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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"Der Seher des Pharao" von Pauline Gedge ist der Auftakt einer Trilogie. Dieser erste Band widmet sich den ersten 18 Lebensjahren des Bauernjungen Huy, später bekannt als Amenophis, Sohn des Hapu.
Mir hat die Geschichte rund um Huy gut gefallen.
Über das Leben von Amenophis, Sohn des Hapu ist wenig bekannt, so dass die Autorin hier ihrer Phantasie freien Lauf lassen konnte. Das Buch hat dadurch einen sehr mystischen Einschlag erhalten und die ägyptische Götterwelt wird nicht nur erwähnt, sondern kommt auch persönlich zu Wort. Ich könnte mir vorstellen, dass dies manchem Leser zu viel des guten ist, doch da ich bereits zuvor viel über Ägypten gelesen hatte, kam ich damit gut zurecht. Besonders gut gefallen hat mir, dass Pauline Gedge hier auf die Standesunterschiede eingeht. Huy wächst in bescheidenen Verhältnissen auf und erhält durch seine Ausbildung Einblick in andere Gesellschaftschichten. So stehen diese im direkten Vergleich zueinander. Auch die Ausbildung an den Tempelschulen und die Integration des Glaubens in den Alltag fand ich sehr gut geschildert. Wer sich für Ägypten interessiert, wird hier auf jeden Fall auf seine Kosten kommen.
Vom Aufbau her hat mir das Buch ebenfalls sehr gut gefallen. Besonders die unterschiedlichen Schriftarten helfen sehr zwischen dem Erzähltext, den Texten die Huy liest und seinen Gedanken zu den Texten zu unterscheiden. Hilfreich hätte ich hier allerding noch die Angabe von Jahreszahlen gefunden und eine Übersicht über häufig verwendete Begriffe, wie zum Beispiel die Monate, Feiertage und Götter.
Sowohl beim Titel, als auch beim Klappentext hat der Verlag ein wenig den ersten und den zweiten Teil der Trilogie vermischt, einige der angekündigten Ereignisse stehen daher noch aus. Meiner Meinung nach hätte der Verlag auch kennzeichnen müssen, dass es sich hier um eine geplante Trilogie handelt. Ich weiß dies nur, weil ich mich über die englisch sprachigen Ausgaben informiert habe.
Ich würde sehr gerne mehr darüber lesen, wie aus Huy schließlich Amenophis, Sohn des Hapu, wird und warte daher gespannt auf den zweiten Teil.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Dezember 2009
Pauline Gedge versetzt ihren Leser mit "Der Seher des Pharao" zurück in die glorreiche Vergangenheit Ägyptens um 1400 vor Christus. Die Hauptfigur ist ein kleiner Junge, der zum Manne wird, doch statt als Schreiber einem wohlhabenden Mann zu dienen, sorgen die Götter durch einen Unfall dafür, dass Huy zu etwas Besonderem wird.
Obwohl das Buch "Der Seher des Pharao" heißt, berichtet das Buch eigentlich nur über die Kinder- und Jugendjahre der Hauptfigur Huy, und der Pharao tritt nur auf den letzten Seiten in Erscheinung. Immerhin muss man dem Roman zugute halten, dass dieser Handlungsverlauf auch im letzten Satz auf dem Buchrückentext zu ersehen ist.
Die Geschichte an sich kann man als farbenprächtig beschreiben, man erfährt viel über das Ägypten dieser Zeit, seine politischen Strukturen und das alltägliche Leben. Präsentiert wird das Ganze aus der Sicht der Hauptfigur Huy, die einem einen unmittelbaren Einblick in das Gefühlsleben und Denken von Huy gewährt. Und ganz nebenbei erfährt man noch etwas über die Götterkultur dieser Zeit, denn ihr Eingreifen verändert das Leben des kleinen Huy vollkommen. Geprägt wird die Handlung ansonsten nur von den kleinen Dramen, die Huy auf dem Weg zum Erwachsenwerden zustoßen; aber den Tod sowie die Auferstehung darf man getrost als den spannungstechnischen Höhepunkt bezeichnen, danach ist eigentlich klar, was im Großen und Ganzen irgendwann kommen muss.

