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56 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Humorvolle Demontage des politisch korrekten Sprachgebrauchs
Können Sie nur noch genervt stöhnen, wenn in den Medien wieder mal vom "Dialog der Kulturen" die Rede ist? Müssen Sie unkontrolliert kichern, wenn eine Feng-Shui-Expertin ihnen unbedingt erzählen möchte, wie sie durch Möbelrücken reich, schön und gesund werden können? Oder knirschen Sie vor Wut mit den Zähnen, wenn...
Veröffentlicht am 29. Juli 2009 von Judith Schmidt

versus
12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Titel entspricht nicht dem Inhalt
Aufgrund des Titels hatte ich eine tiefgründige Erläuterung zu den Sachthemen erwartet. Vielleicht mit etwas Humor untermalt. Dieser war dann aber doch etwas zu spärlich vorhanden. Von mutiger "politischer Unkorrektheit" konnte ich nichts entdecken. Der Inhalt hat mit dem Titel nicht allzu viel zu tun. Es wurden, willkürlich die Anfangsbuchstaben...
Veröffentlicht am 4. September 2011 von Kurz gefasst


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56 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Humorvolle Demontage des politisch korrekten Sprachgebrauchs, 29. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Schöner Denken: Wie man politisch unkorrekt ist (Taschenbuch)
Können Sie nur noch genervt stöhnen, wenn in den Medien wieder mal vom "Dialog der Kulturen" die Rede ist? Müssen Sie unkontrolliert kichern, wenn eine Feng-Shui-Expertin ihnen unbedingt erzählen möchte, wie sie durch Möbelrücken reich, schön und gesund werden können? Oder knirschen Sie vor Wut mit den Zähnen, wenn bestenfalls dümmlich-naive, aber linke Schriftsteller, Künstler oder Philosophen zu Geistesgrößen und moralischen Vorbildern verklärt werden?
Dann werden sie an "Schöner Denken" ihre Freude haben!
Hier haben nämlich vier Autoren in Form eines kleinen Lexikons Begriffe und Schlagwörter des politisch korrekten Sprachgebrauchs alphabetisch gesammelt und ironisch bis satirisch durchleuchtet. Dabei gelingt es ihnen, aus so mancher hohlen Phrase die Luft abzulassen, Naivität und Heuchelei bloßzustellen, einige Lichtgestalten des Gutmenschentums vom Sockel zu holen und so manche unbequeme Wahrheit auszusprechen.
Einige Einträge sind nicht länger als ein Satz und treffen den Nagel dennoch genau auf den Kopf. Das Stichwort "Konsens" wird zum Beispiel definiert als "Gemeinsame Position, hergestellt durch Ausklammerung sämtlicher Streitfragen". Die "Friedensmacht" ist ein "Gemeinwesen, dem im Angesicht einer Kalaschnikow die überzeugenden Argumente ausgehen". Und der "Dialog der Kulturen" wird folgendermaßen zusammengefasst: "Wenn die eine Seite Respekt predigt und die andere Botschaften anzündet."
Natürlich sind die Autoren stellenweise polemisch - schließlich soll hier auch durch Provokation aufgeschreckt werden. Vieles entspricht aber auch schlicht der traurigen Wahrheit (siehe "Dialog der Kulturen"). Einige Begriffe habe ich allerdings vermisst und andere hätte ich gerne etwas ausführlicher behandelt gesehen. Insgesamt hatte ich ein bisschen den Eindruck vieler kleiner und leckerer Appetithäppchen, die Lust auf mehr machen, ohne dieses "mehr" liefern zu können. Trotzdem ist "Schöner Denken" ein unterhaltsames und erfrischendes Buch, allein schon deshalb, weil hier (mit Humor) vieles ausgesprochen wird, das man selbst schon oft gedacht, sich aber nie laut zu sagen getraut hat.
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149 von 182 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gerechtfertigte rationale Kritik an gängigen verfestigten Meinungen, 22. März 2007
Ein wunderbar sarkastisches Buch, das gängige Meinungen kiritisch unter die Lupe nimmt und zu mehr eigenständigem Denken anregt.

