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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 9. Mai 2010
......genauso habe ich empfunden, als dieses Buch gelesen habe.
Der erste Teil der Geschichte spielt in den 60 ziger Jahren auf einer kanadischen Farm, nahe der Grenze zu Amerika.Natalie, die jüngste Tochter der dort lebenden Familie Ward, erzählt von ihrer Kindheit und dem beaschaulichen Leben auf dieser Farm, ihrem innigen Verhältnis zu ihrem Bruder Boyer und von River, einem Kriegsdienstverweigerer, der aus den Staaten geflohen ist, um nicht in den Vietnamkrieg ziehen zu müssen.
Mit der Ankunft Rivers auf der Farm, ändert sich vieles. Alle sind faziniert von diesem charismatischen jungen Mann und jeder in der Familie baut seine eigene Beziehung zu ihm auf. Aber die Zuneigung zu diesem Mann , wird manchem zum Verhängnis und man merkt im Laufe der Geschichte, dass die Familienidylle doch so manchen Bruch aufweist. Nicht ausgesprochene Dinge und die Macht der Vorurteile, führen dann zu verhängnisvollen Schicksalswendungen, die erst Jahrzehnte später geklärt werden können.

Hatte ich zu Anfang noch das Gefühl, einer unspektakulären Familiengeschichte beizuwohnen, so änderte sich dies doch schlagartig ab etwa Mitte des Buches. Die Wendungen im Geschehen ließen mich doch so manche Träne vergießen, aber auch Wut aufkommen, ob der Tatsache, dass solch bornierte und selbstgefällige Mitmenschen, eine solche Macht ausüben können und somit das Schicksal einer Familie maßgeblich beeinflussen .

Dieses Buch wird mir sicherlich noch lange im Gedächtnis bleiben, vor allem deshalb, weil mir der Sprachstil der Autorin neben der tollen Geschichte, ausgesprochen gut gefallen hat.

Ein leiser Roman, der mit einem Knall endet.
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am 4. August 2010
Kurzbeschreibung:
Natalie ist vierzehn, als der charismatische River an einem heißen Julinachmittag auf der Milchfarm der Wards in den kanadischen Cascade Mountains auftaucht. Mit der sanften Stimme und den aquamarinblauen Augen wird er bald Teil der glücklichen Familie. Doch tragische Ereignisse verändern das Leben aller und die Idylle endet jäh...

Ein Buch, was unter die Haut geht...

Natalie und ihre Familie sind glücklich. Die Milchfarm läuft gut, sie liebt ihre Brüder und ist der Wildfang der Schule.
Alles ändert sich, als eines Tages ein immer größer werdender Schatten am Horizont auftaucht.
Es ist River, der einzige, der sich auf die Suchanzeige nach einem Helfer gemeldet hat. Er hat lange Haare, eine Gitarre über der Schulter und ist ein sogenannter Drückeberger". Doch trotz allem wird er schnell in die Familie aufgenommen und Natalie wünscht sich mit einem Mal nichts sehnlicher, als hübsch zu sein. Sie möchte River auffallen. Doch fühlt er überhaupt das gleiche wie sie? Er behandelt sie nicht anders, als alle anderen. Doch jetzt hat Natalie ihn auch noch ihrem besten Freund und Bruder vorgestellt und die beiden verbringen immer mehr Zeit miteinander. Natalie ist eifersüchtig und macht dann einen Fehler. Dieser Fehler mündet in eine Katastrophe und dann in eine Tragödie, woraufhin die Familie gesplittet wird.

Mit ihrer klaren, nüchternen Sprache bringt Donna Milner die Dinge auf den Punkt.
Geschichte sind die Rückblenden mit den aktuellen Ereignissen verwoben, sodass der Leser ein Gefühl für das Glück und dann für die Ängste bekommt.
Er durchlebt Natalies Jugend mit ihr. Er durchlebt ihre Enttäuschungen und ihre seelische Reifung. Und er durchlebt ihre Fehler.