Damit ist "Der Seher des Pharao" durchaus als interessantes Buch zu bezeichnen, auch wenn es einen eher unspektakulären Charakter hat, aber man erfährt einiges über die damalige Zeit. Bedauerlich ist nur, dass die Handlung eine ganz andere ist, die man bei dem Titel erwarten würde; Ereignisse, die dem Seher an der Seite des Pharaos passieren und durch die er das Schicksal des Königreichs beeinflusst, sucht man hier umsonst. Hält man sich bei seinen Erwartungen an den Originaltitel "The Twice Born", hat dieses Buch aber durchaus etwas zu bieten.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Oktober 2009
Das neueste Buch, der Autorin, das nun in deutscher Sprache hierzulande um ein paar Euronchen erstanden werden kann, ist "Der Seher des Pharaos" und handelt vom begabten, wie auch zu Beginn verzogenen Schüler Huy. Obgleich in einer doch mittelständigen und so wohl eigentlich bodenständigen Familie geboren, weiß der Junge in seinen jungen Jahren sehr wohl, dass es noch immer jemanden gibt, über dem er stehen kann. In den meisten Fällen ist es die Tochter der Dienerin seiner Eltern Hapsefa - Ischat, ein kleines, freches, wie direktes und ehrliches Kind. Was er an ihr und an den eigenen vier Wänden hat, erkennt der Junge erst, als er in die Tempelschule nach Iunu geschickt wird. Obgleich ihm somit eine große Ehre zuteil wird, ist er wohl in den ersten Momenten nicht so glücklich über die Entscheidung seiner Eltern und dem "Sponsoring" seines Onkels Ker.

Natürlich gibt es in jeder Schule - so auch zu jenen Zeiten anno dazumals - ein paar kleine Widersacher, die mit niemanden als mit anderen Haudegen befreundet sein können, und vieles anderen neiden ohne zu erkennen, wie gut sie es selber haben. So auch Sennefer, der das Wurfholz nach dem jungen Huy wirft und ihn so tötet. Doch die Götter des Olymps - pardon - über Ägypten haben etwas besonderes mit Huy vor und bringen ihn zurück ins Leben, wo auf Huy - nun ausgestattet mit der Kraft des "Sehens" - noch großes wartet.

Fazit:
=============

Was dies alles sein wird, bleibt zum größten Teil noch offen, denn die Geschichte beschränkt sich auf die ersten 18 Lebensjahre des jungen Huys und lässt somit schon bald erkennen, dass die Autorin auf eine weitere Reihe hinarbeitet. Nun ist es leider so, dass es mitunter ein paar langatmige 18 Jahre sind und dies mitunter dazu führen kann, dass so mancher Leser dem zweiten Teil - obgleich der nun doch eventuell besser sein könnte - keine Chance mehr geben kann.

Kurzum wie immer bei einer Romanreihe, hätte auch hier die Möglichkeit bestanden, wohl die gesamte Lebensgeschichte des Sehers des Pharaos in einem Roman zu packen, der hätte dann wohl 500 Seiten gehabt, aber meiner Meinung nach wäre das nicht weiter schlimm gewesen.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. März 2011
Ich möchte das Buch an sich nicht rezensieren (wenn ich es tun würde, wären 5 Sterne fällig).
Folgende Information sollte aber für alle, die dieses Buch kaufen wollen, wichtig sein:

