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4.0 von 5 Sternen "Tausend Freundinnen, aber keine einzige Freundin." Eine typische Männererfahrung mit viel Komik beschrieben
Der neue Roman des 1971 in Leipzig geborenen Arztes und als Schriftsteller im Nebenberuf tätigen Jakob Hein ist sein ganz spezieller Beitrag zu den zahllosen Veröffentlichungen 20 Jahre nach dem Fall der Mauer. Ohne das Leben in der DDR in einer spezifischen Weise zu bewerten, erzählt er in "Liebe ist ein hormonell bedingter Zustand", wie sein Alter Ego...
Veröffentlicht am 5. Januar 2010 von Winfried Stanzick

versus
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3.0 von 5 Sternen Liebe ist nur ein hormoneller Zustand
Am Anfang habe ich herzlich gelacht. Für jemanden der ungefähr zur gleichen Zeit in der DDR aufgewachsen ist, war viel lustiges dabei. Aber leider hat das Buch nach der Hälfte seinen Witz verloren, dann wurde es nur noch langweilig. Der Protagonist begegnet dann nämlich all den Frauen seines Lebens wieder und natürlich steht er in jedem Fall...
Vor 22 Monaten von Susi Sorglos veröffentlicht


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Tausend Freundinnen, aber keine einzige Freundin." Eine typische Männererfahrung mit viel Komik beschrieben, 5. Januar 2010
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Der neue Roman des 1971 in Leipzig geborenen Arztes und als Schriftsteller im Nebenberuf tätigen Jakob Hein ist sein ganz spezieller Beitrag zu den zahllosen Veröffentlichungen 20 Jahre nach dem Fall der Mauer. Ohne das Leben in der DDR in einer spezifischen Weise zu bewerten, erzählt er in "Liebe ist ein hormonell bedingter Zustand", wie sein Alter Ego Sascha seine Jugendjahre in der DDR verbringt.

Dabei geht es weniger um politische Details oder ausgearbeitete sozialgeschichtliche Hintergrundinformationen. Es geht darum, wie unter den speziellen und besonderen Lebensbedingungen in der DDR dieser Sascha seinen während der Pubertät aufsprießenden und in den Jahren danach immer heftiger werdenden Sexualtrieb in der Griff bekommt. Und das ist durchaus wörtlich gemeint, denn außer dem Sex an und für sich bleibt ihm oft nichts. Während er verzweifelt beobachtet, wie die Frauen, für die er schwärmt, mit anderen in die Kiste springen, ist er der von vielen Frauen geliebte Zuhörer, der sensibel und mitfühlend sich ihren Problemen ( in der Regel die mit anderen Männern) annimmt.

Lange Zeit gefällt er sich auch darin, hofft, für sein treues und frauenverstehendes Verhalten auch irgendwann einmal mit körperlicher Liebe belohnt zu werden, doch endlich bilanziert er nüchtern und enttäuscht:
"Doch was hatten die Frauen aus mir gemacht ? Sie hatten mein Herz genommen und damit Federball gespielt. Sie hatten damit die Unterkanten ihrer Toiletten gereinigt und es dann heruntergespült (..) Sie hatten darauf herumgetrampelt und es in meinem ständig weit geöffneten Brustkorb links liegen gelassen. Die meisten Frauen hatten mich einfach nur missachtet...."

Nachdem eine zweijährige Beziehung zu einer Frau, die ihn ständig mit anderen Männern betrügt, ihn selbst aber kein einziges Mal an sich heranlässt, gescheitert ist, nimmt Sascha sich vor, sich nicht mehr zu verlieben: "Es kostete mich jedes Mal eine Unmenge Energie, die sinnlos verloren ging."

Irgendwann jedoch hat Sascha genug gelernt über die vielen Tricks, wie Männer Frauen zu dem bewegen, was sie wollen. Er hat gelernt, wie die Frauen gestrickt sind, und auf welche Maschen sie stehen. Doch in dem Augenblick, als er das Gefühl hat, jede Frau haben zu können, wird ihm klar, dass er die ganze Zeit nur eine gesucht hat, die Frau fürs Leben. In Johanna findet er sie auch, hat mir ihr zwei Kinder. Doch als er während eines beruflichen Aufenthaltes in China auf jene Sarah trifft, die über eine lange Zeit seiner Jugendjahre die Frau seines Lebens war, da hätte er plötzlich die Gelegenheit, diesen Traum wahr zu machen ...

