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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen witzig und spannend - unbedingt lesen!
In dem kleinen chinesischen Dorf Ku-fu geht Seltsames vor sich: Alle Kinder fallen plötzlich in einen koma-ähnlichen Schlaf. Rettung erhoffen sich die verzweifelten Bewohner des Dorfes von einem Weisen aus Peking. Also schicken sie den kräftigsten Burschen von Ku-fu in die Hauptstadt: Doch ihr Erspartes reicht gerade noch für die Dienste des alten...
Veröffentlicht am 26. Mai 2005 von Rin R.

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gewöhnungsbedürftig
So ganz kann ich mich der Euphorie meiner Vorrezensenten nicht anschließen, bin aber auch kein echter Fantasy-Fan. Zum einen konnte ich nicht so einen schnellen Zugang zu dem Buch finden, zum anderen wollte es mich auch nicht so recht packen und mitreißen, auch wenn es Stellen gab, die ich wirklich zum Schmunzeln, Lachen oder auch total spannend fand, nur...
Veröffentlicht am 2. Mai 2007 von Daggi


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen witzig und spannend - unbedingt lesen!, 26. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Brücke der Vögel: Ein Meister-Li-Roman (Taschenbuch)
In dem kleinen chinesischen Dorf Ku-fu geht Seltsames vor sich: Alle Kinder fallen plötzlich in einen koma-ähnlichen Schlaf. Rettung erhoffen sich die verzweifelten Bewohner des Dorfes von einem Weisen aus Peking. Also schicken sie den kräftigsten Burschen von Ku-fu in die Hauptstadt: Doch ihr Erspartes reicht gerade noch für die Dienste des alten Meisters Li Kao, der geistigen Getränken genau so wenig abgeneigt ist wie hübschen Frauen.
Gemeinsam machen sich der "Gelehrte mit einem Charakterfehler" und "Nummer Zehn der Ochse" auf die Suche nach einer sagenhaften Wurzel, die die Kinder heilen soll - und geraten auf ihrer abenteuerlichen Reise auf die Spur eines weit tragischeren Geheimnis'.
"Die Brücke der Vögel" wurde bereits 1986 veröffentlicht und ist der erste Roman der "Meister Li"-Serie, die (verdientermaßen) mit dem World Fantasy Award ausgezeichnet wurde.
Das Geschehen spielt in einer „fiktiven Sagenwelt" des alten China, in der es noch Wundermittel, Geister und Dämonen gibt.
Eine überraschende Wendung jagt die nächste: Kaum haben Li Kao und "Ochse" ein Hindernis überwunden, legt ihnen Barry Hughart den nächsten Stein in den Weg - den sie wieder auf ihre ganz eigene, ungewöhnliche Art und Weise zu bezwingen wissen. Dabei scheuen sie nicht zu allen erdenklichen Mitteln zu greifen: Lügen und Betrug, Bestechung, Magie, sogar Mord.
Hughart hat Charaktere geschaffen, die trotz ihrer überzeichneten Eigenarten nicht wie Karikaturen wirken, sondern wie liebenswerte und einzigartige Figuren, an die man sich gerne schmunzelnd erinnert: Die bezaubernde Lotuswolke, die - obwohl sie weder hübsch noch klug ist - jeden Mann dazu bringt, sie mit teuren Geschenken zu überhäufen, der überängstliche Schlüsselhase, die grausame Ahne, deren Lieblingsbeschäftigung das Aussprechen von Todesstrafen ist ("Kopf ab!!!"), Doktor Tod, der seit Jahren versucht, seine verstorbene Frau wieder zum Leben zu erwecken, Geizhals Shen,...
Mein Fazit: Ein unterhaltsames, temporeiches und witziges Buch das ich uneingeschränkt empfehlen kann.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traumhaft, 11. Juni 2003
Von 
basssopran - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Brücke der Vögel: Ein Meister-Li-Roman (Taschenbuch)
Dies ist zweifelsfrei eines der tollsten Bücher, die ich je gelesen habe. Es ist die Geschichte des Bauernsohnes Nummer zehn der Ochse, eines aufrechten, naiven, liebenswerten Jungen, in dessen Heimatdorf alle Kinder eines bestimmten Alters auf mysteriöse Weise erkranken. Er zieht in die Hauptstadt, um dort den größten Weisen zu finden, der ihm helfen kann, und findet ihn sturzbetrunken vor.
Diese Geschichte ist ein Märchen, ein historischer Roman aus China, so wie man sich das alte China vorstellt und wie es bestimmt nicht gewesen ist. Es wird gezaubert, dass die Schwarte kracht, verhext, Dämonen aus- und umgetrieben, es finden Prüfungen und Heldentaten statt und trotzdem ist es kein Fantasy-Roman. Mit einem Augenzwinkern werden hohe Ränge, Würdenträger und Gelehrte aufs Korn genommen und religiöse Riten als fauler Zauber enttarnt. Selten so gelacht! Schade ist einzig, dass der Autor nur drei Bücher dieser Reihe geschrieben hat...
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erfrischend anders, 26. Juni 2004
Rezension bezieht sich auf: Die Brücke der Vögel: Ein Meister-Li-Roman (Taschenbuch)
Ich gebe zu ich bin in diese Buch "hineingestolpert", aber dann
konnte ich vor Beeisterung nicht mehr aufhören zu lesen.
Die Abenteuer von Meister Li Kao ( mit einem kleinen Charakterfehler) und dem Bauernjungen Nummer Zehn der Ochse unterscheiden sich herrlich von den 08/15 Romanen dieses Genres.
Natürlich muss man sich auf darauf einlassen, aber wenn man in die Welt von Hughart einmal eingetaucht ist, lässt sie einen nicht mehr los.
Der Roman enthält alles was ein gutes Buch auszeichnet.
Spannung, Witz, Action und eine Prise Erotic.
Eine absolute Kaufempfehlung.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein einzigartiges Buch, 21. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Die Brücke der Vögel: Ein Meister-Li-Roman (Taschenbuch)
Nachdem ich gelesen hatte um was es in dem Buch geht, hatte ich micht gewundert warum in anderen Rezensionen steht "ein klasse Fantasybuch". Nun nachdem ich es gelesen habe, muß ich den anderen einfach zustimmen. Es ist eine zauberhafte, komplexe Geschichte auf 300 Seiten. Was ich so toll fand war das viele Personen die am Anfang auftraten auch später wieder im Buch erschienen obwohl man damit nicht rechnete. Auch der Weg zur Lösung des Rätsel, was durch das ganze Buch der rote Faden ist, ist ein einzigartiges Abenteuer.
Unbedingt kaufen und in die Welt des "Nummer Zehn der Ochse" abtauchen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Märchen für Erwachsene, 28. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Die Brücke der Vögel: Ein Meister-Li-Roman (Taschenbuch)
Wie bringt man einer Seuche das Zählen bei? Eine Frage, die sich Nummer Zehn der Ochse zwangsläufig stellt, da alle Kinder seines Dorfes an einer mysteriösen Krankheit leiden. Er wird mit fünftausend in Kupfer losgeschickt, um einen Weisen zu bringen, der diese Frage lösen soll, einer enormen Summe für das kleine Dorf Ku-Fu. Zu seinem Glück wird er von keinem der Diener in der Straße der Augen auch nur vorgelassen für diesen kläglichen Betrag. Bis er zu einem kleinen Haus kommt, das als einziges ein Schild - nicht mit einem offenen Auge - sondern mit einem halb geschlossenen Auge führt. Und als er es betritt, trifft er einen uralten chinesischen Säufer, der jedoch an seiner Wand die Blume hängen hat, die höchste Auszeichnen für Gelehrte durch den chinesischen Kaiser. So trifft er also Meister Li und eine der schönsten, amüsantesten und fantasievollsten Geschichten beginnt.