Die Trilogie wird vom Verlag nicht fortgesetzt! Weder wird es den zweiten noch den dritten Teil geben.
Das habe ich gerade vom Piper-Verlag per E-Mail erfahren.
Damit ist der eine vergebene Stern für mich schon zu viel des Guten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Oktober 2009
Huy ist ein Bauernsohn und nur dank seinem begüteten Onkel darf er eine Schule besuchen, um zum Schreiber ausgebildet zu werden. Der vierjährige Huy ist bisher der Augenstern und einziges Kind der Familie gewesen. Verwöhnt ist er zunächst von dem Gedanken von zu Hause fort in eine Schule zu müssen wenig angetan. Doch ein Priester kann ihn umstimmen. So gelangt Huy in die Schule und beginnt seine Ausbildung. Sein Zimmergenosse Thutmosis, ein Adelssohn, wird sein bester Freund. Doch es gibt auch Neider denn Huy ist ein gelehriger Schüler. Obwohl er auch so manchen Jungenstreich unternimmt ist er im Großen und Ganzen doch bemüht, seinen Eltern Ehre zu erweisen. Doch als er 12 Jahre alt ist wird Huy durch einen gehässigen Mitschüler getötet. Fünf Tage ist Huy tot und im Jenseits. Dort wird ihm eine wichtige Frage gestellt: Ob er das Buch Thot lesen wolle? Als Huy dies bejaht wird er zurück geschickt und er erwacht gerade noch rechtzeitig vor seiner Einbalsamierung. Huy entdeckt nun besondere Gaben, er kann die Todesart eines Menschen sehen, weiß von Krankheiten und wie und ob sie noch heilbar sind und er hat Visionen. All dies entwickelt sich erst mit den Jahren und er liest auch das Buch Thot. Seine Bekanntheit breitet sich immer mehr aus und so erfährt auch der Pharao von Huy und nimmt ihn in seinen Dienst.