Jakob Hein hat mit viel Humor und Situationskomik eine Jungmännergeschichte geschrieben, wie sie so oder ähnlich auch außerhalb der DDR spielen könnte. Die Geschichte eines Mannes, der von sich sagte: "Tausend Freundinnen, aber keine einzige Freundin." Viele Männer haben in den letzten Jahrzehnten die Erfahrung gemacht, dass die Frauen, die sie begehrten ihre weiche und verständliche Art schätzten, aber gerade mit den Männern sexuell aktiv wurden, deren machohafte Art sie sonst verachteten. Doch viele Frauen und Männer haben nach durchaus schwierigen und schmerzhaften Erfahrungen auch erlebt, dass beides zusammengehen kann, hartes, männliches und weibliches Begehren und weiche väterliche und mütterliche Eigenschaften. In den Beziehungen, wo das zusammengewachsen ist, sind Frauen und Männer zufrieden und glücklich geworden und leisten mit ihrem Vorbild einen Beitrag dazu, dass die Kinder aus ihren Beziehungen die Probleme, die Hein so genial beschreibt, nicht mehr haben werden.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Jakob Hein - Liebe ist ein hormonell bedingter Zustand, 5. Oktober 2009
Von 
hasewue - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der junge Ostberliner Sascha befindet sich ständig in einem "dauerverliebten Zustand". Doch anstatt, dass seine Gefühle von den unzähligen potentiellen Freundinnen erwidert werden, ist und bleibt Sascha nur "die beste Freundin mit Penis". Und hier beginnen seine Probleme.
Der Heranwachsende erfährt auf seinem Weg immer wieder Enttäuschungen und Demütigungen, denn entweder hat er von Beginn an keine Chance seine Traumfrau zu erobern, oder er wird für deren Zwecke benutzt.
Sascha fühlt sich immer unverstandener und einsamer bis er merkt, dass er selbst das Problem ist.
Jakob Hein erzählt in "Liebe ist ein hormonell bedingter Zustand" von den Problemen eines Jugendlichen, der ständig auf der Strecke bleibt und nie wirklich zum Zug kommt.
Dabei schenkt er dem Leser, der eher als Außenstehender fungiert, gute Einblicke in Saschas Gefühlswelt und schildert auf ironische, witzige und nachdenkliche Weise Saschas Probleme.
Die Geschichte ist kurzweilig, unterhaltsam und schnell zu lesen und Hein gelingt es den Leser in eine tolle Atmosphäre zwischen Ostdiskos und Punkmusik in den letzten Jahren der DDR zu entführen.

4 von 5 Sternen!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Meister der Situationskomik, 19. November 2009
Jakob Hein, 1971 in Leipzig geboren, landete mit seinem Debüt Mein erstes T-Shirt" im Jahr 2001 gleich einen Treffer. Seitdem sind einige Roman hinzugekommen. Sein neuestes Buch, Liebe ist ein hormonell bedingter Zustand", ist im September 2009 bei Piper erschienen und erzählt, wie auch sein Erstling, eine Geschichte über eine ostdeutsche Jugend, die sich auch hier nicht wesentlich von einer westdeutschen unterscheidet. Sascha ist ständig verliebt, aber die Mädchen, die er begehrt, die küssen immer andere Jungs. Doch Sascha ist nicht nur ständig verliebt, sondern auch in der Pubertät und damit auf der Suche nach einer passenden Jugendkultur. Für schnelllebige Modewellen war die DDR vollkommen ungeeignet. Daher war der Pop und alles, was dazugehörte, wenig verbreitet." Zur Auswahl standen mittelfristige Modewellen wie Punk, Grufti, Skin, Mod oder Rocker, wobei Sascha sich für eine Untergruppe der Gruftis namens New Romantic" entscheidet und fortan das Elend seiner traurigen Existenz möglichst offensichtlich zur Schau stellt. Sascha hat also mit Problemen zu kämpfen, wie sie jeder Jugendliche kennt, nur dass es in der DDR eben manchmal schwerer oder leichter war als im Westen, diese Probleme zu lösen.

