Kundenrezensionen


62 Rezensionen
5 Sterne:
 (16)
4 Sterne:
 (11)
3 Sterne:
 (8)
2 Sterne:
 (5)
1 Sterne:
 (22)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


107 von 133 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Selbstreflexion
Aufgrund der hitzigen Diskussion, wagt man sich ja schon beinahe nicht mehr das Buch in die eigene Empfehlungsliste aufzunehmen. Aber zum Glück liegt das nicht an einer, der in diesem Buch mit einer gekonnten Brise gewürzten sarkastischen Ironie - die die Realität der manipulativen Rhetorik (eine andere gibt es nicht) beschriebenen Manipulationstechniken...
Veröffentlicht am 8. September 2006 von Daniel Lathan

versus
256 von 267 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Inhaltlich flach und auch noch schlecht geschrieben...
... das ist einfach zu viel. Zunächst kann man sicherlich die moralisch-ethischen Aspekte eines Buches diskutieren, dass im Untertitel mit einer Einführung in "die Kunst der skrupellosen Manipulation" wirbt und vom Eichborn-Verlag in der Reihe "Berufsstrategie" verlegt wird. Ausschließlich aus diesen Gründen würde ich von...
Veröffentlicht am 13. Januar 2006 von Obi-Wan


‹ Zurück | 1 27 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

256 von 267 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Inhaltlich flach und auch noch schlecht geschrieben..., 13. Januar 2006
... das ist einfach zu viel. Zunächst kann man sicherlich die moralisch-ethischen Aspekte eines Buches diskutieren, dass im Untertitel mit einer Einführung in "die Kunst der skrupellosen Manipulation" wirbt und vom Eichborn-Verlag in der Reihe "Berufsstrategie" verlegt wird. Ausschließlich aus diesen Gründen würde ich von diesem Buch jedoch noch nicht abraten - schließlich ist die bloße Kenntnis unfairer Rhetorik-Techniken nicht verwerflich und auch die Voraussetzung dafür, sich vor solchen Techniken wirksam zu schützen. Darüber hinaus - ja, liebe 68er, die Welt ist leider nicht gut geworden! - gehören Techniken der unfairen Dialektik heute zum Rüstzeug von jedem, der Verhandlungen erfolgreich führen will - in welcher Situation und in welchem Ausmaß sie eingesetzt werden, kann und soll jeder für sich selbst entscheiden. Diese Techniken werden aber in anderen Büchern besser und professioneller beschrieben. Neben einer Vielzahl angelsächsischer Autoren kann ich unter den deutschen Büchern besonders die von Ruede-Wissmann bereits 1993 veröffentlichte "Satanische Verhandlungskunst" oder die "Dialektik für Manager" von Lay uneingeschränkt empfehlen.
Da tut es schon fast weh, die "Verbotene Rhetorik" von Gloria Beck im Zusammenhang mit diesen Büchern zu nennen. Beck sammelt 30 Formen unfairen Verhaltens, bezeichnet jede dieser Verhaltensformen als "Technik", erläutert dann deren Anwendung und ordnet jede der sog. "Techniken in eine "Skala der ethischen Bedenklichkeiten" ein. Beispiele für die beschriebenen Techniken sind dann so flache Dinge wie die Gerüchte-Technik, die Feindbildtechnik und die Aberglaubentechnik. Diese z.B. wendet man - laut Beck - bei besonders abergläubischen Leuten an, indem man sie zunächst in ihrem Aberglauben bestärkt, dann auf bedeutungsschwangere Symbole hinweist und die Person dann so über ihren Aberglauben manipuliert und steuert... Und so geht es dann über 330 schlecht geschriebene Seiten, die durch eine Vielzahl unglaublich flacher Beispiele gewürzt werden.
Fazit: Von diesem Buch ist dringend abzuraten. Wer sich aber von dem reißerischen Titel beeindrucken lässt, sollte sich in einer Buchhandlung mal zwei Minuten gönnen und das Buch anlesen. Wer es dann immer noch kauft, hat es nicht anders verdient...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