Der angenehme und flüssige Schreibstil sowie die lebhafte und detailgenaue Beschreibung des alten Ägypten hat dieses Buch für mich zu einem wahren Leckerbissen gemacht. Einige Male litt ich mit Huy und bangte mit ihm denn die Autorin hat es geschafft den Figuren Leben einzuhauchen. Die Spannung war eher gering sondern mehr philosopischer Art, doch schaffte ich es kaum aus den Händen zu legen. Die Geschichte beginnt mit Huy als Vierjährigen und endet wenn Huy neunzehn Jahre alt ist. Der Titel des Buches war für mich ein wenig irreführend, da ich mir Huy eher als Erwachsenen vorstellte und glaubte das die Kindheit und Jugend schnell abgehandelt sei. Das Buch endet als Huy vom Pharao in die Dienste genommen wird. Auch das Cover könnte liebevoller ausgesucht sein. Doch der Inhalt ist einfach nur vom Feinsten. Wer Ägypten in alter Pracht erleben möchte und vor allem von einer armen Schicht aus ( die meisten handeln doch nur von den Pharaonen und Adeligen) ist mit diesem Buch gut beraten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. September 2009
Wir schreiben ca. das Jahr 1400 vor Christus: Ägypten wird nun schon seit vielen Jahren friedlich regiert vom Pharao und Guten Gott Thutmosis III. Huy wächst in der verarmten Provinz Hut-Herib im Nildelta auf. Seine Familie gehört zwar nicht dem Adel an, doch Huy fehlt es an nichts. Die Familie kann sich einen Diener leisten und HuyŽs Onkel Ker unterhält gute Geschäfte im Parfümhandel. Er und seine Frau und HuyŽs Tante sind angesehene Bürger der Stadt und gehören zur Oberschicht. Huy ist das einzige Kind in der Familie und somit ein wenig verzogen und egoistisch. Er verbringt seine Tage mit der kleinen Ischat, die ihrerseits die Tochter der Dienerin der Familie - Hapsefa ist. An HuyŽs 4. Namensgebungstag wird ihm mitgeteilt, dass der Junge zur Schule ins weit entfernte Iunu geschickt wird um Lesen und Schreiben zu lernen, damit aus ihm mal ein Schreiber mit akzeptablem Auskommen wird. Onkel Ker erklärt sich bereit, den Schulaufenthalt für Huy zu finanzieren. Nach anfänglicher Angst und nicht ohne sich mit Händen und Füßen zu wehren lebt sich Huy schnell in der Schule ein. Er lernt Thutmosis kennen, der sein bester Freund werden soll. Bei einem Spaziergang mit seinem Freund wird er von einem verfeindeten Schüler namens Sennefer angehalten und provoziert und anschließend aus Angst seitens Sennefer vor einer Prügelei mit dem Wurfholz des Jungen am Kopf getroffen. Huy fällt bewusstlos in den See und stirbt. Nach seinem Tod wird er zu den Sem-Priestern gebracht, die für seine Einbalsamierung sorgen sollen. 5 Tage später geschieht das Unfassbare: Huy wacht wieder auf. Aus Angst es könnte sich um böse Dämonen handeln, die in HuyŽs Körper geschlüpft sind muss er sich einer Exorzierung unterziehen. Es wird zwar bewiesen, dass Huy nicht von Dämonen besessen ist und somit wirklich von den Göttern zur Wiedergeburt auserwählt worden ist, jedoch bleiben die Menschen misstrauisch. Am schlimmsten für Huy ist es jedoch, dass sich sein eigener Vater und auch sein Onkel Ker von ihm abwendet. Er versagt dem Jungen seine Unterstützung der weiteren schulischen Ausbildung. Die Familie zerbricht.
Die Oberpriester in Iunu wissen ob HuyŽs Auferstehung und dem Sinn dessen. Sie fördern Huy weiter. Huy erhielt nach seiner Auferstehung durch den Großen und Einzigen Gott Atum die Gabe eines Sehers und kann nunmehr die Zukunft der Menschen durch Visionen erkennen. Außerdem entwickelt seine Gabe noch die Zweige der Heilkunst.
Huy ist klar, dass seine frühere Freiheit nur für sein erstes" Leben galt und er nunmehr allein dem Gott verschrieben ist. Er ist ein Gefangener. Zunächst rebellisch dem gegenüber und mit aller Macht versuchend, sein altes Leben weiter zu führen, muss er sich doch eingestehen, dass er für immer unausweichlich der Diener AtumŽs sein wird. Er kann ihm nicht entfliehen und steht sogar dem Großen Pharao (in der Zwischenzeit der Nachfolger von Thutmosis III) gegenüber um ihm seine Dienste zu leisten - ob er das möchte oder nicht. Er kann sich nicht mehr gegen seine Bestimmung wehren.
Als großer Fan von Pauline Gedge habe ich mich in dieses neue Abenteuer und in das alte Ägypten gestürzt und war wie erwartet auch dieses Mal begeistert. Das Wort Kopfkino" beschreibt wohl am besten die großartige Darstellung der damaligen Zeit und Umgebung. Man leidet mit dem doch zunächst so unbedarftem Jungen und fühlt wie er sich in seiner ungeliebten Rolle aus der Auserwählte" windet. Man muss allerdings sagen, dass man sich meiner Meinung nach schon des Öfteren mit dem alten Ägypten beschäftigt haben soll, denn wird sehr tiefgründig in die damaligen Riten, Götter und Lebensumstände gegriffen. Da ich hierfür sehr viel Begeisterung aufbringe gibt es von mir selbstverständlich auch für dieses neue Werk von Pauline Gedge absolute volle Punktzahl. Ich warte auf eine Fortsetzung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. September 2009
