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280 von 291 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vorwärts lesen und rückwärts denken
Wenige Bücher tauchen vermutlich bei sowohl Stammtischdiskussionen als auch während zwischenmenschlichen Auseinandersetzungen so häufig und explizit auf wie diese Anleitung. Der Titel ist tatsächlich so gemeint: Watzlawick beschreibt detailliert Wege, sich und andere in das tiefe und nie endende Unglück zu stürzen. Krankheiten, die...
Veröffentlicht am 6. Januar 2004 von Matthias Perner

versus
83 von 92 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Idee, aber zwischenzeitlich etwas altbacken
Diese Rezension soll zugleich ein Vergleich mit dem Buch "Personal Guide zur Traurigkeit - Depressiv in wenigen Schritten" von Alexander Benra sein. Beide Bücher haben offensichtlich einen ähnlichen Titel. Watzlawick ist "vom Fach" und spricht trotzdem eine verständliche Sprache, auch wenn deutlich wird, dass er sich der theoretischen...
Am 9. April 2006 veröffentlicht


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280 von 291 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vorwärts lesen und rückwärts denken, 6. Januar 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Anleitung zum Unglücklichsein (Taschenbuch)
Wenige Bücher tauchen vermutlich bei sowohl Stammtischdiskussionen als auch während zwischenmenschlichen Auseinandersetzungen so häufig und explizit auf wie diese Anleitung. Der Titel ist tatsächlich so gemeint: Watzlawick beschreibt detailliert Wege, sich und andere in das tiefe und nie endende Unglück zu stürzen. Krankheiten, die unterstellte Böswilligkeit anderer und implizierte Motivationen geben niemandem eine Chance, in irgend einer Weise glücklich, zufrieden oder auch nur sympathisch zu erscheinen.
Wer nun aber doch eher glücklich sein möchte, sollte sich der Ironie Watzlawicks und den zwischenzeiligen Gedankengängen nicht verschließen. Umgekehrte Vorzeichen machen aus diesem Werk eine durchaus anwendbare Anleitung zum Glück - oder zumindest doch einen kleinen Schritt darauf zu. Man muss die Sätze lediglich gegenteilig verstehen.
Ein Buch für Mitdenker, die sich nicht scheuen, an ihre eigenen (falschen) Reaktionen erinnert zu werden. Zwischenmenschliche Psychologie leicht gemacht, humoristisch verpackt und mit tiefem gedanklichen Nachgeschmack - wer sich beim Lesen lachen und beim Nachdenken weinen hören möchte, sollte sich dieses Buches unbedingt annehmen.
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148 von 159 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nichts ist schöner als unsere Illusionen, 15. Dezember 2006
Von 
Dr. R. Manthey - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Anleitung zum Unglücklichsein (Taschenbuch)
Eine meiner schlechten Eigenschaften ist es, Bücher nicht nur von vorne, sondern auch von hinten zu beginnen. Manchmal erspart man sich damit die intellektuelle Qual, zu versuchen den Autor zu verstehen, denn hinten offenbart er uns nicht selten, wie wir sein Werk zu begreifen haben. Im Epilog dieses "Kultbuches" steht: "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Das hat man uns schon gesagt, als wir noch Kinder waren. Und in unserem Kopf wissen wir es auch; aber glauben tun es nur einige wenige Glückliche. Glaubten wir es nämlich, dann wüßten wir, daß wir nicht nur die Schöpfer unseres eigenen Unglücklichseins sind, sondern genausogut unsere Glücklichkeit selbst schaffen könnten." Dann zitiert der Autor seinen Lieblingsschriftsteller Dostojewski: "Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, daß er glücklich ist. ... Wer das erkennt, der wird gleich glücklich sein, sofort, im selben Augenblick...", um dann selbst das Buch mit dem Satz zu beenden: "So hoffnungslos einfach ist die Lösung." Wenn wir das Buch von vorne beginnen, dann gibt es viele Gründe zu schmunzeln oder zu lachen. Unsere täglichen Spielchen mit den