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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wilde, etwa schräge Verbrecherjagd
Ein Krimi der besseren, weil schrägen und lustigen Sorte, kein wilder Blutrausch. Bisweilen wirkt Steinfests Stil ein bisschen manieriert oder doch verliebt ins eigene Können, aber schreiben kann er.
Eine rasante, originelle Geschichte mit einer sehr sympathischen Hauptdarstellerin und etlichen schrägen Figuren führt einmal um die halbe Welt...
Veröffentlicht am 2. Mai 2009 von hartmutw

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen steinfest, aber anders.
wer schon "gesteinfestet" ist, der wird auch dieses buch bis zum schluss einsaugen. wer das erste mal zu steinfest greift, der wird es möglicher weise auch zum letzten mal tun.

heinrich steinfest, auch hier wieder hoher meister der feinen sprache und großer wortkünstler, hat bei diesem buch selbst für mich, der ich wahrlich ein...
Veröffentlicht am 24. Juli 2009 von tirolerin ohne fernseher


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wilde, etwa schräge Verbrecherjagd, 2. Mai 2009
Ein Krimi der besseren, weil schrägen und lustigen Sorte, kein wilder Blutrausch. Bisweilen wirkt Steinfests Stil ein bisschen manieriert oder doch verliebt ins eigene Können, aber schreiben kann er.
Eine rasante, originelle Geschichte mit einer sehr sympathischen Hauptdarstellerin und etlichen schrägen Figuren führt einmal um die halbe Welt. Blendende Unterhaltung mit dem einen Manko, dass Steinfest sich um ein gut erzähltes Ende drückt - da wird zu viel vorher Ausgebreitetes kurz und knapp zusammen- bzw. dahingerafft, so als ob der Abgabetermin nahe gerückt wäre.
Insofern bleibt am Ende ein wenig Leere, das Buch macht aber trotzdem viel Spaß!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen steinfest, aber anders., 24. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Die feine Nase der Lilli Steinbeck: Kriminalroman (Taschenbuch)
wer schon "gesteinfestet" ist, der wird auch dieses buch bis zum schluss einsaugen. wer das erste mal zu steinfest greift, der wird es möglicher weise auch zum letzten mal tun.

heinrich steinfest, auch hier wieder hoher meister der feinen sprache und großer wortkünstler, hat bei diesem buch selbst für mich, der ich wahrlich ein steinfest-liebhaber bin, zu weit ausgeholt. figuren und länder tanzen wild durcheinander - wobei man der handlung sehr wohl folgen kann.

"lilli steinbeck" ist wahrscheinlich auch eher was für frauen, nicht alle männer vermögen so wie steinfest details zu erkennen bzw. wollen es auch gar nicht.

zu empfehlen für alle, die das kuriose und schöne sprache lieben. "bodenständige" krimileser werden hier wohl nicht glücklich.
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Feuerwerk von Geistesblitzen, 21. September 2007
Wer Kriminalromane nur liest, weil sie spannend und logisch schlüssig sein müssen, der wird von Heinrich Steinfest und seinen Büchern enttäuscht sein. Mir gefallen Kriminalromane, die neben einer kriminalistischen Story auch Originalität und sprachliche Qualität besitzen. Da komme ich bei Steinfest vol auf meine Kosten. Seine Ideen, seine Vergleiche sind oft so überraschend, so an den Haaren herbeigezerrt, dass ich Tränen lachen muss. Die Figuren sind schrullig, menschlich, voller Schwächen. Die Handlung ist oft unglaubwürdig, aber die kritischen Beschreibungen der deutschen oder österreichischen Gesellschaft überraschen durch ihren Witz und ihre Originalität. Ich denke, ich werde nach und nach alle seine Bücher lesen...
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Kriminalroman, der kein lokaler solcher sein möchte., 29. November 2007
Von 
Apicula (Apiculis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (#1 REZENSENT)   
Nach "Cheng" hatte ich lange kein Verlangen nach dem Steinfest'schen Humor. Das schöne (pinke!) Buchcover von "Die feine Nase der Lilli Steinbeck" hat mich jedoch beim Stöbern in einer Flughafenbuchhandlung schlagartig in seinen Bann gezogen, so dass ich nicht widerstehen konnte; eigentlich auf der Suche nach einer Zeitschrift um mir die Flugzeit zu verkürzen. Eines der wenigen Male, dass an Einschlafen beim Starten nicht zu denken war, und während der Flüge kein Auge zugetan. - Ein tolles Buch! Es vermochte zu faszinieren, zu verwirren, zu amüsieren und zum Grollen hat es mich zwischendurch auch immer wieder gebracht. Der Kriminalroman, der an allen Ecken und Enden aus den Nähten dieses Genre platzt, hängt sich an der verunstalteten Nase der Protagonistin, Lilli Steinbeck, auf, so wie man im Leben beinah überall ein Haar in der Suppe finden kann. Die Leserin - in dem Fall spreche ich von mir - hängt sich allerdings an den alle paar Seiten auftauchenden abstrakt kreativen Metaphern auf. Denn so sehr der "neue Steinfest" eine wonnig-intelligenter Lesegenuss ist, dem ich den abstrakten Plot gerne verzeihe, so sehr war ich von der Regelmäßigkeit dieser unzählbar vielen Metaphern irritiert, so wie wenn bei einer Jalousie eine einzelne Lamelle aus der Reihe tanzt.

