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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen29
4,0 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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Wie in seinem letzten Buch Tiefer Schmerz geht es in diesem Roman wieder einmal um das Thema der verdrängten und unbewältigten Vergangenheit, die eine klassische Tragödie in Bewegung setzt. Diesmal trifft es die Kommissarin Kerstin Holm. Sie trifft ihren Ex-Verlobten wieder. Was einiges in ihr in Bewegung bringt. Was genau Ž- wird nicht verraten ! Geschickt kombiniert Dahl wieder - in beinahe Mankellscher Manier ohne freilich so langatmig zu sein - relevante Gegenwartsthemen wie Ausbeutung von Asylbewerbern und Bereicherung von Pharmaunternehmen an Aids-Medikamenten, Gewalt gegen Frauen, psychische Erkrankungen und das Zerbrechen von Biographie zu einem spannenden Roman. Am Ende des Romans gibt es eine großartige, bewegende und vor allem überraschende Einblendung der Realität in eine verlassene Fabrikhalle. Diese Szene gehört sicher zu den interessanten, originellsten und großartigsten Schlusssequenzen eines Kriminalroman der letzten Jahre und zeugt von der ungeheuren Klasse dieses Krimiautors.

Das Buch hätte 5 Sterne verdient, wäre da nicht wieder das alte erzählerische Manko, das spätestens seit dem Roman Falsche Opfer" den Gesamteindruck trübt. Dahl nimmt sich auf den wenigen Seiten, die er sich einräumt, leider ein wenig zu viel vor. Seine doch eher fragmentarische Schreibweise, die sich nicht so recht zu einem Gesamtbild fügen will, ist oft hinderlich und wirkt oft kantig und wenig elegant. Oft schwankt das Buch deshalb gefährlich vom Genre des Kriminalromans hinüber zu einer Art Charakterstudie.

Dennoch ist das Buch für Fans von Arne Dahl uneingeschränkt zu empfehlen. Ob allerdings Leser, die die anderen 4 Bücher um das A-Team noch nicht kennen, die vielen Rückblenden und Anspielungen an Bisheriges etwa an den Kentucky-Mörder verstehen werden, ist fraglich. Ich gebe dem Roman 4 Sterne und warte auf den nächsten Band.
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am 27. März 2006
Zugegeben: ich mag Krimi`s, besonders skandinavische. Insofern hat Arne Dahl bei mir schon den ersten Pluspunkt, ohne dass er etwas dafür tun muss - ausser zu schreiben.
Für mich sticht Dahls Serie den an sich schon guten Mankell locker aus und ich kann mit ihm auf jeden Fall mehr anfangen als mit den Romanen Ake Edwardson`s und der anderen Skandinavier.
Was begeistert mich ? Einerseits die faszinierende Figurenzeichnung der Ermittler mit ihren Interaktionen untereinander - menschlich, lustig, anrührend. Andererseits die knifflige Ermittlungsarbeit selbst, der Part des Täters also - sozialkritisch (so sehr ich dieses Wort sonst versuche zu umgehen), lebensnah und fesselnd.
Warum 5 Sterne ? Weil ich begeistert bin, dass Dahl es schafft (durchaus auch im Gegensatz zu Mankell), seine hohe Qualität zu halten - und noch von Roman zu Roman zu steigern !
Fazit: für mich schlicht das Beste, was Krimiliteratur derzeit zu bieten hat !
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am 21. Juli 2006
Wenn man ein Buch nicht zu Ende lesen will, weil es dann einfach aus ist, dann ist es schon sehr, sehr gut.
"Rosenrot" von Arne Dahl ist so ein Buch!
Vom Anfang bis zum Ende beschreibt der schwedische Autor packend den fünften Fall der sogenannten A-Gruppe. Sieben hochqualifizierte Kriminalbeamte aus Stockholm schließen sich immer dann zusammen, wenn es besonders kniffelig wird. Und das ist es diesmal wirklich.
Einer aus ihren Reihen- Kerstin Holm mit Namen- ist persönlich in den zu lösenden Fall verwickelt. Ihre Truppe, speziell ihr dort engster Vertrauter Paul Hjelm stehen ihr jedoch immer zur Seite, wenn es heißt einen Mörder und Kindesentführer in den eigenen Reihen zu suchen.
Sehr lebensnah und am "Zahn der Zeit" zeichnet Dahl die einzelnen Gruppenmitglieder, deren bisheriges Leben und die Beziehungen untereinander. Er macht das sogar so geschickt, dass man erahnen kann, was in den vorherigen Bänden passiert ist, man jedoch unheimlich neugierig auf die Details wird.
Dahl lässt es an nichts mangeln- sogar die Lacher sind zur rechten Zeit am rechten Ort im Buch untergebracht.
Ein durch und durch sehr guter Krimi, in sich stimmig und fessellnd bis zur letzten Seite.
Sehr zu empfehlen!
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am 27. November 2006
Die Kriminalreihe von Arne Dahl um das sogenannte A-Team ist das Beste, was man derzeit lesen kann. Sjöwall/Wahlhöö sind die erklärten Vorbilder dieses begnadeten Autors, aber man kann schon jetzt, nach dem fünften von zehn geplanten Bänden neidlos anerkennen, daß er seine Vorbilder bei weitem übertrifft.

