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71 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. September 2010
Es gibt nur wenige Bücher, die man an einem Tag durchliest. Dieses hier ist so eins. Das ist mir schon lange nicht mehr passiert. Das war wie im Rausch. Keine langwierige Einführung, Puppenspiele geht sofort los. Und die Autorin geht kaum vom Gas. Es geht um toughe Frauen, cholerische Ermittler und hochintelligente Menschen zwischen Genie und Wahnsinn. Und nebenbei werden aktuelle Themen aufgegriffen: Wie sicher bin ich im Internet, wer kriegt was über mich raus, bis hin zu der Frage: Lässt sich Intelligenz vererben? Noch eines hat mir großen Spaß gemacht: die leicht ironische und zynische Art, die so manche Figur an den Tag legt. Oder spricht dort die Autorin? Egal, das ist hier keine Mädchen"literatur". Wäre ich Regisseur, oder in der Filmbranche tätig, ich würde Puppenspiele sofort verfilmen. Wird zwar schwierig, bei der Vorlage, aber es wird mal wieder Zeit für einen Thriller aus Deutschland. Ich kann hier nur so viel tun: Das Buch weiterempfehlen und es bereitwillig ausleihen. Ist beides geschehen. Mehr kann ich auch nicht machen.
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. November 2010
Eins vorweg. Ich vergebe drei Sterne, weil drei Sterne wohl "nicht schlecht" bedeutet. Das war es nicht, aber auch nicht mehr. Ich habe mich von den bisherigen Rezensionen zum Kauf des Buches animieren lassen und mir definitiv mehr erhofft. Die hier bislang beschriebene Spannung kam bei mir nicht auf. Aber jedem kann ja auch nicht das gleiche gefallen. Das Buch war auf jeden Fall eines der Bücher, die ich ohne Weiteres zu jeder Zeit weglegen und mich anderen Sachen widmen konnte. Selbst auf Seite 303 von 325 habe ich einen letzten Zwischenstopp eingelegt. Trotzdem - und deswegen "nicht schlecht" - habe ich es bis zum Ende gelesen, was ich nicht mache, wenn mich ein Buch gar nicht interessiert.

In der Geschichte geht es um eine erfolgreiche Geschäftsfrau, die ein Geheimnis birgt, dessen Geheimhaltung ihr 1 Million Euro wert ist. Es geht um einen - im Buch als hochintelligent dargestellten - Serienkiller, der fast allen seinen Opfern die Herzen rausschneidet und sie mit Schminke und Spiegel drapiert. Dabei verbindet den Täter, die Opfer und die Geschäftsfrau etwas miteinander, was schließlich deren Untergang sein soll.

Alles in allem ist die Geschichte rund. Die Handlungsstränge verweben sich nach und nach zu einem Geflecht, welches recht stabil zu sein scheint. Es gibt auch kein überraschendes, an den Haaren herbeigezogenes Ende. Gleichwohl plätschert die Geschichte so vor sich hin. Das Buch ist definitiv keines, bei dem beim Lesen der Atem stockt. Die Autorin hat es bei mir auch nicht geschafft, dass ich mich den Handelnden irgendwie nähern konnte. Weder den Opfern, deren Angehörigen, dem Täter, der Polizei oder der ominösen Geschäftsfrau. Ansätze der Annäherung an Personen machte die Autorin zunichte. So z. B. gibt es im Buch die Mutter eines Opfers, eine Professorin, die heute ausdrücklich auf ihrem Titel besteht und ihre Kompetenzen kommuniziert. Morgen jedoch - ohne weiteres Aufhebens - dem Ermittler das "Du" anbietet und auf dicke Tunke macht.

Wie auch immer. Eine Kaufempfehlung wie meine Vorrezensenten kann ich nicht abgeben, aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich NICHT streiten.

Soweit ich das beurteilen kann, ohne die drei Vorgängerbücher gelesen zu haben, kann ich ruhigen Gewissens empfehlen, den 4. Teil Puppenspiele zu lesen, ohne die Vorgänger zu kennen. Ich jedenfalls hatte beim Lesen des Buches zu keiner Zeit den Eindruck, dass mir Informationen um den Ermittler und dessen Team fehlen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. April 2012
"Puppenspiele" ist wieder ein spannender Thriller aus der Feder der Autorin Marina Heib, die ihrem Ermittlerteam rund um Sonderermittler Christian Beyer einen neuen Fall beschert. Die Handlung ist aus Sicht der Ermittler dargestellt, aber auch die Sichtweisen des Mörders frischen die Geschichte immer wieder auf. Die Morde sind sehr brutal und erschüttern nicht nur die Polizei.
Von der ersten Seite an wird man in die Handlung hineingezogen, die klar und schlüssig erzählt wird. Viele Standortwechsel treiben diesen Kriminalroman voran.

