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Kundenrezensionen

3,3 von 5 Sternen27
3,3 von 5 Sternen
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am 20. Juni 2008
Die Ehe von Mariah und Colin White ist am Ende, nachdem Mariah ihren Mann im Beisein der gemeinsamen Tochter Faith mit einer anderen Frau erwischt hat.

Die Siebenjährige ist verständlicherweise traumatisiert und verfällt in Schweigen - doch was danach geschieht, ist für ihre atheistische Mutter noch viel unverständlicher: Faith beginnt mit einer unsichtbaren "Beschützerin" zu reden, von der sie behauptet, es handle sich um Gott. Doch nicht nur das, Faith verfügt auch plötzlich über unerklärliche Kräfte.

Der Journalist Ian Fletcher hat sich als Amerikas Vorzeigeskeptiker und -agnostiker einen Namen gemacht, moderiert eine erfolgreiche TV-Sendung, in der er scheinbar übersinnliche und wundersame Phänomene entlarvt und stürzt sich jetzt mit Begeisterung auf den Fall Faith White. Doch wie es scheint, findet nicht einmal er eine Erklärung für das, was mit dem kleinen Mädchen passiert ...

Übersinnliche Phänomene in Romanen "funktionieren" für mich nur dann, wenn es sich um Horror- oder Fantasygeschichten handelt, oder wenn es sich nur scheinbar um besondere Kräfte handelt und das Ganze letztendlich doch logisch erklärbar ist.

Doch nicht nur aufgrund dieser Skepsis bezüglich der Thematik war das Buch leider kein Lesegenuss. Es wimmelte von sachlichen Fehlern (hier hat die Autorin wohl nicht immer sauber recherchiert), Druckfehler häuften sich, und die Übersetzung ein Fall für die im Buch viel (und selbst bei genauen Kapitel- und Versangaben falsch!) zitierte Bibel: "er wandte sich ab und weinte bitterlich" ... teils wusste ich nicht, ob ich mich aufregen oder amüsieren sollte. Auch der deutsche Titel ist dämlich. Das Original "Keeping Faith" ist wesentlich treffender.

Die Figuren blieben für mich weitgehend ziemlich leblos, gingen mir nicht wirklich nahe, vieles an der Charakterzeichnung und der Handlung wirkte klischeehaft, und die zweite Hälfte des Buches bildet wieder einmal die bei Picoult anscheinend unvermeidliche Gerichtsverhandlung, diesmal eine Sorgerechtsverhandlung mit einigen besonderen Merkmalen. Vielleicht sollte sich die Autorin auf Gerichtsthriller verlegen, denn ihre Prozessschilderungen sind durchaus spannend und warten mit Überraschungs-momenten auf.

Insgesamt ein sehr mäßiges Buch.
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am 15. Juni 2012
ich habe "Beim Leben meiner Schwester" verschlungen und war tief berührt und habe mir voller Freude "Die Wahrheit der letzten Stunde" gekauft. Ich fand die Inhaltsangabe schon sehr spannend und mich faszinierte auch das Thema. Nach ein paar Seiten merkte ich schon, wie mich eine Unruhe packte. Ich dachte, die Protagonistin sei die kleine Faith, aber weit daneben: Protagonistin ist Faith ewig nervende Mutter Mariah. Die Handlungen dieser Frau sind so unglaublich abstrus und von einem Fettnapf latscht sie in den nächsten. Ich weiß nicht, was sich Jodi Picoult beim Schreiben gedacht hat. Wollte sie Verständnis für ewig zweifelnde Mütter (bin ich eine gute Mutter?) oder worum ging es ihr hier? Jede Mutter handelt anders, aber diese Mariah ist das Klischee einer neurotischen, sexuell frustrierten Ziege, die zu dusselig ist, ihr Leben endlich mal in die Hand zu nehmen und nachdenkend handelnd für ihr Kind eine Lösung zu finden. Das hat mich so aufgeregt, dass ich das Buch nicht auslesen konnte. Gott (Verzeihung) hat sie mich genervt. Ich weiß also nicht, wie das Buch ausgegangen ist, aber nach Mariahs zigtem zweifelnden dummen unnötigen Zusammenbruch, habe ich es in die Ecke geschmissen. Den einen Punkt vergebe ich auch nur, weil die Idee an sich klasse war.
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am 28. April 2007
Als ich durch Salzburg streifte, entdeckte ich dieses Buch durch Zufall in einem Laden. Der Titel sprach mich sofort an. Auch der Klappentext klang spannend. Also kaufte ich es. Eine Entscheidung, die ich nicht im Geringsten bereut habe.

Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Als sich Mariah und Colin White, Faith Eltern trennen, beginnt Faith mit einer Beschützerin zu reden. Dieses Phänomen erregt großes Aufsehen in der Öffentlichkeit, weil Faith Beschützerin möglicherweise real sein könnte. Ist Faith Beschützerin vielleicht sogar Gott? Wie geht Mariah White mit dem Medienrummel um, den diese Vermutung auslöst? Was sagt Mariahs geschiedener Mann dazu? Auf all diese Fragen, gibt das Buch eine Antwort.

Das Buch ist sehr realistisch geschrieben und hat nichts von einem realitätsfremden Fantasyroman. Immer wenn man denkt, man wüsste, wie es weitergeht, passiert etwas, womit man nicht gerechnet hätte. Auch das Ende ist sehr überraschend. Ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen kann.

Wer mal ein etwas anderes Buch zum Thema Trennung, Scheidung, Liebe, Medienrummel und Gott lesen will, sollte sich dieses Buch unbedingt zulegen und lesen, aber Vorsicht: Suchtgefahr!
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am 28. Juli 2003
Faith, ein siebenjähriges Mädchen, muss mitansehen, wie die Ehe ihrer Eltern in die Brüche geht. Als Reaktion darauf, beginnt sie, mit einer unsichtbaren Person zu sprechen, die sich bei ihr als Gott vorstellt. Als Beweis für den Leser gibt es immer wieder Hinweise darauf, dass die Kleine tatsächlich Gott sieht: sie zitiert Bibelstellen, die sie nicht kennen kann; sie heilt Kranke allein durch ihre Anwesenheit, sie bekommt schliesslich Stigmata - die Wundmale Christi. Und das alles, obwohl ihre Mutter - und somit sie selbst eigentlich auch - nicht praktizierende Jüdin ist.
Das Buch trieft vor SchwarzWeißMalerei: die Mutter ist zunächst überzeugt davon, eine perfekte Ehe zu führen... später erfährt der Leser von einem vorhergehenden Seitensprung ihres Mannes und daß sie in psychiatrischer Behandlung war. Der Mann kümmert sich überhaupt nicht um das Kind und überläßt ihr das Sorgerecht, bis er von den seherischen Fähigkeiten seiner Tochter erfährt. Dann kämpft er vor Gericht um die Kleine. Das ganze Streben der Mutter ist es, eine perfekte Mutter für Faith zu sein. Facetten hat sie leider keine, auch keine eigenen Wünsche oder Ziele. Sie ist einfach nur unschuldig und gut und kämpft wie eine Löwin um das Wohl ihres Kindes.
Dazu kommt, dass es absolut keine sinnvolle Logik gibt, warum die Kleine Gott sehen soll. Über diesen ominösen Gott selbst erfährt man übrigens auch überhaupt nichts, keine Weisheiten, keine Geheimnisse... alles, was man erfährt ist, dass diese Person sagt, die Beschützerin der Kleinen zu sein. Als Zeichen dafür bekommt die Kleine dann auch ein paar hundert Seiten weiter die schmerzenden Wundmale. Offensichtlich ist in diesem Buch unser Gott ein kleiner Wichtigtuer, der auf sich aufmerksam machen will. Ansonsten sehe ich nämlich keinen Grund für seine Erscheinung.
