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76 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Individualität - Fluch oder Segen?
Grace Lisa Vandenburg's Leben wird von Zahlen bestimmt. Seit ihrem 8. Lebensjahr zählt sie im wahrsten Sinne des Wortes ALLES. Die Treppenstufen, die Schritte zur Schule, die Bücher im Regal, selbst die Borsten auf der Zahnbürste! Ihre spezielle Vorliebe gilt der 10, der 100, der 1000. Eines Tages im Supermarkt stellt sie an der Kasse mit Schrecken fest,...
Veröffentlicht am 10. November 2009 von ½

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Irgendwie nicht meins
Eine zwangsneurotische und deswegen arbeitslose Lehrerin zählt alles, was ihr unterkommt - auch die Mohnstreusel auf ihrem Kuchen. Ihr Tagesablauf ist jeden Tag bis auf die Minute gleich. Warum das so ist, was passiert, wenn ihr etwas dazwischenkommt, wird nicht erklärt. Sie hat sie einfach nicht alle. Sie ist einem dabei nicht besonders sympathisch, man...
Veröffentlicht am 19. Juli 2012 von basssopran


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76 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Individualität - Fluch oder Segen?, 10. November 2009
Von 
½ - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Grace Lisa Vandenburg's Leben wird von Zahlen bestimmt. Seit ihrem 8. Lebensjahr zählt sie im wahrsten Sinne des Wortes ALLES. Die Treppenstufen, die Schritte zur Schule, die Bücher im Regal, selbst die Borsten auf der Zahnbürste! Ihre spezielle Vorliebe gilt der 10, der 100, der 1000. Eines Tages im Supermarkt stellt sie an der Kasse mit Schrecken fest, dass sie nur 9 (!) Bananen ausgewählt hat. Schnell stibitzt sie dem hinter ihr stehenden Mann die eine Banane, welche er offensichtlich kaufen wollte. Undenkbar, nur 9 Bananen zu erwerben ... auf dem Parkplatz jedoch stellt er sie zur Rede. Als Grace ihn wenig später im Café wiedersieht und gezwungenermaßen an seinem Tisch Platz nehmen muss, beginnt eine Beziehung, die ihr Leben verändern wird. Denn Seamus Joseph O'Reilly zeigt echtes Interesse und ist bereit sich auf ihre Obsession einzulassen. Ihm zuliebe beginnt Grace eine erneute Therapie, Medikamente und Gruppensitzungen sollen ihr ein Leben ohne Zahlen ermöglichen. Leider läuft aber nicht alles wie geplant ...

Grace hat auf ihrem Nachttisch eine Abbildung von Nicola Tesla stehen, ihrem Helden, der - so wie sie selber - ebenfalls Zwangsneurosen hatte. Es war Tesla, ein Erfinder und Elektro-Ingenieur, der den Wechselstrom nutzbar gemacht hat. Seine besonderen Fähigkeiten haben anscheinend diese Pionierleistung erleichtert. Zwangsneurosen also als positives Merkmal von Individualität? Was wäre gewesen, wenn Tesla heute gelebt hätte? Wäre auch er von den Ärzten therapiert worden? Was hätte dies für seine Arbeit bedeutet? Die Fragen, die sich Grace stellt sind Fragen zu dem was eigentlich normal ist, als normal von der Gesellschaft akzeptiert wird und ob man sich dem Konformitätsdruck beugen muss oder nicht doch seine Obsession ausleben kann.

Obwohl das Thema ernst und sicher das Leben eines Menschen mit Zwangsneurose nicht einfach ist, gelingt es Toni Jordan dennoch die Materie unterhaltsam zu erzählen. Quasi mit einem zwinkernden Auge erzählt sie vom täglichen Leben und den Schwierigkeiten, die durch die Besonderheiten von Grace entstehen. Dies betrifft nicht nur das Einkaufsverhalten sondern auch die Art und Weise wie sie ihren Tag durchplant. Das Leben von Grace ist so locker und leicht beschrieben, dass ich öfters Schmunzeln musste. Zum Beispiel während der Therapiephase von Grace: in den Dialogen spricht nicht die Protagonistin, sondern Gehirn eins und Gehirn zwei an ihrer Stelle. Aufgrund der Medikamente findet eine Art Persönlichkeitsspaltung statt, das Alte ist noch nicht gegangen, zusätzlich kommt ein neues Bewusstsein. Parallel nimmt Grace an Gewicht zu. Ob diese Nebenwirkungen der Realität entsprechen vermag ich natürlich nicht zu sagen, sie sind auf jeden Fall anschaulich beschrieben.