Ich musste das Buch hin und wieder beiseitelegen, da die Geschichte wirklich unter die Haut geht. Das Geheimnis, welches die Familie über Jahrzehnte trennt, wird nicht gleich verraten. Es sind die Andeutungen, die Gedanken, welche man sich selber macht, die das ganze spannend machen. Ich habe mir die Auflösung in Teilen auch schon denken können, aber die Ungewissheit hat das ja nie bestätigt.
Als Natalie dann als Frau in ihre Vergangenheit zurückkehrte und den Schmerz ein zweites Mal fühlte, da fühlte ich mit ihr. Ich musste regelrecht nach Luft schnappen, so sehr hat es mich empört und auch geschockt.

Das Buch berichtet aus verschiedenen Perspektiven, die alles sehr authentisch wirken lassen und eine gänsehautmäßige Tiefe in den Roman bringen.
Die Autorin weckt mit ihrer Sprache aber nicht nur Erinnerungen, sie lässt den Leser auch an Gerüchen, Gefühlen und Bildern teilhaben. So ist man immer dabei und der Kinofilm" vor Augen kann laufen.

Dieses Buch ist eine absolute Leseempfehlung, aber nichts für zwischendurch. Dieses Buch muss man mit Bedacht lesen und auf alles vorbereitet sein.
Aber ich kann dem Aufkleber auf meinem Buch, auf welchem Bestseller" steht, nur recht geben!
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am 7. Mai 2010
Mit stiller Aufmerksamkeit und gebannt liest man von einer Familiengeschichte, die im Westen Kanadas angesiedelt ist und voller geheimnisvoller Andeutungen auf eine Tragödie hinausläuft.
Über das fröhliche, glückliche und zufriedene Familienleben war eines Tages ein trauriges Schicksal hereingebrochen.

Heiter und Geruhsam lebte das Ehepaar Ward mit seinen vier heranwachsenden Kindern auf einer Milchfarm in Atwood, einem kleinen Kaff in Kanada unweit von Vancouver.
Carl und Morgan, Natalie und der älteste Bruder Boyer helfen bei der Arbeit auf der Farm, denn jede Hand wird gebraucht.
Boyer ist schon 22 Jahre alt und Nathalie liebt und bewundert ihren großen Bruder sehr! Wie hatte die Mutter gehofft, dass er die Universität besuchen würde! Doch Boyer bleibt wie seine Geschwister auf der Farm.

Heute im Jahre 2003 ist Natalie 52 Jahren alt und arbeitet als Journalistin weit entfernt von ihrem ursprünglichen Zuhause. Als sie eines Tages vom Bruder zur sterbenden Mutter gerufen wird, überkommen sie mit innerer Bewegung noch einmal Erinnerungen daran, wie alles einmal war, was dann so traurig endete.

Donna Milner berichtet aus verschiedenen Perspektiven, wie es zum Zerfall der Familie kommen konnte. Niemand ahnte in dem ruhigen heißen Sommer von 1966, dass die heile Welt der Jugend und Kindheit dramatisch zerbrechen könnte.

Eines schönen Tages tauchte in der ruhigen Idylle des Farmlebens Richard Jordan auf, genannt ' River'. Er ist ein Hippie, der friedlich und unaufgeregt in das heile Familienleben eindringt. Hippie, das bedeutete damals '"make love, not war'", und das bedeutete Rebellion gegen die amerikanische Regierung, die sich in Vietnam einmischte und einen grausamen Krieg mit verursachte. River ist ein sanfter und ausgeglichener Mensch, der nach Kanada desertiert ist, um sich dem Kriegsdienst zu entziehen. Als fleißiger Helfer und anregender Geist ist er in der Familie sehr willkommen und erobert die Herzen fast aller Familienmitglieder.

Die Landschaft und das gemütliche Gemeinschaftsleben erfahren ausführlich Würdigung in Milners Erzählung. Küchendüfte, Heuernte und der liebevolle Umgang der Menschen untereinander deuten auf ein friedliches Landleben hin. Doch regen sich Zweifel, leise Hoffnungen und Liebesgefühle bei einzelnen Protagonisten, die auf mögliche Unruhe in der harmonischen Idylle hindeuten. Dass sich am Ende eine verwickelte, äußerst spannende und sehr anregende Familiensaga aus den Anfängen der Erzählung entwickelt, in der unglaubliche Ereignisse stattfinden, macht die Lektüre zu einem spannenden Schmöker, den man begeistert bis zum Ende liest.
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am 23. Juni 2010
Mit "River" hat Donna Milner ein grandioses Debüt vorgelegt! Selten hat mich eine Geschichte über Schuld, Scham und Schweigen so in den Bann gezogen wie in diesem großartigen Roman und selten hat der Bruch und das Scheitern einer Familie so geschmerzt wie hier.