Die direkte Erzählweise erweist sich beim Lesen als sehr angenehm. Die Figuren werden lebendig und realistisch beschrieben, auch die Motive des Mörders sind nachvollziehbar, wenn sie auch manchmal ein wenig übertrieben wirken. Schon zu Beginn des Buches macht der Leser Bekanntschaft mit dem Mörder, man ahnt schnell wer er ist, was ihn jedoch antreibt, kommt nur langsam heraus. Die Auflösung ist schon ein wenig verblüffend, auch hinsichtlich der Hintergründe, weshalb Clarissa Wedekind in Sache mit drin steckt. Ihre Kaltblütigkeit ist schon schockierend. Sonderermittler Christian Bayer wirkt ziemlich menschlich, denn er trägt auch einige private Probleme mit sich herum. Bei seinen Ermittlungen zeigt Christian Bayer, dass er ein Profi ist und wartet mit reichlich Wissen auf.
Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse, so erscheint alles ein wenig überstürzt. Das ist ein wenig schade, weil man wirklich gut unterhalten wurde. Manchmal ist weniger mehr.
Alles in allem ist "Puppenspiele" ein spannender Krimi, der auf jeden Fall für angenehme Lesestunden sorgt.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
,....obwohl ich Willens war.

Mein erstes Buch von Marina Heib und nach der Leseenttäuschung auch sicher mein letztes.

Ich finde den Thriller weder spanndend, noch ironisch/witzig oder wie im Rausch zu lesen.....ich finde ihn einfach nur grottig.
Die Idee eines Psychopathen der im Reagenzglas gezeugt wurde und nach mehr Individuen seiner Art (oder besser Unart) sucht, ist nicht schlecht. Die Umsetzung des Plots allerdings holprig geraten und kein Lesevergnügen. Da wird munter von Lokalität zu Lokalität gesprungen und die Soko Bund ist ständig auf der Autobahn, im Zug oder Flugzeug unterwegs....da mischen sich Angehörige in einer Art und Weise in die Ermittlungen ein, die doch zu ungläubigem Kopfschütteln führt(Nehmen Polizeibeamte wirklich Angehörige mit an die Tatorte ähnlicher Verbrechen?). Da läuft eine Garde tougher, reicher Frauen auf, die man als intelligent-arrogant-weltfraulich charakterisieren könnte und es reicht nur zu Klischee und Karikatur. Genau wie bei der beschriebenen Arbeiterschicht...da muss es Mutti in Kittelschürze sein und Furnierholzmobiliar.....
Und eine Art halbschmieriger Privatschnüffler wird auch noch aus dem Hut gezaubert, der immer mal wieder einen Quickie mit der Auftraggeberin schiebt, sie dennoch unermüdlich siezt und sich bei seinen Erkundigungen mitunter in Dirty-Harry-Manier durch die Story mordet......
Ein wenig internationales Flair sollen vielleicht noch die Erwähnung von Bodyfarm und Profilern in die Handlung bringen, aber auch das rettet nichts mehr.
Zwischendrin kommt immer mal der hochintelligente Psychopath und seine Motivation und seine Sicht der Dinge zum Zuge.
Die Teile sind nicht besonders flüssig miteinanderverwoben, die Übergänge nicht spannend gestaltet. Das Buch aus der Hand zu legen fällt während des Lesens nicht sonderlich schwer.
Dieser Thriller bestätigt nur die Annahme, das deutsche Thriller nicht zu den guten des Genres gehören.Schade!
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26 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Oktober 2010
Wie immer ein toller Krimi von M.Heib. Wirklich, die Autorin ist erste Liga in der deutschsprachigen Krimiszene.
Mich hat das Buch überhaupt nicht mehr losgelassen und ich hab es in kurzer Zeit durchgelesen, es ist spannend und sehr aktuell, grausam und gruselig, sehr zu empfehlen. Allerdings nichts für zarte Gemüter!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Dezember 2011
Was für ein Thriller!!! An Spannung kaum zu überbieten, was uns da Frau Heib vorsetzt. Hut ab!
Eine Mordserie erschüttert Deutschland: Der 'Herzensbrecher' zieht von Stadt zu Stadt, verführt Frauen, zieht sie in seinen Bann und ermordet sie. Nein, es ist nicht einfach das Abschlachten, es ist das in Szene setzen der Leichen seiner Opfer, das schockiert. Was soll diese abstrakte Darstellung des Grauens? Günther von Hagen lässt grüssen! Wo steckt das Motiv dieser grausamen Mordserie? Diese Fragen muss Kommissar Bayer und seine SoKo Bund so rasch als möglich klären. Der psychopathische Täter ist dem Ermittlerteam immer ein wenig voraus. Als Kommissar Bayer endlich die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Opfern und dem Täter erkennt ist es schon fast zu spät. Der Mörder ist ihm und seinem Team gefährlich nahe; das nächste Opfer könnte aus Kommissar Bayers Team kommen. Die Zeit läuft....
Martina Heibs Roman fesselt schon von Beginn an, peitscht die Handlung in unglaublichem Tempo von Seite zu Seite weiter; und das ohne Durchhänger! Besser als mancher so hoch gelobter Psycho-Thriller anglo-amerikanischer Autoren. Spannung ohne Grenzen, tolle Figuren, guter Schreibstil. Für alle, die 'Schweigende Lämmer' lieben. Ich konnte das Buch fast nicht aus der Hand legen. Sicher nicht mein letztes Buch dieser Autorin.
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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Oktober 2010
da ich bereits die drei Vorgänger von Marina Heib regelrecht verschlungen habe, konnte ich diesen Band kaum erwarten. Ich wurde nicht enttäuscht.
Marina Heib versteht es einfach, den Leser mit Aufschlagens des Buches zu fesseln. Da ich wirklich eine sehr kritische Leserin bin und das Buch zur Seite lege, sollte nicht spätestens auf der 5. Seite ein Mord passiert sein, kann ich Gleichgesinnten dieses hier wärmstens empfehlen. Es ist immer wieder schön von Christian Beyer und seiner Soko zu lesen. Ab und an dieser schwarze Humor ist einfach klasse. An alle die mit diesem Buch zum ersten Mal Marina Heib lesen: kauft Euch unbedingt die 3 Vorgänger - Weißes Licht, Eisblut und Tödliches Ritual. Ideal für kalte Wintertage. Ich hoffe sehr, noch viel von dieser hervorragenden Schriftstellerin zu lesen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. März 2014
Marina Heib schreibt keine "Mädchenkrimis" und auch "Puppenspiele" überzeugt mit hartem Krimi, Zynismus und großer Intelligenz.