Mein Fazit: eine liebevolle Darstellung vom Leben eines Menschen mit gewissen Eigenheiten. Ein Buch, das zur Toleranz aufruft. Darüber hinaus ein Buch, das einen neuen Blickwinkel auf die Frage wirft, ob wirklich alles therapiert werden muss oder ob manch eine Obsession das Leben nicht vielleicht sogar bereichert. Außerdem ein Buch, das Hoffnung vermittelt. Zuletzt ein Buch über die Liebe, eine Liebe, die nicht aufgibt, sich nicht abschrecken lässt.

Empfehlenswert!

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Ein Textbeispiel von Seite 269, das ursprünglich am 10. November 2009 01:57:05 GMT+01:00 als Kommentar veröffentlicht wurde:

Die meisten Menschen verpassen ihr ganzes Leben, weißt du. Leben heißt nicht, auf einem Berggipfel zu stehen und den Sonnenuntergang zu beobachten. Leben heißt nicht, am Altar zu warten, oder auf den Augenblick, wenn dein Kind zur Welt kommt, oder das eine Mal, als du im tiefen Wasser geschwommen bist und ein Delphin neben dir herschwamm. Das sind Bruchstücke. Zehn oder zwölf Sandkörner, eingestreut in dein gesamtes Dasein. Aber sie sind nicht dein Leben. Leben heißt Zähne putzen, ein Sandwich belegen, Nachrichten sehen, auf den Bus warten. Einen Spaziergang machen. Jeden Tag passieren tausend winzige Ereignisse, und wenn du nicht aufpasst, wenn du nicht vorsichtig bist, wenn du sie nicht einfängst und dafür sorgst, dass sie zählen, könntest du es verpassen.

Könntest du dein ganzes Leben verpassen.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ver-rückte Botschaft, 20. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Tausend kleine Schritte: Roman (Taschenbuch)
Steh zu dir und deiner Besonderheit, nenn sie Macke, oder Zwangsneurose, oder Splin, oder wie auch immer. Und mag dich gerade deshalb! Und lass dich lieben, gerade deshalb!
Sei alles, nur nicht durchschnittlich. Du musst dich nicht anpassen, nicht um jeden Preis! Zeig Dich so, wie Du bist und unterdrücke Dein eigenes Wesen nicht durch Bewusstseins verengende oder verändernde Medikamente, Equilizer oder Tranquilizer, vielleicht bist du dann für deine Umwelt erträglicher", aber wo bleibst du dann?
Wer bestimmt, was normal, unnormal oder abnormal ist?
Sei ver-rückt! Wie viele Erfinder, Künstler, Musiker etc.
Mittelmäßig zu sein, ist ein Grund, auch den tollsten Typen in die Wüste zu schicken! Wer will so jemanden haben, im Bett, im Alltag, im Leben?
Ich mag die Botschaft, die in diesem Buch steckt, sehr.
Gerade in der heutigen Zeit, wo jeder zweite eine Psychotherapie macht oder hinter sich hat, und die Therapierten glauben, missionarisch an Nichttherapierten tätig werden zu müssen, ein mutiges Statement, vor allem zu sich selbst.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zählst du noch oder lebst du schon?, 11. Dezember 2011
Von 
Erdbeere (magdeburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tausend kleine Schritte: Roman (Taschenbuch)
Meine Meinung:

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"Durchschnittlich heißt nicht normal. Durchschnittlich heißt, dass du die Gesamtheit von etwas durch die Anzahl der darin enthaltenen Dingen teilst. Der Durchschnitt kann also durchaus einzigartig sein. "

(S. 254 / Piper Verlag GmbH / München 2009)

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Grace ist alles andere als durchschnittlich. Sie liebt es zu zählen. Sie zählt Buchstaben von Namen (ihrer hat 19), die Borsten von Zahnbürsten, misst ihre Glieder und die Wände ihrer Wohnung. Dadurch (Meinung der Anderen, nicht Graces) kann sie ihre Arbeit als Grundschullehrerin nicht mehr ausüben. Von Autofahren ganz zu schweigen. Aber so kann sie sich wenigstens den ganzen Tag auf ihre Zahlen und ihrem von Zahlen bestimmten Tagesablauf konzentrieren. Bis sie auf Seamus trifft, der ihre Zahlenwelt durcheinanderbringt.

Ich muss zugeben, obwohl ich anfangs meine Bedenken hatte einen Frauenroman zu lesen, der nicht mehr als klischeehafte Figuren und eine überzuckerte Liebesgeschichte zu bieten hat, wurde ich doch schnell eines Besseren belehrt, was vor allem an der sympathischen Protagonistin Grace lag. Sie war keine romantische, naive Superfrau, sondern eine, die nicht auf den Mund gefallen ist, nicht kindgerechte Ausdrücke verwendet und sich sexuell austobte. Das alles machte sie sehr glaubwürdig.