Manche der herzugezogenen Beispiele sind schlichtweg genial. Endlich mal ein Buch, das aufräumt mit der hierzulande allzu oft vertretenen Ansicht, es ließe sich immer alles per Dialog regeln, die Kriege der USA seien grundsätzlich imperialistische Auswüchse, welche die Welt erst recht unsicher machten und immer wenn Israel sich mal gegen kriegerische Akte wie Raketenangriffe, die über die Jahre hinweg hunderte Zivilisten töten, und Bombenattente wehrt, sei dies grundsätzlich unangemessen und überzogen.

Die Autoren liegen völlig richtig, wenn sie behaupten, die öffentliche Meinung werde von ganz anderem gesteuert als von rationalem Denken; vielmehr zeichnen die Medien und zig Interessenverbände ein ganz eigenes Bild der Realität.

Bsp: Ein palästinensisches Kind wird von Kugeln getötet. Sofort ist jeder dabei Israel für die katastrophale Eskalation, die zum Tod dieses Jungen führte, zu geißeln. Als sich schließlich herausstellt, dass das Kind von palästinensichen Kugeln getroffen wurde, hat sich die öffentliche Meinung über Israel schon längst in den Köpfen der Menschen verfestigt.

Das Buch betrachtet auch die immer wieder kommenden Katastrophenszenarien wie den Klimawandel, das Waldsterben, Gentechnik etc. kritisch und zeigt auf, wie wenig viele Menschen geneigt sind Beweisen zu glauben, die genau das Gegenteil dieser Schreckensvisionen aufzeigen.

Ein absolut lesenswertes Buch für all jene, die ihre Meinung nicht unbedingt der Bildzeitung entnehmen, sondern sie sich lieber selbst bilden wollen.
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35 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weshalb ist das Wort " sanft" neuerdings eine sprachliche Beruhigungspille?, 12. März 2007
Von 
Helga König - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Vier kluge Köpfe, unter ihnen der von mir überaus geschätzte Henry M. Broder, befassen sich mit den Inhalten von Begriffen und beleuchten deren Eindeutigkeit.

Es muss, so erfährt man gleich zu Beginn, davon ausgegangen werden, dass Sprache bedingt, was der Sprecher denkt und wie er die Welt versteht. Es bleibt außerdem festzuhalten, dass falsches Bewusstsein nicht nur ein Problem schlichter Gemüter ist. Besagtes Bewusstsein drückt sich in Sprachinhalten aus, die in der Folge beim Zuhörer nicht selten anders wahrgenommen werden, als sie vom Sprecher gemeint sind. Wie schafft man es Missverständnissen zu entgehen?

Was kann unter dem Begriff " Demut", dem des Begriffes " Dollar" oder dem der " Elite" subsumiert werden? Wie kam es zum so genannten " Paradigmenwechsel" des Begriffes " Familie", die laut der Autoren eben noch kleinbürgerlich, repressiv und die Quelle allen Übels, nun ein Comeback erlebt mit der guten alten Rauhfasertapete, dem Eisbein und dem Waffeleisen?

Interessant auch der Begriff " ganzheitlich", der von den Autoren ebenso inhaltlich verspottet wird, wie der Begriff " gefühlt" , so etwa als " gefühlter eindeutiger Wille".

Glaubwürdigkeit sei mittlerweile nicht selten das Gegenteil von Wahrheit und die Interpretationsmöglichkeiten der " guten alten Zeit" beweisen, dass man besser stets nachfragt, was jemand eigentlich meint.

Ikonen der Linken , wie " Grass" aber auch " Che", werden im Buch an ihren Handlungen gemessen und damit wird gezeigt , dass sich mit Worten durchaus manch geschöntes Bild malen lässt.

Ideologische Verballhornungen der Begriffe " Kapitalismus" , " Kommerz" sowie " Konsumterror" stimmen ebenso nachdenklich , wie das inhaltliche Ausloten des Begriffes " Künstler".

