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5.0 von 5 Sternen Gedankentour durch die Multiversen, 17. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Die verrückte Welt der Paralleluniversen: Wie oft gibt es uns wirklich? (Taschenbuch)
Stehen wir vor einem neuen kosmologischen Paradigmenwechsel; vor einem, der unser Weltbild völlig erschüttern wird? Ist unser Universum nur eines von unzähligen? Gibt es unendlich viele Kopien von uns selbst in anderen Welten? Oder ist das alles nur wilde Gedankenspekulation auf mathematischer Basis?

In diesen wissenschaftlichen Disput sind die hellsten Köpfe aus Stanford, Princeton oder dem MIT verwickelt. Die Einen wollen durch Theorien von Paralleluniversen die Physik auf ein völlig neues Level der Wirklichkeitsbetrachtung führen, die Anderen beharren auf der Messbarkeit, auf harten wissenschaftlichen Fakten.

Das Autorenduo Hürter/Rauner führt in diesen Streit zwischen Metaphysik und Empirie sehr kurzweilig ein. Immer wieder gibt es Ausflüge in die Geschichte, zu Vorsokratikern wie Demokrit, der schon vor 2.500 Jahren ein "Viele-Welten"-Modell postulierte, zum ordnungsliebenden Aristoteles, zu Albert Einstein, Niels Bohr, Schrödingers Katze und Hugh Everett, dem Vater der modernen Multiversumtheorie.

Kosmologie, Teilchenphysik und Quantenmechanik überlappen einander in dieser Betrachtung, wobei Leser/Leserin kein einschlägiges Studium benötigen, um den phantastischen Theorien folgen zu können - Basiswissen reicht. Was schwierig klingt, wie der "Kollaps der Wellenfunktion" oder das "anthropische Prinzip", wird anschaulich erklärt.

Wenn unser Universum nicht einzigartig ist, wie sehen dann Paralleluniversen aus? Entstehen sie wie große Seifenblasen bis in alle Unendlichkeit (Stringtheorie)? Verzweigen sie sich durch jede Handlung, die wir setzen in unzählige Äste (Everett)? Sind sie lebensfreundlich oder lebensfeindlich? Folgen sie völlig exotischen Naturgesetzen? Wie weit ist unser nächster Doppelgänger entfernt?