Richard "River" Jordan ist ein junger Amerikaner, der im Jahre 1966 als Farmhilfe auf dem Hof der Wards in Kanada anfängt. Die Wards, das sind Nettie und Gus mit ihren Kindern Boyer, Carl, Morgan und Natalie. Da River nach Kanada kam, weil er den Kriegsdienst für sein Land verweigerte, hat er bei Gus Ward anfangs einen schweren Stand, er nennt ihn einen Drückeberger, doch schon bald ergeht es dem Farmer wie dem Rest seiner Familie: er erliegt dem Charme dieses sanftmütigen jungen Mannes. Am schlimmsten scheint es Natalie getroffen zu haben, die in ihm ihre erste große Liebe sieht. Doch irgendwann in diesen zwei Jahren, die River Teil dieser Familie sein darf, kommt es durch ihn zum Bruch. Der Leser erfährt davon in Rückblenden, die 34 Jahre später die erwachsene Natalie zeigen, die kaum noch Kontakt hat zu ihrer Familie, insbesondere zu ihrem über alles geliebten Bruder Boyer. Was geschah damals, dass diese innige Liebe einschlief, die Natalie und ihre Familie immer verband? Woher kommen die Gefühle von Schuld und Scham, die im Unausgesprochenen wurzeln? Und wie wird es enden? ...

Dieser Roman ist schlichtweg wundervoll! Donna Milner zeichnet ein liebevolles Bild dieser scheinbar gescheiterten Familie, in der fast jeder sich schuldig fühlt, jedoch niemand es ausspricht. Solch ein Schweigen zerfrisst sämtliche Beziehungen von innen heraus und zerstört alles, was einmal gut und wichtig war.
Nicht zuletzt ist auch der Name River Jordan sicherlich nicht willkürlich gewählt, bezeichet der Fluss Jordan im Volksmund doch eine Linie, deren Übertretung Folgen hat, als eine Allegorie fürs Sterben - etwas geht über den Jordan. Es scheitert, so wie Familie Ward an ihrem Jordan scheitert.
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am 6. August 2011
Die Familie Ward betreibt eine Milchfarm in den kanadischen Cascade Mountains. Die vier Kinder und ihre Eltern führen in den 1960er Jahren ein beschauliches Leben und halten zusammen. Natalie ist die jüngste Tochter und durch ein besonders dickes Band mit dem ältesten Bruder (Boyer) verbunden, der ihr schon früh das Lesen beigebracht hat. Das Mädchen ist eine Außenseiterin, die in der Schule gehänselt wird und sich nach den Stunden im Kreis ihrer Familie sehnt, in dem es friedlich zugeht und sie glücklich ist.
Eines Tages taucht River bei ihnen auf, ein junger Mann, der Amerika verlassen hat, um gegen den Krieg zu protestieren und nicht eingezogen zu werden. Der Amerikaner beginnt als Hilfsarbeiter auf der Farm und fügt sich in das Familienleben ein. Das Leben auf der Farm scheint glücklich zu sein. Bis etliche schreckliche Umstände das Leben jäh ändern und in ganz andere Bahnen lenkt.
Die Geschichte wird aus Natalies sicht erzählt, die mit 17 Jahren die Farm der Eltern verlassen hat und seither weit weg von zu Hause lebt.
Es gibt einerseits rückblickend die Vergangenheit, in der man alles wissenswerte über die Familie Ward erfährt, andererseits die Gegenwart.
Donna Milner hat mich mit River absolut überzeugt.
Wenn ich auch zu Beginn noch dachte, dass mir die Geschichte etwas zu gemächlich erscheint, habe ich beim Lesen doch schon recht bald gespürt, dass sich da etwas anzubahnen scheint ' und natürlich wollte ich wissen was.
Den Protagonisten hat Donna Milner so viel Leben eingehaucht, dass ich das Gefühl hatte, jeden zu kennen.
Ich habe durchgelesen bis morgens um vier, weil ich das Buch nicht mehr weglegen konnte. Glücklicherweise habe ich Donna Milners nächstes Buch 'Der Tag, an dem Marilyn starb' auch hier.
River ist ein sehr gefühlvolles Buch, man kann nicht anders als sich zu wünschen auch zur Familie Ward zu gehören, auch wenn diese Geschichte zeigt, wie Geheimnisse und fehlende Kommunikation dazu führen, Leben zu zerstören und Möglichkeiten und Chancen verstreichen zu lassen.
Absolut zu empfehlen!
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Natalie wächst auf einer Milchfarm in den Cascade Mountains von Kanada auf. Zusammen mit ihren Brüdern verlebt sie eine wunderschöne Kindheit auf der Farm, lässt sich als Wildfang auf jeden Spaß ein. Zu ihrem Bruder Boyer hat sie eine besondere Beziehung, denn dieser ist im Gegensatz zu allen anderen Familienmitgliedern eine sehr sensible Haut und schenkt ihr besonders viel Aufmerksamkeit. Als der Amerikaner River auf ihre Farm kommt, ist die ganze Familie sofort von ihm bezaubert. River kommt aus den USA und ist in Kanada im Exil, um seinen Kriegdienst in Vietnam nicht ableisten zu müssen. Bald gehört er zur Familie und Natalie verliebt sich unsterblich in ihn. Doch ein schicksalhafter Tag soll die ganze Familie spalten und für immer verändern...

