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72 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen der bisher beste Band der Reihe
In Kürze soll der vierte Band des Autorenpaares Klüpfel und Kobr erscheinen - gut so!
Eine Wohltat für jene die drohen zu versumpfen - in all den depressiven Thriller der Neuzeit, wo kein Ermittler ohne gestörtes Persönlichkeitsbild mehr auskommt. Gut, der dritte Roman "Seegrund" verdient meiner Meinung nach das Prädikat Thriller nicht -...
Veröffentlicht am 3. August 2007 von Ralph Berger

versus
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Idee solide umgesetzt ...
Nachdem der 2. Klufti ("Erntedank") m.E. eine gewisse Steigerung der Qualität mit sich brachte, fiel Seegrund dann doch wieder ein wenig ab.

Positiv fällt auf, dass die Autoren nicht einfach die gleich Handlung und Struktur an einen anderen Ort verlegen, was mir z.B. extrem negativ beim neuen Dan Brown aufgefallen ist, sondern versuchen andere Ideen...
Veröffentlicht am 1. Dezember 2009 von Simmonelli


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72 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen der bisher beste Band der Reihe, 3. August 2007
Von 
In Kürze soll der vierte Band des Autorenpaares Klüpfel und Kobr erscheinen - gut so!
Eine Wohltat für jene die drohen zu versumpfen - in all den depressiven Thriller der Neuzeit, wo kein Ermittler ohne gestörtes Persönlichkeitsbild mehr auskommt. Gut, der dritte Roman "Seegrund" verdient meiner Meinung nach das Prädikat Thriller nicht - ein gut durchdachter Krimi ist er jedoch allemal.

Obwohl alle Geschichten abgeschlossen sind, sollte man sie in chronologisch richtiger Reihenfolge lesen ("Milchgeld" --> "Erntedank" --> "Seegrund") - nur dann ergeben die "Running Gags" um "Klufi" und seinen Intimfeind Langhammer, sein wenig pragmatisches Verhältnis zum technischen Fortschritt Sinn und Spass.

Zur Geschichte selbst: An einem mysteriösen See wird scheinbar ein Mordopfer gefunden. Schon bald erkennen die Ermittler, dass sie hierbei auf etwas Größeres gestoßen sind, in denen sich bald ehemalige WK-II Veteranen, BKA und diverse Wissenschaftler tummeln. Die Lösung dieses Rätseln soll am Grund des Sees zu finden sein. Doch die Hoffnungen um was es sich hierbei konkret handeln soll, gehen weit auseinander...

Da die Geschichte diesmal zur Winterzeit spielt schaffen es die Autoren eine z.T. gespenstische Atmosphäre herauf zu beschwören. Zur Verstärkung werden dazu in kurzen kursiven Einschüben immer wieder Gedankenfetzen in umgekehrter chronologischer Reihenfolge eingestreut - um das Puzzle zu komplettieren. Der letzte Einschub ist somit auch der erste: Die letzten Monate des Zweiten Weltkrieges. Die Stimmung dieser damaligen "Endzeit" wird gekonnt, klischeefrei und ohne Moralkeule eingefangen.

Auf der privaten Seite (die mehrseitigen Einschübe zwischen der eigentlichen Kriminalhandlung) sollten folgende Stichworte für alle "Klufi"-Kenner genügen:
- die neue Freundin des Sohnemanns ist Japanerin
- mit den Langhammers geht es zum gemeinsamen Skifahren
- der Kommissar sucht ein "passendes" (?) Weihnachtsgeschenk für die Gemahlin

Fazit: Meiner Meinung nach der bisher beste Kluftinger: Spannender als die Vorgänger - gepaart mit dem einzigartigen und bewährten Scharm des Hauptprotagonisten und seines Allgäuer Umfelds.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste von allen Kluftinger Krimis, 27. August 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das ist der spannenste aber auch komplizierteste Fall Kluftingers, den man aber durch seine witzigen und humorvollen Art lieben und schätzen gelernt hat. Ein Muß wenn man die ersten beiden Bücher ( Milchgeld + Erntedank) gelesen hat. Spannung Pur im Krimi, bei gleichzeitigem ausspannen nach einem hektischen Alltag, gibt einem Muse. Sehr guter Kriminalroman mit viel Witz und Humor gespickt,der den Alltag für einige Stunden vergessen läßt. Sehr Empfehlenswert!
Ein neuer Fall Kluftinger ist in Vorbereitung, und ich freue mich schon sehr auf das neu Buch.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es bleibt spannend im Allgäu ..., 25. Januar 2007
Worum es geht...

