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Kundenrezensionen

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am 5. März 2009
'Totenmesse' von Arne Dahl ist das siebte Buch einer Serie um den (Sonder-)Ermittler Paul Hjelm. Für mich war es das erste Buch des Schweden, da ich eigentlich kein Fan von schwedischen Krimi-Autoren bin, aber es wird sicher für mich nicht das letzte gewesen sein.Wer das Buch in die Hand nimmt, sollte sich wirklich die nächsten Stunden nichts wichtiges vornehmen ' ich habe es an einem Tag verschlungen!

Cilla Hjelm, die Exfrau der Sonderermittlers Paul Hjelm, betritt am Morgen des Tages, an der damals amtierende US-Präsident Bush Bomben auf den Irak fallen lässt, eine Bankfiliale und wird Zeuge eines Banküberfalls und dann noch als Geisel genommen. Cilla, die sich in ihrem eigenen Leben eigentlich nur noch als Staffage gefühlt hat, spielt ungewollt mit einem mal eine Hauptrolle. Durch ihr Handy, das von den Geislenehmern übersehen wird, hält sie Kontakt zur Außenwelt mittels SMS und MMS, dies sie an ihren Exmann schickt. Das A-Team beginnt mit Paul Hjelmn und dem Berater Jan-Olov Hultin zu ermitteln.

Der Autor hat es geschafft, einen fiktiven Krimi geschickt mit realen aktuellen und vergangenen Ereignissen zu verschmelzen, was schon relativ ungewöhnlich ist und den Krimi zu etwas besonderem macht. Zudem schafft er es auch, die Beziehung von Paul und Cilla und ihre gescheiterte Ehe da zustellen, ohne rührselig zu wirken oder für eine Seite Partei zu ergreifen ' es ist so, wie es ist. Die Figuren und ihre Handlungen sind zu jeder Zeit nach zu vollziehen. Geschickt verknüpft er mehrere Ereignisse, so das ich wirklich lange gegrübelt habe, ob und wie das alles zusammenhängen kann. Sehr spannend! So findet man sich plötzlich im Jahre 1941 im Tagebuch eines deutschen Soldaten im zweiten Weltkrieg wieder. Zudem war das Buch so ganz nebenbei noch sehr lehrreich und informativ ' in einer Nebenhandlung erfährt man Beispielsweise etwas über die griechische Revolution und die Insel Chios.

Auch noch so komplizierte Emotionen und Beziehung weiß er zu gekonnt zu beschreiben, so muß Paul mit der Leiterin des A-Teams Kerstin Holm, mit der er eine Affäre (Beziehung? Das wird leider nicht ganz klar) zusammenarbeiten, um Cilla, an der ihm immer noch etwas liegt, zu retten.

Der Zeitraum der Handlung des Buches ist im hier und Jetzt auf 4 Tage begrenzt, aber diese 4 Tage ändern das Leben von Paul und Cilla und ihre Beziehung zueinander. Das Ende ist vielleicht nicht jedermanns Sache, ich finde es passt zur Handlung und zur Stimmung im Buch.

Die einzigen Schwierigkeiten, die ich mit dem Buch hatte, waren die ' für meine Ohren- etwas fremd klingenden Namen, aber nach spätestens 50 Seiten nimmt einen die Handlung so gefangen, das das auch nicht mehr stört.

'Totenmesse' ist nicht nur ein Kriminalroman, sondern ein recht komplexes Werk über Schuld, Liebe und Vertrauen, das zudem noch wirklich informativ ist. Arne Dahl ist nicht mit Mankell zu vergleichen ' für mich ist er einfach besser.
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Was haben eine Geiselnahme, der Kalte Krieg, ein Ferienhaus im Mittelmeerraum und fossile Brennstoffe miteinander zu tun? Auf den ersten Blick nichts. Arne Dahl belehrt seine Leser jedoch eines Besseren. Er konstruiert eine Handlung, deren einzelne Handlungsstränge anfangs keinen Bezug zueinander zu haben scheinen, die sich aber mit dem Fortschreiten des Buches immer weiter annähern, bis am Ende schließlich ein kompliziertes Geflecht aus Überschneidungen und Zusammenhängen entsteht, was dem Leser aktuelle Probleme der Welt vor Augen führt.

