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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen304
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am 6. Januar 2004
Wenige Bücher tauchen vermutlich bei sowohl Stammtischdiskussionen als auch während zwischenmenschlichen Auseinandersetzungen so häufig und explizit auf wie diese Anleitung. Der Titel ist tatsächlich so gemeint: Watzlawick beschreibt detailliert Wege, sich und andere in das tiefe und nie endende Unglück zu stürzen. Krankheiten, die unterstellte Böswilligkeit anderer und implizierte Motivationen geben niemandem eine Chance, in irgend einer Weise glücklich, zufrieden oder auch nur sympathisch zu erscheinen.
Wer nun aber doch eher glücklich sein möchte, sollte sich der Ironie Watzlawicks und den zwischenzeiligen Gedankengängen nicht verschließen. Umgekehrte Vorzeichen machen aus diesem Werk eine durchaus anwendbare Anleitung zum Glück - oder zumindest doch einen kleinen Schritt darauf zu. Man muss die Sätze lediglich gegenteilig verstehen.
Ein Buch für Mitdenker, die sich nicht scheuen, an ihre eigenen (falschen) Reaktionen erinnert zu werden. Zwischenmenschliche Psychologie leicht gemacht, humoristisch verpackt und mit tiefem gedanklichen Nachgeschmack - wer sich beim Lesen lachen und beim Nachdenken weinen hören möchte, sollte sich dieses Buches unbedingt annehmen.
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Eine meiner schlechten Eigenschaften ist es, Bücher nicht nur von vorne, sondern auch von hinten zu beginnen. Manchmal erspart man sich damit die intellektuelle Qual, zu versuchen den Autor zu verstehen, denn hinten offenbart er uns nicht selten, wie wir sein Werk zu begreifen haben. Im Epilog dieses "Kultbuches" steht: "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Das hat man uns schon gesagt, als wir noch Kinder waren. Und in unserem Kopf wissen wir es auch; aber glauben tun es nur einige wenige Glückliche. Glaubten wir es nämlich, dann wüßten wir, daß wir nicht nur die Schöpfer unseres eigenen Unglücklichseins sind, sondern genausogut unsere Glücklichkeit selbst schaffen könnten." Dann zitiert der Autor seinen Lieblingsschriftsteller Dostojewski: "Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, daß er glücklich ist. ... Wer das erkennt, der wird gleich glücklich sein, sofort, im selben Augenblick...", um dann selbst das Buch mit dem Satz zu beenden: "So hoffnungslos einfach ist die Lösung." Wenn wir das Buch von vorne beginnen, dann gibt es viele Gründe zu schmunzeln oder zu lachen. Unsere täglichen Spielchen mit den anderen werden uns erklärt. Am Ende des Buches haben wir es verstanden, schließlich sind wir ja nicht bescheuert. Und beim Zuklappen des Textes sind wir dann auf der Stelle glücklich. Oder wie war die Logik? Nicht das wir uns falsch verstehen. Ich finde das Buch gut. Ich habe auch gelacht, besonders natürlich über den Autor. Denn Paule ist ein Schlitzohr. Im Abschnitt "Vor Ankommen wird gewarnt" zitiert er zu Beginn das angebliche japanische Sprichwort "It is better to travel hopefully than to arrive.". Das genau ist das Grundprinzip dieses Buches. Wenn wir das Buch lesen, haben wir die Hoffnung, daß wir erkannt haben, was wir ändern müssen um glücklich zu sein oder auch nur glücklicher zu werden. Während des Lesens und vielleicht auch noch so lange wie sein Inhalt oder das, was wir dafür halten, in unserem Kopf ist, fühlen wir uns gut. Ja, so ist es, sagen wir uns. Und wir beschließen vielleicht, daß wir nun einiges ändern in unserem Leben. Und dann kommen wir bald wieder in der grausigen Realität an und merken, daß es nicht ganz so einfach ist wie gedacht. Ich habe mich schon immer gefragt, wie es Leute schaffen, aus Sachbüchern Bestseller zu machen und damit reich zu werden. Paul hat es mir erklärt. Man muß unsere Illusionen verstärken, uns erklären wie schön und einfach alles sein kann, wenn wir nur wollten und es endlich begreifen würden. Bestimmt wird mich keiner für diese Zeilen lieb haben. Auch dazu hat Paul etwas geschrieben: "Wir haben es nicht gerne, wenn uns jemand an die Verlogenheit unserer eigenen Welt erinnert."