122 von 131 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen viel Show, wenig Substanz, 27. November 2005
Alle Welt spricht mittlerweile davon, dass unsere Gesellschaft und unsere Unternehmenskultur neue Werte brauche und dass durch Mobbing entstande Kosten in unseren Firmen jährlich in die Millionen gehen. Da erscheint im Eichborn-Verlag ein Ratgeber zur "skrupellosen Manipulation" und empfiehlt ein Verhaltensrepertoire, das Therapeuten normalerweise als Kennzeichen einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung betrachten. Das zeigt sich in Tipps wie: "Es ist fast immer vorteilhaft, sexuelle Neigung oder Gefühle von Liebe, die andere Ihnen entgegenbringen, auszunutzen." (Statt "Neigung" muss es natürlich "Zuneigung" heißen, auch das Deutsch dieses Buches ist an vielen Stellen schauderhaft.) Die lieben und guten Menschen seien nicht die erfolgreichsten, heißt es weiter, und wer die empfohlenen Methoden nicht anwende, werde "Opfer bleiben".
Von moralischen Aspekten einmal ganz abgesehen: Die Frage ist, ob jemand, der sich ständig durch die Gegend mobbt, dadurch glücklich wird oder ob er nicht vielmehr ständig in überflüssige Konflikte gerät, keine gescheite Beziehung hinbekommt und ständig in der Angst leben muss, dass eine Intrige auffliegt oder sich jemand bei ihm revanchiert. Bleibt anzumerken, dass die tatsächlich vorgestellten "Tricks" in diesem Buch eher altbackene Plattheiten sind und es sich insofern vor allem über die provokative Schiene verkauft, wobei der "Böse-Kult", auf den es zurückgreift, allerdings auch ein Phänomen der neunziger Jahre war und damit heute ungefähr so trendgemäß wie ein Tamagochi.
Um Längen besser fand ich zu diesem Thema beispielsweise Wolf Ruede-Wissmanns „Satanische Verhandlungskunst und wie man sich dagegen wehrt“ oder David Liebermans "Macht macht Spaß", weil darin eben auch Gegenstrategien gegen Bösartigkeiten geschildert werden. Gloria Beck gibt ihren Lesern den plumpen Ratschlag, einfach mal ab und zu ein fieses Gerücht zu streuen. Für solche Weisheiten brauche ich keinen Rhetoriktrainer. Aber wie man Leute geschickt auf die Nase fallen lässt, die über einen selbst fiese Gerüchte verbreiten – solche Sachen würde ich gerne wissen. Und dazu findet sich bei Frau Beck kein Wort.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


100 von 108 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Flach, plakativ und oberflächlich, 17. Januar 2006
Von Ein Kunde
Was Charisma als eine der von Frau Beck dargestellten Mittel mit verbotener Rhetorik zu tun hat: es bleibt wohl das Geheimnis der Autorin. Wie so vieles in und an diesem Buch, denn auch sonst gleicht das Buch einer Ansammlung verschiedenster Phänomene, Techniken und Methoden,die oberflächlich, verzerrt und flach beschrieben werden und in ihrer Zusammenstellung weder Stringenz aufweisen noch irgendeinen Leser-Nutzen theoretischer Natur (dazu ist das Buch zu flach) noch praktischer Natur (auch hierzu ist das Buch zu flach) bieten. "Eignen Sie sich Charisma an"; vielen Dank Frau Beck für solche Tipps. Da hat man als Leser also den rhetorischen Sechser gewürfelt: Etwas Charisma aneignen, ein wenig Gerüchte streuen,gemischt mit ein paar Seiten Hypnose.
Für eine Klatschkolumne in einer Illustrierten mögen solche Ergüsse genügen, für ein Buch mit dem stolzen Preis von 22 EUR nicht. Ich kann mich nur "Weinstock" anschliessen: In der Buchhandlung das Buch durchblättern; das genügt völlig.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider Gekauft, 29. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Verbotene Rhetorik: Die Kunst der skrupellosen Manipulation (Taschenbuch)
"Verbotene Rhetorik" habe ich leider gekauft - hätte ich es geborgt könnte ich es zurückgeben.