Starke Frauen, interessante Protagonisten und ineinander verwobene Handlungsstränge verbinden sich zu einem lesenswerten Ganzen.

Dabei nimmt sich die Autorin dem Thema der künstlichen Befruchtung und der damit verbundenen moralischen Werten an. Verbindungen zu großen Werken der Kunst werden hergestellt.

Trotz allem hielt mich der Plot ein wenig auf Abstand, der Funke sprang nicht wirklich über.

Trotzdem lesenswert.
STicht deutlich aus der deutschen Krimikost hervor.
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INHALT:
Ein Killer verschickt seine Opfer an einen Zirkus in München und an ein Wachsfigurenkabinett in Berlin. Die toten Frauen wurden sorgfältig zurechtgemacht, mit gepuderter Haut, einer roten Narbe über dem Herzen und einem Spiegel in der Hand. Was will der Täter damit sagen? Die Soko Bund übernimmt die Ermittlungen und die Spur führt die Sonderermittler zu einem besonderen Experiment, das vor mehr als 20 Jahren seinen Anfang genommen hat...

MEINE KURZMEINUNG:
Reihe: 4. Band der Christan Beyer-Reihe, beginnt ca. 3 Jahre nach dem Ende von "Tödliches Ritual".

Handlungsschauplätze: Die Geschichte führt uns nach Berlin, München, Hamburg, Düsseldorf, Bonn, Haltern am See, London, Tübingen und Straßburg.

Handlungsdauer: Die Story gliedert sich in 4 Teile, beginnt am 23. Februar 2009 in Hamburg und endet am 27. September 2009 in Haltern am See.

Charaktere: Kriminalhauptkommissar Christian Beyer, 50, ist inzwischen wieder der Leiter der Soko Bund, die in ganz Deutschland ermittelt. Der engagierte Sonderermittler ist schon etwas ruhiger geworden, reist nicht gern und noch immer mit Anna Maybach liiert. Die 39-jährige Psychologie-Dozentin reist für 4 Wochen nach Quantico, um dort eine Zusatzausbildung als forensische Psychologin zu absolvieren.

