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33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein weiterer großartiger Steinfest!
Heinrich Steinfest schreibt keine Krimis im klassischen Sinne, denn sein Ausdrucksvermögen und Humor, die Sprachstilistik, philosophischen Exkurse und der satirische Blick auf die Welt gehen weit über die Anforderungen hinaus, die ein Leser an eine Kriminalgeschichte stellt. Gab es in „Nervöse Fische" noch eine stringente Krimihandlung, so rückt in...
Veröffentlicht am 15. Mai 2006 von Susi Sorglos

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Einarmig
Wer Thriller mag, wird sich mit diesem Roman schwer tun. Nicht der Suspense steht im Mittelpunkt, vielmehr die skurile Beschreibung einer Tat. Angefangen bei der weiblichen Killerin, die schlecht schießt, über den Detektiven Cheng und seinen Hund Lauscher, hin zu einem Komponisten, der an Zeitlöcher glaubt, über Siamesische Katzen und elfjährige...
Veröffentlicht am 15. Juli 2008 von Polar


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33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein weiterer großartiger Steinfest!, 15. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Ein dickes Fell: Kriminalroman (Taschenbuch)
Heinrich Steinfest schreibt keine Krimis im klassischen Sinne, denn sein Ausdrucksvermögen und Humor, die Sprachstilistik, philosophischen Exkurse und der satirische Blick auf die Welt gehen weit über die Anforderungen hinaus, die ein Leser an eine Kriminalgeschichte stellt. Gab es in „Nervöse Fische" noch eine stringente Krimihandlung, so rückt in diesem Roman die eigentliche kriminalistische Handlung in den Hintergrund, auch den üblichen Spannungsaufbau sucht man vergeblich. Anhand der Personen in diesem Roman mag man schon erkennen, in welchen absurden Kosmos Steinfest den Leser mitnimmt: der einarmige Detektiv Cheng, ein chinesische Österreicher mit seinem Hund Lauscher, der es vorzieht, angetan mit einer Windel vor dem Ofen zu träumen, statt Gassi zu gehen, die liebevolle Mutter Anna Gemini mit ihrem behinderten skateboardfahrenden Sohn Carl, die ihr Geld mit Auftragsmorden verdient, der zeitgenössische Komponist Janota, der auf der Suche nach Zeitlöchern ist und ein Mordopfer, das mit einer Überdosis 4711 vergiftet wurde. All diese Figuren werden zusammen mit vielen weiteren in eine Geschichte versponnen, die nicht nur nebenbei viel Platz hat für Gedankenausflüge sei es über den Zusammenhang der Sonnenfinsternis mit der Stadt Wien oder die Philosophie der Kartäusermönche. Dies alles ist wunderbar, präzise und mit diesem besonderen, eleganten, nie kalauernden Wiener Witz geschrieben, literarisch anspruchsvoll und dennoch höchstvergnüglich zu lesen. Die Romane dieses Ausnahmeautors sind so außergewöhnlich wie einzigartig. Meine Verehrung!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein hintergründiger Krimi ..., 4. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Ein dickes Fell: Kriminalroman (Taschenbuch)
... ist eine passende, sich bereits auf dem Buchumschlag befindliche Beschreibung des Genres. Es geht nicht nur um Morde, Mörder, Kommissare und den Detektiv, sondern auch um Tod, Leben und Liebe.

Die Geschichte selbst beginnt beim Hintermann einer Mörderin und scheinbar entwickelt sich eine normale Kriminalstory und zum Glück wird (auch in dieser Geschichte) die Handlung immer dynamischer und das Geflecht der Zusammenhänge immer komplexer. Eingewoben sind ungewöhnliche Typen aller Altersklassen und Geschlechter, ein Geheimnis von Kölnisch Wasser und amüsanten philosophische Thesen, bei denen offen bleibt, ob man sich wirklich darüber Gedanken machen sollte.

Den Leser erwartet ein bis zum letzten Kapitel ansteigender Spannungsbogen - zugegeben eingefasst in einen Schreibstil, den ich als kunstvoll, detailliert, präzise und nicht arm an Pointen beschreiben würde. Aber auf jeden Fall spannend.

Ist das anstrengend ? Wenn man einer Erzähler erwartet sicher nicht; wem es auf Spannung und Nachvollziehbarkeit ankommt, der ist vielleicht ein bischen enttäuscht.

