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23 Rezensionen
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Durchschnittliche Kundenbewertung
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27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Ein Mord auf Martinique,
Von Reinhard Busse "reinhardlbusse" - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 1000 REZENSENT) (VINE®-PRODUKTTESTER) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Der Richter aus Paris. Eine fast wahre Geschichte (Gebundene Ausgabe)
Ulrich Wickert's Debüt in diesem Genre entspricht in etwa meiner Erwartung: Historische Zusammenhänge, gut recherchiert, werden detailliert in die Handlung des Romanes eingebunden - und so etwas kann sehr interessant sein.Mit der Umsetzung bin ich allerdings nicht restlos glücklich. Der Beginn gestaltet sich sehr zähflüssig, zu viele Namen, Daten, Fakten tauchen in kurzer Zeit auf und wirken dadurch verwirrend. Ein ruhiger Aufbau hätte dem Roman gut getan. Der Leser erhält nicht genügend Zeit zu den Protagonisten eine Beziehung aufzubauen. Und der Stil: manchmal etwas 'gestelzt', manchmal etwas oberflächlich. Trivial? - Nein, trivial ist dieses Buch mit Sicherheit nicht. Im Gegenteil: Intellektuell erscheint es, und dieses ist erwünscht !? - Aber ist es deshalb gut ? Fazit: Ein lesenswerter Erstling, aber kein Muß ! Es grüßt - Reinhard Busse Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gelungener Einstieg in die Krimiwelt,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Richter aus Paris: Kriminalroman: Eine fast wahre Geschichte (Taschenbuch)
Ein Blick in den reichhaltigen Journalistenfundus des mich immer überzeugenden Ulrich Wickert und schwupps, ist ein guter Plot gefunden, den der Autor gekonnt aufpeppt zu einem wirklich guten Krimi.Bei Wickert als Fan der Seine-Metropole ist es nicht verwunderlich, dass er Protagonist und Untersuchungsrichter Jacques Ricou hinter die Kulissen Frankreichs blicken und manch schamhaft verschwiegenes Geschehen gnadenlos aufdecken lässt. Und, es scheint, dass der Autor auch eine gewisse Vorliebe für die französischen Gebiete, weit weg vom Mutterland, hier die französische Antilleninsel Martinique, hat. Offenbar nicht nur für das landschaftliche Flair, sondern auch für die dortige Damenwelt, insbesondere in Person der geheimnisvollen Kreolin Amadée. Ansonsten geht es um mit Schmiergeldern gefüllte Parteienkassen, wohl ausgehandelte, regelmäßige Gnadenerlässe für allerlei Straftaten, mit denen sich insbesondere auch Politiker selbst beschenken und die Verstrickungen Frankreichs im Indochinakrieg, wo die sich auch nicht gerade mit Ruhm bekleckerten. Ricous Neugierde und Aufklärungszwang ist sprichwörtlich, und nichts hält ihn von seiner Arbeit ab. Mit aufbereiteten Fakten geht Wickert großzügig um, und der schnell gebannte Leser erfährt Dinge hinsichtlich politischer Machenschaften, die ihm den Atem stocken lassen. Manch einer wird darüber nachdenken, wie das wohl in Deutschland gehandhabt wird. Der anfänglich vielleicht etwas zäh daherkommende Plot gewinnt bald an Fahrt und wird mit einem furiosen Finale abgeschlossen. Es gibt nicht viele Journalisten, die gute Krimis schreiben können. Ulrich Wickert gehört zweifelsohne dazu. Bravo. Leseempfehlung von mir. HMcM Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Lesenswerter Krimi mit Tiefgang,
Rezension bezieht sich auf: Der Richter aus Paris. Eine fast wahre Geschichte (Gebundene Ausgabe)
Normalerweise lese ich nicht gerne Krimis, aber Ulrich Wickerts Auftritt in der "Harald Schmidt Show" hatte mich neugierig gemacht. Dort schilderte er die Geschichte so unterhaltsam, dass ich mir das Buch gleich nach der Sendung bestellt habe. - Und ich war wirklich positiv überrascht!Der Anfang liest sich leider ein wenig zäh, aber hat man sich erstmal durch die ersten Seiten gekämpft, nimmt die Story immer mehr an Fahrt auf. Nach hundert Seiten konnte ich das Buch kaum noch weglegen, und habe es letztendlich binnen zwei Tagen zu Ende gelesen. (Das ist bei mir war besonderes!) Interessant fand ich, dass Herr Wickert reale Probleme der französischen Politik aufgegriffen hat. So dreht sich die Hauptgeschichte um einen weit reichenden Finanzskandal hochrangiger Politiker und deren schwarze Kassen. Dazu kommt das verdrehte Privatleben des Hauptcharakters Jaques Ricou. Geschieden von seiner ersten Frau lebt er in einer "lockeren" Beziehung mit einer Journalistin, wobei er sich unsicher ist, was er von dieser Beziehung halten soll. Bei seinen Recherchen auf Martinique lernt er dann die junge Witwe eines gerade verstorbenen Verdächtigen kennen, und verliebt sich unsterblich in sie. Fazit: Ein toller Krimi mit Tiefgang! Sehr empfehlenswert! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Der Richter aus Paris,
Von Helga König - Alle meine Rezensionen ansehen (#1 HALL OF FAME REZENSENT) (TOP 10 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Der Richter aus Paris. Eine fast wahre Geschichte (Gebundene Ausgabe)
Ein Untersuchungsrichter aus Paris versucht den Mord an einem französischen General aufzuklären und dubiosen Machenschaften hinsichtlich Geldwäsche zwecks unlauterer Parteienfinanzierung nachzugehen.Zur Ermittlung der Hintergründe fliegt der Justizangehörige in die ehemalige französische Kolonie Martinique. Dort erfährt er, dass die Ursachen für die Geschehnisse zurückreichen bis in die Vierte Republik, während der das französische Kolonialreich in die Französische Union umgewandelt wurde. Von eklatanten Menschenrechtsverletzungen zu Zeiten der problematischen Unabhängigkeitskämpfe in Indochina und den Aufständen in Algerien ist die Rede. Dahingehend wird anhand von Einzelschicksalen gezeigt, zu welchen Gräueltaten Menschen aus politischen Motiven fähig sind und welche Folgehandlungen durch erlittenes Leid entstehen können. So gebiert Unrecht neues Unrecht! Ulrich Wickert geht sehr kritisch um mit dem Begriff der Amnestie,wenn es darum geht abgefeimte Rechtsbrüche ungeschehen zu machen und zeigt Politik als ein in erster Linie schmutziges Geschäft. Inhaltlich ist dieses Buch nicht uninteressant, stilistisch allerdings kommt der Roman etwas hölzern daher, was möglicherweise mit der unerfreulichen Thematik des Textes zu tun hat. Der Versuch die Schwere des Stoffs durch " Savoir-vivre Einblendungen " der Pariser Hautevolee zu relativieren wirkt befremdlich. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Nur etwas für Frankreich bzw. Wickert-Fans,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Richter aus Paris: Kriminalroman: Eine fast wahre Geschichte (Taschenbuch)
Ulrich Wickert beschreibt die Arbeit eines Richters, der Licht in das Dickicht der Parteienfinanzierung bringen will. Das finde ich schon in Deutschland eher öde, doch bezogen auf Frankreich kam bei mir mehr als einmal die Versuchung auf, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Ulrich Wickert lässt an an allen Ecken und Enden durchblicken, dass er ein absoluter Top-Kenner der französischen Politik ist. Er liefert Namen und Interna aus dem täglichen französischen Leben, die das Wissen (und das Interesse) eines Durchschnittsbürgers einfach übersteigen. Dagegen ist ja auch nichts einzuwenden. Doch hier soll schließlich eine Geschichte mit Krimi-Touch erzählt werden und kein politisches Sachbuch. Deshalb finde ich den Klappentext mehr als vermessen, wenn dort ein Vergleich mit Mankell gezogen wird. Probleme hatte ich auch mit dem etwas hölzernen Schreibstil. Manchmal glaubte ich Herrn Wickert vor mir zu sehen, wie er die Tagesthemen moderierte.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Für einen eher geruhsamen Krimiabend,
Rezension bezieht sich auf: Der Richter aus Paris: Kriminalroman: Eine fast wahre Geschichte (Taschenbuch)