Der Inhalt besteht größtenteils aus einer Aufzählung manipulativen Verhaltens und der ständigen Aufforderung sich amoralisch zu verhalten.

Was komplett fehlt ist die Verknüpfung zwischen den vorgestellten Techniken (zB "Hypnose") und dem Thema des Buches. Die Autorin ergeht sich zwar darin wie geil es ist ein Opfer zu identifizieren, die Technik anzuwenden(zB hypnotisieren) und in seiner Macht zu haben - der Konnex zu Rhetorik, Kommunikation fehlt aber genauso wie eine brauchbare Erklärung wie die verschiedenen Techniken eingesetzt werden können.

Von dem versprochenen "wenn Sie die Techniken kennen können Sie sich auch wehren" fehlt jede Spur - an Abwehr wird im Buch nicht gedacht, wie die Autorin auch im Vorwort einräumt.

Der Untertitel "Die Kunst der skrupellosen Manipulation" verspricht mehr als das Buch halten kann, es fehlt leider wirklich an Inhalt. Wer sich handfeste Lektüre von Format erwartet sollte bei Sun-Tzu, Clausewitz, Macchiavelli oder dem ebenfalls empfehlenswerten "Power" bleiben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Mogelpackung, 12. November 2009
Von 
Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
"Führen und motivieren mit Feindbildern", "Lügen und Intrigen" und "Mobbing für jedermann" - wenn man die Titel von Gloria Becks einschlägigen Seminaren beachtet ist eigentlich schon alles gesagt, die Anpreisung ihres Bestsellers "Verbotene Rhetorik" erfolgt daher gezielt unter dem Titel "Ethisch bedenklich". Und er zieht, denn wollen wir nicht alle Erfolg in jeder Hinsicht, den Erfolg der uns bei der Damenwelt, im Beruf und Gesellschaftsleben zusteht? Ja, egal was es kostet... zumindest solange bis es etwas kostet.

Angeblich ist Beck auf die Idee zu ihrem Klassiker gekommen weil sie in ihren Seminaren von Managern und Unternehmern immer wieder um hilfreiche Tipps und Tricks gebeten wurde, die nicht ganz sauber sind. Angeregt durch Becks Ausführungen zur Vorgangsweise von Sektenführern dürften die Wirtschaftstreibenden auf die Idee gekommen sein, dass diese Motivationsfähigkeit durchaus auch ihre eigene Erfolgsaussichten verbessern könnte. Was Beck allerdings missverstanden haben könnte, denn zwischen Mitarbeitermotivation und subversiver Egozentrik für kleine Diktatoren liegt zumindest ein gradueller Unterschied. Überrascht weil sie in den meisten Rhetorik-Werken hauptsächlich "technische" Anleitungen wie zum Aufbau von Reden, Körpersprache oder Stimmtraining gefunden haben will (dass es in diesen Bereichen durchaus auch interessante Werke vor Gloria Beck gegeben hat, sei nicht verschwiegen, ihrem Ego-Trip im Rahmen von Verbotene Rhetorik aber mal gegönnt), machte sie sich sogleich daran selbst aus eigener Erfahrung diese Pionierleistung zu vollbringen oder nach anderer Lesart für sich rhetorisch geschickt in Anspruch zu nehmen.