Ich habe dieses Buch sehr gern gelesen - es war mein erstes Buch von H. Steinfest und wird nicht mein letztes sein. Wer gern einen nicht alltäglichen Roman lesen möchte, dem kann ich dieses Buch ohne Umschweife empfehlen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie immer ..., 24. März 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ein dickes Fell: Kriminalroman (Taschenbuch)
... wird man ihn entweder lieben oder ganz grauslich öde finden, dazwischen gibt's ja nur wenige Stimmen. ICH gehöre zu ersteren.
Steinfest wird allmählich immer präziser, immer weniger ausufernd und abschweifend (was viele wiederum ja auch bedauern!) und gewinnt so eine ganz neue, andere Qualität. Gleichgeblieben ist die Klasse, wie er wieder mit Klischees umgeht. Wer dies und überhaupt Originalität im (deutschen) Krimitum schätzt, der greife getrost zum "Dicken Fell".
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Heinrich Steinfest und sein Cheng - der dritte Streich, 23. Juli 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein dickes Fell: Chengs dritter Fall (Markus Cheng-Reihe) (Taschenbuch)
Der dritte Cheng-Kriminalroman aus der Feder von Heinrich Steinfest ist mit 603 Seiten (ich beziehe mich auf die Taschenbuchausgabe) auch der bislang Umfangreichste.
Wie schon in den beiden anderen Romanen versteht es der Autor gekonnt und auf wirklich amüsante Weise von der eigentlichen Handlung abzuschweifen und über Gott und die Welt zu philosophieren. Und genau diese Passagen machen die Steinfest-Romane aus. Herrlich.
Die Handlung an sich ist mit dem zentralen Thema eines Wunder-Elixiers etwas unrealistisch - das stört mich jedoch in diesem Fall in keinster Weise.
Das Buch ist sehr gut geschrieben und bereitet mir durchwegs Lesevergnügen. Wie immer in den Fällen des Herrn Cheng gibt es auch genügend Todesfälle zu verzeichnen. Besonders die letzten 100 Seiten und das Finale haben mir sehr gut gefallen. Und dass am Ende nur Cheng selbst über die genauen und wahren Geschehnisse (zumindest zum Teil) bescheid weiß paßt eben genau in das typische Cheng-Universum.
Ein sehr unterhaltsames Buch. Für jeden Steinfest-Freund ein Muß. Ich empfehle ohnehin alle Cheng Romane der Reihe nach zu lesen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anspruchsvoll aber sehr gut lesbar und höchst komisch dazu!, 12. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Ein dickes Fell: Kriminalroman (Taschenbuch)
Zu Anfang sei gesagt, dass dieses grandiose Buch nichts für den gewöhnlichen Krimileser ist. Es ist weder ein klassisch britischer Krimi mit einem leicht exzentrischen, etwas in die Jahre gekommenen noch ein Schwedenkrimi mit depressivem Ermittler vor Winterlandschaft. Es vielmehr ist ein Fest für den Liebhaber gekonnter, verspielter und ausufernder Sprache, ein Genuss für denjenigen, der gerne mit der Zunge schnalzt ob der sprachlichen Darstellungskunst eines Schriftstellers. Es ist ein komischer Mann für zwischendurch. Ein Trivialmann gewissermaßen. Ich habe selten so gestaunt und gelacht. Und ich habe in den letzten Jahren selten ein so gutes und unterhaltsames Buch gelesen. Nicht umsonst wurde dieses "opus magnum" des großartigen Heinrich Steinfest von den Kritikern in den höchsten Tönen gelobt. Wer sich nicht zu den Krimipuristen zählt, wer auch etwas überzeichnete Charaktere mag und sich dazu noch gerne überraschen lässt, wird von diesem Buch noch Monate, nachdem er es gelesen hat, in den höchsten Tönen schwärmen. Ansonsten ist es eben Perlen vor die weiblichen Schweine.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Einarmig, 15. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Ein dickes Fell: Chengs dritter Fall (Markus Cheng-Reihe) (Taschenbuch)
Wer Thriller mag, wird sich mit diesem Roman schwer tun. Nicht der Suspense steht im Mittelpunkt, vielmehr die skurile Beschreibung einer Tat. Angefangen bei der weiblichen Killerin, die schlecht schießt, über den Detektiven Cheng und seinen Hund Lauscher, hin zu einem Komponisten, der an Zeitlöcher glaubt, über Siamesische Katzen und elfjährige Töchter, die sich bemühen, ihre Mutter zu verheiraten, begegnet man vor allem eins: dem Schmäh. Steinfels Sprache schlägt überzeugende Kapriolen und sein Roman ist weniger etwas für geschulte Krimileser, als für jene, die mit dem Genre spielen und ihm Facetten abgewinnen wollen, die weniger dem Spannungsaufbau als dem Schmunzeln dienen. Alles dreht sich um die Rezeptur von 4711- Echt Kölnisch Wasser, der magische Fähigkeiten zugesprochen werden. Ein hübscher Gedanke, für Anhänger Steinfest sicher ein Genuss. Es wird gemordet und selbst der Detektiv stirbt beinah, es tauchen überraschende Doppelgänger auf, die sich anmaßen, das Leben ihres Vorbilds einnehmen zu wollen, an Einfällen, mangelt es dem Roman nicht. Man muss das mögen.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Triumphaler Abschluß, 28. August 2006
Von 
Thomas Liehr (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ein dickes Fell: Kriminalroman (Taschenbuch)
Vorweg: Das ist mit Abstand das beste Buch aus der Reihe um den einarmigen Detektiv Markus Cheng. Es ist allerdings leider auch das letzte.