Jakob Hein ist ein Meister der Situationskomik, sein Buch ist keines über ein Politikum, kritisiert und bewertet nicht den Staat oder seine Strukturen, sondern beschreibt: eine Jugend in der DDR. Das ist in erster Linie unterhaltsam und witzig und in zweiter nicht uninteressant, insbesondere auch weil der Autor in der Rückschau weiß, welche Dinge beachtens- und beschreibenswert sind. Das ist (eine) Geschichte, wie man sie lesen will: lebensnah, alltäglich, gut beobachtet und amüsant beschrieben.
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3.0 von 5 Sternen Liebe ist nur ein hormoneller Zustand, 13. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Liebe ist ein hormonell bedingter Zustand: Roman (Taschenbuch)
Am Anfang habe ich herzlich gelacht. Für jemanden der ungefähr zur gleichen Zeit in der DDR aufgewachsen ist, war viel lustiges dabei. Aber leider hat das Buch nach der Hälfte seinen Witz verloren, dann wurde es nur noch langweilig. Der Protagonist begegnet dann nämlich all den Frauen seines Lebens wieder und natürlich steht er in jedem Fall besser da. Ach so.... Aber da es bis zur Hälfte lustig war, 3 Sterne.
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5.0 von 5 Sternen Unterhaltsam und sehr lustig, 12. April 2011
Von 
Lotte (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich mag Jakob Hein und habe mir deshalb das neue Buch direkt zugelegt. Unglaublich viel hatte ich nicht erwartet, eher ein nettes, vielleicht - typisch Hein - leicht melancholisches Buch. Das war dann gar nicht der Fall, sondern das Gegenteil. Ich bin wirklich nicht leicht zum Lachen zu bringen, aber bei diesem Buch habe ich teilweise laut mitgelacht. Vor allem die Anfangserzählungen über Jimmy Glitschi (der später nochmal auftaucht), seine ersten Breakdance-Katastrophen oder seine Art mit Frauen umzugehen sind einfach - nett. Schön zu lesen, weil es sehr oft den Nerv der Zeit trifft. Klar ist vieles überzeichnet, aber man fühlt mit dem Protagonisten mit (und schwankt zwischen "du Nerd" und "naja, eigentlich bist du ja doch ganz cool"). Am Ende flacht es minimal ab, dafür rettet die letzte Seite dann wieder alles, weil er hier wieder auf den Jimmy Glitschi kommmt und einen tollen Bogen zwischen Anfang und Ende spannt. Lustig, kurzweilig, trotzdem nicht flach, niemals langweilig. Ich kann es voll empfehlen und habe es als wohltuend zwischen den üblichen Teenie-Provinz-Ost-Büchern empfunden.
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5.0 von 5 Sternen Teenager in der DDR gewesen? Unbedingt lesen/hören!, 16. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch/Hörbuch ist ideal für alle, die in den 80zigern in der DDR als Teenager aufgewachsen sind. Man(n) fragte sich so einiges in Sachen "Liebe" und "Gesellschaft". Der Autor ist selbst in dieser Zeit erwachsen geworden und zeigt mit seinem Protagonisten auf humorvolle Art, welche Freuden wir hatten und Probleme uns quälten. Sehr schön sind auch manche Details, wo der Leser/Hörer nur denkt "ja, genau so" (die Frisur; die Poster oder so was). Wenn da nicht mal wieder autobiographische Erlebnisse eingeflossen sind. Das kann nicht alle erfunden sein, und doch, dann hat es der Autor super hinbekommen.

Für mich war das Hörbuch ein fesselndes Erlebnis und das aufklärende Abschluss erkenntnisfördern. ... und ich habe viel geschmunzelt und gelacht. Als es zu Ende war, hatte ich das Gefühl, ich hätte mit einem Kumpel eine Zeitreise gemacht.

Danke, Jakob Hein!

Sonstiges:
Zuverlässiger Lieferant! Zeitnaher Versand, Ware wie beschrieben - alles super!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen lahm, 29. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Liebe ist ein hormonell bedingter Zustand: Roman (Taschenbuch)
Das Buch ist total lahm, es plätschert vor sich hin und hat überhaupt keinen Handlungsstrang. Es passiert eine Sache nach der anderen ohne Zusammenhang und ohne wirkliche zeitliche Abfolge. Spannung, Komik und Humor sucht man ebenfalls vergeblich. Wer sich deprimierende Ereignisse eines armen Jungen anhören will, liegt mit dem Buch richtig.
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Liebe ist ein hormonell bedingter Zustand: Roman
Liebe ist ein hormonell bedingter Zustand: Roman von Jakob Hein (Taschenbuch - 1. April 2011)
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