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Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen14
3,6 von 5 Sternen
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am 12. September 2011
Ich habe das Buch verschlungen, auch wenn es teilweise traurig ist und man mit Lily sehr mitleidet. Aber ich fand es sehr realistisch, denn man kann gut nach empfinden, wie solch ein Schicksal einen Menschen und eine Beziehung verändern kann.
Leider war der Schluss dann etwas komisch: auf den letzten paar Seiten passiert auf einmal so viel, ich finde das passt nicht zum Rest des Buches. Wäre vorher Schluss gewesen, hätte ich die Story als stimmig angesehen und hätte auch 5 Sterne gegeben, mit dem Chaos am Ende sind es dann nur 4 Sterne.
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VINE-PRODUKTTESTERam 24. August 2011
Peter der beste Freund von Liam und Lilly macht Liam eines Abends ein überraschend gutes Angebot und zwar soll er als Partner in seiner "neuen" Firma einsteigen. Das unwiderstehliche Angebot hat nur einen Haken: das Paar müsste dafür London verlassen und ins beschauliche Cornwall ziehen. Liam zuliebe packt Lilly also wenige Wochen später in London Kartons um in ein einsames Cottage an die Küste zu ziehen.

Da Peter und Liam ein großes Projekt an Land gezogen haben und sich fast rund um die Uhr in die Arbeit stürzen, ist Lilly zunächst auf sich alleine gestellt, bis der Tag kommt, der das Leben der Beiden komplett verändern soll: Liam hatte auf der Baustelle einen schrecklichen Unfall und ist von einem Gerüst gestürtzt. Die Ärzte entscheiden sich zunächst für ein künstliches Koma, aber nach Wochen kommt dann der Tag der Entlassung und Lilly kann Liam im Rollstuhl nach Hause schieben, doch ab dem Tag beginnen die Probleme erst richtig '

Mir scheint, als hätte Sarah Harvey nicht nur den Verlag, sondern auch den Schreibstil gewechselt. Bislang kannte ich von ihr nur luftig-leichte Bücher mit viel bissigem Humor. Hier hat sich die Autorin von einer extrem gefühlvollen und ruhigeren Seite gezeigt.

Als Leser begleitet man Liam und Lilly in diese wunderbar idyllische Landschaft in Cornwall, die jedoch für einen Menschen wie Lilly, der in London gewohnt hat, zunächst zu idyllisch sein könnte. Man hat Einblick in das "neue Leben" des Paares, das gespickt ist mit Problemen, Krankheit, Schuldzuweisungen und viel zu viel Stille.

Sarah Harvey ist es gelungen, mich so nah in die Geschichte "einzubinden", dass man quasi zwischen den Stühlen saß: ich konnte Lilly wunderbar verstehen, ihre Ängste und Sorgen und auch ihre Reaktion, auf Liams feindliches Verhalten. Aber auch Liam war für mich nicht der scheinbar Böse in der Geschichte, der plötzlich auf fremde Hilfe angewiesen war und sicherlich nicht zum x-mal am Tag hören wollte "Kann ich dir helfen?" oder "Geht es dir gut?".

Ich habe mich nicht nur in Cornwall, sondern auch mit dem "neuen" Schreibstil sehr wohl gefühlt. Natürlich trägt es immer noch die altbewährte Handschrift der Autorin, dennoch ist alles etwas weicher, gefühlvoller, und das ohne kitschig zu sein. Ich bin traurig, dass ich Liam und Lilly nun verlassen muss, weil ihre Geschichte zuende ist, hoffe jedoch, dass von Sarah Harvey weitere Bücher in diesem Stil folgen werden.
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am 2. Januar 2016
Inhaltsangabe:
Als Lily mit ihrem Ehemann Liam von London nach Cornwall zieht, ahnt sie nicht, wie sehr diese Entscheidung ihr Leben verändern wird. In dem einsamen Haus an der Küste und der nebligen Kälte des südenglischen Winters entfremdet sie sich zunehmend von dem Mann, der einst ihre große Liebe war. Liam ist fast nie zu Hause, scheint nur noch für seine Arbeit zu leben. Oder betrügt er Lily mit der Frau seines Partners? Ausgerechnet, als es zu einer erneuten Annäherung zwischen Lily und Liam zu kommen scheint, passiert ein dramatischer Unfall …