Obwohl ich zugegebenermaßen anfangs Probleme hatte, in die Handlung hineinzufinden, konnte Dahl mich absolut überzeugen. Er schreibt ein sehr anspruchsvolles Buch, was überraschend komplex ist und in meinen Augen nicht zu der Kategorie "für zwischendurch" gehört. Besonders gut gefallen hat mir die recht große Ermittlergruppe. Es gibt in Form von Kerstin Holm zwar eine Leiterin, dennoch sind die einzelnen Mitglieder der Gruppe gleichermaßen an der Lösung des Falls beteiligt. Es wird nicht, wie so oft üblich, ein Ermittler in den Mittelpunkt gestellt, was der Handlung in meinen Augen viel Authentizität verleiht.

Als besonders positiv ist mir außerdem der Stil Dahls aufgefallen. Er versteht es, die Gefühle und Gedanken der einzelnen Personen immer in die entsprechende Situation einfließen zu lassen. Dabei macht er keinen Unterschied zwischen ihren Positionen und verleiht ihnen eine Tiefe, die in dieser Form selten in Thrillern zu finden ist. Ermittler und Verdächtige werden gleichermaßen greifbar für den Leser und ermöglichen es ihm, sich ein eigenes Bild zu machen. Gekoppelt mit einer sehr angenehmen und den einzelnen Handlungsabschnitten angepassten Sprache entsteht ein rundes Gesamtbild, wodurch das Buch flüssig zu lesen ist.

Alles in allem bietet "Totenmesse" großartige Unterhaltung auf hohem Niveau mit einem spannenden Ende, das ebenso überzeugend ist, wie das ganze Buch. Dabei kommen weder zwischenmenschliche Beziehungen noch Witz zu kurz. Ich möchte dieses Buch sehr empfehlen.
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am 8. März 2009
Ein wirklich raffiniert gemachter Thriller, nein, eher doch ein Krimi, in dem es vordergründig nur" um einen Banküberfall geht. Tatsächlich geht es um sehr viel mehr, um den Kalten Krieg, den zweiten Weltkrieg, um Menschen und Schicksale und natürlich auch um einen Bankraub, der der Auslöser verschiedener Ereignisse ist, die sich erst nach und nach zusammenfügen lassen.

Dabei werden zunächst die Aktionen der Polizei während des Bankraubes sehr detailliert geschildert, die Ermittlungsergebnisse kommen glaubwürdig und nachvollziehbar zustande. Dann ist der Überfall relativ schnell vorbei und wird klar, dass es eigentlich gar nicht darum ging, Geld zu erbeuten, sondern dass etwas völlig anderes dahintersteckt.

Trotz der viele Handlungsfäden und unzähligen Personen, für die man schon sehr konzentriert lesen muss, ist die Story spannend von der ersten Seite an und hat mich direkt mitgerissen. Auch wenn zu Anfang nicht klar ist, warum über eine Antiquitätenauktion, den Urlaub eines Kollegen aus dem A-Team oder über einen namenlosen Mann auf der Flucht (vor wem?) berichtet wird, fügt sich am Ende alles genial zu einer atemberaubenden Geschichte zusammen.

Eine schnörkellose Sprache ist genau richtig für diese Geschichte und für mich auch typisch für viele skandinavische Autoren. Besonders die Gespräche der Ermittlungsgruppe und ihre Brainstormings" haben mir sehr gut gefallen, der lockere und vertraute Umgang der Gruppenmitglieder untereinander zeigt sich gerade in den teilweise spitzfindigen Dialogen und bringt dem Leser die Menschen nahe, die dort charakterisiert werden.

