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38 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfektes Werk für Einsteiger und interessierte Laien
Mit knapp über 200 Seiten präsentieren die Autoren ein hervorragendes Werk für Einsteiger über jene Evangelien, die es nicht geschafft haben, in die Heilige Bibel bzw. in das Neue Testament aufgenommen zu werden.

Auf den ersten 67 Seiten wird der interessierte Laie in die Welt der Bibelforschung sanft eingeführt, um sich wiederum in...
Veröffentlicht am 18. Februar 2009 von Schelli

versus
72 von 110 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht weiter zu empfehlen
Man merkt deutlich das dieses Buch von katholichen Wissenschaftlern geschrieben worden ist. Sie halten vieles zurück was in Nag Hammadi noch gefunden wurde!!!.Das Thomasevangelium (auch dort gefunden,dass wahrscheinlich älteste Evangelium)dort wird Maria Magdalena ausdrücklich als Begleiterin (Apostelin)Jesus beschrieben, dieses Evangelium verwirft die...
Veröffentlicht am 13. September 2008 von Nanna


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38 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfektes Werk für Einsteiger und interessierte Laien, 18. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Die verbotenen Evangelien: Apokryphe Schriften (Taschenbuch)
Mit knapp über 200 Seiten präsentieren die Autoren ein hervorragendes Werk für Einsteiger über jene Evangelien, die es nicht geschafft haben, in die Heilige Bibel bzw. in das Neue Testament aufgenommen zu werden.

Auf den ersten 67 Seiten wird der interessierte Laie in die Welt der Bibelforschung sanft eingeführt, um sich wiederum in leicht verständlicher Weise dem Wesen und der Bedeutung der verbotenen Apokryphen zu nähern.
Beeindruckend ist aus meiner Sicht, dass die Texte des Neuen Testaments in nahezu unveränderter Form seit nahezu 1900 Jahren existieren und keinen weiteren wesentlichen Änderungen unterlagen. Und natürlich bietet die Geschichte der Apokryphen dem gestandenen Kirchenkritiker ausreichend Munition, da es sich zeigt, dass das Neue Testament - sehr provokant gesprochen - ein Ergebnis innerkirchlicher Machtspiele ist. Die Autoren gehen jedoch sehr sensibel mit diesem Thema um und stoßen so die "Gläubigen" mit ihren Ausführungen nicht vor den Kopf. Großes Lob für ein sehr neutrales und ausgewogenes Werk!

In Teil B dieses Buches werden dann die Apokryphen auszugsweise in einer deutschen Übersetzung und angefügten Kommentaren und Querverweisen auf das Neue Testament vorgestellt. Interessant waren für mich das Protevangelium des Jakobus und das Nikodemusevangelium, wobei hier in den Kindeheitsevangelien auch manch irritierende Textstellen nachzulesen sind (z.B. Jesus als jähzorniges Kind mit Todesfolgen).

Nochmals sollte betont werden, dass das vorliegende Werk als Einstieg in dieses Themengebiet zu sehen ist und dem fortgeschrittenen Bibelforscher keine Neuigkeiten oder sonstigen Anreiz bieten wird.
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49 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen informativ, seriös, 8. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Die verbotenen Evangelien: Apokryphe Schriften (Taschenbuch)
Eine kritische und vollständige Arbeit, die das ergänzt, was uns die kanonischen Texte vorenthalten. Klare Kommentare helfen, wo dem Leser Hintergrundinformationen zu Zeitgeschichte und Umfeld fehlen. Fundiert dargelegte Übersetzungen mit kritischen Anmerkungen, die aus dem Kontex die Arbeit des Übersetzers nachverfolgen lassen. Dennoch leicht lesbar, ohne unnötige pseudowissenschaftliche Formulierungen.
Das Beste jedoch ist, dass die Autorin das Thema ohne wegzulassen angeht, sie zitiert alle belegten und verfügbaren alten Texte, sowie auch ohne eine Tendenz zu verfolgen, wie es leider viele Schriften zu diesem Thema von der ersten Zeile ab tun.
Der Text ist neutral, weder die konservativ-christliche Seite, noch esoterisch abgehobene Spekulationen haben hier Raum.

