zum Ende zu bringen.
Entstanden ist dieser Zyklus auf Grundlage eines in den 90-er Jahren erarbeiteten Gesamtplots für einen Roman, den Tobias O Meißner wiederum mit Freunden innerhalb von sieben Jahren (in zwölf Sitzungen) als Rollenspiel durchgespielt und dokumentiert hat. Aus diesen Rollenspielergebnissen schrieb er dann wiederum diese Romane. Somit kommt der >>Mammut<<-Geschichte eine vom Autoren unabhängige Variable hinzu, die sich in den Entscheidungen oder Handlungsweisen der Rollenspieler ausdrückt, nicht alles ist also rein Autorenbestimmt.
Jeder Einzelband funktioniert für sich, enthält also eine abgeschlossene Geschichte. Allerdings sollte man schon ein Teil nach dem anderen lesen, um wirklich mitbekommen zu können, wie sich nicht nur die Geschichte sondern auch die Charaktere von Abenteuer zu Abenteuer entwickeln. Die Entwicklung der Charaktere ist in dieser Reihe nicht unmittelbar zu entnehmen, sie äußert sich vielmehr in den Verhaltensweisen und Entscheidungen, welche die Akteure auf Grund von bereits Erlebtem und Erfahrenem treffen. So erlebt man beispielsweise, wie aus einem mitläuferischen, unreflektierenden Schwertkämpfer ein verantwortungsbewusst handelnder Krieger wird. Um die Tiefe der Charaktere zu erkennen sollte man also bereit dazu sein, auch zwischen den Zeilen zu lesen!
Zur Philosophie Tobias O Meißners gehört es u.a. auch eine Idee niemals zu wiederholen und stilistisch abwechslungsreich zu schreiben, das vor allem für diesen auf zwölf Bänden geplanten Zyklus sehr wichtig ist, um keine Langeweile oder Vorhersagbarkeit im Leser auszulösen. Dies erreicht er im >>Mammut<<, indem er es - um nur ein Beispiel zu nennen - zu einem Fantasy-Crossover wagt: Der fünfte Teil ist im Grunde ein Krimi in der Fantasy-Welt des >>Mammuts<<.
Auch nach zehn gelesenen Meißner-Büchern werde ich immer wieder überrascht, was in seinen Büchern passiert, was nicht nur ein Beleg dafür ist, dass sich Grundideen niemals wiederholen, sondern das auch zeigt, dass der Autor zu wirklich allem fähig ist. Ins Herz geschlossene Akteure werden ermordet, der Hauptprotagonist nimmt in einem Buch nur eine Nebenrolle ein, oder Tobias O Meißner bringt es fertig, aus der Geschichte herausgewachsene Probleme, Herausforderungen und Aufgaben, die zusammengenommen ausgezeichnetes Material und Brisanz aufbringen können, um einen ganzen eigenen Roman damit zu füllen, binnen weniger Seiten derart darzulegen, dass dem Leser aus Verwirrung, Entsetzen oder Ärger einfach nur noch die Spucke weg bleibt.
Solch und weitere emotional mitreißende Momente schafft Meißner immer wieder, außerdem auch in Momenten, wenn ein jahrelanges vor sich Hindümpeln eines Protagonisten in den Leser projiziert wird, ohne dabei direkte Worte zu benutzen, oder wenn die um den Protagonisten befindliche Atmosphäre auf den Leser transportiert wird, wenn um einen selbst auf einmal alles in neblig, nasskühlem nebelweiß getaucht ist, durchsetzt von immer wieder vorbei fliegenden bunten paradiesischen Vögeln, um durch diese Bilder das Gefühl von Hoffnung und bevorstehender Freiheit zu bekommen.

