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Kundenrezensionen

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am 18. September 2008
Ich habe schon die beiden Vorgängerbücher gelesen. Das einzig Negative ist, dass ich dieses Buch viel zu schnell durchhabe und ich lese sonst recht langsam.
Es vermittelt einen guten Eindruck von Extremsituationen der Polizeiarbeit, aber es wird auch von sozialen Konflikten erzählt, die sich durch den Beruf ergeben.
Ich kann das Buch nur weiterempfehlen und hoffe, dass die Serie bald fortgesetzt wird.
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am 2. August 2008
Dies ist der dritte Band an Kurzschichten, den Volker Uhl, der Initiator der Polizeipoeten als Herausgeber verantwortet.

Er steht an Qualität seinen Vorgängern Die erste Leiche vergisst man nicht: Polizisten erzählenund Jeden Tag den Tod vor Augen: Polizisten erzählennicht nach.

Diesmal sind es Geschichten, die den Alltag von Polizistinnen erzählen, vom Umgang mit sich selbst und anderen, von der Situation vor Ort, wenn die Bilder der ausgebrannten Wohnung gemacht werden müssen und die Fotographin inmitten von Ascheflocken steht, wohl wissend, dass das keine Asche von Papier ist und versucht das zu Verdrängen, über die Probleme es für die eigene Beziehung darstellt, wenn ein Team von zwei jungen Menschen dauernd in Extremsituationen beieinander ist, über die Frustation den Kinderschänder in die Augen zu sehen, der ein blöde angrinst, weil nicht zu beweisen ist.

Geschichten die den Alltag und die Erlebnisse der Polizistinnen beschreiben, die nicht wissen, ob aus der ganz banalen Verkehrskontrolle nicht eine Messerattacke wird, ein Autofahrer durchdreht und den kontrollierenden Beamten überfährt, oder ob es gelingt einen Selbstmörder zu retten oder man hilflos zusehen muß, wie dieser von der Brücke segelt.

Hier öffnen sich die, deren sachliche Protokolle Grundlage der Ermittlung sind, hier erhalten wir einen Blick hinter die Uniform in die Emotion, ein ungeschützter Einblick in die Gefühle und Ängste der Polizistinnen- ein grandioses Buch.
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am 14. Juni 2009
Das Buch zeigt polizeiliche Routinearbeit ebenso wie Ausnahmesituationen aus weiblicher Sicht. Abgesehen von klitzekleinen Ausflügen ins Pathetische ist das ganze so emotional und authentisch, wie man es von einer weiblichen Perspektive erwartet. Ob es um verwahrloste Kinder, Routinekontrollen, Suizid, Gewalt oder tote Wildschweine auf der Fahrbahn geht - die geschilderten Fälle decken ein breites Spektrum von humorvoll über melancholisch bis tragisch ab und ermöglichen einen exzellenten Einblick in die Arbeit (nicht nur) weiblicher Polizisten. Verblüffend dabei ist meist auch die erzählerische Qualität. Eine Autorin wie Janine Binder etwa, die gekonnt persönliche Beziehungsprobleme und Polizeialltag verbindet, könnte in der Phalanx zeitgenössischer Krimischreiber oder Drehbuchautoren locker bestehen.
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am 7. Oktober 2012
Der Band versammelt Texte/Berichte von vielen verschiedenenen Frauen, die als Polizistin arbeiten oder gearbeitet haben. Dass es sich bei den Schreibenden um Frauen handelt, ist bei den meisten Texten nebensächlich. Es geht eher um Einlicke in den Polizialltag, um die Aufgaben, mit denen man es zu tun hat, die wiederum ein Abbild der Gesellschaft liefern; um die rapiden Wechsel zwischen langweiligem Berufsalltag und extremen Ausnahmesituationen und was das mit den Menschen macht; um die Hilflosigkeit angesichts der Lebensprobleme von "Klienten", die eigentlich nicht die Polizei und den Staatsanwalt bräuchten, sondern eine sozialpädagogische Betreuung, an der es in unserer Gesellschaft offenbar mangelt. So wie die junge Prostitutierte voller blauer Flecken, die die Freier nur unter Drogen erträgt, schon von der Mutter zum Beruf angehalten wurde und aussteigen möchte, aber ganz praktisch nicht weiß, wie sie das anfangen soll; so wie die vernachlässigten, eigentlich lieben Kinder, die in einem Problemhaus aufwachsen, früh zu Jugendkriminalität verführt werden und wenig Chancen haben. So wie der ehemalige Kämpfer des Jugoslawienkriegs, der nicht mit den Erinnerungen leben kann und mit seinen Prügeleien angeblich erreichen will, dass ihn jemand für seine Kriegstaten erschießt. Insgesamt wird die Rolle des Alkohols als Katalysator von Gewaltverbrechen sehr deutlich.
Das größte Manko des Buches ist, dass nicht klar wird, welche Texte fiktiv sind und welche autobiografisch tatsächliche Gegebenheiten nacherzählen.
Eindeutig frei von Fiktion ist der Bericht einer zum Schreibzeitpunkt 84jährigen Kriminalkommissarin, die aus ihrer Anfangszeit in den fünfziger Jahren erzählt, als Frauen noch eine getrennte Abteilung der Polizei bildeten, die primär für Kinder und Frauen zuständig war.
Zwischendrin ist auch ein eher literarischer Text, der von der Kollision der Ideale und Hoffnungen beim Eintritt in den Polizeiberuf mit der Realität handelt.
Ein lesenswertes Buch, das nachdenklich stimmt.
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am 13. November 2008
Wieviel hat sich in den letzten Jahrzehnten getan.