anderen werden uns erklärt. Am Ende des Buches haben wir es verstanden, schließlich sind wir ja nicht bescheuert. Und beim Zuklappen des Textes sind wir dann auf der Stelle glücklich. Oder wie war die Logik? Nicht das wir uns falsch verstehen. Ich finde das Buch gut. Ich habe auch gelacht, besonders natürlich über den Autor. Denn Paule ist ein Schlitzohr. Im Abschnitt "Vor Ankommen wird gewarnt" zitiert er zu Beginn das angebliche japanische Sprichwort "It is better to travel hopefully than to arrive.". Das genau ist das Grundprinzip dieses Buches. Wenn wir das Buch lesen, haben wir die Hoffnung, daß wir erkannt haben, was wir ändern müssen um glücklich zu sein oder auch nur glücklicher zu werden. Während des Lesens und vielleicht auch noch so lange wie sein Inhalt oder das, was wir dafür halten, in unserem Kopf ist, fühlen wir uns gut. Ja, so ist es, sagen wir uns. Und wir beschließen vielleicht, daß wir nun einiges ändern in unserem Leben. Und dann kommen wir bald wieder in der grausigen Realität an und merken, daß es nicht ganz so einfach ist wie gedacht. Ich habe mich schon immer gefragt, wie es Leute schaffen, aus Sachbüchern Bestseller zu machen und damit reich zu werden. Paul hat es mir erklärt. Man muß unsere Illusionen verstärken, uns erklären wie schön und einfach alles sein kann, wenn wir nur wollten und es endlich begreifen würden. Bestimmt wird mich keiner für diese Zeilen lieb haben. Auch dazu hat Paul etwas geschrieben: "Wir haben es nicht gerne, wenn uns jemand an die Verlogenheit unserer eigenen Welt erinnert."
Ein schönes Buch. Sehr empfehlenswert. Vor dem Verschenken wird nachdrücklich gewarnt.
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83 von 92 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Idee, aber zwischenzeitlich etwas altbacken, 9. April 2006
Von Ein Kunde
Diese Rezension soll zugleich ein Vergleich mit dem Buch "Personal Guide zur Traurigkeit - Depressiv in wenigen Schritten" von Alexander Benra sein. Beide Bücher haben offensichtlich einen ähnlichen Titel. Watzlawick ist "vom Fach" und spricht trotzdem eine verständliche Sprache, auch wenn deutlich wird, dass er sich der theoretischen Hintergründe bewusst ist. Viele Menschen brauchen Beispiele, um etwas besser verstehen zu können und sie werden sich gerade in den Beispielen wiederfinden. Wenn man einmal das System verstanden hat, sozusagen die umgekehrte Psychologie, dann sind es vor allem die Beispiel, die einen unterhalten. Aber dieser Effekt nutzt sich etwas ab und man merkt dem Buch einfach an, dass es schon Jahrzehnte alt ist. Dass es immer noch auf dem Markt und ein Bestseller ist, spricht für sich. Benras Personal Guide zur Traurigkeit geht das gleiche Thema an, allerdings ohne den theoretischen Ballast und ohne wissenschaftlichen Background. Ihm geht es in erster Linie um die Unterhaltung. Aufgrund der Weiterentwicklungen im Psycho-Markt ist Benras Buch deutlich aktueller und auch viel lustiger, denn man erkennt, wie die Heilsbringer Millionen mit dem tatsächlichen oder vermeintlichen Unglück anderer Menschen verdienen. Diese Auswüchse des Psychobusiness gab es zu Watzlawicks Zeiten noch nicht oder allenfalls in den allerersten Anfängen. Er konnte sie daher auch nicht berücksichtigen.
Zusammenfassend kann ich nur sagen:
Wer theoretischen Background und (eingeschränkt) unterhalten werden möchte, ist mit Watzlawick gut bedient.
Wer seinen Spaß haben und lachen will, ist bei ähnlichem Theme mit dem Personal Guide zur Traurigkeit besser aufgehoben.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im Aufbruch, nicht im Ziele liegt das Glück. Oder: achte auf deine Wünsche. Sie könnten in Erfüllung gehen., 26. Mai 2010
Von 
kpoac - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
"Es ist ein Fehler, wenn wir nach dem Muster von anderen leben und etwas nur deshalb tun,
weil es uns viele andere vormachen. Ein unschätzbares Gut ist es, sich selber zu gehören."