Die Geschichte im bzw. um das Rosenhaus ist eine sehr tiefgehende und emotionale Geschichte, die oft das reale Leben sehr gut wiederspiegelt.
Lilly und Liam sind mir anfangs sympathisch. Doch als Liam nach dem Unfall zum Zyniker wird, ist unerträglich. Das Lilly bei ihm bleibt, finde ich einfach nur bemerkenswert. Aber kann verstehen das man seine große Liebe und so eine Ehe nicht einfach wegschmeißen will.
Sarah Harvey beschreibt sehr treffend die Gedankengänge und Emotionen von Lilly und Liam. Besser hätte man das nicht machen können. Ich konnte mich sehr gut in die Personen hineinfinden.

Was mir allerdings missfällt an dem Roman, ist das die Vorgeschichte der beiden etwas zu spät auftaucht. Ich habe mich immer wieder gefragt was vor dem Umzug die beiden so zerrissen hat und erst am Ende in den letzten 100 Seiten wird alles aufgelöst. Das finde ich etwas schade. Man hätte manches schon voher reinpacken können. Deswegen einen Stern abzug.

Aber ansonsten ein schöner emotionaler Roman für zwischendruch.
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am 17. November 2014
ist ein schon etwas älteres Buch, aber ich muss es einfach rezensieren. Es handelt über ein junges Paar (Lily und Liam) das vom quirligen London nach Cornwall zieht, nachdem Liam ein berufliches Top-Angebot bekommt. In Cornwall kämpft Lily mit Einsamkeit, Isolation und Heimweh, während Liam voll in seiner beruflichen Herausforderung aufgeht. Auch entfernt sich das Paar immer mehr voneinander und Lily denkt an, nach London zurückzukehren. Dann hat Liam einen schweren Unfall und das Paar steht wohl vor ihrer größten Herausforderung.
Das Buch ist wunderschön geschrieben, mit viel Gefühl und ohne kitschig zu sein, bis zum vorletzten Kapitel... Ich weiß nicht, was der Autorin dann eingefallen ist/es wird einfach too much/so schade!! Ohne dieses Ende hätte "das Rosenhaus" von mir eine 4- oder eine 5-Sterne-Bewertung bekommen.
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am 26. Februar 2012
Nachdem ich von Sarah Harvey fast alle vorhergehenden Romane gelesen habe, war ich gespannt, wie sie dieses scheinbar ernsthafte Buch umsetzt. Mit dem Wechsel des Verlages scheint sie auch die Art ihrer Romane geändert zu haben.

Letzten Endes kann ich jedoch nur sagen, dass die Autorin die Finger von solchen Romanen lassen sollte. Ich habe im Nachhinein nicht verstanden, warum dieses Buch so relativ gute Bewertungen bekommen hat.

Die Story plätschert über ca. 380 Seiten nur vor sich hin, ohne dass es einen Höhepunkt gibt. Teilweise wird ein Zeitsprung von mehreren Wochen oder Monaten gemacht und von der Autorin (aufgrund der langweiligen Story zum Glück) nur kurz zusammengefasst. Die Personen bleiben oberflächlich und auch die Sichtweise, aus welcher erzählt wird, wechselt während dem Lesen plötzlich zwischen den Beteiligten.

Mein Fazit daher: ein netter Zeitvertreib, wenn man nichts anderes zu lesen hat, aber sicherlich nicht empfehlenswert. Da gibt es wesentlich Besseres!
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INHALT:
Liams bester Freund Peter macht dem Architekten ein unwiderstehliches Angebot: Liam soll in seine Firma als Partner einsteigen und gemeinsam mit Peter ein riesiges Projekt abwickeln. Der einzige Haken: Dafür müssen Liam und seine Frau Lily von London nach Cornwall umziehen. Lily verlässt nur ungern die englische Hauptstadt, um mit ihrem Ehemann in die idyllische Kleinstadt Merrien Cove zu ziehen, denn dort kennt sie niemanden... Während Liam fast Tag und Nacht arbeitet, versucht Großstadtpflanze Lily, das erworbene Rose Cottage häuslich einzurichten, was sie allerdings nicht ausfüllt... Nach einem furchtbaren Streit rast der Architekt auf die Baustelle und stürzt dort von einem schlecht gesicherten Gerüst - und dieser Unfall ändert das Leben des Ehepaars...