Ägypten zur Zeit Thutmosis III.:
Der vierjährige Huy, Sohn einfacher Bauern, darf die Tempelschule in Iunu besuchen, um Schreiben und Lesen zu lernen. Sein reicher Onkel Ker übernimmt großzügig die Kosten.
Über sein anfängliches Heimweh kommt er schnell hinweg, da er Thutmosis, Sohn des Fürsten Nacht als vertrauensvollen guten Freund kennenlernt. Zu Fest- und Feiertagen wird er in der Adelsfamilie mit Mutter und zwei Töchtern wie ein Sohn des Hauses gastfreundlich aufgenommen.
Huy ist ein intelligenter Bursche mit guter Auffassungsgabe. Er wird sowohl von den Priestern als auch von den Mitschülern geschätzt. Bis auf einen: Senefer, ebenfalls Sohn eines Adelgeschlechts. Er ist neidisch auf Huy und mobbt ihn, wann immer er eine Gelegenheit dazu findet. Einmal provoziert er Huy dermaßen - er schimpft ihn einen Sumpfbewohner -, dass es zu einem handfesten Streit kommt und Senefer Huy tödlich verletzt.
Huy wird in seine Heimatstadt ins Haus der Toten gebracht. Als die Priester den Leichnam untersuchen und für die Bestattung vorbereiten wollen, erwacht Huy zu neuem Leben. Während seiner Zeit des "Komas" hat er eine Wandlung "durchlebt". Er ist der "Auserwählte" der Götter, die ihm Gaben mitgegeben haben, die ihn zu Höherem befähigen.
Seine Familie, die eher glaubt, er sei von Dämonen besessen, distanziert sich von ihm. Huy kehrt sehr bald in die Tempelschule zurück und darf nun, als Auserwählter, die bedeutenden fünf Bücher Thots studieren.
Bis zu diesem Ereignis hat mir das Buch sehr gefallen. Die Handlung war fesselnd, die Stimmung von Alltagssituationen atmosphärisch dicht beschrieben. Der Speiseplan lockte zum Probieren.
Und das außergewöhnliche Ereignis - die Auferstehung Huys von den Toten zurück zu den Lebenden - ist glaubhaft und überzeugend dargestellt: kein fauler Zauber oder Mystik.
Doch dann folgen ewig lange Seiten philosophischer Gedankengänge. Ein sehr komplexer Text, den ich trotz wiederholten Lesens kaum verstanden habe. Selbst Huy sagt, dass er "keinen Schimmer von Verstehen" hat und ein "wirres Durcheinander in seinem Geist" herrscht.
Schade, ich bin leider mit einer anderen Erwartungshaltung an dieses Buch heran gegangen und wurde letztlich enttäuscht ...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Februar 2010
Der kleine Bauernsohn Huy wird im Alten Ägypten auf eine gute Schule geschickt, um dort eine qualifizierte Ausbildung und damit die Chance auf ein gutes Leben zu erhalten. Doch in der Mitte seiner Schulzeit wird er von einem Mitschüler erschlagen - um als gotterwählter wieder aufzuerstehen...
Leider wird man durch den Klappentext des Buches und die bisher erschiene Promotion irregeleitet und das hinterlässt zunächst enttäuschte Erwartungen. DENN: es handelt sich hier um den ersten Teil einer Trilogie (wie ich der Internetseite der Autorin entnehmen konnte) und damit wird natürlich noch nicht die gesamte Geschichte des zukünftigen Sehers des Pharaos hier erzählt.
Mit diesem Hintergrundwissen wird es verständlich, warum viele kleine Episoden aus der Schulzeit des Protagonisten so erschöpfend geschildert werden. Langatmig ist, da es trotzdem immer interessant ist, wohl eher die falsche Bezeichnung.
Die Autorin hat einen sehr bildlichen Schreibstil. Wer ausreichend Fantasie oder Hintergrundwissen hat, sieht die ägyptischen Häuser, Städte, Menschen und Landschaften direkt vor sich - perfektes Kopfkino. Auch ist das Buch sehr angenehm zu lesen. Trotz der exotischen Materie ist es nie zu kompliziert.
Die Darstellung und Beschreibung der Charaktere ist sehr überzeugend, P.Gedge erzeugt geschickt Sympathien und Abneigungen gegenüber den handelnden Personen.
Auch wenn ich zunächst enttäuscht war, dass die Geschichte um Huy und seine Freunde so schnell und viel zu früh zu Ende war, oder gerade deshalb, freue ich mich schon sehr auf die Fortsetzung, die ich mit Sicherheit lesen werde.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. August 2010
Um es direkt vor weg zu nehmen, ich hätte dem Buch gerne die volle Punktzahl gegeben, aber an einigen Stellen empfand ich die Rechtschreibfehler als massiv störend und sinnverzerrend! Warum ist das keinem vor dem Druck aufgefallen??