Doch zunächst müssen die beiden ein Vermögen machen und was könnte da einfacher sein, als dies mit Hilfe eines abgeschnittenen Ohrs und einer Ziege zu erreichen... Und schließlich treffen sie Lotuswolke, ein chinesisches Mädchen mit kurzen dicken Beinen, großen Füßen, einem flachen, unansehnlichen Gesicht und einem Lachen, "das alle Hoffnung, alle Freude, alle Liebe, alles Lachen der ganzen Welt in einer Faust zu sammeln schien", die auch Nummer zehn den Ochsen ins Herz stößt. Damit befinden sie sich im Zentrum der Geschichte und sind der "großen Wurzel der Macht" ganz nah auf der Spur, der einzigen Pflanze, die die seltsame Krankheit der Kinder aus Ku-Fu heilen kann.

Barry Hughart verwebt viele kleine Geschichten in die Hauptstory, so viele Ideen, dass diese bei manch einem anderen Autor auch für eine Reihe von zehn Büchern gereicht hätte. Umso erstaunlicher, dass das Buch nur knapp dreihundert Seiten hat (und keine zuviel). Die Figuren, die er vorstellt scheinen nicht nur alle zu leben, sondern sind auch alle liebevoll bis skurril gezeichnet, von den Helden bis dem Schlüsselhasen und meinen persönlichen Lieblingen Geizhals Shen und Hahnrei Ho.