Ein spannendes Buch, das mehr Fragen aufwirft als es beantworten kann. Am Ende ist es wohl reine Geschmackssache, welcher Realitätsdeutung man mehr abgewinnen kann bzw. möchte.
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5.0 von 5 Sternen Eine philosophisch wissenschaftliche Reise durch unser Universum/Multiversum, 28. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
„Ham’s eins g’sehn?“ war eine der Fragen, die der Philosoph und Wissenschaftler Ernst Mach vor über hundert Jahren bei Diskussionen zur Atomtheorie und der Existenz von Atomen öfters mal gestellt haben soll. Heute nun bezweifelt niemand mehr, dass die Materie aus Atomen aufgebaut ist. Dieses Wissen ist in der Gesellschaft angekommen. Eine ähnliche Steigerung der Akzeptanz hat man zum Beispiel auch für die Idee des heliozentrischen Planetensystems über die Zeit beobachten können. Auch hier würde heute niemand mehr behaupten, dass die Sonne tatsächlich nicht im Mittelpunkt unseres Sonnensystems steht. Diese allmähliche Verschiebung in der Wahrnehmung und Akzeptanz einer neuen wissenschaftlichen Theorie bis hin zum anerkannten Wissensgut scheint im Allgemeinen der Lauf der Dinge zu sein, wenn es um bahnbrechende, neue wissenschaftliche Erkenntnisse geht, die sich noch nicht beweisen lassen.
Dieser allgemeinen Line folgt auch die philosophische, wissenschaftliche Auseinandersetzung von Tobias Hürter und Max Rauner in ihrem Buch zu Paralleluniversen. Dem Autorenduo gelingt es sehr anschaulich, zunächst die wissenschaftliche Entwicklung der Erforschung des Weltalls und seiner Entstehung über die Entdeckung der Hintergrundstrahlung, der Rotverschiebung und der Erkenntnis, dass sich der Raum ausdehnt, zu erklären. Dann geht es weiter zu den auffälligen Anomalien und der Erkenntnis, dass es so etwas wie die „Dunkel Energie“ und die „Dunkle Materie“ geben muss. In mehreren Schritten wird der Leser an das wissenschaftliche Fundament für die Idee des Multiversums herangeführt. Zunächst steigt man in die Welt des Multiversums in Kapitel 4 „für Anfänger“ ein und erkennt staunend, dass man es möglicherweise mit unendlich vielen Universen zu tun hat und etwas später geht es ab Kapitel 12 „für Fortgeschrittene“ dann richtig rund. Das Buch zu lesen gleicht tatsächlich - wie er der Deutschlandfunk anmerkte - einer philosophischen und wissenschaftlichen Abenteuerreise, da gerade auch philosophischen Gedanken zu diesem Thema breiter Raum eingeräumt wird. Interessanterweise hat die Idee von Paralleluniversen – und daraus sich ergebenden Phänomenen wie zum Beispiel Doppelgängern - einzelne Schriftsteller und nicht nur Science Fiction-Autoren dazu animiert, genau diese speziellen Eigenarten der parallelen Welten in Geschichten und Romanen zu verarbeiteten. Hürter und Rauner nennen hier immerhin Nabokov, Jorge Luis Borges und Thomas Pynchon. Es scheint so, als ob die Literatur wie selbstverständlich die kommende Akzeptanz der Theorie vorwegnimmt, indem sie sie in ihren Geschichten verarbeitet. Vielleicht ist es auch ein Hinweis darauf, dass die Universen in einem Multiversum tatsächlich bestehen und dass diese Autoren auf unserer Erde lediglich Wissen aus einer der parallelen Erden von ihren schriftstellernden Doppelgängern übernehmen (wie immer sie auch an dieses Wissen gelangen) und in einem Roman verarbeiteten. Wie dem auch sei, auf jeden Fall gute Wissenschaftslektüre und eine sehr spannende Reise durch Physik und Metaphysik, vom Urknall bis hin zu Gott.
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4.0 von 5 Sternen interessantes Buch, ohne zu sehr spirituell zu sein., 18. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe es gerne gelesen. Stellt auch Kritikpunkte an den unterschiedlichen Anschauungen dar und gibt keine feste Ansicht vor. Sehr gut.
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5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Buch zum Thema, 25. August 2013
Von 
Gerhard Schwaiger (Leonding) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die verrückte Welt der Paralleluniversen: Wie oft gibt es uns wirklich? (Taschenbuch)
Ich fand das Buch sehr gut zu diesem Thema. Es erfasst das gesamte Spektrum.
Ich wünsche mir mehr Bücher wie dieses Buch.
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5.0 von 5 Sternen Wunderbar für Einsteiger und Fortgeschrittene, 13. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die verrückte Welt der Paralleluniversen: Wie oft gibt es uns wirklich? (Taschenbuch)
Schneller Versand, leicht verständlich und einfach spannender Titel.

Getrieben von Bioshock Infinite bin ich noch ein Anfänger was Paralelluniversen angeht, jedoch konnte mich das Buch hinsichtlich aller Aspekte der Paralelluniversen aufklären, da es viele verschiedene wissenschaftliche Theorien verschiedener Physiker enthält und sich nicht nur auf eine beschränkt. Man besitzt dabei die Wahl die Vorgeschichte noch einmal durch zu nehmen oder (für etwas fortgeschrittenere) sofort ab Kap. 4 ins Geschehen einzutauchen. Skizzen und ausführliche Bildliche Beschreibungen vereinfachen das nachvollziehen ungemein! Ein muss für jeden interessierten!
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4.0 von 5 Sternen Ein spannendes, 15. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Buch, das die Theorie des "Multiversums" gut erklärt, Nicht Physiker (wie ich) müssen allerdings jeden Abschnitt zweimal lesen, um mitzukommen. Das schmälert aber nicht das Vergnügen am Buch. Die e Book Variante -wie meistens- ohne Bilder und daher ist vielleicht eher die print Version zu empfehlen. Ansonsten empfehlenswert.
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4.0 von 5 Sternen "Parallelwelten", 19. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die verrückte Welt der Paralleluniversen: Wie oft gibt es uns wirklich? (Taschenbuch)
Ein durchaus interessantes Thema mit neuen Erkenntnissen.
Je nach Interessenlage für den jeweiligen Leser wie Leserin wohl zu empfehlen.
Aus physikalischer Sicht spannend.
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Die verrückte Welt der Paralleluniversen: Wie oft gibt es uns wirklich?
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