Denn Becks Ratschläge sind weder neu, noch innovativ, ja weitgehend nicht einmal nützlich. Im Gegenteil sie hat sich hauptsächlich darauf versteift Allgemeinwissen wiederzukäuen und theoretische Aussagen zu formulieren, ohne die Konsequenzen im Fall eines Scheiterns zu bedenken oder wozu sie den ihr auf den Leim gegangen Interessierten rät. Schon mit etwas Menschenkenntnis, Beobachtungsgabe und Interesse kann man sich den gesamten Inhalt von Becks Werk selbst zusammenreimen, man erfährt in den üblichen Rhetorik- und Kommunikationsseminaren zudem genug, nur vielleicht nicht auf "Mobbing für jedermann" bezogen. Dieses ist die Kernidee hinter "Verbotene Rhetorik", mobben sie sich einfach an die Spitze. Dass Becks Buch wirklich banale Plattitüden verarbeitet hat und als bedeutendes, ja geheimes und Erfolg "garantierendes" Wissen verkauft wird, entspringt simpler Manipulation die Beck geschickt als Rhetorik bezeichnet, um dem ein intellektuell wirkendes Mäntelchen umzuhängen. Es heißt, die Leute wollen nicht dass sie dieses Buch lesen, denn dieses Wissen verleiht ihnen Macht über sie, doch dieses "Wissen" von dem die Rede ist trägt man für gewöhnlich schon längst in sich wenn man im Rahmen der Berufstätigkeit gewisse Kommunikationsbasisseminare besuchen musste.

Ängstlich beschreibt Beck ihre Kollegen die mit Misstrauen auf das Seminarangebot der jungen und laut ihrer Vita höchstbegabten Kollegin blicken sollen, was ich spontan zu bezweifeln wage, zumal die von "Verbotene Rhetorik" vermittelten Inhalte zwar rein auf Mobbing hinauslaufen, aber in ihren konkreten Anweisungen schon derart banal wirken dass es dem einen oder anderen Leser sicher ein Schmunzeln kostet. Mit ihrer Ethik-Skala trägt Beck auch nicht gerade dazu bei das Werk ernstnehmbarer erscheinen zu lassen. Bestenfalls bekommt man von Beck Wissen verkauft dass man eigentlich eh schon weiß, schlimmstenfalls kommt man sich für dumm verkauft oder gleich ver**scht vor. Sich Liebkind zu machen, Gerüchte in die Welt zu setzen und die Schuld immer anderen in die Schuhe zu schieben, darauf läuft's hinaus und dazu sollte man nun wirklich keinen Ratgeber brauchen, wenn man damit auch den gewünschten Erfolg haben will. Dennoch, Becks Verkaufs-Rhetorik funktioniert, ihr Werk hat es längst zum Taschenbuch geschafft und darf die Welt auf zig weitere Auflagen mit geistigen Allgemeingut in effekthascherischer Aufmachung beglücken.

Und so nebenbei, der gerne als Referenz herangezogene Niccolo Macchiavelli vertrat ein Ideal das sich stark von dem der "Macchiavellisten" unterscheidet, nämlich den eines harten aber gerechten Fürsten, der nach Möglichkeit vom Volk ernannt sich seiner historischen Aufgabe bewusst ist, privilegiensüchtige Egozentrik und dergleichen wurden von ihm eindeutig als falsch zurückgewiesen. Dass der kontroverse Renaissance-Denker noch dazu eigentlich Anhänger der Republik war und die Fürstenherrschaft als ordnende Übergangsphase erachtete kommt noch dazu.

Erwartet man sich wirklich nützliche Tricks wie man Argumente ins Gegenteil verkehrt und sich rehtorisch geschickt gegen alle Widerstände durchsetzt, so ist man bei "Verbotene Rhetorik" falsch und sollte sich lieber mit der erlaubten Rhetorik beschäftigen, der Rest besteht ohnehin aus Beobachtung, Übung und Erfahrung.