Der Autor, Barry Hughart, ist übrigens Amerikaner und hat leider ausser den drei Meister-Li-Romanen keine weiteren Romane geschrieben. Für dieses Buch hat er 1985 den World - Fantasy - Award bekommen. Meines Erachtens vollkommen zurecht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfallsreich, exotisch und humorvoll, 14. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Brücke der Vögel: Ein Meister-Li-Roman (Taschenbuch)
Der US-amerikanische Fantasyautor Barry Hughart studierte seinerzeit Anglistik und verbrachte seine Dienstzeit bei der United States Air Force. Dabei erhielt er tiefe Eindrücke aus dem asiatischen Raum, der Kultur und Literatur Chinas. Aus der Inspiration der Geschichte und Mythologie des Landes heraus entnahm er seine Ideen für seine Meister Li-Romane, die er später verfasste. Der erste hier vorliegende Roman der Reihe erschien im Jahre 1986 und galt seither unter Fantasykreisen lange als Geheimtipp des Genres. Bis zum heutigen Tage hat das Buch einen regelrechten Kultstatus entwickelt und beibehalten. Ein Jahr später wurde Hughart dafür mit dem World Fantasy Award geehrt. Ende 2005 ist vom Roman endlich eine preiswerte Neuauflage im Piperverlag erschienen, dabei ist auch die Ausgestaltung mit dem einfachen, atmosphärischen Cover sehr gelungen und macht den Roman besonders für die Generationen nochmals attraktiv, die ihn noch nicht besitzen.

Wir befinden uns in der Zeit des Tigers im Jahr 3337 im Dorf Ku-Fu, gelegen im Tal Cho während der Chin-Dynastie eines fiktiven Chinas. Die Rekorderträge für die Seidenernte stehen so günstig wie nie zuvor. Die Erwachsenen und Kinder sind bemüht Maulbeerblätter-Nahrung für die Seidenraupen heranzuschaffen, da diese während sie spinnen, viel an Nahrung benötigen. Später erblicken die Einwohner kein weisses Schneefeld, sondern eine schlammige, klebrige Masse. Die Ernte scheint auf mysteriöse Weise vernichtet worden zu sein. Zudem sind zahlreiche Kinder des Dorfes auf unnatürliche Weise ins Koma gefallen. Der Abt und der Dorfvorsteher schicken den kräftigsten Jungen des Dorfes "Nummer Zehn, der Ochse" nach Peking, um einen weisen Mann um Hilfe zu ersuchen. Dieser erkennt, dass die grosse Wurzel der Macht nötig ist, um die Kinder noch zu retten. Es beginnt eine Reise quer durch China auf dem Weg einer heissen Spur, die sie direkt zum Herzogen von Ch`in führt.

Der Autor beschwört in seinem Roman eine Welt, die dem vergangenen, historischen uns bekannten China sehr ähnelt. Er vereint darin geschickt authentische Elemente mit dichterisch, freien Interpretationen. Die chinesische Mauer gehört auch hier zur Realität. Ebenso ist die Qin-Dynastie gegenwärtig und das Land ist in althergebrachte Provinzen eingeteilt. Auch die Philosophie und Mythologie von Weisen und Göttern erinnert stark an das alte China. Hughart schafft es demnach, eine glaubwürdige Geschichte zu erzählen, worin man zuweilen nur schwerlich unterscheiden kann, was davon der Wahrheit und der Fantasie entsprungen sein könnte.
Beispielsweise schildert er den mühsamen und langwährenden Bau der chinesischen Mauer als das grösste Massengrab der chinesischen Geschichte oder erzählt uns, wie die Kinder im Land ihre Freizeit vorwiegend verbracht haben. Man ist dazu verleitet, ihm an solchen Stellen zu glauben. Dieses Garn verwebt er mit spektakulären Schauplätzen, skurrilen Charakteren, anmutigen Legenden und Mythen, einem Schuss Magie und Übernatürlichkeit und kleidet das in eine schöne, poetische Sprache. Landschaften werden mit viel Gespür für Schönheit und Ruhe beschrieben.