Eine sympathische Profikillerin namens Anna Gemini erledigt im Auftrag von dessen Frau einen norwegischen Botschafter. Die Witwe findet in der Wohnung eines jungen Schriftstellers eine besonders gesicherte Flasche 4711. Ein Komponist, der glaubt, aus der Zukunft zu kommen, sucht nach Zeitlöchern. Ein unscheinbarer Stadtarchivar organisiert Auftragsmorde. Und zwischen all dem Detektiv Cheng, und natürlich sein Hund Lauscher, der inzwischen Windeln trägt und am liebsten am Ofen schläft.

Wer Steinfest kennt und trotz solcher Ausrutscher wie "Nervöse Fische" liebt, der erwartet erstens keinen handelsüblichen Kriminalroman, und der freut sich zweitens vor allem auf die liebevolle, lakonische, manchmal bitterböse, detailgenaue, wissensreiche und gelegentlich fabulierende Art zu erzählen. "Ein dickes Fell" erfüllt diese Erwartungen punktgenau. Ein originelles, wunderbares, sehr erfreuliches Buch, in dem es reichlich Tote gibt, aber auch viele Liebe – manchmal Haßliebe, wie zum Handlungsort Wien, und manchmal die Art von Liebe, auf die jeder Mensch hofft. Ein triumphaler Abschluß der Reihe.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk!, 10. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Ein dickes Fell: Kriminalroman (Taschenbuch)
Schreiben konnte dieser Steinfest ja schon immer. Seine Gedanken waren stets pointiert, geistreich und witzig, seine Sprache ein Genuß. Doch mit "Ein dickes Fell" übertrifft sich der Autor selbst. Deutlicher als in seinen Vorgängerromanen steht diesmal die Geschichte im Vordergrund. Eine Geschichte, die sich langsam, aber mit perfider Beharrlichkeit im Kopf des Lesers festsetzt und ihn das Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt. Steinfest versteht es mit Australischer Originalität, Wiener Raffinesse und Stuttgarterischem Fleiss (das Buch hat immerhin über 600 Seiten Umfang) zu überzeugen. Kein Wunder, dass der Roman von der 18-köpfigen Jury der KrimiWelt-Bestenliste (einem Forum von Arte, der Welt und dem Nordwest Radio) soeben als einer der besten Krimis in diesem Frühjahr ausgewählt wurde. Großartig!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Prall, 11. April 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ein dickes Fell: Kriminalroman (Taschenbuch)
Eine ziemlich fette Schwarte ist das "Dicke Fell" geworden!
Man kann sich streiten, ob das ein oder andere eine Straffung gut vertragen hätte (mir ist's nicht zu viel geworden).
Man kann sich auch zum zigsten Male wieder streiten, ob der immer glatter - im Sinne von eleganter, schnörkelloser, immer weniger abschweifend - schreibende Steinfest hier tatsächlich einen Krimi geschrieben hat (ja, ganz sicher, sage ich, aber mir wär's auch ziemlich schnuppe, wenn's nicht so wäre).
Man kann sich aber keinesfalls drüber streiten, dass - um nur EINE Qualität hervorzuheben - Steinfest wieder meisterhaft mit Klischees umgeht (und wer sowas nicht leiden mag, greife doch lieber zu einem der zahlreichen Steinfest-Kolleg/inn/en, die brav + bieder ihre völlig ungebrochenen Geschichtchen runterschreiben).
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hammer!!! Süchtig machend:-), 21. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Ein dickes Fell: Chengs dritter Fall (Markus Cheng-Reihe) (Taschenbuch)
Mein dritter Steinfest-Krimi und für mich der Beste. Konnte das Buch bisweilen nur äußerst schwer aus der Hand legen. Mir wäre viel entgangen, wenn ich nicht per Zufall Steinfest entdeckt hätte;-)
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Ein dickes Fell: Chengs dritter Fall (Markus Cheng-Reihe)
Ein dickes Fell: Chengs dritter Fall (Markus Cheng-Reihe) von Heinrich Steinfest (Taschenbuch - November 2007)
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