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5.0 von 5 Sternen Stein des Himmels - Master Li
Das wunderbare Land des Lächelns
Die Meister Li Romane von Barry Hughart
Man nehme einen dicken und nachdenklichen Pater Brown und lasse ihn reifen (und hungern). Wenn er ein über 90jähriger Greis mit Ziegenbart und einem leichten Charakterfehler ist, der sich gerne betrinkt, Kehlen von Leuten, die ihm mißfallen, gelegentlich durchtrennt und...
Veröffentlicht am 16. September 2004 von G. H. eLib

versus
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3.0 von 5 Sternen Ideenreiche, furiose, aber verwirrende Jagd durch ein altertümliches China
Ich weiß nicht so recht, was ich von diesem Roman halten soll. Auf der einen Seite strotzt er geradezu von Unikaten an Personen und haarsträubenden Abenteuern, die diese erleben, auf der anderen Seite fand ich das alles doch reichlich überdreht und nur begrenzt komisch.
Dass es Hughart an Phantasie mangelt, kann man wirklich nicht behaupten. Aber...
Veröffentlicht am 3. Juni 2009 von Joroka


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stein des Himmels - Master Li, 16. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Der Stein des Himmels. Ein Meister-Li-Roman 02. (Taschenbuch)
Das wunderbare Land des Lächelns
Die Meister Li Romane von Barry Hughart
Man nehme einen dicken und nachdenklichen Pater Brown und lasse ihn reifen (und hungern). Wenn er ein über 90jähriger Greis mit Ziegenbart und einem leichten Charakterfehler ist, der sich gerne betrinkt, Kehlen von Leuten, die ihm mißfallen, gelegentlich durchtrennt und auch sonst respektlos die Welt betrachtet, dann, ja dann schaffe man eine alte baufällige Hütte für ihn, mit einem halb geöffneten Auge (das etwas abgeänderte Zeichen für Investigatoren) und nehme China als Hintergrund. Nicht das China das wir kennen, nein ein China, in dem Götter Realität sind, Zauberei und Pflanzenheilkunde nebeneinander existieren, das ewige Leben und die ruhelosen Seelen von Geistern beide ihren Platz in ein und derselben Geschichte finden. Dann kann man sich die Welt des Meister Li vorstellen.
Die Geschichte ist eine Mischung aus klassischer Detektivgeschichte, Sagen, gemischt mit chinesischer Weisheit, Göttern und Geistern und menschlicher Dummheit und etwas von dem Flair der "Chinese Ghost Story"-Trilogie. Mit einem Wort, genial, wenn man auf asiatische Märchen steht, die trotzdem etwas an Härte haben. Die Härte wird allerdings spielerisch vermittelt, fast so, wie in manchen klassischen deutschen und österreichischen (in Wien hat man mehr Bezug zum Tod) Sagen, wo man erst im Nachhinein darüber nachdenkt, daß es vielleicht doch nicht so lustig und gerecht ist, daß eine ganze Familie grausam sterben muß, nur weil die Frau gierig war...
Das Buch lebt von witzigen Situationen, einer gewissen Skurilität ihrer Charaktere und schönen Beschreibungen des Chinas, wie es gewesen sein könnte. Meister Li muß ein Dorf retten, wo alle Kinder zwischen acht und zwölf Jahren plötzlich in einen unruhigen Schlaf verfallen, aus dem sie nichts mehr aufwecken kann. Also macht sich unser Held gemeinsam mit einem jungen Mann aus dem Dorf, der stark ist, aber auch einen wachen Geist hat auf, ein Gegenmittel zu finden. Auf ihren Weg treffen sie eine ehemalige Kaiserin, sollen verheiratet, getötet und bestochen werden, verheiraten sich fast, verfallen hoffnungslos der Liebe zu einer Frau, kämpfen ehrenvoll mit einer Meisterin des Schwerttanzes, lernen, daß das ewige Leben so seine Tücken hat und verhelfen schließlich sogar einer Halb-Göttin zu ihren verlorenen Erinnerungen. Sie werden in ein Labyrinth geworfen, kämpfen mit drei untreuen Dienerinnen, werden von Vögeln begleitet und suchen Ginseng in ganz China.
So, wenn das noch nicht als Ansporn reicht, die drei Bücher zu kaufen, kann ich auch nichts mehr machen. Aber vor Weihnachten wäre dies wirklich die Lektüre für viele amüsante Stunden. Viel Spaß !!!
Barry Hughart's Master Li Books (auch auf Deutsch erhältlich):
- Bridge of Birds
- The Story of the Stone
- Eight skilled Gentlemen
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schon gewusst, daß man aus Märchen wunderbar lernen kann?, 23. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Der Stein des Himmels. Ein Meister-Li-Roman 02. (Taschenbuch)
Beginne am Anfang, so wie Du ihn verstanden hast, berichte bis zur Mitte, erzähl weiter bis zum Ende und hör dann auf. Fast wie im wirklichen Leben - gell ?!
So fordert Meister Li seinen Gehilfen "Ochse Nummer 10" auf, eine Geschichte zu erzählen, die er eigentlich nicht verstanden hat, nicht versteht und wahrscheinlich auch nie verstehen wird.
Das Schriftzeichen "Li" kann man auch als "Weg" übersetzen und der, der diesen Namen trägt, ist Hundert Jahre älter als der Weihnachtsmann, hat einen kleinen Charakterfehler, hat das Verständnis von Lao Tse, säuft den übelsten Schnaps, den es im Chinesischen Reich zu kaufen gibt, übertrifft mit Leichtigkeit Sherlock Holmes beim Denken, und begibt sich sogar in die Hölle seines eigenen Geistes um ein Rätsel zu lösen.
Es geht um den Stein des Himmels dessen kleiner Fehler geheilt werden muß. Einen Stein, der mühelos als die Menschheit, ein Volk oder als das eigene Leben interpretiert werden kann.
Ein farbig und brillant erzähltes Märchen, das wie alle echten Märchen - eigentlich Wirklichkeit ist.
Eine Lektüre, während der man auf drei verschiedenen Ebenen ausgesprochenes Vergnügen, Hirnkitzel und Traurigkeit verspüren kann.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Puzzle wird gelöst, Stein für Stein..., 6. Februar 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Stein des Himmels. Ein Meister-Li-Roman 02. (Taschenbuch)
Kann ein Nachfolger zu so einem großartigen Werk wie "Bridge of Birds" an den Vorgänger anknüpfen? Ja, es kann.