Fazit:
Viel Wind um nichts. Allgemeinplätze effekthascherisch vermittelt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


75 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Machiavelli für Doofe, 10. August 2007
Die Kunst der skrupellosen Manipulation ' das klingt ganz schön gefährlich. Aber Hand aufs Herz: Wollen wir nicht alle wissen, wie die knallharten Karrieristen nach oben kommen, mit was für miesen geheimen Tricks sie arbeiten? Oh ja, das wollen wir! Und es sei es auch nur, um diesen Leuten nicht zum Opfer zu fallen. Aber was uns Gloria Beck darüber zu erzählen hat, das überschreitet immer wieder die Grenze zum Lächerlichen. Am Anfang versucht sie uns die moralischen Skrupel auszutreiben. Mit dem bemerkenswerten Argument, dass immer und überall 'manipuliert' wird. Und sogar wenn wir lächeln, meinen wir das nicht immer ehrlich! Warum dann nicht gleich Schwein sein und sich endlich nach oben tricksen? Weil man sich mit dieser Einstellung freiwillig zum Scheusal macht und sich vermutlich selbst nicht mehr leiden kann, meine ich. Aber dann erwartete ich die durchtriebenen Tricks - und musste mehrmals herzhaft lachen! Schon bei der ersten "Technik", der "Aberglauben-Technik", erfahren wir, wie wir unseren 'Opfern' Angst machen können, indem wir ihren Aberglauben verstärken und einer bösen Kollegin vielsagend zuraunen, wenn sie ihr Auto besteigt: "Also, du wirst dich ja wol nicht davon beeinflussen lassen, das heute Freitag, der 13. ist! Im Ernst daran glaubt doch keiner. Und dass tatsächlich an solchen Tagen mehr Unfälle passieren, hat ganz andere Gründe..."' Auch die '"Abhängigkeits-Technik" oder die '"Lügentechnik"' bieten ähnlich wertvolle Tipps. Dabei wird die komische Wirkung erheblich dadurch verstärkt, dass Gloria Beck ihre Banalitäten in einen aufgeblasenen Fachjargon packt: "Verhindern Sie, dass alternative Ressourcenquellen als Surrogate fungieren." In diesem Sinne sollte jeder, der etwas über Macht und Manipulation erfahren will, zu "alternativen Ressourcenquellen" greifen, nämlich zu anderen Büchern.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen flach, 6. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Verbotene Rhetorik: Die Kunst der skrupellosen Manipulation (Taschenbuch)
Schlecht.
Keine konkreten Tipps, sondern nur ein allgemeingehaltenes Getexte, dessen Nutzen = Null ist.
Meiner Meinung nach wurde dieses Buch nie für den Leser geschrieben, sondern rein zum Geldverdienen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


67 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Für die Praxis (zum Glück?) eher untauglich, 29. November 2006
Von 
Regina Karolyi - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Mehr oder weniger willkürlich hat wohl jeder schon versucht, andere Menschen zu manipulieren, um einen Vorteil zu erlangen. Je höher man aufsteigt, desto raffinierter muss man vorgehen, um den anderen seinen Willen aufzuzwingen und dabei nicht durchschaut zu werden. Ziel dieser Bestrebungen ist es, Widersacher aus dem Weg zu räumen, Kollegen zu willfährigen Werkzeugen zu machen und Untergebene zu Höchstleistungen zu treiben.

Primär wendet sich das Buch also an Menschen, die lernen möchten, ihre eigenen Interessen nachhaltig durchzusetzen, ohne dabei negativ aufzufallen. Die Autorin bietet für diesen Zweck dreißig Manipulationstechniken an, von denen der nicht allzu weltfremde Leser bereits etliche aus dem "wahren Leben" kennt, weil sie in ähnlicher Form zum Standardrepertoire von notorischen Mobbern und "Radfahrern" gehören.

Die Autorin handelt jede der dreißig Techniken nach dem folgenden Schema ab: Umreißen der Methode, das heißt zunächst der Ziele (z. B. jemanden dazu bringen, gegen seine Interessen zu handeln; jemanden täuschen; jemandem schaden), Wege zu diesen Zielen, Voraussetzungen und Erläuterung der Funktionsweise des Verfahrens, Hintergrundwissen. Es folgt eine detaillierte Gebrauchsanweisung: Auswahl des Opfers (an diesen Terminus müssen Sie sich unter Umständen gewöhnen), die einzelnen Schritte und die Wirkungskontrolle. Die Autorin bietet für jede Methode einige Beispiele an, von denen jedoch viele ziemlich flach und billig wirken. Auch die Methoden selbst sind zum Teil bei näherem Hinsehen wenig praxistauglich. Das soll allerdings nicht heißen, dass einige weitere nicht bestens funktionieren würden.