Worum's eigentlich geht? Schwer zu verschubladen, dieser vorgebliche Krimi, in dem es a u c h um eine Odyssee, a u c h um Agentenabenteuer, a u c h um größenwahnsinnige Machtspiele, a u c h um eine fast perfekte Frau und a u c h um eine riesen Portion geistvolle Gesellschaftskritik geht. Diese Mixtur macht den großen Reiz dieser Posse aus.

Ein paar "Götter" spielen gegeneinander. Die Spielfiguren sind Menschen. Einer davon ist - man kann über den Zufall referieren wenn man mag - Georg Stransky. Er wurde entführt. Lilly Steinbeck nimmt die Suche auf und erlebt Situationen die zumindest ich noch nie in einem Kriminalroman in solcher Art gelesen habe. Ein abstrakter Plot, der andererseits keine Sekunde langweilig wird.
"Die feine Nase der Lilli Steinbeck" ist vor allem eines nicht, ein Lokalkrimi. Ich glaub, der Autor hat sich was dabei gedacht, dass er den Krimi irgendwo im Niemandsland spielen lässt. Nicht in Wien, nicht in Stuttgart ist Frau Steinbeck zu Hause. Sie war mal in Wien zu Hause und ermittelt im Lauf der Handlung auch mal in Stuttgart, ansonsten ist sie so heimatlos, wie dieser Krimi im Krimigenre.

Ein einfältig subjektives Lob möchte ich noch den Umschlaggestaltern widmen. Saugut gelungen. Bei mir hat's geklappt!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eher ein James Bond Drehbuch, nur diesmal für eine Frau!, 17. November 2007
Von 
Apefred "Fred Ape" (Dortmund Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Mich hat das Buch nicht so umgehauen, wie mir mir prophezeite. Gut, es ist teilweise so irrwitzig, das man meint eher einen Krimi auf Comedy Basis zu lesen. Da gibt es schöne Beschreibungen, (astro-)philosophische Betrachtungsweisen und fundiertes geschichtliches Wissen, also eigentlich etwas, was ich absolut mag, aber der Roman und seine Hauptfigur, erinnert mich mehr an ein James Bond Drehbuch, und Lilli Steinbeck, selbst eine schöne Verführerin, spielt eben die 007. Vor allem zum Ende hin, beeilt sich das Buch und kommt so zu den schon beschriebenen Comedyeinheiten -als Krimi verkleidet- daher. Man hat hier und da seinen Spaß, ok, aber ich verstehe auch, wenn Lesefreunde das Buch irgendwann einfach zur Seite legen und vergessen.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Vielversprechende Geschichte, ernüchterndes Ergebnis, 9. Januar 2009
Was anfänglich als vielversprechende, spannend gestaltete Kriminalgeschichte mit einigen guten Ideen daher kam, wurde im Mittelteil immer abstruser bis hin ins Peinliche und wirkte sehr an den Haaren herbeigezogen.

Ich weiß nicht, ob die Hörbuchfassung zu sehr gestückelt wurde und leider ein paar tragende Teile versehentlich in der Tonne landeten, aber ich habe mich die letzten 2 Stunden der Autofahrt gefragt, ob ich nicht gleich ausschalte (was ich - ebenso wie ein angelesenes Buch - selten wirklich in Erwägung ziehe).
Bei vielen Teilen der Geschichte hatte ich den Eindruck, dass sie nur deswegen Teil waren, um das Buch etwas zu füllen - damit das Ganze nicht als Kurzgeschichte enden muss.

Gänzlich lächerlich ist der Schluss, der eigentlich gar kein Schluss ist. Das tatsächliche Ende besteht aus einem knapp gefassten Epilog, den man auch mit "und wenn sie nicht gestorben sind" zusammenfassen könnte.

Ich fühlte mich nach dem Hören um eine gute Geschichte (die Ideen sind wirklich gut!) betrogen und mit zu viel Firlefanz und Kram belästigt, der einmal aufgegriffen und als gegeben angenommen wurde um danach keine Erwähnung mehr zu finden.