Wie Arne Dahl die persönlichen Geschichten der einzelnen Mitglieder des A-Teams beschreibt und in jedem Band eine andere Person in den aktuellen Fall mit einstrickt, ist genial und zeugt von psychologisch höchstem Können. War im letzten Band Arto Söderstedt an der Reihe mit einem Thema aus der Nazivergangenheit Europas, geht es im neuen Band „Rosenrot“ um die sympathische, aber immer etwas fremd bleibende Kerstin Holm, die durch den aktuellen Fall eines Mordes an einem Abschiebeflüchtling aus Südafrika, verübt von einem Polizisten,auf das Härteste mit einer persönlichen Vergangenheit konfrontiert wird, die sie vollkommen verdrängt hatte.

Es geht in diesem fantastischen Buch neben den Geschichten um das A-Team herum um Rassismus in der Polizei und in der Gesellschaft, um dunkle Machenschaften der Pharmaindustrie und über allem geht es um den tiefen Zusammenhang von Liebe und Haß. Wie Arne Dahl die Spannung bis zum Ende hin ins fast Unerträgliche steigert und die Lösung dann am Ende noch mit dem 11. September 2001 in Zusammenhang bringt, ist einzigartig.

Wer die ersten vier Bücher dieser Reihe noch nicht kennt, sollte das nachholen und mit „Misterioso“ beginnen.
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am 11. Juli 2006
Was mir an Arne Dahls Krimi wieder so gut gefällt ist die witzige Art und Weise, wie er den Arbeitsstil seiner Ermittler-Gruppe schildert. Wie immer stehen das Duo Kerstin Holm und Paul Hjelm im Mittelpunkt. Brisant wird die Sache, als die beiden Fälle aufklären sollen, die im Zusammenhang mit einem ehemaligen Kollegen stehen und in kein Schema passen. Kerstin Holm ist persönlich durch die Ermittlungen betroffen, da sich herausstellt, dass sie mit diesem Kollegen, Dag Lund, verlobt war (darauf bezieht sich wohl auch der "blumige" Titel).

Arne Dahl mixt in diesem Krimi alle möglichen Mordmotive zusammen: Vom Afrikaner, der vermutlich Rezepte von Aids-Medikamenten klauen möchte und deshalb verschwinden muss, über den Geschäftsführer, der vielleicht illegale Einwanderer gewissenlos ausnützt, bis hin zu den gewaltigen Alkohol-Problemen des ehemaligen Ermittlerkollegen Dag.

Für meinen Geschmack geht dieser Dag über zuviele Leichen, was seine Wut über eine persönliche Kränkung durch die Kollegin Kerstin überdecken soll. Aber als spannende Ferienlektüre ist das Buch sehr gut geignet!
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am 11. März 2009
Ich kann nur eines empfehlen: Fernseher aus, gemütliches und helles Plätzchen auf dem Sofa schaffen, Rotweinflasche auf und dann lesen.

"Rosenrot" gehört genau wie der Nachfolgeroman "ungeschoren" zu den besten Krimis, die ich seit Jahren gelesen habe. Es wird fast jedes Genre angeschnitten, die Spannung wird gut aufgebaut und bis zulestzt gehalten. Die Sprache des Autors (herzlich Dank auch an den Übersetzer) ist gut. Für Groschenroman-leser eher ungeeignet.
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am 14. April 2008
Die Kriminalreihe von Arne Dahl um das sogenannte A-Team ist das Beste, was man derzeit lesen kann. Sjöwall/Wahlhöö sind die erklärten Vorbilder dieses begnadeten Autors, aber man kann schon jetzt, nach dem fünften von zehn geplanten Bänden neidlos anerkennen, daß er seine Vorbilder bei weitem übertrifft.