Eine andere Unlogik ist, dass Faith offensichtlich Gott (also Jesus) sieht, ihn aber als Frau mißinterpretiert (durch die langen Haare), aber es wird an einer Stelle belegt, dass es Jesus ist... und der sagt zu Faith "ich bin deine BeschützerIN" und während des Kampfes erscheint er zufällig (wir sind ja großzügig) auch der Mutter im Traum und meint, dass er schon wüßte, was es heißt, ein Kind zu verlieren (häh? Also ist jetzt doch wieder Gott Vater gemeint? Oder doch Maria? Oder wie oder was?)
Eine weitere Ungereimtheit sind diese wundersamen unwillkürlichen Heilungen: Ein aidskrankes Kind wird durch Berührung geheilt, es pilgern hunderte von Kranken vor das Haus der Familie und betet usw (man kennt das ja aus Lourdes), leider wird hier niemand geheilt, dafür aber die gesamte Kinderstation, weil sie wegen der Stigmata untersucht wird.
Und dann wird wiederum auf ganz enorme Weise Schwarz-Weiß-Denken gefördert: der Vater hat nur eigennützige Ziele, verschleiert sie aber gut genug vor der Umgebung, so dass es scheinbar unsicher ist, wer das Sorgerecht zugesprochen bekommt. In Wahrheit ist aber für den Leser klar: die Mutter ist der bessere Elternteil, uneigennützig, naiv und von allen ausgenutzt.
Der Schluß schließlich ist unglaublich einfallslos - die Geschichte ist einfach aus und plötzlich ist alles gut.
Fazit: ich habe mich beim Lesen einfach nur geärgert und nur bis zum Ende gelesen, um eine Rezension schreiben zu können. Den zweiten Stern gibt es, weil das Thema an sich interessant ist und man daraus viel hätte machen können.
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am 23. Mai 2007
Jodi Picoult wagt sich mit diesem Buch an ein Thema heran, an welches sich nicht viele Schriftsteller/innen mit einer solchen Tiefe heran wagen würden. Sie entführt den Leser in eine Welt, in welcher sich Gefühle über den Verstand stellen. Jodi Picoult zeigt auf, dass uns so manches Unglaubliches plötzlich als glaubhaft erscheinen kann, wenn wir mehr über die Hintergründe erfahren. Über den Tellerrand hinaus blicken, an Unmögliches glauben und einem kleinem Mädchen vertrauen, dass sind die Wege welche Jodi Picoult uns lehrt zu beschreiten. Und wahrlich...wer diese Buch liest, gelangt ein wenig mehr zu der Hinsicht, dass es mehr geben kann, als das was so offensichtlich ist. Notwendig dafür ist jedoch, dass man sich darauf einlässt.