Kommissar Kluftinger findet während eines Familienausfluges einen schwer verletzten Taucher am Ufer des Alatsees. Was anfangs wie ein einfacher Routinefall erscheint, wird bald immer komplizierter und Kluftiger muss erkennen, dass der Taucher nur die Spitze des Eisberges darstellt. Seine Ermittlungen führen ihn in die Welt der Sagen (z. B. spukender Mönch vom Alatsee), der Biologe und in die Zeit des Nationalsozialismus. Abwechslung ist also geboten.

Spannend ist es auch in Kluftingers Privatleben: Sein Sohn Markus stellt seiner Familie seine neue Freundin vor. Eine Asiatin. Wie die Fans von Kluftiger sicherlich ahnen, hält dieser Umstand alle möglichen Fettnäpfchen für den Kommissar bereit.

Die Allgäuer...

Ich stamme selbst auf dem Allgäu und muss sagen, dass Kluftinger in seinen Wesenszügen stark überzeichnet ist, beinahe satirischen Charakter ausweist. Schade, dass das Autorengespann die Macken des Kommissars derart übertrieben hat - darunter leidet die Glaubwürdigkeit des Kommisars ein wenig.

Was ich denke...

Wer auf etwas gemächlichere Krimis mit einem liebenswerten, schrulligen Protagonisten steht, für den ist Seegrund" genau das richtige.
Ein bisschen Tempo hat für meinen Geschmack gefehlt - lesenswert fand ich den neuen Kluftinger aber allemal.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klufti unter Wasser, 25. April 2008
Von 
Tanja Heckendorn "heckendorn" (Lörrach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Tauchverbot im sagenumwobenen Alatsee. Als Kluftinger die japanische Freundin seines Sohnes mit einem beschaulichen Spaziergang mit den Naturschönheiten des Allgäus beeindrucken will, ahnt er nichts von dem grauseligen Anblick, der sich seiner Familie bald bieten wird. Denn im Schnee am Seeufer liegt ein lebloser Taucher in einer roten Lache. Der Kommissar checkt die Lage und stellt gleich zu Anfang fest: Bei seinem neuen Fall ist nichts so wie es erscheint und um die Lösung des Rätsels zu finden, muss er buchstäblich dem See auf den Grund gehen.

Der Kultkommissar von Kempten ist nach seiner Rettungsaktion am See ziemlich verschnupft, aber er lässt nicht zu, dass eine kleine Erkältung sein Hirn verkleistert oder ihm seinen bärigen Humor nimmt. Der Taucher, der mit eingedelltem Schädel gerade noch so mit dem Leben davon gekommen ist und nun im Koma liegt, hatte ein rätselhaftes Zeichen in den Schnee gemalt. Was wollte er damit sagen? Gar nicht begeistert ist er von der weiblichen Unterstützung, die sein Team bekommt. Die kettenrauchende Friedel Marx hatte ihm gerade noch gefehlt. Allerdings stachelt sie seinen Ehrgeiz an und dank des auffallenden Zeichens im Schnee, verfolgen die Ermittler bald eine heiße Spur, die zu einer seltsamen Vereinigung ehemaliger Kameraden einer Einheit aus dem zweiten Weltkrieg führt. Was ist in den 40er Jahren wirklich am Alatsee geschehen? Den See selbst erforscht gerade ein wissenschaftliches Forscherteam. Ergeben sich hierbei neue Erkenntnisse? Doch dann wird die Ausrüstung der Wissenschaftler mutwillig zerstört und das wichtigste Gerät geklaut. Wer steckt hier dahinter? Viele Fragen und keine Antworten, aber das Polizeiteam aus dem Allgäu gibt nicht auf.

Der Klufti von Volker Klüpfel und Michale Kobr ist richtig knuffig. Der brummige Kommissar mit der Vorliebe für deftiges Essen und mit den flinken Gehirnzellen, tappt im persönlichen Umfeld gerne mal ins Fettnäpfchen. Das macht ihn um so sympathischer. Seine Fehde mit dem aufgezwungen Bekannten Doktor Langhammer sorgt für einige Lacher (Beste Szene: Sonntäglicher Skiausflug). Da wird es wohl noch weitere Entwicklungen geben und so bleibt der Leser seinem Serienermittler treu und greift gerne zum nächsten Roman.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Idee solide umgesetzt ..., 1. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Seegrund: Kluftingers dritter Fall (Taschenbuch)
Nachdem der 2. Klufti ("Erntedank") m.E. eine gewisse Steigerung der Qualität mit sich brachte, fiel Seegrund dann doch wieder ein wenig ab.

Positiv fällt auf, dass die Autoren nicht einfach die gleich Handlung und Struktur an einen anderen Ort verlegen, was mir z.B. extrem negativ beim neuen Dan Brown aufgefallen ist, sondern versuchen andere Ideen zu entwickeln. So finde ich den Rahmen mit der Nazivergangenheit und den rückwärts laufenden Einschüben gelungen umgesetzt. Klar ist das hier kein Thriller, aber baut doch einen vernünftigen Spannungsbogen auf. Die Wirrungen und Irrungen sind genau so plausibel wie die Auflösungen.