Und dann wären da noch ihre Ticks. Als Leser bekommt man einen guten Einblick in die Psyche einer Zwangsneurotikerin (die sich allerdings eher als individuell sieht, als einer dieser verrückten Händewäscher). Obwohl Graces Alltag mit ihren Ticks und Neurosen oft zu urkomischen Situationen führten, schwang dennoch immer ein etwas tragischer Unterton mit. Denn das Buch bot einiges zum Nachdenken. So warf Jordan die Frage auf, ob es vertretbar ist, sich mithilfe von Pharmazeutika so zu verändern, um sich unserer Norm anzupassen. Damit betritt sie ebenfalls das Gebiet der Toleranz und Akzeptanz. Werden Zwangsneurotiker gleich weniger toleriert, nur weil sie anders sind als es der Norm entsprechend? Und muss man ihnen automatisch mit medizinischen Mitteln helfen? Toni Jordan ist es hier eine gute Balance zwischen Komik und dem ernsten Thema der Zwangsneurose gelungen.

Im Buch stößt man des weiteren auch auf leicht skurrile Menschen und Situationen. Was habe ich gelacht, als sich Graces zwei Gehirne (eine vernünftige Gehirnhälfte und eine neurotische Gehirnhälfte) immer wieder munter unterhalten haben wie ein altes Ehepaar. Ich fand es war eine sehr gelungene und abstrakte Darstellung wie das Hirn funktioniert, wenn Zwangsneurosen unterdrückt werden. Auch Graces Therapiegruppe gab mir immer wieder Gründe zum Schmunzeln, obwohl jeder einzelne eigentlich eine ernstzunehmende Krankheit hatte. Diese kleinen Macken machten Grace und die anderen allerdings sehr sympathisch, auch wenn man sich nur schwer vorstellen kann, wie eingeschränkt das Leben dadurch ist.

Mein Urteil:

Ein sehr schönes Debüt von Toni Jordan, die mit einer guten Balance zwischen Komik und ernsten Themen zu handhaben weiß. Ein Frauenroman, der Tiefe hat und ohne Klischees auskommt.
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen die Liebe und die kleinen Macken, 24. Februar 2011
Von 
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(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Tausend kleine Schritte: Roman (Taschenbuch)
Die Autorin Tony Jordan überrascht mit ihrem Debüt und bringt dem Leser ein Thema nahe, welches sicherlich vielfach verbreitet ist-Zwangsneurosen-.
Die Protagonistin dieses Roman, Grace, ist Grundschullehrerin und hat ihre Arbeit wegen ihrer Zwangsneurose verloren. Grace steht nämlich unter dem Zwang alles zählen zu müssen. Die Schritte bis zum Cafe, die Treppenstufen zu ihrer Wohnung, ihre Einkäufe usw. Ihre magische Zahl ist die Zehn. Als sie eines Tages bei einem Einkauf nur 9 Bananen in ihrem Korb liegen sieht und die fehlende zehnte Banane im Korb ihres Hintermannes entdeckt, beginnt für sie ein neuer Lebensabschnitt. Sie verliebt sich in Seamus, in den Mann,der nicht nur die fehlende zehnte Banane hat,sondern auch sehr schnell erkennt, dass Grace an einer Zwangsneurose leidet. Auf liebevolle Art und Weise, bringt er sie dazu sich in Behandlung zu begeben. Nach und nach erfährt er auch den Grund dieser Zwangshandlung, vor dessen Enthüllung Grace aber panische Angst hat.

Ein liebevoll geschriebenes Buch,das humorvoll und sensibel das Thema Zwangsneurosen angeht und klar macht, wie abhängig Menschen von festen Strukturen und immer wieder kehrenden Ritualen sind.Wie schwer es ihnen fällt, sich in einer Welt zu bewegen, die ihnen diesen Halt nicht gibt.Ein Plädoyer für Menschen mit kleinen Macken, "denn sind wir nicht alle
irgendwie und irgendwo etwas gagga?"
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbares Buch, 8. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Tausend kleine Schritte: Roman (Taschenbuch)
Das Buch hat mich wirklich mitgerissen. Die Charaktere sind so toll beschrieben, dass durch jede gelesene Zeile ein kleiner Film im Kopf entsteht. Mit den Erlebnissen der Figuren fieberte ich regelrecht mit. Zudem saß ich teilweise lachend über dem Buch weil viele Stellen auch einfach extrem lustig waren.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein absolutes Lieblingsbuch, 2. Juni 2010
Es ist der 12. Februar und ich klappe seufzend das Buch zu. Seufzend, weil ich weiss, dass noch zehn Monate vor mir liegen bis ich wissen werde, ob ich mein ganz persönliches 'Buch des Jahres 2010' schon im Februar gelesen habe. Wie auch immer, die nachfolgenden - erfahrungsgemäss etwa hundert - Bücher werden es schwer haben das zu toppen, was 'Tausend kleine Schritte' mir geschenkt hat.