Erneut ein Roman von Jodi Picoult welcher Tiefgang besitzt.
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am 8. Februar 2004
Ich fand die Geschichte sehr gut geschrieben und aufgebaut. Die Entwicklung der einzelnen Charakteren bis zum Ende der Geschichte hat mir gut gefallen. Zudem ist das Thema des Buches ein heikles, welches in unserer Gesellschaft leider noch viel zu oft nur schwarz oder weiss gesehen wird; was waere wenn....wird selten bis nie diskutiert. Daher hat mich dieses Buch und die verschiedenen Aspekte darin auch gefesselt. Jeder Leser kann sich bis zum Schluss seine Gedanken selber machen und sich für eine der Seiten, sei sie schwarz, grau oder weiss, entscheiden! Viel Spass beim Lesen!
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Mariah White überrascht ihren Ehemann Colin in flagranti mit einer anderen Frau im eigenen Schlafzimmer und steht auf einmal vor dem Aus ihrer Ehe. Doch es kommt noch schlimmer, denn mit dabei war ihre 7-jährige Tochter Faith. Ab diesem Zeitpunkt verweigert sie den Kontakt, kann das Erlebnis sowie die Trennung der Eltern nur schwer verarbeiten. Sie hat auf einmal eine für andere Menschen unsichtbare Freundin, ihre "Beschützerin", die ihr im Alltag beisteht. Eigentlich nicht unnormal für ein Kind in ihrem Alter, würde ihre neue Begleiterin nicht den Namen "Gott" tragen. Als Kinderpsychologe und Medikamente auch nicht helfen und dann sogar noch Stigmata dazu kommen, streiten sich bald die Medien, Rabbiner und Pfarrer sowie die Eltern um Faith. Doch wer spricht die Wahrheit und gibt es in so einem Fall überhaupt eine richtige Seite?
Jodi Picoult verblüfft mich immer wieder mit ihren Grundideen, die den Roman nicht nur unterhalten lassen, sondern die Leser vor allen Dingen zum nachdenken und diskutieren bringen. Auch hier hat sie wieder ein umstrittenes Thema aufgegriffen und mit einer erfundenen Handlung verknüpft. Mir war bis zum Schluss nicht ganz klar, wer nun auf welcher Seite steht und welche Wunder Faith wirklich wirken kann, das hat die Spannung die knapp 700 Seiten lang gut halten können. Realistisch, gefühlvoll, unterhaltsam und kontrovers - dieser Roman hat mir von vorne bis hinten gut gefallen und auch meinen Glauben mal wieder überdenken lassen!
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am 16. September 2010
Nach der Trennung von Mariah und Colin denkt sich ihre gemeinsame Tochter Faith eine imaginäre Freundin aus. Mag das für ein siebenjähriges Mädchen, das gerade ihre heile Welt verloren hat, noch durchaus normal sein, behauptet Faith - die eine durch und durch unreligiöse Erziehung genoßen hat - ihre Freundin sei Gott.

Seitdem scheint Faith über gewisse heilende Kräfte zu verfügen: Ihre Großmutter wurde bereits von drei Ärzten als tot befunden, als Faith sie zum Abschied berührt - und ihre Oma damit wieder zum Leben erweckt. Nachdem sie mit einem HIV-positivem Baby gespielt hat wird auch dieses wieder gesund. Außerdem zitiert sie plötzlich Bibelverse als seien es Kinderlieder, obwohl sie nie zu vor mit diesem Buch in Berührung kam.

Die Medien stürzen sich auf Faith, als sei sie der Messias. Gläubige und Kranke pilgern zu ihr nach Hause, um von ihr gesegnet oder berührt zu werden. Letztendlich muss ihre Mutter sie aus der Schule nehmen und sie selbst unterrichten, damit sie das Haus nicht mehr verlassen muss und wenigstens ein bisschen normal leben kann. Als Colin, Faith' Vater, einen Bericht über sie im Fernsehen sieht, reicht er mithilfe eines renomierten Anwalts eine Sorgerechtsklage ein - und das obwohl er sich zuvor monatelang nicht um das Mädchen gekümmert hat. Faith und ihre Mutter fliehen nach Kansas City.

Zugegebener Maßen war "Die Wahrheit der letzten Stunde" kein geplanter Kauf - das Cover hat mir gefallen, der Klappentext klang ganz interessant und von Jodi Picoult habe ich bereits "Neunzehn Minuten" gelesen, was mir seinerzeits auch gut gefallen hat. Mir war beim Kauf nicht bewusst, dass es in diesem Buch um Religion geht, weil ich mir nicht die Zeit genommen habe, wenigstens kurz reinzublättern.

Als ich die Danksagung dann zu Hause gelesen habe, ist für einen kurzen Moment mein Herz stehen geblieben, denn Gott und Glaube sind Themen, mit denen ich mich außerhalb des schulischen Rahmens nie beschäftigt habe. Viel mehr habe ich sie sogar gemieden und meine Zeit damit vergeuden wollte ich schon gar nicht. Ehrlich gesagt war mir auch schon der Gedanke zuwider, für soetwas Geld ausgegeben zu haben.

Dennoch habe ich mir einen Ruck gegeben und wollte wenigstens die ersten fünfzig Seiten lesen. Ich weiß, dass Jodi Picoult meist über recht brisante und manchmal auch über Tabu-Themen schreibt und habe gehofft, dem Roman vielleicht doch etwas abzugewinnen. Im Nachhinein muss ich mir eingestehen, dass ich solche Dinge vielleicht zu verbissen sehe und sie in Zukunft doch etwas (welt-) offener betrachten sollte. Natürlich hat das Buch mich nun nicht zu einer gläubigen Katholikin gemacht oder meine Ansichten zu dieser Thematik grundlegend verändert, aber es hat mich alle Mal zum Nachdenken angeregt und das halte ich für einen ziemlich wichtigen Punkt.

Jodi Picoult beschreibt in ihrem Buch eine unglaublich innige Mutter-Kind-Beziehung, die mich sehr gerührt hat. Wie ich es schon aus "Neunzehn Minuten" kannte, folgt fast jedem Absatz ein Perspektivenwechsel - was in diesem Roman an sich unnötig ist. Der Schreibstil allerdings ist wieder gewohnt liebevoll und detailreich. Ich hatte an nur sehr wenigen Stellen das Gefühl mich zu langweilen. Leider ergibt sich mir - und wie ich auf diversen Plattformen gelesen habe, auch einigen anderen - der tiefere Sinn des Buches nicht. "Die Wahrheit der letzten Stunde" endet viel zu abrupt und an einer Stelle, an der man sich fragen muss, wozu Jodi Picoult die vorherigen 500 Seiten überhaupt geschrieben hat. Daher insgesamt ein netter, aber doch eher mäßiger Roman.
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am 14. Februar 2006
Ich finde das Buch sehr spannend gestaltet, es ist sehr angenehm zu lesen und bietet viele Stellen die zum nachdenken anregen. Mir ist aufgefallen das dieses gerade bemängelt wird, doch das finde ich nicht richtig. Es ist eben wie man selbst dazu steht. Ich denke aber dass das Buch gerade deswegen so viele Fragen "stellt", und doch nur wenige beantwortet, damit alle Leser sich selber mit dem Thema auseinandersetzen. Doch wenn man schon dafür keine offenheit zeigt kann ich das nicht ändern. Ich persönlich finde es gut. Und wenn man genau genug liest bekommt man eigentlich schon seine Antworten, ich z. B. musste manchmal manche Stellen zweimal lesen. Und das liegt nicht daran das es schwer zu lesen ist, sondern das man sich nur selten mit dem Thema auseinander setzt. Ich empfehle dieses Buch jedem der Spannung mag und auch gern über das nachdenkt was er liest.
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am 17. Januar 2002
Leider habe ich mich von dem Buchtitel und der kurzen Ein-
leitung auf der Umschlagsrückseite sehr verleiten lassen.
Am Anfang hatte ich noch gedacht, ein unheimlich spannendes
und vielschichtiges Buch in Händen zu halten. Tatsächlich
habe ich die ersten 300 Seiten wie im Flug verschlungen und
konnte auch im nachhinein nicht mehr aufhören. Zu meinem
Verdruß geriet der Teil der Geschichte, in der Mariah mit
Faith nach Kansas "flieht", so unendlich lange, daß ich teil-
weise gar nicht mehr wußte, um was es in der Geschichte nun
eigentlich geht. Zum Glück muß ich gestehen, daß die Autorin
gerade dies befürchtet hat und deshalb die Gerichtsverhandlung
einbezog. Nun konnte ich wirklich nicht mehr aufhören zu lesen
aber leider nur mit der abschließenden Erkenntnis, daß die
"Wahrheit der letzten" Stunde (eben gerade diese Stunde nach der
letzten Seite) diese ist, daß es eigentlich um nicht allzuviel
ging und das Buch durch verschiedene Themen unnötig in die Länge
gezogen wurde (immerhin über 600 Seiten!). Fazit: Was für verregnete Tage, mehr aber auch nicht!!!
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