Nun wird aus einer Reihe keine Reihe, wenn es nicht wiederkehrende Elemente gibt. Hier halt das Privatleben des Protagonisten. Und viele die über das konservative Familienbild, die Peinlichkeiten etc. schimpfen sollte sich 2 Dinge vor Augen halten: 1) Kluft ist über 50, d.h. sein Lebensstil entspricht dem der Generation Wirtschaftswunder. Wir sind hier in der Provinz, wo ist die Überraschung. Das sehe ich so oder ähnlich zu Hauf ... 2) Wie immer in der Fiktion werden Figuren überspitzt dargestellt. So auch hier. Das ist keine Dokumentation des Allgäuer Lebensstils.

Letztendlich ist der große Kritikpunkt, das im 3. Band die Peinlichkeiten einfach nur noch peinlich sind. Es sind zu viele und sie wiederholen sich. Dazu kommt noch, dass Klufti sich nicht weiterentwickelt. Warum kann er nicht mal 'ne Stunde mit Frau Henske PC-Übungen machen und vor dem Maier prahlen? Warum nicht alle auf eine Fortbildung schicken?

Alles in allem ein sehr solides Buch. Wenn Erntedank eher zu 4 Sternen tendiert ist es hier eine 3+. Ich habe schon deutlich schlechtere Bücher gelesen und mich auch weit weniger amüsiert. Wenn man den eher gemächlichen Verlauf eines "Landkrimis" mag, kann man mit den 8,95€ fürs Taschenbuch nicht viel falsch machen.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kluftingers neuer Fall, 18. April 2007
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Am Rande eines Sees wird ein Taucher gefunden, angeblich blutüberströmt, doch Blut ist es nicht, sondern Algen. Diese besonderen Algen machen den Seegrund so unpassierbar, denn es scheint sich dort etwas zu befinden, welches man seit über 60 Jahren gerne hätte. KLUFTINGERS NEUER FALL ein Krimi im bayrischem Stil, mit viel Sinn für Humor und dem notwenigen Akzent.

Der Fall ist spannend aufgemacht, überraschende Wendungen führen in die Zeit des 3.Reichs und zu einem Blitzkommando, welches im See Kisten versenkte - Gold, Geld, Schmuck oder Juwelen? Niemand scheint Genaues zu wissen oder es preisgeben zu wollen.

Kluftinger mimt den schwerfälligen Polizisten, kabbelt und neckt sich mit einer Kollegin aus einem benachbarten Distrikt und doch weis er genau was vor sich geht. Seine Kombinationsgabe ist hervorragend entwickelt und somit kommt er einer Riege aus nunmehr alten Herren auf die Spur, welche den Schatz selbst heben wollen.

Volker Klüpfel und Michael Kobr lesen KLUFTIGER gekonnt und lassen den Zuhörer eintauchen in einen spannenden Kriminalfall, welcher seines Gleichen sucht.

Ein kniffliger Fall, welcher mit bayrischer Grantigkeit und bayrischem Charme auf unkonventionelle Weise gelöst wird. Ein wahrer Columbo im Allgäu...

Sehr Empfehlenswert!
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schön geschrieben und herzerfrischend.., 23. Mai 2007
Seegrund war mein erstes Buch von dem "erfolgreichen Allgäuer Autoren-Duo"-wie es auf dem Buchrücken so schön steht.

Da ich schon Gutes von den beiden gehört hatte, hatte ich natürlich auch schon entsprechende Erwartungen an das Buch. Diese wurden auch auf jeden Fall erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen.

Ich persönlich bin begeistert von dem Buch und dem unglaublichen sympatischen Kommisar Kluftinger. Neben der eigentlich ganz interessanten Geschichte (gerade für Taucher recht nett) ist für mich hauptsächlich der Kommisar, der immer wieder in für den Leser äußerst ammüsante Situationen gerät, der Hauptgrund warum ich diese Buch mit so viel Spaß gelesen habe.

Und nebenbei kann man auch gleich noch seine Kenntnisse über die heimischen Seen auffrischen...

Wer also gerne mal-wie ich selbst- Tränen über ein Buch lachen will, dem kann ich Seegrund nur wärmstenst empfehlen!

Herr Kluftinger- sie haben einen neuen Fan.. =D
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 3. Fall von Kommisar Kluftinger! GENIAL, 17. Juni 2007
Ich habe vorher Milchgeld und Erntedank gelesen.

Finde alle Bände super.

Bei diesem Band mußte ich teils so laut lachen, dass sich die Leute nach mir umgedreht haben!