Der Leser lernt zudem, welche eigentlich negativ belegten Verhaltensweisen man sich gegebenenfalls aneignen sollte, wenn man erfolgreich sein will (denn diejenigen, die sich nur durch fachliche Fähigkeiten auszeichnen, so der Tenor des Buchs, kommen nicht weit): Naivität ausnutzen, lügen, Vertrauen missbrauchen, Freude am Leid anderer haben, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Ich will hier nicht entscheiden, ob es sich um ein "böses" Buch handelt - weltanschauliche Debatten haben in einer Rezension nichts zu suchen. Entscheiden Sie selbst, ob Sie ein berufliches Klima schaffen möchten, in dem Sie den Grundsatz leben: "Vertraue niemandem!" Wer sich an die vorgestellten Methoden hält, muss einen erheblichen Teil seiner Arbeitszeit in seine Intrigen investieren. DAS kann zum Eigentor werden, ebenso, wenn man durchschaut wird - einige der Techniken können dann ein gerichtliches Nachspiel haben. Ob der "Spaß" das wert war, der "Spaß", andere nach Strich und Faden auszunützen, zu erniedrigen und zu quälen, insbesondere die Gutgläubigen? Wie gesagt, ein jeder hat das selbst zu entscheiden.

Ich habe das Buch aus einem anderen Grund gelesen: Wenn man die gängigen Manipulationstechniken kennt, wird man nicht so leicht zum Opfer. Als Mittel zur Selbstverteidigung eignet sich das Buch recht gut.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Dieses Buch hilft niemandem weil es das Problem selbst ist, 11. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Verbotene Rhetorik: Die Kunst der skrupellosen Manipulation (Taschenbuch)
Dies ist definitiv eines der primitivsten Bücher der Neuzeit!

Wer dieses Buch kauft wurde bereits im Sinne Becks manipuliert weil es reine Marketingstrategie ist einen solchen Schinken herauszugeben.

Wer also das Schlechte im Menschen herauskitzeln, Freunde verlieren oder zu einem ***** mutieren möchte, der greife nun beherzt zu. Die Internetseite und Kontaktadresse von Frau Gloria Beck gibt es übrigens inzwischen nicht mehr.... jeder kann sich denken warum.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Vorsicht !, 21. November 2008
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte wirklich schon jedes bis Dato veröffentlichte Buch zum Thema Rhetorik, Kommunikation durch, aber keines hat mich so nachdenklich gemacht wie dieses.
Dieses Buch Manipuliert den Leser während er es sich zu Gemüte zieht. Ich merkte förmlich wie ich mich langsam in Darth Vader verwandelte. In diesem Buch werden Sie keine Tipps und Tricks lesen können, wie man sich gegen Manipulationen schützt, hier lernen sie wirklich nur wie man andere Menschen psychisch fertig macht, mobbt, ausnützt, ja vielleicht sogar psychisch labile Menschen in den Suizid treibt. Ich persönlich kann nur hoffen, dass die Leser, nach dem sie das Buch gelesen haben, diese Techniken nicht anwenden.
Man gleitet von Licht in Dunkelheit, von gut zu böse.
Lesen Sie das Buch ruhig, aber wenden sie die Techniken bitte nicht an.
Man kommt im Leben mit Liebe, Vertrauen, Hilfsbereitschaft viel viel weiter. Lg benn
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 27 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
ARRAY(0xa7b26918)

Dieses Produkt

Verbotene Rhetorik: Die Kunst der skrupellosen Manipulation
Verbotene Rhetorik: Die Kunst der skrupellosen Manipulation von Gloria Beck (Taschenbuch - Oktober 2007)
EUR 9,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen