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44 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Heißes Pflaster Stuttgart
Ein Wiener Architekt namens Szirba, der in Stuttgart lebt, frönt auch hier seiner Leidenschaft etwas hinzuzufügen, wo es nicht hingehört. Sozusagen ein umgekehrter Taschendieb, der im Billigladen ein exklusives Stück hinterlässt, das nach der Entdeckung für heillose Verwirrung sorgen kann. Nun stößt er aber auf einen älteren...
Am 8. Mai 2001 veröffentlicht

versus
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Scharade in Stuttgart
Heinrich Steinfests "Der Mann, der den Flug der Kugel kreuzte" ist als grosses Verwirrspiel angelegt. Ein erfolgloser Architekt aus Wien wird auf einen kafkaesken Trip durch Stuttgart geschickt. Für mich als Leser war das sehr verwirrend und unklar, wohin die Reise führt. Nach 100 Seiten wechselt dann der Erzähler. Nun berichtet der Berufskiller und aus dem...
Veröffentlicht am 27. Dezember 2009 von zueribueb


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Scharade in Stuttgart, 27. Dezember 2009
Von 
zueribueb (Zürich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Mann, der den Flug der Kugel kreuzte: Kriminalroman (Taschenbuch)
Heinrich Steinfests "Der Mann, der den Flug der Kugel kreuzte" ist als grosses Verwirrspiel angelegt. Ein erfolgloser Architekt aus Wien wird auf einen kafkaesken Trip durch Stuttgart geschickt. Für mich als Leser war das sehr verwirrend und unklar, wohin die Reise führt. Nach 100 Seiten wechselt dann der Erzähler. Nun berichtet der Berufskiller und aus dem dialektischen Gegensatz der Erzählperspektiven wird vieles klarer, was der Wiener im ersten Teil erlebt hat. Insgesamt konnte ich mich aber für den Roman nicht wirklich erwärmen, da dieser doch sehr konstruiert und die Logik der handelnden Personen schwer verständlich ist. Witzig fand ich den Schluss, wo die Erzählperspektive nochmals gebrochen wird.
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44 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Heißes Pflaster Stuttgart, 8. Mai 2001
Von Ein Kunde
Ein Wiener Architekt namens Szirba, der in Stuttgart lebt, frönt auch hier seiner Leidenschaft etwas hinzuzufügen, wo es nicht hingehört. Sozusagen ein umgekehrter Taschendieb, der im Billigladen ein exklusives Stück hinterlässt, das nach der Entdeckung für heillose Verwirrung sorgen kann. Nun stößt er aber auf einen älteren Herrn, der offensichtlich der selben Leidenschaft verfallen ist, indem er ebenfalls Gegenstände hinzufügt, wo sie nicht sein sollten. Bei der Beobachtung dieses Mannes in der Stuttgarter Bahnhofsbuchhandlung kommt es zu einem Überfall, bei dem der Mann in die Schusslinie gerät. Szirba wirft sich dazwischen und landet mit einer zerschossenen linken Hand im Spital. Das vermeintliche Opfer hat er aber gerettet, die Kugel verirrte sich in die Lunge eines Unbeteiligten. Der Spitalsaufenthalt trägt aber nicht unbedingt zu Szirbas Genesung, denn man trachtet um sein Leben. Mit der Hilfe eines Ex-Boxers entkommt er zwar aus dem Spital, steckt aber ungewollt bis zum Hals in Schwierigkeiten. Noch dazu taucht ein deutschstämmiger Südafrikaner auf, der eine angesehene Dame aus dem Weg schaffen soll. Nebenbei verkauft er afrikanische Bibeln und entpuppt sich als kultivierter Philanthrop, der eben als Killer sein Brot verdient. Szirba und der Südafrikaner stoßen aufeinander, eigentlich ungewollt, da sie sich bereits in der Mitte eines Sumpfes aus Machenschaften befinden, dem man, wenn überhaupt, nur in der Vorwärtsbewegung entrinnen kann. Heinrich Steinfest spielt in diesem Buch seine gewohnten Stärken aus: ein erzählerisches Geschick gepaart mit einer gut abgestimmten Portion scharfer Satire und Skurrilität. Dennoch überrascht der Autor durch ein phasenweise atemberaubendes Tempo und durch die Handlungsstruktur. Zwei gleichberechtigte Hauptfiguren, die gleichberechtigt aber konträr agieren und sich schlussendlich über den Weg laufen, bestimmen diesen Roman, ohne aufdringlich zu sein. Und wie im richtigen Leben wird nicht jede Schuld gesühnt und die Unschuld bleibt nicht unbescholten. Ein gereiftes Werk aus der Feder des Wiener Autors, der in Stuttgart lebt, was diesem Buch sicher nicht geschadet hat.
Rudolf Kraus
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Skurril.Fesselnd. Zeitkritisch. Blickschärfend., 22. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Mann, der den Flug der Kugel kreuzte: Kriminalroman (Taschenbuch)
Dieser "Steinfest" war mein erster und hat mich dazu gebracht, alle seine Romane zu lesen.
Heinrich Steinfest schaut mit klarem Blick auf diese Welt und auf die Menschen mit deren Schwächen, Gemeinheiten, Animositäten, Kleinbürgerverhalten usw. usf.. Was er zwischen den eigentlichen "Fällen" so von sich gibt, hat es oft dermaßen in sich, dass man manches mehrmals lesen muss. Einmal, weil man sich selbst ertappt fühlt, oder seinen Nachbarn/Freund/Kollegen erkennt, oder weil man derart lachen muss, dass einem die Augen feucht werden, oder aber auch, weil man mehrmals schlucken muss, wie messerscharf jemand etwas zu beschreiben in der Lage ist, was man selbst vielleicht manchmal nur diffus gefühlt oder gedacht hat.
Man muss Abschweifungen vom eigentlichen Romangeschehen mögen, sonst kommt man mit Steinfest nicht zurecht. Lässt man sich aber darauf ein, so wird man es sicher nicht bereuen.
Diese Rezension gilt übrigens im Grunde für alle seine neun Romane.
Meine besonderen Lieblinge sind: das eben rezensierte Buch, Chengs erster und dritter Fall, die beiden Lilli Steinbeck-Romane und Mariaschwarz.
Steinfest ist unbedingt empfehlenswert. Einer der Besten der "neuen Österreicher".
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein echter Steinfest, 13. Januar 2005
Von 
Christian von Montfort (Barcelona, Katalonien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Stuttgart 1999: ein netter Mann namens Robert Szirba, talentlos und impotent, wird zufällig Zeuge eines Verbrechens. Und soll deshalb nun liquidiert werden. Doch er erhält Hilfe von unerwarteter Seite, ohnehin hat er mehr Glück als Verstand. Es ist die kuriose Geschichte einer Flucht durch die Stadt und die eines professionellen Auftragskillers, der den Menschen zwar "den Tod bringt wie ein Kellner im Restaurant das Essen", aber eigentlich ein ganz lieber Kerl ist.
Auch in seinem dritten Buch ist der Fall selbst eigentlich nur Hintergrund. Steinfest zeichnet weiterhin sein zynisches Bild der Gesellschaft mit einem entsprechenden bissig-makaberen Humor, den man mögen sollte. Die Dinge sind verdreht, die Guten eher schlecht und die Schlechten gut, dauernd werden die Klischees widerlegt. Doch irgendwie kommt Steinfest damit der Wahrheit der Welt näher als viele andere. Wer Steinfest noch nicht kennt, dem würde ich zunächst die ersten beiden Bücher empfehlen: Privatdetektiv "Cheng", da noch wirrer, und der "Tor(t)engräber", da noch zynischer. Viel Spaß!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Siebziger-Flair, 29. Juni 2009
Von 
Thomas Liehr (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Mann, der den Flug der Kugel kreuzte: Kriminalroman (Taschenbuch)
Der Österreicher Szirba ist Architekt in Stuttgart, aber eigentlich malt er nur Linien. Seine Frau ist eine erfolgreiche Fernsehmoderatorin, die die eigene Ehe verleugnet, auch in der Zweisamkeit. Zum Ausgleich für all das Ungemach pflegt Szirba einen Tick: Er ist quasi ein Negativ-Dieb, denn er wandert durch Läden und fügt Dinge hinzu. Meistens auf ironische Weise, wenn er etwa einen Maßanzug zwischen Konfektionsware hängt.

Aber er scheint nicht der einzige mit diesem Tick zu sein. Mehrfach beobachtet er einen älteren Herren, der einer ähnlichen Tätigkeit nachzugehen scheint und Bücher "hinzufügt". In einer Bahnhofsbuchhandlung bemerkt Szirba, wie ein Halbwüchsiger auf diesen Herren zu schießen versucht, und wirft sich beherzt in die Flugbahn der Kugel. Das Geschoss verletzt seine Hand, Szirba rettet den vermeintlich Seelenverwandten, und dass durch die Ablenkung des Projektils ein anderer stirbt, ist eigentlich nur eine Randnotiz wert. Der verletzte Hinzufüger wacht im Krankenhaus auf, und hier beginnt das eigentliche Abenteuer. Denn man ist nun hinter Szirbas Leben her. Die nachfolgende Odysee führt in die Psychiatrie, Hurenwohnungen, unentdeckte Kellergeschosse der Haftanstalt Stammheim und noble Stuttgarter Vorortvillen.

Und dann ist da noch Jooß, der siebenundfünfzig Jahre alte, eher gemütliche Killer, der in Südafrika lebt, niemals zweimal in derselben Stadt tätig wird und als Tarnung Bibeln verkauft. Im zweiten Teil wechselt das Buch in seine Perspektive, denn der aktuelle Auftrag des Berufstöters ist eng mit Szirbas Heldentum verbunden.

Eigentlich ist nicht so schrecklich wichtig, warum all das passiert, was in diesem Buch passiert. Ja, es hat eine Auflösung, führt alle verschlungenen Pfade zu einem Ziel, aber wie immer bei Steinfest steht weniger das Geschehen im Vordergrund, als vielmehr die Art, wie Steinfest erzählt. Ironisch, sprachverliebt, genau beobachtend, gerne wertend, irgendwie nostalgisch-rasant - und insgesamt äußerst eigenartig. Steinfest muss man mit Wolf Haas vergleichen, wenn ihm auch Haas' Schnoddrigkeit fehlt, die er durch Klugheit ersetzt. Und die Fähigkeit, den Provinzmief anschaulich darzustellen, ihn dabei gleichzeitig abstoßend und behaglich erscheinen zu lassen.

Nicht der größte Wurf des Kriminalromanautors, der meiner Meinung nach ein großer Romancier ist, der eher nebenbei auch von Kriminalfällen erzählt. Aber ein guter, unterhaltsamer, durchaus spannender Roman, der einen gewissen Siebziger-Jahre-Flair verströmt. Und übrigens taucht Steinfests berühmteste Figur, der einarmige Ermittler Cheng, in einer kleinen Szene auf.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Für mich schwer zu bewerten, 14. August 2013
Von 
Ramones 16 (Absurdistan) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Mann, der den Flug der Kugel kreuzte: Kriminalroman (Taschenbuch)
Gerade aufgrund der vielen guten Bewertungen, wurde ich auf diesen Krimi aufmerksam. Ich kannte den Autor bisher nicht und so habe ich mir "Der Mann, der den Flug der Kugel kreuzte" bestellt. Die Story ist zwar etwas hanebüchen aber handwerklich recht gut geschrieben. Auch der Aufbau mit zwei verschiedenen Personen, jeweils aus der Ich-Perspektive, ist innovativ und gelungen. Warum also nur zwei Punkte von mir? Nun, dies liegt daran, das ich ständig das Gefühl hatte, hier passt grundsätzlich etwas nicht zusammen.
Ein Krimi schildert ja normalerweise Menschen in Ausnahmesituationen. Jemand wird verletzt oder gar getötet, es gibt Blut und Gewalt, durchschnittliche Menschen geraten in schwierige Situationen und müssen versuchen, damit zurecht zu kommen. In diesem Buch aber ist der Schreibstil so unpersönlich, so nüchtern, so distanziert und fast kühl-intellektuell gehalten, das sich keinerlei Identifikation mit den handelnden Charakteren einstellen mag. Ich hatte zunehmend das Gefühl, der Autor würde sich zu Höherem berufen fühlen und schreibt Krimis nur, um seine Miete bezahlen zu können. Zwei Textbeispiele aus dem Buch:

Der Protagonist wurde vollkommen überraschend angeschossen (!), liegt nun verletzt im Krankenhaus und erwacht in seinem Krankenbett. Ein sicherlich für die meisten Menschen sehr traumatisches Erlebnis. Was ist nun der erste Gedanke dieser Person, direkt nach dem Aufwachen:

""Mit dem Erwachen zog der Schmerz auch wieder in die übrigen Körperteile ein, was mir zumindest ein Gefühl der Vollständigkeit bescherte."

Ach ja. Genau so etwas denkt man sicherlich in dieser Situation.....

Oder so richtig abgehoben:

"Man zittert durchs Leben, auch wenn man um Haltung bemüht ist, man spricht von erledigten Arbeiten, aber in Wirklichkeit ist bloß das erledigt, was innerhalb unseres Zitterrahmens Platz findet. Außerhalb dieses Rahmens stehen die nicht einmal vergebenen Möglichkeiten, da stehen die Worte, die, längst geformt, Besoffenheit vorspielen, um nicht aus dem Mund herausfinden zu müssen, da waren jede Menge Wut und ein paar Kilo Knoblauchzehen. Gerade in Deutschland werden im Jahr Abermillionen von Knoblauchzehen nicht gegessen, die eigentlich gegessen gehören, da ja der entsprechende millionenfache Appetit durchaus besteht. Doch man fürchtet sich vor dem eigenen Atem. Der eigene Atem ist der Abgrund, dem wir auszuweichen versuchen.

Ach was. So ist das also.

Ich finde es auch äußerst unwahrscheinlich, das ein Profikiller keine eigene Waffe besitzt.

Zitat: "Ich habe nie im Leben auch nur einen Revolver besessen."

Gerade bei Aufträgen mit einem Präzisionsgewehr über weite Distanzen bestätigt jeder Sportschütze oder Jäger, das ohne das "Einschiessen" eines Gewehres die Genauigkeit nicht gewährleistet ist. Auch die Munition spielt eine wichtige Rolle. Kurz gesagt - das ein Profikiller eine fremde Waffe benutzt ohne sich vorher eingehend damit zu beschäftigen, ist einfach Unfug.

Auch kommen Schlampigkeitsfehler vor, wie zb. auf Seite 86, als der Protagonist seinen schmerzenden Arm in der Manteltasche vergräbt, nur um selbigen dann zwei Absätze weiter in der Manteltasche verschwinden zu lassen. Oder die Welt "unter Stammheim" - dieses Bild würde für mich besser zu Douglas Adams passen als zu einem "seriösen" Krimi.

So las ich dieses Buch eher wie die Gebrauchsanweisung für ein kompliziert zu bedienendes Gerät. Der Mann kann schreiben, aber Emotion oder gar Spannung haben sich bei mir nicht eingestellt. Schade.
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8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wahnsinn.., 14. Dezember 2002
Es ist erstaunlich wie und welche Inspirationen Schriftsteller bekommen. Die Idee, die diesem Buch zugrunde liegt, ist defacto keine leichte Kost, das lässt der coole Titel schon erahnen. Die Handlung ist etwas verstrickt, aber trotzdem klar verfolgbar und man kommt aus dem Lesen gar nicht raus. Das Buch wegzulegen war nahezu undenkbar. Ich kann eigentlich alle Bücher des Autors nur wärmstens empfehlen. Sehr morbide Kriminalgeschichten mit eigentümlichen Charakteren und einer guten Federführung in allen Punkten: Sprache, Rhythmus ..
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Steinfest liebt man oder hasst man, 11. Februar 2010
Von 
Tanja "Leselust" (Wolfenbüttel, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Mann, der den Flug der Kugel kreuzte: Kriminalroman (Taschenbuch)
Steinfest verbindet skurile Charaktere in einem Plot der reich an verrückten Wendungen und unverhofften Wandlungen ist. Wie bei vielen seiner anderen Roman kann man Steinfest dann am besten genießen, wenn man Abstand vom bekannten Alltäglichen nehmen kann und bereit ist Steinfests zuweilen schonungsloser Sicht auf eben jene Dinge und Gegebenheiten zu folgen. Dann kann man auch ein Auflachen beim Lesen kaum vermeiden. Steinfest erzieht auch dazu, ein vielleicht nicht vorhersehbar perfektes Ende zu akzeptieren. Sehr empfehlenswert.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht meins, 17. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Mann, der den Flug der Kugel kreuzte: Kriminalroman (Taschenbuch)
Nicht mein Geschmack! Ich hab mir nach dem Klappentext mehr versprochen, als einen von sich selbst überzeugten, immer alles richtig machenden Pseudoaufklärer
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die "Obsession des Zufügens", 12. Februar 2012
Von 
Amazon Kundenrezensionen "wolfgang_neubacher" (A - 5203 Köstendorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Mann, der den Flug der Kugel kreuzte: Kriminalroman (Taschenbuch)
Der Ich-Erzähler des 1. Abschnitts heißt Robert Szirba, ist ein erfolgloser 40jähriger Architekt (und impotent), aus Wien stammend, aber in Stuttgart lebend.
Er hat ein eigenartiges Hobby: Er geht in Geschäfte, stiehlt dort aber nichts, sondern trägt Waren in die Geschäfte, teure Waren in Billigläden. Gegen einen gleichgesinnten "Kollegen" von Szirba wird nun ein Anschlag verübt, den Szirba aber abwehren kann; leider stirbt dabei ein Unschuldiger. Aber es bleibt nicht bei dem einen Toten...
Der 2. Teil des Buches wird aus der Sicht eines südafrikanischen Killers erzählt, der die wirtschaftlich sehr erfolgreiche Frau Holdenried abknallen soll.
Immer mehr Fragen tauchen auf, bis sich die beiden treffen und der Fall gelöst wird - oder auch nicht? (Und dazu noch eine Schlussbemerkung des Autors, die stutzig macht!)
Wer Heinrich Steinfest kennt, weiß, was ihn erwartet: Konventionelles Erzählen bzw. eine konventionelle Handlung sind nicht gefragt, dafür: die unmöglichsten Schießereien, Todes- und Zufälle; jede Menge Seitenhiebe usw.
Ein großes Vergnügen für jene Leser, die sich auf diese Art von Krimis einlassen!
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Der Mann, der den Flug der Kugel kreuzte: Kriminalroman
Der Mann, der den Flug der Kugel kreuzte: Kriminalroman von Heinrich Steinfest (Taschenbuch - 1. Juli 2008)
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