Eine bemerkenswerte Definition des Unterschieds zwischen Kultur und Zivilisation wird zum Besten gegeben.

Kultur sei , wenn man aus einem Schädel eine Blumenvase mache, Zivilisation hingegen , wenn man dafür ins Gefängnis komme.

Besser kann man es in wenigen Worten wirklich nicht sagen!

Das Entlarven von Scheinheiligkeit wird deutlich bei dem Begriff " Luxus" , aber auch bei dem des - wie auch immer gearteten - " ökologischen Bewusstseins."

Die Autoren nennen den derzeitigen Papst eine hochintelligente Projektionsfläche, der für seine Kritiker eine harte Nuss sei und sie begründen hochironisch, weshalb das so ist.

Unendlich viele Begriffe , die man täglich im Sprachgebrauch nutzt, werden bissig beleuchtet und schließlich als große Wortblasen entlarvt.

Sich mit Realitäten auseinanderzusetzen und diese schonunglos zu benennen, bedeutet letztlich leider , dass man genötigt ist, sich politisch unkorrekt zu artikulieren. Genau das führen diese schreibenden Herren mit viel Esprit dem geneigten Leser vor Augen.

Wer gerne hinter den schönen Schein blickt und sich vor unliebsamen Wahrheiten nicht fürchtet, wird großes Lesevergnügen bei der Lektüre dieses Buches entwickeln.

Sehr empfehlenswert.
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Provozierend, geistreich, humorvoll, 23. April 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schöner Denken: Wie man politisch unkorrekt ist (Taschenbuch)
Ein köstliches Wörterbuch wider die tägliche Gehirnwäsche von Neusprech und Gutdenk. Mal ernsthaft-informativ, mal polemisch-vergnüglich legen die vier Autoren die manipulative Semantik der Political Correctness offen. Bitte mehr davon. Mir würden gleich noch einige zusätzliche Stichwörter für die nächste Auflage einfallen: Psychoanalyse, Niklas Luhmann, Schulmedizin, Datenschutz, Raffgier, Marktdominanz, Überwachungsstaat, genfrei, multikulturell.

Das Floskeldeutsch einer verlogenen Gesinnungsethik (wie Tim Tillermann es genannt hat), wird selten in Frage gestellt. Hier hat sich langsam und kaum bemerkt eine neue Art von intellektuellem Spießertum etabliert, das einem ziemlich auf die Nerven gehen kann. Was in den 70ern revolutionär war, ist heute oft nur noch borniert und konservativ (zwei Beispiele siehe unten). Widerstand kommt meist nur von rechtsaußen. Mit paradoxer Wirkung: In der Logik der politischen Korrektheit gilt das schon beinahe als Wahrheitsbeweis. Was von der rechtspopulistischen FPÖ kritisiert wird (mit den falschen Argumenten), erhält eine höhere Weihe und wird geradezu unantastbar. Deswegen ist Kritik von liberaler Seite so wichtig, und deswegen kann das Lesen des Buches (und der anderen Publikationen der Autoren, - fast alle empfehlenswert) ein Gefühl der Befreiung auslösen.

Mein Lieblingsstichwort ist "Fünf vor zwölf: Beliebteste Uhrzeit aller, die ihre Augen nicht vor dem Abgrund verschließen. Spätestens seit der Club of Rome 1974 die Grenzen des Wachstums ankündigte, ist es kurz vor dem Untergang. Da uns nun seit bald vier Jahrzehnten nur ein paar Minuten vom Weltuntergang trennen, bemerkte unlängst ein kluger Zeitgenosse: Vielleicht ist es auch nur zwölf vor fünf."

Die Mankos des Buches: Die stark schwankende Qualität der einzelnen Artikel. Einige richtig schwache sind auch dabei. Und viele sind zu kurz geraten. Das Buch hätte eine Überarbeitung, Erweiterung und schöneres Cover verdient.