MEINE MEINUNG:
Nachdem ich schon einige Bücher von Sarah Harvey gelesen habe, war es natürlich nur eine Frage der Zeit, bis dieser Roman den Weg in mein Bücherregal gefunden hat. Nach der Lektüre bin ich allerdings etwas verwirrt, denn "Das Rosenhaus" hat nichts mit den restlichen Büchern der Bestellsellerautorin gemeinsam. Der Schauplatz wurde in die beschauliche Kleinstadt Merrien Cove in Cornwall verlegt, die Geschichte beginnt im September und dauert ungefähr ein Jahr... Lily Booner ist 32 und hat vor dem Umzug in einer Londoner Kunstgalerie gearbeitet. Während die hübsche Frau nur ihrem Ehemann zuliebe in die Einöde gezogen ist, sieht sie Liam fast nicht mehr, denn der attraktive ehrgeizige Architekt arbeitet fast rund um die Uhr und vernachlässigt seine bessere Hälfte. Sein bester Freund Peter muss immer wieder zwischen dem Ehepaar einlenken und steht Lily auch zur Seite, als Liam durch einen Unfall lebensgefährlich verletzt wird. Weiters spielen Abi, die Besitzerin der örtlichen Galerie, ihr Sohn Nathan (ein erfolgreicher Fotograf) und der junge Dylan, der Liam nach dem Sturz hilft, eine große Rolle.

Die Protagonisten sind zwar gut gezeichnet und durchaus interessante Persönlichkeiten, dennoch bin ich mit dem Ehepaar Booner nicht wirklich warm geworden. Lily wünscht sich ihr altes, aufregendes Londoner Leben zurück und bemitleidet sich oft selbst, ohne etwas an der jeweiligen Situation zu ändern. Der arbeitswütige Liam ist meistens nicht anwesend und falls doch, dann hat er etwas an seiner Frau auszusetzen. Und auch nach dem schweren Unfall wird es nicht besser. Da gefallen mir die Nebencharaktere, wie der liebenswerte, hilfsbereite Peter, die sympathische Galeriebesitzerin Abi und ihr Sohn, der abenteuerlustige Nathan schon viel besser. Die habe ich schnell ins Herz geschlossen, während ich bei Lily lange gebraucht habe und mir Liam bis zum Schluss unsympathisch geblieben ist.

Hier wurden (wie in so vielen anderen Romanen) Hauptpersonen kreiert, die überaus gutaussehend sind und eine enorme Anziehungskraft auf das andere Geschlecht ausüben - mit solchen Protagonisten kann ich mich wenig identifizieren! (Was nicht heißen soll, dass ich hässlich bin *g*) Die Grundidee erinnert mich irgendwie an Rosamunde Pilcher und wurde für meinen Geschmack nicht überzeugend genug umgesetzt. "Das Rosenhaus" fängt eigentlich recht vielversprechend an und als der Umzug nach Cornwall vorbei ist, plätschert die Handlung etwas dahin, wobei sich die Story vorwiegend auf die neue Lebenssituation der Booners sowie deren Gefühle konzentriert. Dafür wurden auf den letzten 30, 40 Seiten so viele Überraschungen und Wendungen hineingepackt, dass es für mich doch sehr unglaubwürdig wirkt.