Früher war Polizei immer ein abgeschirmter Bereich. Wir sehen heute noch Wachen, die aussehen wie Festungen.

Aus der Vergangenheit gibt es die Verschwiegenheitspflicht und es gibt den innerdienstlichen Comment , Internes dort zu belassen-

Aber die Zeiten haben sich gewandelt.

Heute müssen junge Beamte ermahnt werden, in Internetforen nicht Informationen zu geben, die wirklich geheim bleiben müssen oder Informationen zu geben, die Vorgesetzen interessieren könnten, ja interessieren müssten.

Der Mensch zeigt sich-auch dann, wenn es ein Polizist ist.

Und es zeigt sich, dass ein Polizist ein Mensch ist, und keine Beamtenmaschine. Mit allen Herausforderungen, denen ein Mensch nun einmal ausgesetzt ist, und einigen mehr, denen man als Polizist ausgesetzt ist.

Beziehungsstress bliebt nicht nur bei Frauen nicht aussen vor. Und wie kommt man mit dem Partner auf dem Wagen klar ? Vor allem,wenn beide einen Stress haben , und dies zur gleichen Zeit ? Mit dem Partner auf dem Wagen sei man mehr als mit dem Lebenspartner zusammen - das kann eine Beziehung schon mächtig unterminieren.

Wie geht man mit Einsätzen um, die einem auf den Magen schlagen ? Eben gerade dem Tod von der Schippe gesprungen, ein 40zig Tonner hätte einen um Haaresbreite überfahren und gleich wieder raus zum nächsten Einsatz ?

Kann man ruhig bleiben, professionell sein, wenn eine Verfolgungsfahrt erst nach vielen höchst gefährlichen Situationen an einem Glascontainer endet und irgendein, leicht angetrunkener junger Mann noch herumflachst und den Polizisten zu seinen Fahrleistungen beglückwünscht.

Diese und tausend andere Situationen werden hier aufgeschrieben- vielleicht Schreiben auch als Bewältigung-Schreibtherapie.

Es ist sicher keine Hochglanzbroschüre,die für den Polizeiberuf wirbt, aber ein tiefer Einblick in das Innenleben der Organisation und der Menschen.

Pflichtlektüre für jungen Studierende- mindestens so spannend wie ein guter Krimi.
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am 22. Juni 2014
… aber im wahrsten Sinne des Wortes. Kenne einige Polizisten und sie haben eins gemeinsam, dass sie in Rekordzeit gut durch sein. Körperlich und seelisch, denn sie werden von allen im Stich gelassen.

