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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Geheimnis des Türken
Haben Sie sich nicht schon immer gefragt, woher der Ausdruck "getürkt" stammt? Offensichtlich bedient man sich hier nicht einer diskriminierenden Äußerung gegen eine bestimmte Volksgruppe. Vielmehr haben wir diesen Begriff einer scheinbar leblosen Maschine zu verdanken, deren Erfinder ihr das Aussehen eines Osmanen gab und deren Geheimnis im Innern des...
Veröffentlicht am 6. Februar 2007 von Tanja Heckendorn

versus
7 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen 3 von 10 in einem finsteren Apparat schwitzenden zwergwüchsigen Schachgenies
So kann man reinfallen, wenn man einen historischen Roman wegen der zugrundeliegenden (interessanten) historischen Fakten kauft.

Die Geschichte des Schachtürken war mir fast gänzlich unbekannt, so daß ich zumindest in dieser Hinsicht einiges gelernt habe. Sprachlich ist das Buch angenehm und gut zu lesen. Allerdings bleiben die Figuren der...
Veröffentlicht am 30. September 2007 von Quagga


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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Geheimnis des Türken, 6. Februar 2007
Von 
Tanja Heckendorn "heckendorn" (Lörrach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Schachautomat: Roman um den brillantesten Betrug des 18. Jahrhunderts (Taschenbuch)
Haben Sie sich nicht schon immer gefragt, woher der Ausdruck "getürkt" stammt? Offensichtlich bedient man sich hier nicht einer diskriminierenden Äußerung gegen eine bestimmte Volksgruppe. Vielmehr haben wir diesen Begriff einer scheinbar leblosen Maschine zu verdanken, deren Erfinder ihr das Aussehen eines Osmanen gab und deren Geheimnis im Innern des Hohlkörpers lag. In Wirklichkeit waren die Fähigkeiten des Schachautomaten denn nicht der Wissenschaft und dem Erfindergeist zu verdanken, sondern lagen im Genie des höchst menschlichen Innenlebens verborgen. Ein zwergenhafter Mensch verhalf der Erfindung von Wolfgang von Kempelen zu großem Ruhm. Dabei spielte er seine geheime Rolle so perfekt, dass sich die faszinierten Menschen gerne täuschen ließen.

Diese Faszination hat Robert Löhr aufgegriffen und die historischen Fakten mit der eigenen Phantasie verknüpft. Der ehrgeizige von Kempelen präsentiert im Jahre 1770 der Kaiserin Maria-Theresia einen Androiden, der sogar ihre Hoheit im Schachspiel besiegen kann. Mit den adligen Segenswünschen reist von Kempelen von Stadt zu Stadt und sichert sich die Bewunderung der Zuschauer. Einzig sein Rivale Knaus betrachtet die Maschine mit Misstrauen und möchte das dunkle Geheimnis lösen. Auch der Zwerg Tibor, der in dem Schachautomaten sitzt und schwitzt, möchte dem Betrug gerne ein Ende machen. Die Neugier einer jungen Adligen bringt die Betrüger in eine schwierige Lage. Zwar gelingt es von Kempelen deren Tod als Unfall darzustellen, aber gleichzeitig scheint damit die schicksalhafte Verbindung des genialen Schachspielers mit dem Automaten für immer besiegelt zu sein. Ist die Beendigung des Schattendaseins auch gleichzeitig das Todesurteil für Tibor und vielleicht auch für Wolfgang von Kempelen?

Im Anhang zu seinem Roman geht Robert Löhr auf den geschichtlichen Hintergrund seines Romans ein. Zwar gibt er zu, dass der Charakter von Wolfgang von Kempelen wohl nicht ganz genau getroffen ist. Da eine überzogene Darstellung des Erfinders aber die dramatischen Elemente der Geschichte unterstützt, ist dies wohl zu entschuldigen. Während im Roman das verborgene Leben des Menschen in der Maschine beleuchtet wird, kann man hier auch noch einige interessante Fakten über das Schicksal des Automaten nachlesen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein echter Schmöker!, 25. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Schachautomat: Roman um den brillantesten Betrug des 18. Jahrhunderts (Taschenbuch)
Ein Buch, daß man in einem Zug lesen möchte.Eine richtig gut recherchierte Geschichte mit vielen Überaschungseffekten und einer bis ans Ende reichenden Spannungskurve. Ich hab's sehr gerne gelesen.
Man freut sich auf mehr von diesem Autor!
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fünf Sterne sind zu wenig, 10. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Schachautomat: Roman um den brillantesten Betrug des 18. Jahrhunderts (Taschenbuch)
Wie bei allen meinen Rezensionen spare ich mir eine Inhaltszusammenfassung, denn die wird auf den Amazonseiten ohnehin geboten.

Zu dem Roman "Der Schachautomat" kann ich nur sagen: KLASSE! Der beste historische Roman seit Noah Gordon. Aus dieser Sparte gibt es mittlerweile Bücher wie Sand am Meer - viele davon jedoch primitiv und einfallslos. Nicht so die historisch belegte Geschichte um die Erfindung des Schachautomaten. Der Autor verfügt über ein fundiertes, breitgefächertes Wissen über das Leben in der damaligen Zeit, die Gepflogenheiten und die Politik und verpackt dies alles in eine spannende, absolut lesenswerte, stilsichere Erzählung, die trotz der Informationsfülle keinerlei Längen aufweist.

Ein Buch das im Gedächtnis bleibt und "Entzugserscheinungen" hervorruft!
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5.0 von 5 Sternen Spannend und mit Überraschungen, 18. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Schachautomat: Roman um den brillantesten Betrug des 18. Jahrhunderts (Taschenbuch)
Eine spannende Geschichte mit überraschenden Wendungen. Auch für Gelegenheits-Schachspieler interessant und amüsant. Und man erfährt auch eine Menge über das Leben bei Hofe im 18. Jahrhundert und in den einfacheren Kreisen der Gesellschaft. Gut lesbar geschrieben und trotz der nur wenigen Abbildungen ein schön gestaltetes Buch. Der Inhalt ist hier schon genügend oft dargestellt worden - man muss es sowieso selber lesen, und es wird sich lohnen!
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5.0 von 5 Sternen Brillanter Roman, 6. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Schachautomat: Roman um den brillantesten Betrug des 18. Jahrhunderts (Taschenbuch)
Nachdem mich "Das Erlkönigmanöver" sowie "Das Hamlet Komplott" zweifelsfrei überzeugt und mich zu einem Bewunderer Robert Löhrs gemacht haben, war es nur logisch den "Dritten im Bunde", nämlich den "Schachautomaten", zu lesen.
Kurzum: Ich wurde nicht enttäuscht!
Das erste Buch Robert Löhrs bestärkt meine Einschätzung wie sehr es Löhr versteht eine Handlung intelligent aufzubauen sowie die Figuren, Handlungen und Kontexte sprachlich präzise zu beschreiben. Zudem ist das Balancieren im Spannungsfeld zwischen eines geschichtlichen sowie fiktiven Hintergrunds vortrefflich gelungen und zeigt deutlich, dass Historische Romane poetische Erfahrung und historisches Interesse gleichsam verkörpern können.
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5.0 von 5 Sternen Höchst amüsanter Ausflug in die Geschichte..., 6. September 2010
Von 
B. Preuschoff "preuschoff" (Buchfeld) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Schachautomat: Roman um den brillantesten Betrug des 18. Jahrhunderts (Taschenbuch)
...anhand eines Schelmenstückes, welches wohl einzigartig ist in der Vergangenheit.

Dem Autor ist hier eine wunderbare Erzählung gelungen, die nie langweilig wird, ein Sittengemälde der Zeit wiedergibt und gleichzeitig spannend, aufregend und hochinteressant bleibt. Sicher wird hie und da mit Klischees gespielt, aber das bleibt im angenehmen Rahmen. Aus meiner Sicht gut gelungen auch die Darstellung, wie verschiedene handelnde Personen mit der Tatsache umgehen, daß es sich um Betrug handelt...einfühlend und hintergründig.

Ein Buch, daß man nicht nur gerne liest, sondern bei dem etwas hängen bleibt, an das man sich erinnert und das aufgrund seiner Thematik einen Sonderplatz in der Bibliothek hat.
Was soll ich sagen - einfach fünf.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannung und Geschichte, 9. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Schachautomat: Roman um den brillantesten Betrug des 18. Jahrhunderts (Taschenbuch)
eigentlich bin ich ja kein Fan von historischen Romanen,
nachdem mir aber dieses Buch immer wieder von verschiedenen
VielleserInnen empfohlen wurde, habe ich es dann doch gelesen.
Ich kann es nur weiterempfehlen. Hier findet sich eine gute Mischung aus Spannung und Geschichte.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar geschriebene Geschichte um historische Begebenheiten, 2. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Schachautomat: Roman um den brillantesten Betrug des 18. Jahrhunderts (Taschenbuch)
"Der Schachautomat" ist ein wundervoll geschriebener Roman um eine große Fopperei des 18. Jahrhunderts. In Anlehnung an historische Ereignisse und tatsächliche Begebenheiten, zeigt der Autor auf, wie gern sich die Großen und weniger Großen der Geschichte, in dem festen Glauben an den Fortschritt durch Maschinen, haben trügen lassen.

Löhr verwendet in seinem Roman viel Liebe in die Charakterisierung der Personen, ihrer Gedankenwelt, in der Begründung ihrer Handlungen und in die Beschreibung der sie umgebenden Umwelt des 18. Jahrhunderts. Der Leser wird regelrecht mitgerissen in den Sumpf aus Intrigen und Lügen, darf aber auch teilhaben an gelebten Werten wie Freundschaft und Liebe. Spannend gestaltet sich die Geschichte um den Schachautomaten, die mögliche Entdeckung und Entlarvung des Betrugs.

Löhr liefert mit diesem Roman ein kurzweiliges Lesevergnügen mit viel Charme und Witz. Absolut weiterzuempfehlen.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schnell lesen, bevor es zu spät ist.., 1. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Schachautomat: Roman um den brillantesten Betrug des 18. Jahrhunderts (Taschenbuch)
Die Story über den brillantesten Betrug des 18. Jahrhunderts, ist auch eine detailiertes Sittengemälde dieser "guten, alten Zeit".
Der Schöpfer des Schachautomaten Hofrat Kempelen, sein jüdischer, boniviatischer Gehilfe Jakob und das "Gehirn" des Gerätes, der streng gläubige Zwerg Tibor sind gefangen, in einem sich immer schneller drehenden Strudel aus Lügen, Ruhm, sexuellen Begierden, religiösen Eifer, Macht und Geld.

Die Beweggründe der Akteure sind wunderbar beschrieben. Wenn man einen bestimmten Punkt überschritten hat, gibt es einfach kein zurück mehr.

Ich persönlich habe absolut null Kenntnisse über Schach und deren Regeln. Doch dies ist burleskerweise keine Hürde beim Verstehen des Romans. Die Partien werden auch für Laien verständlich beschrieben. Danke.

Doch der Hauptgrund, der für das Lesen dieses Buches spricht, ist ein anderer: Bald wird es auf den Index der verbotenen Bücher stehen.
Der deutsche Bundestag berät zur Zeit einen Gesetzesentwurf gegen Gotteslästerung.

Und erfüllt folgende Passage (Seite 129) nicht genau diesen Tatbestand?

Seit drei Monaten hatte Tibor nicht gebeichtet, und dieser Zustand war unerträglich für ihn....
Jakob warf sich, als er von Tibors Wunsch erfuhr, eine Stoffbahn über die Schultern wie ein Humerale und fragte in mit tiefer Stimme, welche Sünden er zu beichten gedenke.
Dann legte er sich in jede Hand einen Nagel und sagte:" Potztausend, ich bin so gut wie dein Jesus: Ich bin auch Jude , ich bn auch Zimmermann, ich habe Nägel in den Händen, und mein Vater hat sich nie um mich gekümmert." Tibor war nicht zum Lachen zumute.

Tibor lachte nicht, ich ein Mensch aus dem streng katholischen Niederbayern, konnte mir das schmunzeln nicht verkneifen C-:

Fazit: Schnell die Originalfassung lesen, bevor das Buch zensiert wird.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut geschriebene, historische Spannung, 20. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Schachautomat: Roman um den brillantesten Betrug des 18. Jahrhunderts (Taschenbuch)
Ich bin eigentlich kein großer Fan von historischen Romanen, aber dieser hier ist echt grandios. Er ist spannend, sprachlich sehr gut geschrieben und fundiert recherchiert. Ein echter Page-Turner!
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Der Schachautomat: Roman um den brillantesten Betrug des 18. Jahrhunderts
Der Schachautomat: Roman um den brillantesten Betrug des 18. Jahrhunderts von Robert Löhr (Taschenbuch - 1. Februar 2007)
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