(Seneca)

Wenn man hoffnungslos einfach eine Lösung findet, hat man bei Dostojewski gesucht: "Alles ist gut ... Alles! Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, daß er glücklich ist." Als Kinder haben wir gelernt, dass das Echo aus dem Wald unser Ruf selbst ist. Wie einfach, sich zu merken, dass man so Gestalter des eigenen Unglücks wie des eigenen Glücks ist. Damit es nicht allzu paradox klingt, beschränkt sich Paul Watzlawick (1921-2007) gekonnt auf eben diese Anleitung zum Unglücklichsein als eine Persiflage auf die Menge aller Glücksratgeber.

Nun, wenn es so einfach ist, bleibt doch auch das Positve nicht fern. Denn "alles Leben ist Problemlösen" (Popper) und so entdeckt man eben jenen Menschen, der in der Tat die Elefanten fernhält, in dem er klatscht. Auch wenn er es eben in jener Gegend tut, in der keine Elefanten leben, sieht man es eben als Beweis, dass Klatschen hilft. Nützt das Rationale? Nützt das Emotionale? Sind wir dem Bauch verhaftet? Im Prinzip ist es egal, denn das Irrationale scheint das Normale zu sein, das neue Normal in einer neuen Gesellschaft. Spätestens mit Woody Allen wissen wir, dass die Neurotiker der Stadt sich ihre kleine Welt selbst gestalten. Und aus dieser eigenen Welt ist der Blick auf die anderen der beste, um jeden Karren dort hin zu fahren, wo das Unglück wartet. Und Watzlawick weiß hier bravourös zu zeigen, wie eben jene Kommunikation zu gestalten ist, dass man a priori Recht hat. Eigentlich, um nur die subjektive Wirklichkeit als Realität zu sehen. Die Konstruktion der eigenen Welt gleicht notwendigerweise der Außenwelt; die Folge: Intoleranz für die Ideen anderer. Das alte "Als-ob" feiert hier eine höchste Einkehr ins Leben, ein nicht angefragter Hammer wird zum Hort der Realität, ein schlechtes System wird nicht geändert, es wird beherrscht. Die Stärke der Unvernunft gewinnt und schafft eine Welt und in ihr einen Sinn, der unteilbar eigen ist. Sartre hat damit Recht: "Die Hölle, das sind die anderen." Natürlich - denn zu vermeiden, zwischen Beziehung und Sache zu trennen, schafft die richtigen Höhepunkte in einer Kommunikation.

Was bietet uns die Welt? Der Euro: so schwach, die DM muss her. Sind dieses nicht auch jene kurzen Fassungen der Denkspirale, die dem Land den Boden entziehen? Wollen wir prophezeien und selbst erfüllen, was gesagt wurde? Popper glaubte, Ödipus musste in die Falle laufen, weil er dem Orakel entgehen wollte. Es ist egal, ob die objektive Realität einen mutmaßlich führt oder ob die subjektive Wirklichkeit die Führerin des Lebens ist. Denn wenn nach Dostojewski alles gut werden wird, dann bleibt hier wie dort nur das Irrationale, die subjektive Wirklichkeit und nur ihr verdanken wir am Ende den Sieg des eigenen Glücks oder des eigenen Unglücks. In diesem Sinne finden Sie bei Watzlawick wirkungsvolle Katastrophenrezepte für den häuslichen und außerhäuslichen Gebrauch. Wer eher auf Lösungen steht, folgt auch diesem W/Link.