Aus jeder Sicht ABSOLUT LESENSWERT!
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umfangreich - hoch informativ - kompakt, 5. Juli 2009
Von 
timediver® "Geschichte - Reisen - Rezensionen" (Oberursel/Taunus, Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Die verbotenen Evangelien: Apokryphe Schriften (Taschenbuch)
"Apocrypha, hoc est, narrationes de Christo, Maria, Josepho, cognatione et famila Christi, extra biblia etc."
(Michael Neander, AD 1564)

Das erste Drittel des Buches befasst sich zunächst mit den kanonischen Evangelien. Nach Erläuterung des Begriffes Kanon, eines Lehnwortes aus dem semitischen, das ursprünglich (Maß)Rohr (Maßstab) bedeutete und im griechischen für Norm, Regel, Vorschrift, Liste oder Verzeichnis verwendet wurde, erfährt der Leser Herkunft und Bedeutung des Wortes Evangelium (Abk. Ev; griech.: Eu angelion= Frohe Botschaft). Es folgt die Entstehungsgeschichte der kanonischen Evangelien, ihren Quellen, (zugeschriebenen) Urhebern und Verfassern, sowie erschiedene Theorien der kritischen Bibelwissenschaft (Traditionshypothese, Fragmenthypothese, Zwei-Quellentheorie etc.). Den Ausführungen zu den vier kanonischen Evangelien (drei "Synoptiker" und JohannesEv) folgt die Geschichte ihrer Kanonisierung, der mehrere Jahrhunderte in Anspruch nahm. Anschließend werden die historische Gründe der Kanonisierung erläutert: Die Christen der ersten Jahrhunderte lebten in verstreuten Gemeinden und folgten verschiedenen Überlieferungen und Traditionen. Marcionismus, Montanismus und Gnosis, sollten schließlich als Häresien erklärt werden und aus der Geschichte verschwinden.

Mit ihrer Konsolidierung zu einer katholischen, allumfassenden Kirche ging auch das Bestreben einher, die Auffassung nach der ursprünglichen Lehre Jesu zu sichern. Umstritten war jedoch nicht nur die Kanonisierung des Hebräerbriefes und der Johannesapokalypse, auch die des JohannesEv war strittig, da seine Grenze zur Gnosis fließend ist. Bei den Kriterien zur Kanonisierung war die Apostolizität (der wichtigste Aspekt. Daneben waren "Erbaulichkeit" (=für das christliche Leben lehrreich) ein hohes Alter und Historizität (!), verbunden mit geistlicher Nähe zu Jesus, sowie die Tradition im Gottesdienst (Rezeption) und die Übereinstimmung mit der Orthodoxie von Bedeutung. Die Autoren hinterfragen die subjektive Auslegung dieser Kriterien, denn z. B. "etwas als geschichtlich wahr zu betrachten" ist mehr eine Frage der Macht, um eigene Vorstellungen durchzusetzten. Auch war nicht jede Ansicht, die nicht kanonisiert wurde, automatisch häretisch. Manchmal hatte die entsprechende Gruppe einfach nicht Macht und Einfluss, um ihr Schrifttum in der Großkirche durchzusetzen. Es folgen Ausführungen über Entstehungszeit, Begriff und Gattungen der apokryphen Quellen, sowie ihrer Erforschung. Apokryph (griech: verborgen/geheim) wurde bei Irenäus von Lyon zum Synonym für häretisch und ist erst seit der Synode von Karthago (397) gleichbedeutend mit verboten.

In der apokryphen Literatur, die daneben auch Apokalysen, Briefe und Spruchsammlungen kennt, nehmen die Evangelien eine Sonderstellung ein. Es gibt drei Gruppen apokrypher Evangelien: Eng mit den Kanonikern verbunden sind PetrusEv, ÄgypterEv und KoptEv, ThomasEv und das judenchristliche EbjonitenEv. Bei Evangelien mit (teilweise) gnostischem Inhalt treten Erzählungen über Jesu Wirken in den Hintergrund, da es sich um Sprüche Jesu handelt, in denen er seine Erlösungsbotschaft und Wege zum Heil verkündet. (z. B. ThomasEv, PhillipusEv usw.) Zur dritten Gruppe gehören die zur erbaulichen Literatur gerechneten Erzählungen, die weitere Informationen über das Leben Jesu geben sollen. Sie sind jedoch Vermischungen mit anderen Traditionen und Mythen der Volksliteratur, die auch Einfluss auf die bildenden Kunst genommen haben. Bei ihnen werden Randereignisse ausgeschmückt und in den Mittelpunkt gerückt (z. B. KindheitsEv NikodemusEv und Pilatusakten).

Das ProtEv des Jakobus mit seiner Mariologie dient als "verbotenes Evangelium" paradoxerweise als Grundlage für das Dogma der Unbefleckten Empfängnis.