Dank des sehr flüssigen Schreibstils der Autorin Pauline Gedge, kam ich mit einem Sprung in der Geschichte an. Das Buch entführte mich in das alte Ägypten. Die Autorin hat alles so plastisch beschrieben, dass ich die Nilschwemme, die weiten Blumenfelder und die Städte bildlich vor mir sah! Selbst die unerträgliche Hitze konnte ich spüren. Sie beschreibt die Städte und insbesondere die Tempelschulen in Iunu und Chmunu bis ins kleinste Detail, ohne dass die Geschichte abdriftete oder gar langatmig und somit langweilig wurde.

Es geht um den jungen Huy. Sein Onkel Ker finanziert ihm den Besuch der Tempelschule in Iunu. Durch einen Unfall verliert er sein Leben und wird von den Göttern zurück ins Leben gerufen. Seit dem hat er die Gabe der Voraussicht und der Heilung. Sein Lebens- und Leidensweg wird beschrieben. Wie er mit der Gabe umzugehen lernt, seine erste - und auch einzige - Liebe zu Anuket und seine Freundschaft zu Thutmosis, der ihm den nötigen Halt in allen Lebensbereichen gibt.

Später wird er der Seher des Pharao. Diesen Part hätte ich mir allerdings etwas ausgearbeiteter gewünscht, da der Titel des Buches immerhin so lautet. Dafür kam es etwas zu kurz. Aber vielleicht gibt es eine Fortsetzung, über die ich mich sehr freuen würde?

Mein Fazit: Ein wirklich lesenswertes Buch, was Lust auf mehr macht!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. November 2009
Zur Autorin und zum Inhalt des Buches muss ich nichts weiter mehr sagen, das wurde schon ausreichend erläutert.

Daher beschränke ich mich hier nur auf meine Lesermeinung:

Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Durch die Wiederauferstehung des kleinen Huy bekommt das Buch einen mystischen Aspekt ohne aber zu fantastisch und fiktiv zu erscheinen. Die Götterwelt hat Pauline sehr geschickt eingebracht ohne jedoch damit zu überschwemmen. Das gefällt mir sehr viel besser, als die Mystik in Christian Jaqs Büchern. Dort nimmt sie den Romanen für meinen Geschmack viel von der Authentizität.

Die Personen finde ich allesamt sehr authentisch, man kann sich gut in die einzelnen Charaktere und Konflikte hineinversetzen. Besonders die "Dreiecksgeschichte" Huys, Ischats und Anukets wird sehr lebendig beschrieben, sodass man sie gut nachvollziehen kann und merkt, dass die Liebe schon seit Urzeiten ein unverändert schwieriges, kompliziertes Feld ist.

Auch Huys Glaubwürdigkeit ist für mich nicht anzuzweifeln, er macht alle Höhen und Tiefen wie jedes Kind durch und wird nicht als strahlender Held beschrieben. Er muss wie jedes Kind viel fürs Leben lernen, macht wie jeder andere Fehler, hat auch nicht so feine Charakterzüge, verliert aber trotzdem nicht seine Liebenswürdigkeit.

Ich bin sehr gespannt auf den nächsten Teil und wie Huy sich weiterentwickelt.
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