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45 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr unterhaltsam, vielleicht auch nuetzlich, 15. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Anleitung zum Unglücklichsein (Taschenbuch)
Paul Watzlawick schreibt kein Buch darueber, wie man am besten und schnellsten gluecklich (und auch noch reich) werden kann. Er dreht den Spiess um und schreibt eine Anleitung, um ungluecklich zu werden. Natuerlich ist es nicht die Absicht des BUches, Menschen ins Unglueck zu stuerzen. Es haelt vielmehr einen Spiegel vor. Die Idee ist genial, da es bei genauer Betrachtung wirklich einfach ist, Verhaltensweisen zu finden, die einfach daemlich sind, einem selbst aber nie auffallen wuerden. Deshalb ist das Buch auch so unterhaltsam. Man lacht ueber die Personen in den kurzen, eineflochtenen Geschichten, aber letztlich lacht man auch ueber sich selbst. Das BUch ist relativ verstaendlich geschrieben, auch fuer absolute Laien auf dem Gebiet der Psychologie. Dabei ist allerdings anzumerken, dass etliche englische, aber auch franzoesische Zitate nicht uebersetzt wurden, ein Handicap fuer Personen, die der beiden Sprachen nicht maechtig sind. Auch wenn das Buch sicherlich keine ernsthaften psychischen Krankheiten heilen kann, so schlaegt es die restliche Literatur, die ein glueckliches Leben verspricht doch um Laengen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Paradoxe Intervention in Reinkultur, 14. November 2003
Sie streben schon ewig nach dem Glücklichsein und es gelingt ihnen nicht. Natürlich nicht sagt Paul Watzlawick, denn Sie können auch nicht einschlafen, wenn Sie sich damit beschäftigen, dass Sie nicht einschlafen können.
In der systemischen Therapie könnte man an das letztere Beispiel so herangehen, dass man die Person auffordert, im Bett zu liegen und zu versuchen so lange wie möglich wach zu bleiben. Dadurch dass sich der Geist darauf konzentriert, dass er nicht einschlafen kann, verhindert genau dieser Gedanke das erreichen des Zieles. Und genauso ist es mit dem Glücklichsein postuliert der Autor, seines Zeichens eine anerkannte Größe in der systemischen Therapie.
Gerade deshalb verlangt er zu verstehen warum wir unglücklich sind. Er gibt Anweisungen wie man es am Besten anstellt dieses Ziel zu erreichen - und indem er dies tut, gelingt es ihm die Augen auf das Wesentliche zu richten. Das Buch ist in einem witzigen geradezu humorigen Stil geschrieben und noch nicht mal dick, also absolut prädestiniert dafür, in einem Satz gelesen zu werden. Greifen Sie zu, Sie werden es nicht bereuen.
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35 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glücklichsein leicht gemacht..., 16. Juli 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Anleitung zum Unglücklichsein (Taschenbuch)
Bei Watzlawik findet man, was meines Erachtens jeder Mensch, der gerne nachdenkt und darüber philosophiert, wissen sollte: Amüsant geschriebene Annekdoten, in denen sich jeder als bestimmter Teil des Ganzen wiederfindet. 'Die Anleitung zum Unglücklichsein' kann jedem wärmstens empfohlen werden, der ohne Scheu auch gerne einmal einen Blick hinter seinen eigenen Vorhang zu werfen gedenkt und dabei nicht nicht vor Schrecken zusammenbricht, wenn er seine Rümpelkammer sieht. Vor dem Aufräumen wird jedoch gewarnt.... Paul Watzlawik ist ein eines jener brillianten Bücher gelungen, daß ich jederzeit lieber nochmal lese statt mir ein neues Buch in den Schrank zu stellen. Was für dieses Buch spricht ist, daß man auf jeder beliebigen Seite anfangen kann zu lesen, ohne sofort das Verständniss für den Gesamt / Teilkontext zu verlieren. Eine 5 Sterne Pflichtlektüre, welche nicht nur in die Regale Philosophen gehört, sondern in jede Wohnung und an jeden Arbeitsplatz, an welchem Menschen zusammenarbeiten. Übrigens: Dieses Buch ist auch eine prima Anleitung zum Glücklichsein....... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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42 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Paradoxe Intervention, 10. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Anleitung zum Unglücklichsein (Taschenbuch)
Dieses Buch ist ein Klassiker der humanistischen Psychologie. Man könnte meinen, Watzlawik habe den grandiosen Versuch aufgegeben, die Menschen mit Hilfe der Psychologie in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Statt dessen stellt er sich ganz auf die Seite der Zweifler & des Widerstands, mit der Autorität der Fachkraft bekräftigt & beweist er die Sinnhaftigkeit destruktiven Denkens. Vordergründig lustige Geschichten über alltägliche Begebenheiten lassen den Leser jedoch ahnen, wie das negative Denken über sich & andere auch das große Weltgeschehen bestimmen, und zu entsprechend verheerenden Ergebnissen führt. Ähnliche Characktere zeigt uns auch Michael Moore in seinen Filmen, wenn er z. B. die paranoide Haltung der US-Amerikaner aufzeigt. Der Zusammenhang zwischen Mißtrauen, sich-bedroht-fühlen und der ständige Wahn sich verteidigen zu müssen (oder lieber doch präventiv angreifen) bestimmt die Welt-Politik. Und natürlich ist auch in den meisten von uns ein Anteil paranoider Weltsicht vorhanden, die uns Beziehungen scheitern, oder gar nicht erst aufbauen läßt... "mit SO JEMANDEN lasse ich mich doch nicht ein!"