Wie Arne Dahl die persönlichen Geschichten der einzelnen Mitglieder des A-Teams beschreibt und in jedem Band eine andere Person in den aktuellen Fall mit einstrickt, ist genial und zeugt von psychologisch höchstem Können. War im letzten Band Arto Söderstedt an der Reihe mit einem Thema aus der Nazivergangenheit Europas, geht es im neuen Band "Rosenrot" um die sympathische, aber immer etwas fremd bleibende Kerstin Holm, die durch den aktuellen Fall eines Mordes an einem Abschiebeflüchtling aus Südafrika, verübt von einem Polizisten,auf das Härteste mit einer persönlichen Vergangenheit konfrontiert wird, die sie vollkommen verdrängt hatte.

Es geht in diesem fantastischen Buch neben den Geschichten um das A-Team herum um Rassismus in der Polizei und in der Gesellschaft, um dunkle Machenschaften der Pharmaindustrie und über allem geht es um den tiefen Zusammenhang von Liebe und Haß. Wie Arne Dahl die Spannung bis zum Ende hin ins fast Unerträgliche steigert und die Lösung dann am Ende noch mit dem 11. September 2001 in Zusammenhang bringt, ist einzigartig.

Wer die ersten vier Bücher dieser Reihe noch nicht kennt, sollte das nachholen und mit "Misterioso" beginnen.
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am 20. April 2010
Dies war mein erster Arne Dahl Krimi und ich fürchte, es wird mein letzter bleiben.
Die Buchhändlerin hatte mir Rosenrot sozusagen als "Einstieg" empfohlen, was sich als total ungeeignet herausstellte.
Dahl präsentiert auf den ersten Seiten eine Fülle an Protagonisten Holm, Hultin, Hielm, Söderstedt, Nyberg, Chavez usw. usw.; legte ich das Buch auch nur einen Tag zur Seite, fand ich es ungemein schwierig, wieder den Faden aufzunehmen, zumal der Autor dann plötzlich die Vornamen der zahlreichen Akteure verwendete. Das hinderte den Lesefluss und schmälerte das Lesevergnügen.
Ich musste mich wirklich bis zum Schluss durchquälen, denn auch die Story empfand ich als zu konstruiert. Ich denke, wer die Vorgängerbände und die Entwicklung der einzelne Charaktere nicht kennt, wird nur ein eingeschränktes Lesevergnügen haben.
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am 24. September 2006
Als ich mit Misterioso das erste Hörbuch dieser Serie hörte war ich zunächst ein wenig kritisch, habe dann aber weitergehört. Es gefiel mir dann immer besser, spätestens nach böses Blut war klar, dass die nachfolgenden Krimis der Reihe auch her mußten. Rosenrot ist alles andere als eine Enttäuschung. Das schöne an dieser Serie ist, dass sich die Charaktere treu bleiben und trotzdem im Laufe der Bücher stark verändern. es ist so als würde man alte Bekannte nach längerer Zeit wiedertreffen, man erkennt den Menschen und seine Grundzüge wieder, obwohl sich viel an ihm bzw. seiner persönlichen Umwelt verändert hat. Die Fälle haben natürlich "ein internationale Charakter" ... Viel Spass beim Hören!
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am 4. November 2013
Ein weiterer spannender Krimi von Arne Dahl, toll gelesen von Till Hagen.
Wie immer bei Arne Dahl hat es die A-Gruppe anfangs mit mehreren scheinbar unabhängigen Fällen zu tun: ein Selbstmörder, ein Polizist, der bei einer Razzia einen abgewiesenen Asylanten erschießt, ein Einbrecher, ein totes Bauernehepaar, ein verschwundener Junge. Dass es um weit mehr als einen erschossenen Asylanten oder einen psychisch kranken Polizisten geht, ist schnell klar. Dass dieser Fall auch eng mit der Geschichte Kerstin Holms zusammenhängt, merkt sie selbst zuerst und begibt sich in Gefahr. Das Ende ist überraschend, deswegen wird es nicht verraten.
Obwohl es sich bei dieser Version um eine gekürzte Hörbuchversion handelt, gelingt es wunderbar die verschiedenen Fälle miteinander zu verknüpfen. Es bleibt stets spannend, wenn es einmal nicht so scheint, dann weil der Hörer meint, die nächsten Schritte schon zu kennen, doch dann kommt es doch anders als gedacht.
Kritik üben könnte man an der doch sehr konstruiert wirkenden Lebensgeschichte Kerstin Holms: Ohne etwas zu verraten: Wie kann man so etwas vergessen/verdrängen? Die Geschichte wäre genauso logisch, wenn sie sich daran erinnern könnte. Außerdem scheinen mir auf CD 5 und 6 nicht alle Ermittlungsschritte logisch und das Ende wirkt irgendwie zu glatt, ich vermute aber mal, dass das an den Kürzungen für die Hörbuchversion liegt.
Trotz allem: Ein gelungener, spannender Krimi.
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