Toni Jordans Heldin, Grace, - Protagonistin wäre hier wirklich zu wenig - zählt sich durch ihr Leben. Damit aufzuhören, wäre ihr Todesurteil, davon ist sie überzeugt. Zitat: 'Ich bin ohne jeden Halt, es gibt nichts, was mich nach Hause bringt. Ich bin nicht mehr in der Welt verankert, der Wind trägt mich mit sich fort und ich könnte überall landen'. Ihren Beruf als Grundschullehrerin kann sie schon längst nicht mehr ausüben und lebt von Krankentaggeld. Grace richtet sich in ihrer Welt ein und versucht das Beste daraus zu machen. Bis Seamus in ihr Leben tritt. Seamus, dem sie an der Supermarkt-Kasse eine Banane klaut, weil sie mit Schrecken feststellt, dass sie statt zehn nur neun der gelben Dinger in ihren Korb gelegt hat. Nur neun, NUR NEUN!!!!! Seamus bringt Aufregung in ihr Leben. Wundervolle Aufregung, anstrengende Aufregung, erschütternde Aufregung. Und Grace fängt an sich zu fragen, ob ihr Lebenskonzept nicht den einen oder anderen Riss vertragen kann.

Die Art, wie Toni Jordan mich ins Leben von Grace blicken lässt, ist mitreissend und voller Situationskomik, bei der mir immer wieder das Lachen im Halse stecken bleibt. Was bleibt ist ein Buch voller Post-Its, ein Buch mehr auf meiner Lieblingsbücher-Liste und eine Autorin, deren Name ich mir ganz gross hinter die Ohren schreibe und deren nächstes Buch noch am Tag der Veröffentlichung in MEINEN Einkaufskorb wandern wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brillant!, 4. Oktober 2014
Ich mag Bücher mit einem klaren und präzisen Schreibstil, es sollte intelligent sein und witzig, eine Botschaft haben, gerne philosophische Denkanstöße enthalten, ich möchte etwas erfahren, was ich noch nicht wusste und bei all dem darf es mich aber nicht herunterziehen. Es kommt selten vor, dass ein einziges Buch all das vereint, aber dieses hier ist so ein Volltreffer. Fünf Punkte!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwangsgedanken?!?, 14. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tausend kleine Schritte: Roman (Taschenbuch)
Der Roman wirkt wie aus dem Leben einer zwar genialen, doch krankhaften jungen Frau gegriffen.

Bissig, scharfsinnig, gleichzeitig witzig und traurig lebt die Protagonistin in ihrer durch Zahlen und Nicola Tesla bestimmten Welt. Alles - ALLES muss gezählt werden, sonst ... was passiert sonst eigentlich?!? Was hin und wieder zum Brüllen komisch anmutet (à la Jack Nicholson in dem Film Besser geht's nicht), ist eigentlich sehr traurig und bemitleidenswert, da unter Zwangsgedanken leidende Menschen nahezu kein normales Leben führen können.

Der Roman ist bei aller Abstrusität doch sehr authentisch. Unbedingt lesen, ist mal was ganz anderes!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Individualistin und Zahnbürstenborstenzählerin, 13. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tausend kleine Schritte: Roman (Taschenbuch)
Der Roman ist eine kleine schöne Geschichte über Individualität und Liebe, witzig beschrieben und ohne Sentimentalitäten. Die Protagonistin mit einem Zähltick entscheidet sich für Ihre "Macke" und für Individualität und wird mit Liebe belohnt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sympathisch spleenig, 7. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Tausend kleine Schritte: Roman (Taschenbuch)
Vielleicht sind die, denen das Buch nicht so zusagt zu "normal". In Zeiten, in denen die Welt immer unüberschaubarer wird, konnte ich den Zählwahn von Grace fast nachvollziehen. Eine Eingrenzung in dieser grenzenlosen Zeit, in der alles möglich scheint. Menschen, denen die Unendlichkeit der Möglichkeiten schwierig erscheint, haben an vielen Stellen die Wahl: das Leben zu entschleunigen und neu zu strukturieren. Sie mögen sich Hilfe holen, aber Tranquilizer sind ein müder Ersatz für die wirkliche Lösung dieses gesellschaftlichen Problems.
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Tausend kleine Schritte: Roman
Tausend kleine Schritte: Roman von Toni Jordan (Taschenbuch - 1. Oktober 2010)
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