Einfach genial....kann es kaum erwarten dass Band 4 kommt!!!!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stille Wasser sind bekanntlich tief....., 3. September 2007
Von 
Stephan Seither (Berg / Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
und so verwundert es auch nicht dass die zufällige Entdeckung eines bewusstlosen Tauchers, durch Kommissar Kluftinger, diesen direkt mit einem Vorfall in Berührung bringt, welcher sich erst mit der Zeit als echter Fall für die Kripo entpuppt und dessen eigentlicher Ursprung vor über 60 Jahren zu suchen ist.

Die Ermittlungsarbeiten spielen in der Vorweihnachtszeit und Klufti unternimmt nebenbei nicht nur familiäre Ausflüge, um sich dem unwissentlich selbst auferlegten Experiment Sushi-Bar zu stellen, nein er bietet seinem Intimfeind Dr. Langhammer selbst auf der Skipiste die Stirn! Die Autoren lassen Klufti zwar auch in diesem Teil von Fettnapf zu Fettnapf schlurfen - aber der bodenständige Ermittler mit Doppelkinn wirkte in meinem Augen wesentlich schlagfertiger und eben diese positive Entwicklung der Figur Kluftinger rechne ich den Autoren hoch an!

Solide und zugleich spannende Polizeiarbeit lassen die Autoren Kluftinger & Kollegen hier leisten - die Idee, Kluftis Team um eine weibliche Gastkollegin zu ergänzen, hat sich zudem als echte Bereicherung erwiesen.
Band Nr.3 "Seegrund" führt übrigens vor Augen, dass es zwar nicht lebensnotwendig ist die vorhergehenden Kriminalromane über Klufti & Kollegen gelesen zu haben, der hier geschilderte Fall ist durchaus unabhängig genug erdacht, manch beiläufige Randbemerkung und Begegnung ist jedoch um Längen unterhaltsamer, wenn man die jeweilige Vorgeschichte kennt.

War ich bei Band 1 noch etwas skeptisch und hätte Kluftinger in das gemütliche Vorabendprogramm der beiläufig zu erledigenden Bügelwäsche verwiesen, hätte er nun spätestens ab diesem Band seinen Platz zur besten Sendezeit bei mir als Programmdirektor sicher - 5 Sterne, jeder Stern weniger wäre in der Tat ein Verbrechen!
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen im tiefen Grund liegt manches verborgen, 12. Juli 2008
Von 
Joroka (Darmstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Seegrund: Kluftingers dritter Fall (Taschenbuch)
Mein zweites Buch nach "Milchgeld", das ich über Kommissar Kluftinger gelesen habe. Gleich vorneweg gesagt: ich musste an mehreren Stellen herzhaft lachen, doch eher zu Beginn als gegen Ende.

Über den Inhalt des Buches wurde bereits genug berichtet, so dass ich den nicht nochmals aufgreifen möchte. Klar ist das ein "konstruierter" Fall und mit den sämtlichen Verstrickungen wurde ziemlich dick aufgetragen. Doch für mich ist das Buch auch weniger ein ernstzunehmender Krimi als vielmehr eine Komödie mit heimatlichen Ambitionen. Die Figur des Kommissars wird einmal mehr durch den Kakao gezogen und kaum ein Fettnäpfen bleibt stehen, in das er nicht unbeabsichtigt hineintritt. Das hat durchaus seinen Spaßfaktor, wenn es auch ziemlich unlogisch erscheint, wie dieser "vertrottelte" (jetzt durchaus nett gemeint) Kommissar solch haarscharfe Schlussfolgerungen ziehen kann, die letztendlich zur Auflösung des Falles führen. Aber, wenn man das Buch eben als Komödie versteht, macht diese überzeichnete Figur durchaus Sinn.
Was mit zunehmender Länge des Buches jedoch für mich auch zunehmend nervig wurde, war der inflationäre Einsatz von Stilmitteln wie z.B. "hochroter Kopf", "Schweiß aus allen Poren", "Unterkiefer heruntergeklappt", die die Dramatik der Situation wohl plastisch darstellen sollen. Hier wäre ein bisschen weniger mehr gewesen, da sich diese Begriffe doch schnell ausgelutscht haben.

Fazit: Die Geister werden sich auch beim 3. Fall von Kluftinger sicherlich scheiden. Ich denke, es kommt vor allem auf die Haltung an, mit der man sich an dieses Buch heranmacht. Betrachtet man die Krimirahmenhandlung mit einem zwinkernden Auge und besitzt die Fähigkeit sich genüsslicher Schadenfreude hinzugeben, wird man sicherlich mehr Spaß an diesem Werk haben als wenn man bierernst an die Sache herangeht.
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Seegrund: Kluftingers dritter Fall
Seegrund: Kluftingers dritter Fall von Michael Kobr (Taschenbuch - Januar 2008)
EUR 9,99
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