Die Erzähltechnik ist einfach und unkompliziert. Man erlebt das Geschehen hauptsächlich aus der Perspektive einer der Hauptfiguren, welche das Geschehen durch die eigenen Gedanken und Gefühle kommentiert und beschreibt. Dabei wird die indirekte Rede sowie zuweilen die direkte Rede verwendet. Die zweite Hauptfigur spricht ausschliesslich in der direkten Rede, wodurch dessen extrovertierter Charakter unterstrichen wird. Erzähl-strukturell wirkt das Ganze wie ein waschechter Krimi. Im Laufe der Geschichte werden Indizien und Hinweise gesammelt, Spuren nachgegangen und Morde aufgeklärt. Dabei ist der rote Faden, der sich durch die Geschichte zieht, stets klar und zielgerichtet. Verschiedene, scheinbare Nebenhandlungen, die zuerst einen etwas wirren Eindruck hinterlassen, werden gegen Ende gekonnt wie Fragmente zusammengesetzt, aufgelöst und letztendlich scheint alles einen Sinn zu ergeben. Brücken werden zu früheren Ereignissen geschlagen, um die Erzählung kompakt zu halten. Dabei nimmt sich Hughart immer sehr viel Zeit, um Zusammenhänge zu erklären und zu erläutern, damit der Leser den Überblick nicht verliert.

Der trockene Humor kommt dabei immer wieder zum Vorschein. Unsere Hauptprotagonisten sind stets heiter und zuversichtlich, obwohl sich die Situation für sie oft so entwickelt, dass sie irgendwo feststecken oder demnächst ihr Leben lassen müssen. Trotzdem schaffen sie es mit Gimmicks, Raffinesse oder ihrem Einfallsreichtum und viel falschem Optimismus immer wieder, dem Tode ein Schnippchen zu schlagen. Sie stürzen sich in die waghalsigsten Abenteuer, ohne mit der Wimper zu zucken morden sie, da sie wissen, dass sie es ganz einfach müssen und sowieso nichts zu verlieren haben. Bitterer Sarkasmus kommt dabei auch nicht zu kurz und sorgt immer wieder für einige grandiose, witzige Momente.

Ochse, wir können unmöglich von hier fliehen", flüsterte Meister Li. Ich fürchte, wir können für die Kinder in deinem Dorf nichts tun. Aber einer der Herzöge von Ch`in hat meine Eltern getötet, und wenn du keine Einwände hast, werden wir versuchen, diesem Hund den Hals durchzuschneiden."...

Habt ihr noch etwas zu sagen?", fragte der Offizier.
Ich war Nummer Zehn der Ochse und so brüllte ich dem Herzog von Ch`in zu:
Ich hoffe, meim Blut wird dich von oben bis unten besudeln, du Sohn einer Sau!"
Merkwürdigerweise fühlte ich mich danach sehr viel besser, und der süssliche Blutgeruch würgte mich nicht
länger...

Die Charaktere wirken anfangs als sterile Archetypen, entwickeln sich aber zu vielschichtigen und vielseitigen Persönlichkeiten, die sich in diesem Abenteuer grossartig ergänzen. Der weise Gelehrte mit einem Charakterfehler, der bei stetigem Trinken die Rolle des Denkers und Wegweisers übernimmt. Der introvertierte, stämmige und gutmütige Landbursche, der anpackt und für drastische Lösungen zur Stelle ist. Wer nun denkt, dass hier nichts neues ist, irrt sich. Die Charaktere entwickeln sich im Geschichtsverlauf weiter. Beim Landei "Nummer Zehn der Ochse" wird bald erkennbar, dass er mehr kann, als nur grobe Massnahmen zu ergreifen. Seine Gewitztheit und der Humor stehen dem des Meister Li in nichts. Seine Ideen sind einfallsreich, die so manches Leben zu retten in der Lage sind. Meister Li enpuppt sich plötzlich als Kämpfer vor der intelligenten Fassade.