Das Team der ersten Sonderkommission mit länderübergreifenden Kompetenzen besteht aus:
Der attraktive 35-jährige Halbamerikaner Pete Altmann nimmt im August einen 3-monatigen Lehrauftrag im FBI-Hauptquartier in Quantico an, weshalb Christian ein wenig eifersüchtig auf seinen Mitarbeiter ist, da er gleichzeitig mit Anna in die USA fliegt. Eberhard Koch, der 38-jährige Kriminaltechniker gibt gern den Koch, Familienvater und Handwerker. Volker Jung, der 44-jährige Verhörexperte bildet sich in Verhörtechniken weiter und hat eine Vorliebe für seine Fahrräder, Dinkelstangen und Buddhismus. Daniel Meyer-Grüne ist 35 und der Recherchespezialist der Sondereinheit, während die 25-jährige Assistentin Yvonne das Organisationstalent der Soko ist. Die 34-jährige Rechtsmedizinerin Karen Kretschmer ist mit ihren langen blonden Haaren und der tollen Figur eine aufregende Erscheinung, die auch sehr intelligent ist und ihren Job liebt.
Die mitwirkenden Protagonisten sind sehr interessante Charaktere mit vielen Ecken & Kanten, die eine beachtliche Weiterentwicklung durchgemacht haben. Bis auf Christian, Anna und Karen spielen die restlichen Teammitglieder leider nur eine Statistenrolle, was sie hoffentlich bald ändert.

Romanidee: Im 4. Band haben es die Ermittler mit einem raffinierten Mörder zu tun, der seine weiblichen Opfer besonders kunstvoll drapiert und in Kisten verschickt. Die originelle Grundidee wurde ansprechend umgesetzt.

Genre: Für einen Thriller fehlt mir (noch immer) die Extraportion Thrill, obwohl "Puppenspiele" sich dem Genre (Psycho-)Thriller schon sehr annähert.

Erzählperspektiven: Neben den Haupterzählern Christian und Anna schildern erneut diverse Nebencharaktere das Geschehene aus ihrem Blickwinkel (in der 3. Person). Man erhält erneut einen Einblick in das Privatleben der Haupt- und der Nebencharaktere und fühlt mit den sympathischen Hauptpersonen mit.

Handlung: Spannungsgeladener Plot mit einigen originellen Einfällen, verschiedenen Erzählperspektiven und Handlungssträngen, vielen Irrwegen und geschickt gelegten falschen Fährten. Leider beinhaltet "Puppenspiele" kleine Längen und etliche ausgeschmückte Schilderungen, die den Lesefluss manchmal ein wenig bremsen.

Schreibstil & Co: Der fesselnde Schreibstil und die unterhaltsamen Dialoge runden die 304 Seiten lange Geschichte ab.

FAZIT:
"Puppenspiele" erzählt eine fesselnde Geschichte, die uns erneut in die Abgründe der menschlichen Psyche entführt und einen von der ersten Seite an in den Bann zieht. Die Fortsetzung von "Tödliches Ritual" bietet Fans von Spannungsliteratur einen rasanten Geschichte mit vielen unerwarteten Wendungen, reizvollen Charakteren und einer packenden Schreibweise spannungsgeladenes Lesevergnügen. Wegen der minimalen Mankos erhält der 4. Band eindrucksvolle 4 STERNE.
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am 18. Oktober 2014
"Puppenspiele" ist ein deutscher Thriller, dessen Handlung in Hamburg beginnt - was mir als norddeutsches Mädchen schon mal sehr zusagt. Bereits nach einigen Seiten springt die Handlung zu einem anderen Ort, die zeitliche Abfolge verläuft die meiste Zeit im Tagesabschnitt. Gerade diese Ortssprünge haben mich anfangs sehr irritiert, dadurch bekam man gleich zu Anfang Einblicke in die verschiedenen Charaktere. Genau dadurch kam ich zu erst überhaupt nicht mit. Verschiedene Handlungen passierten und ich sah überhaupt gar kein Zusammenhang. Seite für Seite, baute sich dann endlich ein Bild vor mir auf, die Handlung der unterschiedlichen Personen fügte sich zusammen und fortan war ich wie gefangen.

Der Mörder bringt seine Opfer immer nach dem gleichen Muster um. Es sind immer Frauen - er stellt sie auf die Probe, und tötet sie dann letztendlich nach ein paar Tagen. Ein Schnitt über dem Herzen ist die Todesursache. Rasiert und jeglicher Haare beraubt, inszeniert er mit den Frauenleichen ein Puppenspiel.

Der Charakter des Mörders ist so komplex, dass auch Komissar Beyer und sein Team einige Zeit brauchen, bis sie dahinter kommen und ein Muster erkennen können. Hochintelligente, künstlich, erzeugte Kinder bilden das Hauptaugenmerk der Geschichte, sowie die landesweite Zusammenarbeit des Beyer Teams.

Trotz des sprunghaften Handlung, die sich durch und durch fortsetzt, kann ich weiterhin nichts schlechtes sagen. Der Schreibstil ist auf den Punkt gebracht, ohne viele Schnörkel und Ausschweifungen. In die Charaktere konnte ich mich nicht immer hineinversetzen, dafür waren es einfach zu viele. Komplex waren sie trotzdem und jeder für sich hatte seine Macken.
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