Ein bisschen störend fand ich lediglich die regelmäßigen Verweise auf Ereignisse, die vor der aktuellen Handlung lagen, da mir die Vorgängerbücher (bis auf eins) fehlen, konnte ich damit nicht viel anfangen. Aber insgesamt hat das Buch trotzdem fünf Sterne verdient!
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am 8. März 2009
Arne Dahl erzählt in seinem siebten Band "Totenmesse" um den Ermittler Paul Hjelm eine rasante Fahrt durch die verschiedensten Begebenheiten der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Zu Anfangs muss man sich noch etwas durch die Seiten quälen, da man zwischen den verschiedenen Handlungssträngen noch keinerlei Zusammenhang erkennen kann und man mit einigen Längen in der Einleitung geärgert wird, aber dann wird man von der Geschichte gerade zu mitgerissen. Die eigentliche Geschichte beginnt mit einem Banküberfall in den Cilla Hjelm, Pauls Exfrau, hineingezogen wird. Das ganze Geschehen wirft jedoch erst einmal sehr viele Fragen auf. Auch die Ermittler wissen erst nicht so recht wie sie reagieren sollen, denn was ist das wahre Ziel der Entführer? Durch ihre Handybilder und SMS bringt Cilla einige Geheimnisse des doch sehr merkwürdigen Überfalls ans Licht und führt die Ermittler so auf die richtige Fährte. Nebenher erfährt man noch einiges über die Hintergründe des Geschehens aus Blickwinkeln anderer Personen. Das ganze gipfelt dann in ein mehrfaches Finale, in den verschiedenen Handlungssträngen.

Für mich war dieser Thriller ein richtiger Lesespaß, wenn ich mich auch Anfangs noch etwas schwer tat in das Geschehen einzutauchen. Arne Dahl schafft es einen Zeit übergreifenden Roman zu schaffen, der aktuelles mit vergangenem verknüpft und in seine Geschichte aktuelle Ereignisse einwebt. So kann man immer wieder aus dem Tagebuch eines unfreiwilligen Soldaten im zweiten Weltkrieg lesen, der über seine Forschungsergebnisse mit dem Roman zusammenhängt. Auch über viele verschiedene Kriege, u.a. ja auch den Irakkrieg, spannt sich das Geschehen um schwarzes Gold auf. In die Protagonisten kann man sich gut einfühlen, schnell hat man sich an die verschiedenen Charaktere gewöhnt. Der Autor schafft es auch die Vergangenheit der einzelnen Perosnen auszuleuchten, ohne dabei zu viel zu erzählen was dem Geschehen die Spannung nehmen würde. Allerdings hätte ich mir bei so mancher Person mehr Erklärungen gewünscht. Und leider kommt die Anfangs angedeutete wieder aufkeimende Liebe zwischen Paul und Cilla nicht zustande, sondern verliert sich in dem Ermittlungschaos.

Die Sprache war natürlich teils gewöhnungsbedürftig schließlich wird man mit vielen schwedischen Namen konfrontiert. Allerdings kann einen das kaum von der spannenden Geschichte abhalten, die einen durch etliche Wendungen, Rätsel und Auflösungen bannt. Im Großen und Ganzen kann man das Buch einem jeden Krimi-Fan nur ans Herz legen!
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TOP 500 REZENSENTam 4. März 2009
...da der Banküberfall, bei dem sie als Geisel genommen wird, nur eines von vielen Puzzleteilen im aktuellen Fall - nunmehr dem siebten - der Stockholmer A-Gruppe um Kerstin Holm ist. Das spurlose Verschwinden der Täter nach der Befreiung der Geiseln leitet die streckenweise recht verwirrende Handlung in Arne Dahls neuestem Krimi Totenmesse erst so richtig ein. Auch in diesem neuen Teil der Serie geht der Autor oft extrem detailliert auf das Eigenleben seiner Figuren ein: wie immer sucht er sich nicht nur einige wenige aus, sondern konfrontiert den Leser gleich reihenweise mit Schicksalen. Gelegentlich überdeckt dies die durchaus spannende Handlung des eigentlichen Kriminalfalls.Der Leser wird mit unterschiedlichen Szenarien konfrontiert, die meines Erachtens nicht immer die Handlung bereichern - so wirkt die Rede des amerikanischen Präsidenten zum Irak-Krieg eher deplaziert, vor allem im Hinblick auf die weitere Entwicklung und die wahrhaft fulminante Schlussphase, für die dieser Part aus meiner Sicht komplett ohne Bedeutung ist.. Insgesamt gesehen jedoch strickt Dahl aus den verschiedenen Patchworkflicken einen Fall, den es sich zu lesen lohnt. Aus meiner Sicht ist es beachtlich, dass bei einem Buch mittlerer Länge keiner der maßgeblichen Erzählstränge, auch im Hinblick auf die Personenbeschreibungen, offen bleibt. So ist das eigentliche Ende des Buchs eher unspektakulär, wirkt dadurch jedoch umso eindringlicher.
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am 18. März 2009
"Totenmesse", Arne Dahls siebter Band um die "A-Gruppe" von Kerstin Holm, ist ein feiner und intelligenter Politkrimi. Raffiniert steigt er mit einem scheinbar gewöhnlichen Banküberfall ein, um daraus einen viel weiter reichenden Fall zu entwickeln. Dabei vergisst Dahl nicht, jede Menge Ironie zu versprühen.