Ein schönes Buch. Sehr empfehlenswert. Vor dem Verschenken wird nachdrücklich gewarnt.
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am 21. August 1999
Dieses Buch ist ein echter Klassiker und ein Millionenbestseller, meine Ausgabe entstammt bereits der 17. Auflage. Und das Buch hat diesen Status zu Recht. Es erzählt von den vielen praktischen Möglichkeiten, wie man sich selbst zum unglücklichsten Menschen der Welt machen kann. Diese Anleitung ist natürlich nicht wörtlich zu nehmen, sondern sie zeigt deutlich, was viele von uns im Alltag falsch machen und was dann zur allseits bekannten Unzufriedenheit oder sogar zu Frust und Depressionen führt. Auf diese Weise warnt Paul Watzlawick vor allzu sorglosem Umgang mit dem Selbst und gibt eine Hilfe zur Selbsterkenntnis. Das Buch ist es wert, noch einige Millionen Mal mehr verkauft zu werden. Mit anderen Worten: Eigentlich sollte es jeder haben. Es ist zwar nicht immer ganz leicht zu lesen, aber durchaus unterhaltsam und für Erwachsene und Jugendliche gleichermaßen geeignet. Der günstige Preis entspricht nicht annähernd dem Wert, den das Buch tatsächlich hat. Ich verwende es auch gerne als Geschenk; viele Beschenkte sind sehr erstaunt, was sie doch selbst zur eigenen Unzufriedenheit beitragen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 20. April 2001
Ich habe dieses Buch so oft wie kein zweites gelesen und noch viel öfter verschenkt oder empfohlen. Die geäußerte Kritik mag sachlich richtig sein, wenn man eine bestimmte Intention unterstellt, die dieses Buch jedoch meiner Meinung nach nicht hat. Ich halte es mit dem Spruch: Glücklichsein ist oft "simple but not easy". Und manchmal liegt das Glück wirklich nur einen Steinwurf entfernt. Da reicht oft schon ein humorvoller Spiegel, den man vorgehalten bekommt und man kommt aus selbstgestrickten Teufelskreisen heraus. Richtig: Das Buch ist keine Anleitung zur (Selbst-)Therapie - da gebe ich den kritischen Rezensionen Recht. Es ist eine "Anleitung zum Unglücklichsein" und das mit einem entwaffnenden Augenzwinkern! Und gerade weil es so humorvoll geschrieben ist, erleichtert es einem, die Parallelen zum eigenen Verhalten zu sehen zuzulassen.
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am 14. November 2003
Sie streben schon ewig nach dem Glücklichsein und es gelingt ihnen nicht. Natürlich nicht sagt Paul Watzlawick, denn Sie können auch nicht einschlafen, wenn Sie sich damit beschäftigen, dass Sie nicht einschlafen können.
In der systemischen Therapie könnte man an das letztere Beispiel so herangehen, dass man die Person auffordert, im Bett zu liegen und zu versuchen so lange wie möglich wach zu bleiben. Dadurch dass sich der Geist darauf konzentriert, dass er nicht einschlafen kann, verhindert genau dieser Gedanke das erreichen des Zieles. Und genauso ist es mit dem Glücklichsein postuliert der Autor, seines Zeichens eine anerkannte Größe in der systemischen Therapie.