Dieser erste Teil sollte meines Erachtens nicht als Repräsentant des gesamten Zyklus gesehen werden, denn hier werden die Tore in die Welt des >>Mammuts<< erst geöffnet. Ich selbst wurde erst nach dem zweiten Teil >>Die letzten Worte des Wolfs<< davon überzeugt, dass der Zyklus genau das ist, wonach ich so lange gesucht hatte: Eine innovative, intelligent-komplexe Fantasygeschichte eines deutschen Autors. Bis zum sechsten Teil wurde ich nicht enttäuscht!
Der Leser taucht ein in die Welt eines Kontinents, die von einer Königin regiert wird, die um die Macht zu wahren oder auszuweiten in alle erdenkliche Richtungen aktiv wird. So möchte sie zum Beispiel die Quellen der vier Elemente, Feuer, Wasser, Erde und Luft ausfindig machen, diese studieren oder gar ausbeuten lassen. Mächtige Krieger aus einer anderen Welt suchen magische Wesen auf dem Kontinenten auf, um aus deren Magie Energie für ihre eigene Welt zu beziehen, die Riesen - einst mächtig und damit beauftragt, Schattenwesen vom Kontinent zu befreien - sind nun ohne Magie und suchen sich in Sicherheit vor den Menschen, grauenhafte Wissenschaftler üben sich in folterhaften Experimenten, um mehr Wissen über die >>Grenzen des Schmerzes<< zu erlangen, kaltblütige Auftragskiller überwinden auf magische Art und Weise die Zeit, um Serienmorde sorgfältig zu planen, und Götter scheinen am Kontinent die Lust verloren zu haben, überlassen den Menschen, den Untergrund-, Schmetterlings-, Spinnen- und Affenmenschen sowie den Riesen ihr eigenes Schicksal. (Man mag diese genannten Völker auf den ersten Blick als Pendant zu bereits bekannten Völkern sehen, wie etwa Schmetterlingsmensch = Elf, aber diese unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht; sie sind z.B. im Gegensatz zu den Elfen friedsamer oder gar kurzlebiger als Menschen)
Diesen und noch höher gestellten Problemen stellt sich eine kleine Gruppe, die sich das Mammut nennt.

Dieses Projekt als >>Öko-Fantasy<< zu etikettieren kann auf den ersten Blick verwerfliche Wirkung haben. Wenn man den Begriff Ökologie aber genauer betrachtet und es als komplexes System begreift, welches nur durch eine nicht funktionierende Stellschraube zum Erliegen kommen kann, der wird erkennen, dass hinter dieser Bezeichnung mehr als nur eine Phrase steckt.
Tobias O Meißner selbst stellt als grundsätzliche Idee seines Projekts die Suche nach den Mammuts an:
>> In meinem Romanzyklus "IM ZEICHEN DES MAMMUTS" geht es um genau dies: Wie kann etwas Ausgestorbenes, etwas, das unwiederbringlich verloren und schon beinahe vergessen war, wieder in die Welt zurückgebracht werden? Selbstverständlich [...] mit Hilfe von Magie und ihren Rätseln. Was können einzelne Menschen oder eine Gruppe von Menschen tun, um [...] der Welt ein sagenhaftes Geschenk zu machen? Denn ist es nicht eigentlich das, wovon Fantasy-Literatur immer handeln sollte? Von der Möglichwerdung des Wunderbaren, dem Urbarmachen des Unvorstellbaren, dem besänftigenden Eindringen des Märchens in die unnachgiebigen Konturen der Realität?<< Zitatende.