Seine Charaktere entwickelt er kontinuierlich weiter und lässt dabei auch den Beziehungen und Freundschaften in der A-Gruppe viel Raum. So werden aus toughen Elitepolizisten lebendige Menschen. Aber keine Angst, ein Einstieg in das Team gelingt auch im siebten Fall ohne Probleme. Ein fesselnder Krimi, mit dem sich Dahl in die Reihe der großen skandinavischen Krimiautoren einreihen kann.
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VINE-PRODUKTTESTERam 21. März 2009
Totenmesse" von Arne Dahl ist bereits der siebte Band mit den Ermittlern des A-Teams Kerstin Holm und Paul Hjelm.
Man muss die vorherigen sechs Bände nicht zwingend gelesen haben, um dieses Buch zu verstehen. Es ist aber sinnvoll, da man in Totenmesse" auch viel über das Privatleben der Ermittler erfährt.
Dieses Buch von Arne Dahl ist wieder sehr spannend, nüchtern und fesseln geschrieben.
Durch die verschiedenen Handlungsstränge wird der Leser neugierig gemacht und in der Handlung gefangen genommen. Auch wie Dahl mit der Zeit die Handlungsstränge miteinander verwebt finde ich sehr gelungen. Auch war für mich die Aufklärung wieder sehr überraschend, aber einfach erstklassig gemacht!
Arne Dahl hat für sein neuestes Werk ein brisantes und interessantes Thema gewählt und dieses dem Leser erfolgreich vermittelt. Einfach grandios!

Ich freue mich schon auf seine weiteren Werke!

4 von 5
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am 12. Mai 2009
"Totenmesse" von Arne Dahl war mein erstes Buch, welches ich von dem Autor gelesen habe. Das Cover ist sehr eindrucksvoll gestaltet und überzeugt in seiner Schlichtheit vollkommen. Lobenswert auch das Lesebändchen, so etwas hinterlässt bei mir immer einen positiven Eindruck.

Die Geschichte um das berühmte A-Team und den aktuellen Fall geht zurück bis in den 2. Weltkrieg und nach Stalingrad. Diese Verbindung zur heutigen Zeit ist meiner Meinung nach ungemein gelungen und perfekt in die Story eingebunden. Die Auflösung ist so genial wie einfach.

Die einzelnen Mitglieder des A-Teams werden so treffend dargestellt, dass das Lesen für mich ein reines Vergnügen war. Zudem hat mich der Schreibstil von Arne Dahl zu 100 % überzeugt. In meinen Augen ganz grosse Klasse.