Weil ich in Wien lebe, noch ein Nachtrag zum Stichwort Che Guevara/ politisches Bambisyndrom/ Heldenmythos: Am 9. Oktober 2008 enthüllte der Wiener Bürgermeister Michael Häupl ein kurioses Denkmal: Eine Büste von Che. Der ideologische Phantast und totalitäre Massenmörder hatte mit Wien nicht das geringste zu tun. Das Geld für diese geschmacklose Aktion hat ein Personenkomitee eingesammelt, dem auch die Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek angehörte. Der Stil dieser Bronzebüste ist jener des sowjetischen Heroismus. Es ist die erste und einzige auf einem öffentlichen Platz in Europa.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Titel entspricht nicht dem Inhalt, 4. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Schöner Denken: Wie man politisch unkorrekt ist (Taschenbuch)
Aufgrund des Titels hatte ich eine tiefgründige Erläuterung zu den Sachthemen erwartet. Vielleicht mit etwas Humor untermalt. Dieser war dann aber doch etwas zu spärlich vorhanden. Von mutiger "politischer Unkorrektheit" konnte ich nichts entdecken. Der Inhalt hat mit dem Titel nicht allzu viel zu tun. Es wurden, willkürlich die Anfangsbuchstaben verwendend, die Themen nur angekratzt. Weniger Themen und dafür mehr Tiefe wäre besser gewesen. Wobei sich die Themen überproportional mit der, nach ihrer Ansicht unberechtigten, Kritik an israelischen Vorgehensweisen beschäftigten. Was sollte das ? Hier scheint der SPIEGEL-Geist etwas zu sehr die Oberhand behalten zu haben.
Was ich hier schmerzlich vermisse sind Fakten. Vorzugsweise nachprüfbare. Geäußert wurden nur persönliche Meinungen.

Vielleicht gehöre ich einfach nicht zu den Zielpersonen für die dieses Werk gedacht war. Daher eine "untere Mittelmäßigkeit" in der Bewertung.
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30 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Selber denken macht schön!, 21. März 2007
Allen, die sich das selbständige Denken noch nicht abgewöhnt haben und die sich ständig über "Denglisch" und das "Neusprech" deutscher antiamerikanischer, antizionistischer und fundamentalökologischer Gutmenschen ärgern, sei dieses Buch wärmstens empfohlen. Der ultimative Alptraum für sämtliche Vertreter der "Political Correctness"!
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41 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutmenschen aufgepasst, wir haben Euch durchschaut!, 14. Juni 2007
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Das Buch füllt sicherlich eine Marktlücke, indem es das sich allerorten ausbreitende Gutmenschentum ohne Rücksicht auf die Fettnäpfe der "political correctness" entlarvt. Es ist zweifellos sehr verdienstvoll, das Floskeldeutsch unserer Politik-, Kultur- und Medienvertreter samt ihrer verlogenen Gesinnungsethik in klarer Sprache aufs Korn zu nehmen!

Die nach Stichworten in alphabetischer gegliederten Einträge von insgesamt 4 Autoren fallen je nach Thema und individueller Laune sehr unterschiedlich aus: Die meisten sind geistreich, interessant und sogar witzig, manche leider auch überheblich, besserwisserisch, verallgemeinernd oder sogar schlicht dämlich und überflüssig. Auch die gewählten Stilmittel vermitteln nicht den Eindruck eines in sich homogenen Werkes: von Polemik über Ironie, Sarkasmus und Spott bis hin zu Ernsthaftigkeit und nüchterner Sachlichkeit ist alles bunt durcheinander vertreten.

Natürlich entwickeln die Verfasser in ihrem Eintreten für das politisch unkorrekte Denken auch Angriffslust und klare Abneigungen: etwa gegen den links-liberalen Zeitgeist, gegen Staatsfixierung und deutsche Kirchturmpolitik, gegen die nervigen Ökos und Pazifisten, vor allem aber gegen die Feinde der USA und Israels, die angeblich die öffentliche Meinung dominieren und von denen es in diesem Lande nur so zu wimmeln scheint. Ob das am Ende sogar stimmt oder aber eher leicht paranoide Obsessionen auf Seiten der Autoren spiegelt, mag jeder Leser für sich selbst entscheiden.