Die 2 Sterne gibt es nur für den Sprecher.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsames Abenteuer, 16. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Die feine Nase der Lilli Steinbeck: Kriminalroman (Taschenbuch)
Ich war eigentlich kein allzugroßer Steinfest-Fan, seine Sprache ist mir sonst etwas zu ausschweifend und anstrengend zu lesen. Lilli Steinbeck hat mich aber überrascht. Als lockere Agentenpersiflage sehr witzig gemacht, wenn auch etwas schräg. Muß man mögen, wenn man's aber mag ist es genial. Lediglich am Schluss schwächelt die Story ein wenig. Trotzdem sehr unterhaltsam.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr originell!, 8. Oktober 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
wer originelle typen, abstruse geschichten und geballten wortwitz liebt, der ist hier genau richtig! die story ist in der tat absolut ueberzogen, aber genau das macht den reiz aus! die figuren sind so originell, dass die beschreibungen allein schon zum lachen reizt! ich habe bei diesem krimi ueberhaupt sehr viel lachen muessen. ein genuss auch der schreibstil! absolut empfehlenswert von der ersten bis zur letzten seite!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Amüsant, spritzig, originell, 11. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Die feine Nase der Lilli Steinbeck: Kriminalroman (Taschenbuch)
Der Schreibstil von Steinfest hat es in sich, allein deshalb kommt echter Lesespaß dabei heraus: man freut sich über jeden Dialog, der zwischen den ach-so-coolen Protagonisten hin- und herfetzt. Und die mit komplett ungewöhnlichen Bildern angereicherte Sprache bringt einen immer wieder ein bisschen aus dem mental eingefahrenen Konzept - das ist richtig super!
Leider gerät der Schluss dann viel zu albern: da versandet eine bis dahin so amüsante, spritzige, originelle Geschichte einfach so, ohne eine gescheite Auflösung. Das verdirbt die gute Laune und führt zu einem ganzen Stern Abzug.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Stilblüten - und die Frage ob es als Persiflage gedacht ist, 4. Dezember 2011
Ich lese ab und an gerne Kriminalromane, wobei ich bei der feinen Nase der Lilli Steinbeck nicht sicher bin, ob das Buch überhaupt ein Kriminalroman sein soll, oder ob sich der Autor über das Genre des Kriminal- und Agentenromans lustig machen möchte. Die Handlung ist extrem unglaubwürdig, ständig muss Kommissar Zufall Hilfe leisten und dann ist noch eine der Personen durch übernatürliche Kräfte gegen Kugeln und andere Projektile gefeit. Auf der wilden Verfolgungsjagd quer durch die Welt kommt es gerade an den Stellen zum Showdown, die der Held, ein eigentlich eher lanweiliger Zoologe und Familienvater, wie seine Westentasche kennt, bzw. durch fachfremdes Spezialwissen (sein Hobby !) lösen kann. Dann findet man noch en passent ausgestorbene Vögel und die Heldin mutiert (warum auch immer) zur Supernanny, die schreiende Kleinkinder wie keine zweite beruhigen kann. Ein Ende gibt es eigentlich auch nicht, sondern wird in einem Epilog auf zwei Seiten zusammengefasst.

Dazu bedient sich der Autor häufig Bilder, welche der Spiegel (laut Cover) "skurril" nennt. Ich weiss nicht, was damit genau gemeint ist, aber es hört sich eher an wie die Beschreibung eines blind date als "nett". Hier einige Beispiele (zufällig aufgeschlagen):

"Einen alten Renault, an dessen Steuer ein junger Kerl sass, dessen dunkle Augen aussahen, als seien sie mit Schuhcreme poliert worden."

"... und verfügte über eins dieser verwaschenen Gesichter, wie man sie hin und wieder auf Planeten oder Monden zu erkennen meint."

"Die Mägen der Polizisten waren lauter kleine, blondgezopfte Mädchen, die sich hinter Sträuchen versteckten und einen Wolf fürchteten, von dem weit und breit nichts zu sehen war."

"Steinbeck jedoch hatte das strenge, silbergraue Vormittagskostüm mit einem ärmellosen, kurzen Kleid getauscht, welches das durchschimmernde Rot gegen das Sonnenlicht gehaltener Johannisbeeren besass und ziemlich viel Platz für Steinbecks lange, dünne Beine liess, die wie ein gedehntes Echo von Steinbecks Hals anmuteten."*

Das erinnert mich stark an die Sammlung von Stilblüten, die uns ein Referendar nach einem Deutschaufsatz in der 10. Klasse zusammengestellt hatte.

Warum dann der zweite Stern? Vielleicht weil hier und da ein paar gute Beobachtungen dabei waren? Eineige Szenen ganz gelungen waren? (In jedem Holländer steckt ein Finne, z.B.) Vielleicht weil ich das Buch bis zum Ende gelesen habe und weil es vielleicht ja doch eine Persiflage sein könnte? Ich weiss es nicht, finde einen Stern aber etwas zu hart, da das Buch ja von Anfang an keinen literarischen Anspruch hat.
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Die feine Nase der Lilli Steinbeck: Kriminalroman
Die feine Nase der Lilli Steinbeck: Kriminalroman von Heinrich Steinfest (Taschenbuch - 1. Februar 2009)
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