Die anderen zwei Drittel des Buches nehmen acht apokryphe Evangelien ein, die nach jeweilig erläuternder Einleitung mit komplettem Text (und kanonischen Entsprechungen als Randnotizen) abgedruckt sind. Literaturhinweise bilden den Abschluss des sehr empfehlenswerten Buches, mit dem Katharina Ceming und Jürgen Werlitz eine umfangreiche, hoch informative und dennoch kompakte Zusammenstellung gelungen ist. Ein klasse Preis-Leistungsverhältnis kommt noch hinzu. Dafür die Höchstwertung: 5 Amazonsterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nichts wirklich Neues aber trotzdem gut, 5. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die verbotenen Evangelien: Apokryphe Schriften (Taschenbuch)
Die Autorin rezipiert nicht wirklich neue Gedanken und/oder Ideen; trotzdem lohnt sich eine Lektüre dieses Buches. Gut zu lesen und gut verständlich. Tieferes ist hier jedoch nicht zu finden. Trotzdem besser dieses Buch als viele andere, die schlechter sind ;-)
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5.0 von 5 Sternen Ich bin begeistert, 17. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die verbotenen Evangelien: Apokryphe Schriften (Taschenbuch)
Mit diesen Evangelien bekommt man einen etwas besseren Eindruck von den Charakteren der einzelnen Jünger.
Das Buch ist leicht verständlich und gut zu lesen.
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4.0 von 5 Sternen interessant, 2. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die verbotenen Evangelien: Apokryphe Schriften (Taschenbuch)
war am Anfang etwas schwer zu lesen, keine Strandlektüre. Ich musste mich sehr konzentrieren, um alles zu verstehen. Insgesamt aber ein sehr lesenswertes Buch, mit vielen Informationen. Es wurde alles sehr gut erklärt, absolut empfehlenswert für alle, die sich mit dem Thema auseinandersetzen oder beschäftigen
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72 von 110 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht weiter zu empfehlen, 13. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Die verbotenen Evangelien: Apokryphe Schriften (Taschenbuch)
Man merkt deutlich das dieses Buch von katholichen Wissenschaftlern geschrieben worden ist. Sie halten vieles zurück was in Nag Hammadi noch gefunden wurde!!!.Das Thomasevangelium (auch dort gefunden,dass wahrscheinlich älteste Evangelium)dort wird Maria Magdalena ausdrücklich als Begleiterin (Apostelin)Jesus beschrieben, dieses Evangelium verwirft die Kirche,da angeblich das Heilwerk Jesus zu gering beachtet wird und das Fehlen des "Kirchenbegriff"!!!Diesem Buch sollte man sehr kritisch gegenüber stehen.Lieber ein Buch lesen was "neutraler" zu diesen Themen steht,im besonderen auch zu Maria Magdalena.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kanonisierung der Evangelien, 1. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die verbotenen Evangelien: Apokryphe Schriften (Taschenbuch)
Eines der wenigen Bücher, das in verständlicher Sprache und ohne Sensationshascherei die frühchristlichen Evangelien und ihre Entwicklungsgeschichte zusammen fasst. Selbst für Kenner des neuen Testaments bringt das einige Überraschungen.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen die wichtigsten apokryphen Schriften, 20. Juli 2008
Von 
J. Paul "Rezensent" (Ellwangen, Baden-württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die verbotenen Evangelien: Apokryphe Schriften (Taschenbuch)
Auch ich fand das Buch auch ziemlich interessant.In Teil A konnte ich lesen, wie die kanonischen und apokryphen Schriften entstanden sind und allmählich gegeneinander abgegrenzt wurden. In Teil B standen dann die Apokryphen selbst, in denen für mich neue Geschichten über Jesus beschrieben wurden. So z.B. das Kindheitsevangelium des Thomas oder das Nikodemusevangelium, in der es hauptsächlich um die Verurteilung und Wiederauferstehung Jesu geht. Und auch das koptische Thomasevangelium durfte natürlich nicht fehlen. Diese neuen Aspekte sind aber nicht derart sensationell, daß sie das Bild von Jesus wie ein Erdbeben erschüttern und vollkommen verändern. Man wundert sich im Gegenteil eher, warum die offizielle Kirche so kleingeistig war, nicht einige dieser Evasngelien ebenfalls in den offiziellen Kanon aufzunehmen. Dafür, daß ich das Buch interessant finde, könnte ich ihm fünf Sterne geben. Da aber nichts sensationell neues drinsteht, kriegt es bloß vier.
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sachliche Dokumentation, 10. April 2009
Von 
W. Satzinger (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die verbotenen Evangelien: Apokryphe Schriften (Taschenbuch)
Exakte wissenschaftlich fundierte Arbeit, allgemein verständliche Einleitung und Erklärung der einzelnen Evangelien-Texte. Für Kenner kritischer und historisch-sachlicher Jesus-Literatur eine Vertiefung der Erkenntnisse über die historische Gestalt Jesu. Die übersetzten Evangelien runden das Thema in einem trocken empfundenen Stil ab, ein Tribut an den wunderbar sachlichen Zugang, ohne einer Interpretation der Autoren allzuviel Raum zu geben.
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Die verbotenen Evangelien: Apokryphe Schriften
Die verbotenen Evangelien: Apokryphe Schriften von Jürgen Werlitz (Taschenbuch - Dezember 2012)
EUR 9,99
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