Erzählt werden die turbulenten Geschehnisse (in der 3. Person) vorwiegend aus der Sicht von Lily und Liam, die uns an ihren Emotionen und Gedanken teilhaben lassen, wodurch man ihre Handlungen & Taten besser versteht. Zwischendurch berichten einige Nebenpersonen über die Begebenheiten aus ihrem Blickwinkel, was die Geschichte abwechslungsreich erscheinen lässt. Was mir weniger gefallen hat, war die leicht negative Grundstimmung dieses Romans, denn "Friede, Freude, Eierkuchen" sucht man hier vergeblich... "Das Rosenhaus" ist für viele LeserInnen wahrscheinlich ein wunderbares Buch, ich kann der Story allerdings nicht so viel abgewinnen - vielleicht habe ich den Roman auch nur zum falschen Zeitpunkt gelesen. Begeistert bin ich von den bildhaften Schauplatzbeschreibungen, wodurch man das Gefühl hat, vor Ort zu sein sowie von dem ausdrucksvollen Schreibstil. Allerdings lässt sich dieses Buch bzw. die Schreibweise überhaupt nicht mit den restlichen Werken von Sarah Harvey vergleichen, was ich schade finde, denn ein wenig Fröhlichkeit und Leichtigkeit hätte dem Plot sicherlich gut getan.

FAZIT:
Wer hier ein locker-leichtes, humorvolles Buch im gewohnten Sarah Harvey-Stil erwartet, wird wahrscheinlich enttäuscht sein. Denn "Das Rosenhaus" erzählt über die problematische Ehe von Lily & Liam und welche Schwierigkeiten sie in Cornwall zu bestehen haben. Dieser Roman beinhaltet eine ansprechende, mit vielen Emotionen ausgestattete Geschichte, reizvolle Nebencharaktere sowie wundervoll lebhafte Beschreibungen der Handlungsorte. Wegen schwermütigen Atmosphäre, der teilweise langatmigen Handlung und meiner Schwierigkeiten mit den Hauptpersonen bekommt "Das Rosenhaus" von mir "nur" 3 STERNE.
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am 19. Juni 2012
Ich bin seit langem ein großer Fan von Sarah Harvey, habe jedes Buch verschlungen und mich immer schon Monate im voraus auf das nächste gefreut....so auch auf dieses. Der Genrewechsel hat mich natürlich noch neugieriger gemacht.
Umso größer war die Enttäuschung als ich das Buch endlich in den Händen hielt und anfing es zu lesen. Ich will ehrlich sein: Ich habe nicht geschafft es zu Ende zu lesen. Lediglich bis Kapitel 5 hat meine Geduld gereicht.
Das erste Kapitel liest sich noch ganz gut, fängt fast mit der gewohnten Leichtigkeit an, aber sofort in Kapitel 2 empfängt einem die pure Langeweile. Die Charaktere sind schlecht und undeutlich gezeichnet. Die Hauptprotagonistin ergießt sich in Selbstmitleid, nicht nur seitenweise....nein, kapitelweise. Lily, so der Name der Hauptfigur, bringt nicht den geringsten Willen auf sich mit ihrem neuen Heim anzufreunden, entscheidet sich täglich wieder fürs Unglücklichsein, übernimmt keinerlei Verantwortung für die neue Situation,WILL alles schlecht finden.
Wenn ich davon absehe, dass ich keinerlei Sympathie für Lily aufbringen kann, empfinde ich das Buch auch noch als schlecht, holprig und langweilig geschrieben. Der Stil der Sarah Harvey die ich liebe, kommt nur sätzeweise vor. Mal hier und mal da ein kleines Highlight....ansonsten grenzenlose Tristesse.
Ich konnte der Versuchung nicht widerstehen und habe die letzten beiden Kapitel auch noch gelesen. Leider muß ich sagen, dass das Ende nicht besser ist als der Anfang. Im vorletzten Kapitel kommt es zum absoluten Drama. Die Hauptprotagonistin kommt, natürlich schwanger, fast ums Leben.....nur damit sich im letzten Kapitel alles wieder ins gelobte "und sie lebten glücklich bis an ihr Ende" fügt....