Watzlawik spiegelt uns diese Haltung, karikiert sie, und es ist interessant zu sehen, wie wir darauf reagieren. Lesen Sie die anderen Rezensionen auch, es sind alles die Beschreibungen von Menschen, die in diesen Spiegel geschaut haben.
Bei vielen löst das Buch eine Reaktion aus, bei manchen ein Nachdenken. Vielleicht denkt der eine oder andere auch mal darüber nach, wie ihm / ihr Mißtrauen beigebracht wurde. Es ist Teil unserer Kultur.
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43 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zwei Watzlawick-Klassiker in einem Band, 13. Oktober 2001
Das Richtige für Watzlawick-Fans! DER Klassiker: die "Anleitung zum Unglücklichsein", kombiniert mit dem "Schlechten des Guten". Wer Watzlawick und den Konstruktivismus mag, kann diese Bücher nur lieben. "Die Geschichte mit dem Hammer", vielzitiert und doch immer wieder treffend in ihrer Darstellung menschlichen (Fehl-)Verhaltens und -Denkens. Wer erkennt sich da nicht wieder? Schön, dass der Verlag in diesem Sonderband die beiden humorvollsten Werke Watzlawicks verbindet und mit einem sehr ansprechenden und schönen Einband versehen hat. Als kleine Warnung: nicht so leicht zu lesen, wie das Cover vielleicht vermuten läßt!
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63 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Psycho-Klassiker, 21. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Anleitung zum Unglücklichsein (Taschenbuch)
Dieses Buch ist ein echter Klassiker und ein Millionenbestseller, meine Ausgabe entstammt bereits der 17. Auflage. Und das Buch hat diesen Status zu Recht. Es erzählt von den vielen praktischen Möglichkeiten, wie man sich selbst zum unglücklichsten Menschen der Welt machen kann. Diese Anleitung ist natürlich nicht wörtlich zu nehmen, sondern sie zeigt deutlich, was viele von uns im Alltag falsch machen und was dann zur allseits bekannten Unzufriedenheit oder sogar zu Frust und Depressionen führt. Auf diese Weise warnt Paul Watzlawick vor allzu sorglosem Umgang mit dem Selbst und gibt eine Hilfe zur Selbsterkenntnis. Das Buch ist es wert, noch einige Millionen Mal mehr verkauft zu werden. Mit anderen Worten: Eigentlich sollte es jeder haben. Es ist zwar nicht immer ganz leicht zu lesen, aber durchaus unterhaltsam und für Erwachsene und Jugendliche gleichermaßen geeignet. Der günstige Preis entspricht nicht annähernd dem Wert, den das Buch tatsächlich hat. Ich verwende es auch gerne als Geschenk; viele Beschenkte sind sehr erstaunt, was sie doch selbst zur eigenen Unzufriedenheit beitragen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Anleitung zum Unglücklichsein
Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlawick (Taschenbuch - November 2009)
EUR 8,99
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