Ein wichtiger Bestandteil dieser Reihe ist es, trotz der Fantasykleidung die Nähe zur Realität zu wahren. So lassen sich immer wieder auch Projektionen auf unsere eigene Welt zu. Dies zeichnet sich aus, indem alles und jeder nicht übernatürlich dargestellt wird. Magiern zum Beispiel sind Kräfte und Fähigkeiten beschränkt und es gibt hier keine Überhelden sodass auch sie allesamt antastbar sind und durch ihre menschlichen Züge in aller Mannigfaltigkeit, mit allen Stärken und Schwächen ausgezeichnet sind.
Der allwissende Erzähler hält sich mit seinen Informationen insgesamt relativ zurück, diese werden in diesem Zyklus eher immer durch die Figuren zusammengetragen und die Sprache ist absichtlich zeitgemäß gehalten, sodass ein guter Lesefluss garantiert ist.
Wer detailverliebte Darstellungen in Fantasy-Geschichten bevorzugt, in denen seitenweise historische Eckpunkte eines Volkes, Landschaften oder Personen beschrieben werden, der ist mit diesem Zyklus schlecht beraten, denn Tobias O Meißner bringt es entweder schnell auf den Punkt oder lässt eben auch den Leser Freiraum für eigene Fantasie und Kreativität. Dies resultiert auch aus dem Vorhaben des Autors, darauf zu verzichten >>viel zu reden, aber nichts zu sagen<<. Meißner versucht auf jeder Doppelseite etwas Interessantes zu bringen, wie eine Metapher, märchenhaft-bezaubernde Bilder, abstrakt beschriebene Darbietungen, eine überraschende Wendung oder Handlung, feinsinnigen Humor, Rätsel zum mitgrübeln oder auch dramatische, actiongeladene bis hin zu entsetzliche, blutige Szenen.
Alles wird geboten, darum bin ich absolut davon überzeugt, dass man nach dem zwölften Band zurück blicken wird auf ein einzigartiges Fantasy-Literaturprojekt, von einem Autor aus deutschem Lande, der stilistische Wiederholungen meidet, innovative Ideen hat und stets unberechenbar und zu allem fähig ist.

(Stand: März 2011)
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5.0 von 5 Sternen tolle reihe, 23. Oktober 2014
meissner puzzelt im lauf der bücher die erdachte welt und die figuren immer mehr zusammen- will sagen,alles gewinnt fortwährend an substanz,format und tiefe. die helden sind keine supermänner sondern fallen auch öfter mal auf die nase und wachsen mit ihren aufgaben,während sie diverse aufgaben im rahmen des umweltschutzes lösen müssen.
das ganze ist spannend,detailliert,komplex und sorgfältig im aufbau
gefällt mir fast so gut wie david eddings,der meissner aber den trockenen humor voraus hat
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genialer neuer Fantasy-Zyklus, 15. Juni 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die dunkle Quelle. Im Zeichen des Mammuts 01. (Taschenbuch)
Wer Tobias O. Meißner kennt, weiß um sein herausragendes schriftstellerisches Talent. Mit "Die dunkle Quelle" hat er nun einen waschechten Fantasy-Zyklus geschrieben, der mit allem aufwartet, was man für eine lange Lesenacht braucht: tolle, liebenswürdige Charaktere, eine spannende Handlung und bemerkenswerten Einfallsreichtum. Der Mann ist wohl einer der Besten des Genres, und wer das verpasst, ist selber schuld.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Im Vergleich zu früher eher schwach, 26. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Die dunkle Quelle. Im Zeichen des Mammuts 01. (Taschenbuch)
Wenn man die anderen Bücher von Tobias O. Meissner kennt, dann erscheint einem Die dunkle Quelle eher langweilig. Als Rollenspieler hat man ständig das Gefühl eine Rollenspiel Gruppe vor sich zu haben, deren Abenteuer hier erzählt werden. Leider schafft es Meissner nicht seine Charaktere so interessant werden zu lassen wie in "Das Paradies der Schwerter" und die Handlung ist auch nicht so mitreissend wie in "Starfish Rules". Das gleiche gilt auch für die Sprache die verwendet wird.
Alles zusammen ist Die dunkle Quelle immernoch ein solider Fantasyroman, bleibt aber im vergleich zu anderen Büchern des Autors weit zurück.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Folgebände dringend erwartet, 5. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die dunkle Quelle. Im Zeichen des Mammuts 01. (Taschenbuch)
Mit seinem neuesten Werk zeigt Tobias O. Meißner auch seine schriftstellerische Vielseitigkeit, denn es erwartet den Leser wieder ein ganz anderer Stil als z.B. in "Paradies der Schwerter" oder "Hiobs Spiel". Die Handlung spielt sich in einer Art von "realischem Fantasy-Setting" ab, durch die Umweltthematik zudem mit einem reizvollen modernen Bezug versehen. Vor allem besticht das Buch m.E. durch die äußerst glaubwürdigen Charaktere und einen, bei zwar langsam geschlagenem Spannungsbogen, unglaublich fesselnden Verlauf, der erahnen läßt, welche Dimensionen und überraschenden Wendungen die Geschichte noch bereithalten mag. Von daher bleibt nur zu hoffen, daß die Folgebände bald und zahlreich erscheinen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schöne Idee, Gute Umsetzung, Toller Auftakt, 4. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die dunkle Quelle. Im Zeichen des Mammuts 01. (Taschenbuch)
Der Auftakt zu Tobias O. Meißners Mammut-Zyklus hat mir sehr gut gefallen und das sind die Gründe meiner Begeisterung:

- Die Idee ist großartig und - was viel wichtiger ist - wirklich gut umgesetzt.
- Die Charaktere sind extrem sympathisch, vielschichtig und greifbar. Sie und ihre Beziehungen untereinander entwickeln sich im Lauf der Geschichte wirklich schön.
- Es gibt nicht nur Gut und Böse, die Verwicklungen sind etwas komplizierter und lassen auf interessante Wendungen im Lauf der nächsten Bände hoffen.
- Es macht einfach Spaß mit Rodraeg und seinen Freunden durch den Kontinent zu wandern und Abenteuer zu erleben. Ich habe als Leser das Gefühl, ein stummer Teil des Mammuts zu sein.
- Obwohl der Mammut-Zyklus vermutlich die Augen für unsere Umweltzerstörung öffnen soll (falls sie überhaupt bei jemandem noch geschlossen sind...), steht nicht der erhobene Zeigefinger, sondern der Spaß am Abenteuer im Vordergrund.

Was mich ein wenig irritiert hat war die teils zeitgenössische Sprache, die von den Protagonisten in einem mittelalterlichen Ambiente verwendet wird. Aber es ist ein Fantasy-Roman und kein historischer, darum konnte ich mich im Laufe der Lektüre damit anfreunden.

Außerdem sollte man sich als Leser darauf gefasst machen, dass der erste Band mit der Welt und der Thematik bekannt machen soll, daher gibt es nicht ab Seite 1 furiose Action. In der ersten Hälfte werden wir mit den Charakteren und dem Kontinent bekannt gemacht. In der zweiten nimmt das Abenteuer mehr Fahrt auf.

PS: Ich weiß, ich weiß, es ist blöd, aber ich gehöre nun mal zu den Tolkien-Auf-Einen-Podest-Erhebenden und kann nicht anders, als Vergleiche anzustellen. Mein "Urteil" diesbezüglich: Die Geschichte vom Mammut hält einem Vergleich locker stand und ist dennoch weit von einer Kopie entfernt. Daher sowohl für Tolkien-Freaks als auch für -Verweigerer empfehlenswert.

PPS: Der Klappentext spoilert extrem. Er ist praktisch eine Inhaltsangabe.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zur Abwechslung mal jugendfrei, 10. April 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die dunkle Quelle. Im Zeichen des Mammuts 01. (Taschenbuch)
Nach der Lektüre von "Hiobs Spiel" und "Das Paradies der Schwerter" hatte ich mich wieder auf beinhartes Gemetzel, Perversionen und nicht jugendfreies Material eingestellt. In diesem Punkt wurde ich zwar enttäuscht, aber mein Magen ist nicht böse drum.