Ulrich Wickert ist ein Freund der französischen Kultur und kennt die französische Politik, kein Zweifel. Doch es scheint manchmal, als ob der Krimi dazu benutzt wurde, dieses Wissen unter Beweis zu stellen. Das Buch ist mir ein wenig zu frankophil. Ich interessiere mich hautpsächlich für Krimis und nur in einem normalen Ausmaß für Frankreich. "L'etat, c'est moi" ist mittlerweile ein geflügeltes Wort, aber einige französische Zitate und Ausdrücke wären auch übersetzt beeindruckend gewesen, (z.B. "La défaite est-elle définitive", "... la France n'est pas seule... " ("Ist die Niederlage endgültig" "... Frankreich ist nicht allein ...")) Dieses (unübersetzte) Zitat von Charles de Gaulle ist möglicherweise nicht jedem auf französisch gegenwärtig.Es mag viel Zeit in der Recherche für den Plot stecken, doch der Erzählstil lässt Hingabe vermissen. Der Stil ist zwar nicht direkt plump, aber ich traue Ulrich Wickert mehr Subtilität und Feinsinn zu. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Mit überraschendem Ausgang,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Richter aus Paris: Kriminalroman: Eine fast wahre Geschichte (Taschenbuch)
Eine fast wahre Geschichte erzählt der bekannte Journalist, Tagesthemen-Moderator und Autor Ulrich Wickert in seinem Romanedebüt "Der Richter aus Paris". Ricou, gefürchteter Untersuchungsrichter, muss einen politischen Mord aufklären. Auf der Insel Martinique wird der Mann, den er deshalb sucht, gerade beerdigt. Dafür trifft er auf ein Netz von Intrigen und Lügen, sieht sich Verdächtigungen und Drohungen ausgesetzt. Letztlich geht es Machtmissbrauch, um Korruption, Rache und Liebe. Die Champagner-Gläser werfende Wirtin Nicole ist bei der Aufklärung ebenso wenig hilfreich wie die Kreolin Amadée, Witwe des Verblichenen. Vieles in diesem Roman hat einen realen Hintergrund, anderes ist gut erfunden. Und so ist dem Autor Ulrich Wickert ein spannender Krimi mit überraschendem Ausgang geraten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein gelungenes Buch zwischen Fiktion und Wahrheit,
Von Silke Schröder, hallo-buch.de "hallobuch" (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Der Richter aus Paris: Kriminalroman (Taschenbuch)
Dass "Mr. Tagesthemen" Ulrich Wickert viel über Frankreich und dessen Geschichte weiß, steht außer Frage, und er beweist es auch in seinem neuen Buch wieder auf äußerst unterhaltsame Weise. Sehr spannend und detailliert spinnt er einen Thriller um die wenig rühmliche Kolonialgeschichte Frankreichs in Algerien und Vietnam, aber auch um die Skandale um den ELF-Konzern und die dubiose Parteispendenaffäre vor ein paar Jahren.Ein gelungenes Buch zwischen Fiktion und Wahrheit, dass uns ein Stück von der nicht immer sauberen Politik (nicht nur) in Frankreich erzählt und dennoch ein echter Krimi ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Geschichte lebt von Wickerts Francophilie,
Von Peter (Kassel) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Richter aus Paris: Kriminalroman: Eine fast wahre Geschichte (Taschenbuch)
Bezüglich des Inhalts verweise ich auf die vielen guten Rezensionen. Man hat beim Lesen das Gefühl, dass Wickert in erster Linie mal rüberbringen will, wieviel er von Frankreich und seinen überseeischen Gefilden weiß. Dann gibt es noch ein wirres Knäuel von Namen und Personen und deren Verwicklungen, die noch nicht mal immer was mit dem Fall zu tun haben. Wenn man das alles mal von der "fast wahren Geschichte" (Untertitel) abzieht, dann bleibt ein magerer Krimi von zehn bis zwanzig Seiten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Spannend,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Richter aus Paris: Kriminalroman (Taschenbuch)
Ein schön zu lesendes Buch, mehr eine Politthriller denn ein spannender Krimi. Liebevoll und frankophil spielt der Autor mit seinen offensichtlichen, profunden Kenntnissen der Franzosen. (Ein Kuss Wange an Wange heißt Bise! - Aha - )Den Ausflug in das Tagebuch eines Gefangenen der Vietnamesen halte ich für erstens entbehrlich und zweitens für gefährlich. Als Leser, der die Dinge aus damaliger Zeit nicht kennt, kann ich mich nur zwischen glauben oder nicht glauben entscheiden. Ich habe mich für nicht glauben entschieden. Hoffe, dieses Tagebuch ist nicht unbedingt die Widerspiegelung der Auffassung des Autors über Kolonialismus und Kolonialmacht. Na dann Chapeau! (dt. Hut ab! - Tusch!) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Der Richter aus Paris: Kriminalroman von Ulrich Wickert (Taschenbuch - 2007)
Gebraucht & neu ab: EUR 1,48
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