Begeisterte "Bridge of Birds" durch eine ganz einmalige Kombination von intelligenter, komplexer Geschichte und humorvoller Karikaturisierung der chinesischen Sagen- und Literaturwelt, so wird dieses Muster auch im vorliegenden Werk weitergeführt. Die Hauptpersonen sind immer noch genauso spektakulär unseriös, die Geschichte verwirrend, der Humor aufreizend hintersinnig, und so bietet sich dem Leser wiederum ein fantastischer und äußerst unterhaltsamer Geschichtenteppich.

Das Motto ist noch das gleiche - der detektivische Meister Li löst am Ende ein Rätsel, das über das ganze Buch immer komplizierter und verworrener aufgebaut wird, mit einer geradezu arroganten Leichtigkeit, die eines Sherlock Holmes würdig ist. Der Weg dabei ist kurvig und abgehackt - besonders begeisterte mich der drogeninduzierte Abstecher in die chinesische Hölle (auch bekannt als Meister Lis Unterbewusstsein).

Gewitzt und gerade auch für Kenner der chinesischen Literaturwelt amüsant webt Hughart immer wieder Referenzen auf klassische Werke und Begebenheiten ein: Der große Historiker Sima Qian taucht ebenso tragend auf wie die Daoisten Laozi und Zhuangzi. Besonders witzig finde ich den Einbau von Cao Xueqin (einem Schriftsteller aus der Qing-Dynastie) in die Geschichte, die ja angeblich in der Tang-Dynastie spielt - man sieht, man darf Hughart nicht trauen, und der Hinweis auf das China, "das es niemals gab", ist also durchaus ernst gemeint.