Ich möchte auf jeden Fall weitere Bücher von Arne Dahl lesen und freue mich heute schon darauf.
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Arne Dahl hat mit "Totenmesse" einen ziemlich verwobenen Polit-Krimi geschrieben.
Es ist der bereits 7. Krimi rund um das Stockholmer A-Team, was auch erklärt, dass viele Charaktere vorkommen, die gar keine eigene Einleitung mehr erhalten. Beudetet, dass viele Charaktere für Leser, die noch keinen der Vorgängerbände gelesen haben, farblos und undurchsichtig bleiben. So ging es mir jedenfalls. Dies war mein erstes Buch von Arne Dahl und die ganze Zeit über bekamen die meisten Charaktere - mit Ausnahme von Paul Hjelm vielleicht - kein eigenes Gesicht, sondern gingen einfach in diesem gut eingespielten Team unter.

Das A-Team wird mit der Auflösung eines schwierigen Falles betraut. Was zunächst aussieht wie ein normaler Banküberfall mit Geiselnahme, entpuppt sich schnell als etwas größeres. Nicht nur das A-Team, auch der Leser wird lange Zeit im Unklaren darüber gelassen, was es wirklich mit der Geschichte auf sich hat. Im Gegensatz zu den Protagonisten erfährt der Leser aber immer wieder einige Einschübe aus dem Tagebuch eines deutschen Kriegsveteranen, der im 2. Weltkrieg in Russland kämpft und der allen Anschein nach vor dem Krieg auch ein brillanter Wissenschaftler war. Trotz diesen Einschüben sah ich aber lange Zeit keinen Zusammenhang zwischen den Geschehnissen. Das kam wirklich erst auf den letzten 80 Buchseiten.
Die ganze Zeit über versteht man, dass es etwas mit den Rohölvorkommen der Weltgeschichte zu tun hat, um das sich die Menschheit ja seit jeher kloppt. Sowohl damals im zweiten Weltkrieg, wie auch aktuell beim Irakkrieg. Die Frage war die ganze Zeit über: Wie stehen diese Ereignisse und der Banküberfall in Schweden im Zusammenhang?

Generell ist es Arne Dahl ziemlich gut gelungen diese Ereignisse in einem harmonischen Zusammenhang zu bringen. Wie, das zeigt das Ende des Buches, das ich an dieser Stelle nicht verraten will.

Im Buch gibt es übrigens an vielen passenden Stellen immer wieder Andeutungen zum Buchtitel. Denn zu passenden Gelegenheiten hören die Personen im Buch die Totenmesse von Mozart, ein Requiem, eine Messe für Verstorbene, denn Tote gab es viele im Laufe der Menschheitsgeschichte.
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am 17. März 2009
Das Buch beginnt relativ harmlos, ein Banküberfall - eine geglückte Befreiung, aber was steckt dahinter? Warum ging es so glatt, warum bleibt das Gefühl, daß etwas nicht stimmt. Dahl wäre nicht Dahl, würde tatsächlich dabei bleiben. Man wird hineingezogen in den Strudel der Geschichte - und damit ist wirklich Geschichte gemeint. Ein Wechsel zwischen der Gegenwart und den Aufzeichnungen eines deutschen Soldaten vor Stalingrad machen fragend, was hat das eine mit dem anderen zu tun, machen aber auch fragend, was aus diesem Mann geworden ist, was aus dem Kind, das er nie sah. Der Irakkrieg beginnt gleichzeitig mit dem Banküberfall - und auch heute und mit diesem Buch taucht immer wieder die Frage auf, was dieser Wahnsinn soll? Warum töten die Menschen einander? Warum hören sie nicht auf? Warum lernen sie nicht?

Bis auf die lange Rede des amerikanischen Präsidenten zum Ausbruch des Krieges hat das Buch keine Längen. Es fesselt, es ist sehr spannend, man verheddert sich nicht in den einzelnen Ebenen und nach und nach wird das Bild klar. Die Verbindungen zwischen gestern und heute werden geknüpft. Gibt es ein Happy End? Was ist heute schon ein Happy End und was ist wirklich wichtig auf dieser Welt? All diese Fragen bleiben. Und deshalb, genau deshalb muß dieses Buch gelesen werden. Es ist eben nicht nur ein Thriller, es ist die Frage nach dem Sinn....
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