Für mich ist dieses Buch der Beweis dafür, dass man alles gedruckt bekommt, wenn man nur schon ein paar gute Bücher auf den Markt gebracht hat.
Ich hoffe das Sarah Harvey bald wieder zu ihrem gewohnten Stil zurückfindet und mir wieder viele Lachfältchen ins Gesicht zaubert.
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am 23. Februar 2015
So ein schönes buch. Ich konnte es nicht aus der Hand legen. So viel Gefühl, legt euch die Taschentücher bereit.
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am 4. Mai 2015
Ich möchte gerne so weit gehen und das Buch mit "Ein ganzes halbes Jahr" vergleichen, denn die Geschichte hat
mich doch sehr an die von Jojo Moyes erinnert.
Ein Mann hat einen Arbeitsunfall, sitzt danach im Rollstuhl und wird von einer Frau, in diesem Fall ist es seine Frau
Lily, gepflegt, oder zumindest versucht sie es, denn Lilys Mann Liam ist ein richtiges Ekel und hält Lily auf Abstand,
ist unerhört unfreundlich und abweisend. Immer wieder hieß es, das liege daran, dass Liam schon sehr früh
selbstständig geworden ist und es jetzt nicht ertragen kann, von seiner Frau vorübergehend abhängig zu sein, und
dass dieses widerliche Verhalten Lily gegenüber völlig normal sei. Und ich habe mich dann immer wieder gefragt: und
wieso ist Liam dann bei allen anderen gut aufgelegt und zum Scherzen zumute? Auch das Wissen, dass es nicht
mehr lange dauern würde, bis er wieder vollständig rehabilitiert ist, sollte Liam eigentlich beruhigen - und man könnte
eigentlich auch meinen, dass es für Liam ja sogar ganz schön sein könnte, sich von seiner Frau beispielsweise
verwöhnen zu lassen, während er so hilfsbedürftig ist. Aber nein, er hat Lily einfach nicht an sich herangelassen und
ich hatte die ganze Zeit so das Gefühl, dass da mehr dahintersteckt, dass Liam sie vielleicht für irgendetwas bestrafen
will ...

Von Lily war ich einerseits enttäuscht, dass sie sich das alles von Liam gefallen lassen hat, aber gleichzeitig habe ich
sie dafür bewundert, dass sie so eine starke Persönlichkeit war, die nicht auf seine Spitzen eingegangen ist und so
keinen Streit entstehen hat lassen. Das ist bei den Aussagen, die Liam manchmal geschoben hat, gar nicht so einfach.
Ich hätte mich wahrscheinlich nicht so gut unter Kontrolle gehabt. - Das hat auch meine Vermutung bestätigt, dass
er Lily für irgendwas büßen lassen wollte und sie der Meinung war, dass sie es wohl verdient hätte.

Dass hinter all diesem Verhalten eigentlich eine wahnsinnig große Traurigkeit und ganz viel Schmerz wegen einer
Sache, die noch gar nicht so lange zurückliegt, steckt, konnte man als Leser schon erahnen. Aber was genau, und
wie es schlussendlich offenbart wurde, war so berührend und herzzerreißend zu lesen, dass mir sogar die Tränen
gekommen sind - und das will was heißen, denn das kommt bei mir wirklich nicht oft vor!

Das Ende habe ich geliebt! Also ich stehe ja generell auf "Happy Ends" - und ich denke, es ist auch okay, wenn ich
das hier erwähne - wenn es allerdings allzu kitschig (und somit unglaubwürdig) wird, habe ich auch ein 'Problem'
damit. In diesem Fall war es aber schlicht und einfach wunderschön!
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am 18. September 2011
Als großer Sarah Harvey-Fan hatte ich mich so auf das neue Buch gefreut und es mir direkt am Erscheinungstermin bestellt - aber es war die totale Enttäuschung!

Statt ihrem sonst so witzigen Schreibstil hat sich die Autorin nun scheinbar auf's Drama verlegt. Dagegen wäre ja grundsätzlich nichts einzuwenden - wenn das Buch gut geschrieben wäre. Ich musste mich diesmal aber wirklich bemühen, das Buch zu Ende zu lesen, weil es einfach langweilig war und ich die Charaktere ziemlich unsympathisch fand. Allen voran die Hauptfigur Lily, die sich über 300 Seiten in Selbstmitleid suhlt.

Das nächste Buch "Der Apfel fällt nicht weit vom Mann" reicht zwar auch nicht ganz an Sarah Harveys frühere Bücher heran, war aber wieder in dem Schreibstil, den man von ihr kennt.
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