Auch wenn die Auflösung der Geschichte diesmal durchaus eines zweiten Lesens bedarf, so bietet der Roman, wie sein Vorgänger, ein äußerst befriedigendes Gesamterlebnis, und steht für mich in literarischer Klasse ganz weit oben bei den Meisterwerken der Romankunst.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Amüsante und bereichernde chinesische Abenteuergeschichte, 3. November 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Stein des Himmels. Ein Meister-Li-Roman 02. (Taschenbuch)
Wer Meister Li noch nicht kenn: gestatten, Li, Vorname Kao, ein Weiser mit einem kleinem Charakterfehler und einem Gehilfen namens Ochse Nummer Zehn. Während der uralte und moralisch nicht gerade zimperliche Meister Li das Denken und Trinken übernimmt, hat Ochse die Muskeln und den zum Leben nötigen Rest des Körpers. Als Meister Li wieder einmal das Wirken der Neo-Konfuzianer betrauert, erreicht ihn ein Hilferuf aus dem Tal der Seufzer: diesen Namen hat es sich durch den durchgeknallen Schlächter "lachernder Prinz" vor mehr als 700 Jahren verdient ... Und Meister Li wäre umsonst zu einem der weisesten Männer Chinas erklärt worden, wenn er den Fall um den wiederauferstandenen Prinzen und den Stein nicht lösen würde: egal, ob er dafür in die Hölle muss oder es mit den Göttern zu tun bekommt.
Die Abenteuer von Meister Li sind immer (auch zum Wiederlesen) ein großes Vernügen: eine gelungene Mischung aus Sinologie, Kulturkritik à la Rosendorfer und sehr viel Witz im Abenteuer. Jedem Krimileser, der auch abgedrehte Varianten liebt, sowie Chinafreunden zu empfehlen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ideenreiche, furiose, aber verwirrende Jagd durch ein altertümliches China, 3. Juni 2009
Von 
Joroka (Darmstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Der Stein des Himmels. Ein Meister-Li-Roman 02. (Taschenbuch)
Ich weiß nicht so recht, was ich von diesem Roman halten soll. Auf der einen Seite strotzt er geradezu von Unikaten an Personen und haarsträubenden Abenteuern, die diese erleben, auf der anderen Seite fand ich das alles doch reichlich überdreht und nur begrenzt komisch.
Dass es Hughart an Phantasie mangelt, kann man wirklich nicht behaupten. Aber irgendwie gelingt es ihm nicht, eine gewisse Verwirrung vom Leser fern zu halten. Ich habe gut 70 Seiten benötigt, um mich in der Geschichte zurecht zu finden. Bis zum Ende fand ich sie eher schwerfällig zu lesen. Verwirrend auch die vielen chinesischen Namen, die verschiedenen Zeitstränge und Zitate.
Da steigt die Hauptfigur der Handlung Meister Li (oder ist "Nummer Zehn der Ochse" nicht die eigentlich zentrale Figur, er berichtet zumindest in Ich-Form?) mit Gefolge sogar in die 9 Höllen der neokonfuzianischen Welt ab, um einen verwickelten Fall aufzulösen und das Leben eines schönen Mädchens zu retten. Irgendwie handelt es sich insgesamt um eine Art Krimi, ein Fall von Morden am Mönchen so gelöst werden, verwebt sich aber mit der alten Geschichte des "lachenden Prinzen", der 750 Jahre zuvor das Tal in Schrecken gehalten hat. Die Geschichte nimmt gegen Ende rasant an Fahrt zu und hat einen haarstäubenden Verlauf.