Wie dem auch sei, die sinnvollsten Texte sind ja zumeist solche, die stimulieren und auch provozieren. In dieser Hinsicht also ein gutes Buch!
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar, 7. Februar 2009
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schöner Denken: Wie man politisch unkorrekt ist (Taschenbuch)
Es gibt doch politisches Kabarett - oder zumindest ein Dreh- und Ideenbuch hierfür. Knapp, präzise und wunderbar witzig werden die Worthülsen des Gutmenschen enttarnt. Leider ist das Buch zu kurz geraten, es sollte deshalb häppchenweise genossen werden.
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20 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bildung ist ein Angebot: Es bleibt jedem freigestellt, dumm zu bleiben., 7. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Schöner Denken: Wie man politisch unkorrekt ist (Taschenbuch)
Als ich das Buch zum ersten Mal in der Hand hielt, ist mir ein Satz daraus sofort in bleibender Erinnerung geblieben:

Amerikanische Verhältnisse - Vorhof der Hölle ohne Flächentarifvertrag.

Mir ist die ganze folgende Woche das Grinsen nicht mehr vergangen und natürlich habe ich das Buch gekauft. Sicher, man mag über Form und Methodik des Buchs streiten (deshalb auch "nur" vier Sterne). Ich hätte auch lieber Essays gelesen, statt ein Lexikon von A bis Z durchzugehen. Aber wie die Autoren hier täglich verwendete Kampfbegriffe von Sozialisten, Ökoterroristen, Gutmenschen, Gewerkschaftsbossen und vielen anderen auf zynische, sarkastische und ironische Weise gegen den Strich bürsten, ist bemerkenswert. Es ist jedenfalls schön zu wissen, dass es noch Menschen gibt, die die leeren Worthülsen öffentlicher Debatten nicht einfach nachbeten, sondern sich fragen, was eigentlich dahintersteckt und dabei in aller Regel entdecken, dass solche Begriffe nur existieren können, weil sich viele Bürger (Man ist beinahe geneigt zu sagen: eine Mehrheit) das Denken abgewöhnt haben und sich stattdessen vom oben genannten Personenkreis einlullen und verführen lassen, oftmals im Glauben, etwas Gutes zu denken und zu tun und dabei doch nur den eigenen Niedergang herbeizuführen.
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44 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abrechnung mit der "political correctness"!, 2. März 2007
Die Herausgeber dieser frechen Abrechnung mit den sprachlichen Platzhaltern politisch korrekten Handelns und Denkens trauen sich was: Die Wahrheit zu sagen und die Menschen zur unverblümten Meinungsäußerung anzuregen.

Herausgekommen ist ein kleines Zeitgeistlexikon voller Begriffe, die viele Menschen alltäglich im Munde führen, wie "Die Menschen abholen", "unschuldige Opfer" oder "sanft" und die doch nur zu Worthülsen werden, weil sie zwar an das schlechte Gewissen appellieren, doch letztlich wenig dahinter steckt.

Dabei muss man gar nicht immer mit Maxeiner, Broder und den anderen Herausgebern einer Meinung sein. An einigen Stellen sind sie sogar bitterböse. Zum Beispiel wenn sie Che als das "Bambi" aller Betroffenen bezeichnen. Aber man macht sich zumindest schon einmal Gedanken um den allzu inflationären Gebrauch vermeintlich politisch korrekter Floskeln die letztlich nur das eigene Denken verhindern!

Ein Buch, dass durchaus pikst und beißt, ein polarisierendes Buch! Aber ein intelligentes, nachdenklich machendes Werk über Neusprech und seine Folgen!
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Schöner Denken: Wie man politisch unkorrekt ist
Schöner Denken: Wie man politisch unkorrekt ist von Henryk M. Broder (Taschenbuch - 1. September 2008)
EUR 8,95
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