Im Großen und Ganzen ein solider Fantasy-Roman, der auch ein bisschen an einen Historischen Roman aus vorchristlicher Zeit erinnert. Die Story vom Auszug um die Welt zu retten ist zwar nicht neu, aber die Handlung hat Hand und Fuß, ist spannend erzählt und die Charaktere sind lebendig und wenn auch nicht immer liebenswert dann wenigstens interessant gestaltet. Und genau das macht für mich ein gutes Buch aus. Die Autoren müssen nicht jedes Mal das Rad neu erfinden, sie dürfen auch gerne beim Altbewährten bleiben, es dann aber bitte auch gut machen.

Was mich geärgert hat, waren die vielen Rechtschreib- und Grammatikfehler, die zwar noch lange nicht so schlimm sind, wie bei einigen Hohlbein-Romanen, aber inzwischen bin ich wirklich davon überzeugt, dass Bücher von deutschen Autoren anscheinend nur überflogen aber nicht gründlich vom Lektor gelesen und geprüft werden. Daher ein Stern abzug.

Ich kann das Buch nur guten Gewissens weiterempfehlen und freue mich schon darauf, den zweiten Band anzufangen!
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5 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Rollenspieler ?, 7. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Die dunkle Quelle. Im Zeichen des Mammuts 01. (Taschenbuch)
Von T. Meißner bin ich wahrlich schon besser unterhalten worden. Die Idee, sich in einem Fantasyroman mit Umweltschutz auseinander zu setzen ist zumindest endlich mal etwas neues.

Allerdings liest sich die Geschichte dieses ersten Bandes wie die Abfolge eines klar strukturierten Rollenspiels. Vieles ist zu vorhersehbar. Charaktere bleiben meist recht blass.

Ich habe den Band zwar bis zum Ende gelesen, muss aber zugeben, auf etlichen Seiten habe ich begonnen quer zu lesen. Sprachlich leider magerer Durchschnitt, von der Story ausgeprochen langweilig. Schade.
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5 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fantasy-Einsatzgruppe?????!!!!!!, 7. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Die dunkle Quelle. Im Zeichen des Mammuts 01. (Taschenbuch)
Hinsicht Inhalt, Welt, Charaktergestaltung kann ich meinen (kritischen) Vorrezensenten nur beipflichten - allenfalls Mittelmaß, Standart, Fantasyroutine wie auch immer.

Große Schwierigkeiten hatte ich mit der sprachlichen Gestaltung, die für die genreübliche archaisierte Welt eigentlich völlig unpassend erscheint. Hin und wieder hat das aber sogar einen gewissen Reiz und ist vielleicht als eigenes Stilmittel gewollt. Wenn aber der Protagonist zum "Schreibtisch" geht, der sich im "Büro" befindet, dann befürchtet man schon, dass nächstens die Elfe, sorry, das Schmetterlingsmädchen ihr Handy zückt um dem Zauberer vom "Kreis" mal eben die neusten eMails aufs Notebook zu schicken. Na gut man kann auch sagen, dass der verwendete zeitgenössische Sprachgebrauch gut zur Psychologie der Romanfiguren passt, die nämlich auch durch und durch modern ist.

Ein absolutes Unding ist jedoch die Bezeichnung der Fantasy-Greenpeace-Aktivisten als "EINSATZGRUPPE" (SIC!!!). Durch wen bzw. was der Begriff Einsatzgruppe (vorerst) dauerhaft besetzt ist lernt man gewöhnlich ab der 7. Klasse im Geschichtsunterricht (ja, genau gleich nach dieser langweiligen Ausschwitzgeschichte!). Für ein Lektorat, das einen solchen Fehlgriff durchgehen lässt fehlt mir jedes Verständnis.

Warum trotzdem immerhin drei Punkte? Weil ich auch den nächsten Band lesen werde. Denn nach der ziemlich lahmen Einstiegsgeschichte gewinnt die Story durchaus an Fahrt und (möglicherweise) Tiefgang.
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Die dunkle Quelle. Im Zeichen des Mammuts 01.
Die dunkle Quelle. Im Zeichen des Mammuts 01. von Tobias O. Meißner (Taschenbuch - 1. Juni 2005)
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