Gerade deshalb verlangt er zu verstehen warum wir unglücklich sind. Er gibt Anweisungen wie man es am Besten anstellt dieses Ziel zu erreichen - und indem er dies tut, gelingt es ihm die Augen auf das Wesentliche zu richten. Das Buch ist in einem witzigen geradezu humorigen Stil geschrieben und noch nicht mal dick, also absolut prädestiniert dafür, in einem Satz gelesen zu werden. Greifen Sie zu, Sie werden es nicht bereuen.
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am 29. Januar 2004
Der Psychotherapeut Paul Watzlawick beschreibt auf sehr treffende Art und Weise, durch welche Verhaltensmuster der Mensch dazu neigt, sich immer wieder selbst unglücklich zu machen. Von der Verherrlichung der Vergangenheit über die selbsterfüllenden Prophezeiungen bis hin zu der Annahme, dass mit dem Menschen, der einen liebt, irgendwas nicht stimmen kann. Der Leser kann sich in vielen der von Watzlawick aufgeführten Beispiele wiedererkennen. Jedoch ist das Buch kein Ratgeber für ein glücklicheres Leben im herkömmlichen Sinne. Und das ist auch gut so, denn davon gibt es mittlerweile genug. In einem ironischen Ton werden dem Leser die verschiedenen Verhaltensmuster vor Augen geführt und als todsichere Methode zum Unglücklichsein erläutert. Ein sehr amüsantes und hilfreiches Buch, das dem Leser, der sich darin wiederfindet, klar macht, wie er sich selbst den Alltag erschwert. Und ihn zum Nachdenken darüber anregt, was er ändern könnte.
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am 9. April 2006
Diese Rezension soll zugleich ein Vergleich mit dem Buch "Personal Guide zur Traurigkeit - Depressiv in wenigen Schritten" von Alexander Benra sein. Beide Bücher haben offensichtlich einen ähnlichen Titel. Watzlawick ist "vom Fach" und spricht trotzdem eine verständliche Sprache, auch wenn deutlich wird, dass er sich der theoretischen Hintergründe bewusst ist. Viele Menschen brauchen Beispiele, um etwas besser verstehen zu können und sie werden sich gerade in den Beispielen wiederfinden. Wenn man einmal das System verstanden hat, sozusagen die umgekehrte Psychologie, dann sind es vor allem die Beispiel, die einen unterhalten. Aber dieser Effekt nutzt sich etwas ab und man merkt dem Buch einfach an, dass es schon Jahrzehnte alt ist. Dass es immer noch auf dem Markt und ein Bestseller ist, spricht für sich. Benras Personal Guide zur Traurigkeit geht das gleiche Thema an, allerdings ohne den theoretischen Ballast und ohne wissenschaftlichen Background. Ihm geht es in erster Linie um die Unterhaltung. Aufgrund der Weiterentwicklungen im Psycho-Markt ist Benras Buch deutlich aktueller und auch viel lustiger, denn man erkennt, wie die Heilsbringer Millionen mit dem tatsächlichen oder vermeintlichen Unglück anderer Menschen verdienen. Diese Auswüchse des Psychobusiness gab es zu Watzlawicks Zeiten noch nicht oder allenfalls in den allerersten Anfängen. Er konnte sie daher auch nicht berücksichtigen.
Zusammenfassend kann ich nur sagen:
Wer theoretischen Background und (eingeschränkt) unterhalten werden möchte, ist mit Watzlawick gut bedient.
Wer seinen Spaß haben und lachen will, ist bei ähnlichem Theme mit dem Personal Guide zur Traurigkeit besser aufgehoben.