Ein bisschen "Indianer Jones", ein bisschen "Maigret", ein bisschen "die Mumie".
So richtig vom Hocker gerissen hat mich dieses Buch aber leider nicht.
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5.0 von 5 Sternen Fantasie, 24. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Stein des Himmels. Ein Meister-Li-Roman 02. (Taschenbuch)
Sehr kurzweilig dieses Buch . Bin zufällig darauf gestoßen und habe nachdem ich diese Buch gelesen hatte ,
mir auch die anderen Bücher dieser Meister- Li Romane besorgt . Ist mal etwas anderes .
Halt Märchen für Erwachsene die der Fantasie Flügel verleihen.
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5.0 von 5 Sternen Gutes Buch, 26. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Stein des Himmels. Ein Meister-Li-Roman 02. (Taschenbuch)
Ein tolles Buch für die Fans von Fantasy-Literatur mit Fernost-Touch . Mein Mann hat es förmlich verschlungen! Er empfielt das Buch unbedingt weiter.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meister Li - unterwegs im Auftrag der Himmelsherrscher, 20. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Der Stein des Himmels. Ein Meister-Li-Roman 02. (Taschenbuch)
Als ich vor ein paar Jahren über dieses Buch stolperte mußte ich sofort danach die beiden anderen Bücher von Barry Hughart lesen. Ich habe selten so gelacht, gekichert, gegniggert, geschmunzelt...
Nummer Zehn der Ochse berichtet mit einer unschuldigen Naivität die absurden Abenteuer in die er mit seinem Mentor Meister Li gerät die einem das Gefühl geben, mit dabei gewesen zu sein, wenn:
- der Lachende Prinz wiederaufersteht und das Tal der Seufzer in Angst und Schrecken versetzt
- der wollüstige Klangmeister Mondkind selbst Dämonen in der Hölle verführt
- die tugendhafte Prostituierte Klagende Morgendämmerung alle Männer in ihrer Umgebung verzaubert
- Meister Li seine unglaublichen Schlüsse in einem unglaublichen Kriminalfall zieht
- die Helden im volltrunkenen Zustand auf der Flucht vor einem Barbarenherrscher eine etwas andere Raftingtour über Chinas gefährlichste Wasserfälle unternimmt.
Meister Li hat einen kleinen Charakterfehler: er macht süchtig!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wiedersehen mit Meister Li und dem "Ochsen", 26. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Stein des Himmels. Ein Meister-Li-Roman 02. (Taschenbuch)
Wem "Die Brücke der Vögel" vom gleichen Autor gefallen hat, der wird zwangsläufig beim nächsten Kauf nach diesem Buch suchen.
Ich will hiervon beileibe nicht abraten, dieser Buchkauf muss einfach sein.
Dennoch bleibt ein Wehrmutstropfen: Nach "Die Brücke der Vögel" ist "Der Stein des Himmels" für mich ein bisschen enttäuschend gewesen. Aber um es genauer auszudrücken: Es handelt sich erneut um eine schöne Geschichte der schon bekannten Hauptpersonen Meister Li und seinem bäuerlichen Helfer. Für sich allein betrachtet ein empfehlenswertes Buch, das letzten Endes vor allem durch den direkten Vergleich mit seinem superben Vorläufer leidet.
Wer das erste Meister Li-Buch "Die Brücke der Vögel" noch nicht kennt, sollte lieber erst einmal hierzu greifen. Wer vom Meister Li-Fieber angesteckt ist, dem sei gesagt: Das 3. Buch legt noch einmal zu.
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1 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Einfach nur ABSCHRECKEND, 4. September 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Stein des Himmels. Ein Meister-Li-Roman 02. (Taschenbuch)
Nichts gegen Fantasy-Romane.....aber bei diesem Exemplar stellen sich mir 2 Fragen : 1.) Wo ist der Sinn dieses Romans, und 2.) hat der Autor zuviel Klebstoff inhaliert ???? Eine sinnlose Episode reiht sich an die andere, und jeder verwirrt den Leser mehr als die vorherige, da selbige auch die Handlung ( sofern überhaupt vorhanden ) nicht um ein Jota voran treiben.
Und nur ein saufender, 1000 ( ??!!! ) Jahre alter hurender " Weiser "
und ein " Ochse ", über dessen Darseinsberechtigung kein Wort verloren wird, machen kein Buch aus. Schade, daß keine MINUS-STERNE vergeben werden können
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Der Stein des Himmels. Ein Meister-Li-Roman 02.
Der Stein des Himmels. Ein Meister-Li-Roman 02. von Barry Hughart (Taschenbuch - November 2004)
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