Es wird ihnen zwar erklärt wie sie in Extremsituation damit umgehen sollen aber in der Praxis haut das nicht so hin. Wenn ich das schon höre sie sollen deeskalierend einwirken.

Na toll, nä?

Mit Steinen beworfen zu werden soll mit gut Zureden bekämpft werden? Würde mal vorschlagen, dass sich bei der nächsten Demo ein Politiker in Badehose bekleidet da in vorderster Reihe hinstellen soll und den Randale-Junkies Paroli bieten darf. Bei einigen könnte das sogar klappen. Da würde der hart gesottenste Randalierer lauthals schreiend nach Mutti sein Heil in der Flucht suchen oder mit dem Kopf voraus in der Kloschüssel sich die Seele aus`m Leib kotzen!

Mich macht so was alles nur maßlos wütend oder traurig. Die Polizisten sollen uns Bürger schützen vor irgendwelchen Übergriffen aber selbst wurden sie von der Politik zum Abschuss frei gegeben. Das kann und darf so nicht sein.

Und „JA“ es gibt Psychologen bei der Polizei bei denen sie um Rat suchen können. Nur wie soll das umgesetzt werden? Wer schon einmal angespuckt wurde weiß was ich meine. Da kriegst einen Hass, unbeschreiblich so was. Genauso unbeschreiblich welche Verachtung den Beamten teilweise entgegen schlägt. Es wird höchste Zeit, dass sich was tut bevor es endgültig zu spät ist!

Dieses Buch ist sehr gut strukturiert und bietet einen kleinen Einblick in die nicht mehr heile Polizisten-Welt. Gut geschrieben und sehr angenehm zu lesen. Dagegen ist nicht angenehm was man da zu lesen bekommt!
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am 3. Januar 2013
Wenn man dieses Buch gelesen hat, kann man sich ziemlich genau vorstellen, wie der Alltag eines Schutzpolizisten aussieht. Die Fallgeschichten sind authentisch erzählt und lassen einen mitunter betroffen zurück. Was Polizisten während ihrer beruflichen Tätigkeit zu bewältigen und auszuhalten haben, ist enorm.
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In seiner dritten Erfahrungsgeschichtensammlung aus dem Polizeialltag, lässt Volker Uhl dieses Mal nur die weiblichen Vertreter des Berufes zu Wort kommen.
Wie auch in den beiden Vorgängerbänden, erlebt der Leser, wie nahe Freud und Leid im Alltag eines Polizisten beieinander liegen und dass auch das emotionale wie das Privatleben nicht einfach ausgeblendet werden können.

Durch die verschiedenen Autorinnen wechselt auch der Schreibstil immer wieder. Dadurch wird dem Leser auch unterschwellig bewusst, dass er es jetzt mit einer anderen "Person" zu tun hat. Man stellt sich daher ganz automatisch neu auf die Autorin ein und wechselt nur die Dienststelle und Polizistin, die man dann in ihrem Tag begleitet.

An Spannung stehen sich die einzelnen Geschichten in nichts nach und viel zu schnell sind die Seiten verflogen und man wartet auf Nachschub.

Fazit: Ein spannendes, abwechslungsreiches Buch, das einen kleinen Einblick in den Alltag von Polizistinnen bietet.
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am 28. Februar 2012
Ein wirklich eindrucksvolles Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen kann. Man sieht hinter die Fassade der Polizisten und erfährt wie sie Sachen wahrnehmen und auch versuchen es zu verarbeiten. Nach dem Lesen ist einem noch mal so klar, dass es sich bei Polizisten um "ganz normale" Menschen handelt, die jeden Tag ihr Leben für uns auf's Spiel setzen und die einen Job machen, den ich nicht für viel Geld machen möchte!
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am 11. Dezember 2009
Also ich finde persönlich das Buch sehr gut! Es verdeutlicht die ganzen Geschichten, die im Polizeileben parallel mitlaufen und an die keiner denkt. (leider nur 4 Sterne, weil die Bücher "Die erste Leiche vergisst man nicht" und "Jeden Tag den Tod vor Augen" doch ein wenig besser waren! Die "beste" Geschichte fand ich die mit der Stripperin!) Auf jeden Fall sein Geld wert!!!!
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