Fazit: Nummer Zehn der Ochse und Meister Li sind ein glänzendes Gespann. Sie sorgen für viele humorvolle, und zugleich auch geistreiche Unterhaltungsstunden. Der Roman hebt sich angenehm vom bekannten Fantasyeinerlei des Westens ab. Wer asiatisch angelehnte und zugleich humorvolle Fantasy-Literatur mag, wird dieses Buch mögen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen China und seine Geschichte, 29. Mai 2005
Von 
Franziska Ullmann "dolphin-zissi" (Emmerthal, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Brücke der Vögel: Ein Meister-Li-Roman (Taschenbuch)
"Die Brücke der Vögel" ist ein Buch der besonderen Art. Fantasy und die Geschichte Chinas mit all' den Erzählungen und Überlieferungen machen diesen Roman zu einem Meisterstück.
Mich haben besonders die Geschichten fasziniert, warum es die Chinesische Mauer gibt, wie chinesische Kinder ihre Zeit verbringen, das traurige Leben des "Doktor Tot" etc..
Schade, dass ich bisher nichts weiter über China weiß und somit nicht sagen kann, ob denn die Informationen (zum Beispiel der Bau der Mauer) authentisch sind. Dennoch freue ich mich darauf, vielleicht schon bald den nächsten Meister-Li zu lesen:
Der Stein des Himmels
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein neues Lieblingsbuch, 10. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Brücke der Vögel: Ein Meister-Li-Roman (Taschenbuch)
Mein neues Lieblingsbuch, ich kann es nicht anders sagen.
Die Geschichte von Meister Li und Nummer 10 der Ochse erzählt davon, wie die beiden sich auf die Suche nach der magischen Ginsengwurzel machen um die Kinder des Dorfes zu retten, die sich an Maulbeerblättern vergiftethaben. Die Abenteuer (besonders die Geldbeschaffungsmaßnahmen, Reisen ist schließlich teuer), die sie hierbei erleben, sind einfach zu schön und zu lustig, als dass man daran vorbeikommt. Meine Empfehlung: unbedingt lesen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gewöhnungsbedürftig, 2. Mai 2007
Von 
Daggi - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Brücke der Vögel: Ein Meister-Li-Roman (Taschenbuch)
So ganz kann ich mich der Euphorie meiner Vorrezensenten nicht anschließen, bin aber auch kein echter Fantasy-Fan. Zum einen konnte ich nicht so einen schnellen Zugang zu dem Buch finden, zum anderen wollte es mich auch nicht so recht packen und mitreißen, auch wenn es Stellen gab, die ich wirklich zum Schmunzeln, Lachen oder auch total spannend fand, nur leider nicht auf eine durchgängige Art und Weise. Dazu musste ich zu viel zweimal lesen, bevor ich es verstanden habe oder zurückblättern. Insgesamt ist mir das Sujet fremd geblieben. Wie einer meiner Vorrezensenten betont: Man muss sich darauf einlassen (können)!

Zum Inhalt: Die Handlung spielt in (einem fiktiven) China im Jahre 639. Yu Lu, genannt Nummer Zehn der Ochse, der kräftigste Bursche seines Dorfes, versucht mit Meister Li Kao, dem Gelehrten mit dem kleinen Charakterfehler, den von einer seltsamen Krankheit befallenen Kindern seines Dorfes zu helfen. Sie suchen nach der "Großen Wurzel der Macht" (Ginseng), müssen schauerliche und haarsträubende Abenteuer bestehen und lernen dabei jede Menge skurrile, mordlüsterne, absonderliche oder auch sympathische Personen kennen. Yu Lu verliebt sich meist in die wunderschönen, aber schon vergebenen jungen Frauen, die ihnen begegnen.

Die Handlung ist einerseits wirklich schräg, andererseits aber auch sehr poetisch. Die herrlichen Übertreibungen erinnerten mich ein wenig an "Baron Münchhausens Lügengeschichten", ebenso die wirklich ausgefallenen Fortbewegungsmittel, die den beiden immer irgendwie aus der Patsche helfen. Auch die beißende Ironie und den "höflichen" Umgangston miteinander und auch mit anderen fand ich echt köstlich. Zum Beispiel hat mir folgende Stelle außerordentlich gut gefallen:
"Ich möchte ein Baum sein", erwiderte Geizhals Shen, (auf die Frage, als was er wiedergeboren werden möchte). Darauf Meister Li: "Ich werde mich mit meinem Schwanz an Eure Äste hängen" (er will als Faultier wiedergeboren werden) und Nummer Zehn der Ochse: "Ich werde über Euch hinwegziehen und Euren Wurzeln Regen bringen" (er will als Wolke wiedergeboren werden). "Ich bin überwältigt", schluchzte Geizhals Shen.

Tja - schon nett, aber insgesamt kann ich dem Buch nicht so viel abgewinnen und es auch nur eingeschränkt weiterempfehlen (allen Freunden phantastischer Literatur, die Szenen- und Personenwechsel in einem außergewöhnlichen Tempo lieben). Es passiert immer genau das, was man nicht erwartet, vieles bleibt offen. Herrlich finde ich Meister Lis Standardspruch: "Man müsste noch mal 90 sein!" Allerdings muss ich sagen, es ist kein 0815-Roman. Es wirkt nach.
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2.0 von 5 Sternen naja, 15. April 2013
Von 
Ilonka Galambos (Wilhermsdorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Brücke der Vögel: Ein Meister-Li-Roman (Taschenbuch)
in der Mitte des Buches aufgehört zu lesen, verzettelt, langweilig... Ist eben nicht mein Geschmack. Eine Empfehlung eines FB Freundes
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Die Brücke der Vögel: Ein Meister-Li-Roman
Die Brücke der Vögel: Ein Meister-Li-Roman von Barry Hughart (Taschenbuch - 2003)
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