Als ich das Buch angefangen habe, habe ich nicht wirklich viel erwartet. Es lag schon lang auf meinem SuB, daher wusste ich auch nicht mehr genau, worum es geht. Umso unvoreingenommener konnte ich an das Buch gehen und war im Endeffekt vollkommen überrascht und begeistert. Das Buch fängt langsam an, Natalie erzählt in Rückblenden über ihre Kindheit. Alles scheint idyllisch und perfekt. Na gut, nicht alles, denn auch Natalies Familie hat das ein oder andere Geheimnis und Problem. Doch in dieser Familie wird nie über Probleme geredet, sie werden unter den Teppich gekehrt, was letztendlich zum Schluss auch für viel Leid sorgt. Die Erzählweise ist einfach nur schön, so locker und leicht. Die Rückblenden ergaben am Anfang für mich erst schwer Sinn, aber langsam merkt man, wie alles das zu dem einen Punkt hinläuft, an dem die Handlung ihren Höhepunkt erreicht und umschlägt. Und auch, wenn ich an manche Passagen zurückdenke, merke ich, wie perfekt die Autorin ein Gesamtbild erschafft, und wie sehr dies alles zu der Tragödie führt, die die bis dahin fast perfekte Familie heimsucht. Hier sind es Kleinigkeiten, die schon früher darauf hinwiesen, und an dem schicksalhaften Tag ist es eine Verkettung von Zufällen, die in der Katastrophe endet. Einige Sachen konnte ich voraussehen, warum auch immer, das hat für mich den Lesegenuss aber keineswegs geschmälert.
River ist wirklich ein sensibles, wundervolles Buch, was noch lang nachklingt und welches mich tief berührt hat. Irgendwie war ich gerade genau "reif" dafür und konnte darin versinken. Eine große Leseempfehlung von mir!
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am 26. Februar 2011
Ein toller Roman mit einer besonderen Atmosphäre.
Donna Miller erzählt die Geschichte der Familie Ward welche in den kanadische Cascade Mountains lebt..Als der junge,gutaussehende Kriegsdienstverweigerer River auf der Farm erscheint, ändert sich ihr beschauliches Leben.
Das Buch führt uns durch das Leben der jüngsten Tochter, die von ihrer Familie erzählt und den Schicksalschlägen ,die sie ereilen. Wir lernen den Zusammenhalt kennen und wie schnell er ins Wanken geraten kann,wenn man nicht ehrlich genug zueinander ist.
Die Geschichte beginnt sehr ruhig und fesselt einen sogleich,dank der tollen Schreibweise Danna Millers.
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am 8. August 2011
Was für ein Roman, soviel hätte ich mir trotz aller positiven Bewertungen nicht erwartet.
Ein Buch, das einem packt und nicht mehr los lässt, auch wenn es sich anfänglich relativ lange fast nur mit den Banalitäten des täglichen Lebens auf einer Farm mit vier Kindern mit allem Drum und Dran beschäftigt. Dieser Aufbau ist aber notwendig, damit sich später alles ineinander fügen kann.
Man kann sich als Leser in alle Romanfiguren hineinversetzen, versteht eigentlich jedes Mitglied dieser Familie und leidet dann auch mit jedem entsprechend. Man muss sich natürlich in die 60iger Jahre versetzen, heute wäre vieles wohl einfacher.
Ein Buch mit einem schlüssigen Ende, welches letztendlich auch versöhnt und Frieden bringt.
River hätte mich fast nicht verlockt, so bescheiden ist die Buchaufmachung ausgefallen und außerdem lese ich fast nur historische Romane, gelegentlich brauche ich aber davon Abstand und so bin ich auf River gestoßen, immerhin bin ich selbst in den 60iger Jahren aufgewachsen, wenn auch nicht auf einer Farm in Canada, aber doch in einer Kleinstadt, die Ansichten und auch die Aufklärung zu dieser Zeit waren doch noch sehr "bescheiden", das Böse hat aber auch damals überall geschlummert.
Ich will nicht mehr verraten, wer gerne auch mal ein Buch liest, welches einem zum Teil auch mitnimmt und natürlich fesselt und packt, der liegt mit River richtig.
Ich habe mir schon das nächste Buch dieser Autorin bestellt, an ihr werde ich wohl zukünftig bei weiteren Pausen vom historischen Roman, wenn sie weiter so gut schreibt, nicht vorbeikommen.
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am 23. September 2011
Viel zum Inhalt brauche ich nicht mehr schreiben. Es ist darüber schon mehr als genug geschrieben worden.
Ich fand es am Anfang schrecklich lahm und diese ständigen Anspielungen auf das "grosse Familiendrama" nervten wirklich.
Leider war die Sache dann auch schnell durchschaubar und wieder mal ein bisschen zu dick aufgetragen. Reicht nicht eine Tragödie pro Buch?? Müssen es direkt 4 sein???????
Nichts desto trotz habe ich es zu Ende gelesen. Aber es war wirklich nur oh-kee!
Trotzdem viel Spass beim lesen!
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. Oktober 2011
Aufmerksam geworden durch den Tipp einer Kollegin habe ich dieses Buch sehr genossen und als sehr angenehm empfunden.