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am 16. August 1999
In "Anleitung zum Unglücklichsein" beschreibt Paul Watzlawick auf pointierte Art und Weise viel verschiedene Wege, die es dem Leser ermöglichen sollen, unglücklich zu sein. An dieser Stelle liegt die eigentliche Idee des Buches: Anstatt den Leser (und natürlich einige andere Mitmenschen) direkt anzugreifen und zu kritisieren, beschreibt der Autor das von ihm gut beobachtete Verhalten vieler Menschen, die nicht wirklich glücklich sind. Aber anstatt dann zu sagen: "Schaut her, so verhalten sich die Idioten, die sind ja selbst schuld, wenn sie nicht zufrieden sind", tut Watzlawick lieber mit einem gewissen Augenzwinkern so, als sei das Verhalten dieser Menschen geschickt, weil es erstrebenswert sei, unglücklich zu sein. Dadurch fällt es dem Leser leichter, bei der Lektüre innerlich die vorgestellten Verhaltensmuster zu kritisieren, um dann vielleicht bei dem ein oder anderen Thema festzustellen, daß er selbst zu einem solchen Verhalten neigt; die implizite Kritik ist so besser zu verkraften. Und da der Autor dies alles mit gut ausgeprägtem psychologischen Instinkt und immer mit einer Prise Humor schreibt, bleibt die Lektüre immer amüsant und man kann viele der dargestellten Charaktere (natürlich nicht in der notwendigen pointierten Überspitzung) im richtigen Leben wiedererkennen, teils bei sich selbst und teils bei anderen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 13. Oktober 2001
Das Richtige für Watzlawick-Fans! DER Klassiker: die "Anleitung zum Unglücklichsein", kombiniert mit dem "Schlechten des Guten". Wer Watzlawick und den Konstruktivismus mag, kann diese Bücher nur lieben. "Die Geschichte mit dem Hammer", vielzitiert und doch immer wieder treffend in ihrer Darstellung menschlichen (Fehl-)Verhaltens und -Denkens. Wer erkennt sich da nicht wieder? Schön, dass der Verlag in diesem Sonderband die beiden humorvollsten Werke Watzlawicks verbindet und mit einem sehr ansprechenden und schönen Einband versehen hat. Als kleine Warnung: nicht so leicht zu lesen, wie das Cover vielleicht vermuten läßt!
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am 10. Dezember 2004
Dieses Buch ist ein Klassiker der humanistischen Psychologie. Man könnte meinen, Watzlawik habe den grandiosen Versuch aufgegeben, die Menschen mit Hilfe der Psychologie in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Statt dessen stellt er sich ganz auf die Seite der Zweifler & des Widerstands, mit der Autorität der Fachkraft bekräftigt & beweist er die Sinnhaftigkeit destruktiven Denkens. Vordergründig lustige Geschichten über alltägliche Begebenheiten lassen den Leser jedoch ahnen, wie das negative Denken über sich & andere auch das große Weltgeschehen bestimmen, und zu entsprechend verheerenden Ergebnissen führt. Ähnliche Characktere zeigt uns auch Michael Moore in seinen Filmen, wenn er z. B. die paranoide Haltung der US-Amerikaner aufzeigt. Der Zusammenhang zwischen Mißtrauen, sich-bedroht-fühlen und der ständige Wahn sich verteidigen zu müssen (oder lieber doch präventiv angreifen) bestimmt die Welt-Politik. Und natürlich ist auch in den meisten von uns ein Anteil paranoider Weltsicht vorhanden, die uns Beziehungen scheitern, oder gar nicht erst aufbauen läßt... "mit SO JEMANDEN lasse ich mich doch nicht ein!"
Watzlawik spiegelt uns diese Haltung, karikiert sie, und es ist interessant zu sehen, wie wir darauf reagieren. Lesen Sie die anderen Rezensionen auch, es sind alles die Beschreibungen von Menschen, die in diesen Spiegel geschaut haben.
Bei vielen löst das Buch eine Reaktion aus, bei manchen ein Nachdenken. Vielleicht denkt der eine oder andere auch mal darüber nach, wie ihm / ihr Mißtrauen beigebracht wurde. Es ist Teil unserer Kultur.
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