Es zeigt uns den Familienalltag einer kanadischen Farmerfamilie in den 60ger Jahren, eine Familie, die sich mag, aber nach sehr vorgegebenen Lebensmustern lebt - einfach schon bedingt durch den Alltag auf der Farm, die Zeiten, die die Tiere, den Menschen vorgeben und der normale jahreszeitliche Wechsel, in dem diese Tätigkeiten durchgeführt werden.

Die Hauptperson, die Tochter Natalie ist das Nesthäckchen und liebt ihre Brüder sehr, besonders den Ältesten, der ihr nicht nur ein Bruder, sondern auch ein Lehrer ist - er liest mit ihr, er gibt ihr Pennys für besondere Worte, die sie dann buchstabieren und erklären muss und sie sind sich sehr nah.

Nichts scheint diese Idylle beeindrucken zu können, doch ganz schnell tauchen Risse auf, die vorher gut verdrängt und nicht benannt wurden und dieses auch nach schrecklichen Ereignissen erst nach 30 Jahren werden.

Ein Familienroman der besonderen Art, mit Menschen in all ihren Widersprüchen, gut eingebunden fand ich auch den zeitgeschichtlichen Kontext - Vietnamkrieg, Mißbrauch in der Familie und andere Themen, die ich hier nicht so genau benennen möchte, da sie sonst das Ende vorwegnehmen.
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