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80 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieviel Wahrheit braucht die Liebe?
"...und was ist denn eigentlich die Lüge? Doch nichts anderes, als die Wahrheit in einer Verkleidung.." Lord Byron
Ich beginne mit einem Zitat aus diesem wunderbaren Buch, dessen Aussage sich wie ein roter Faden durch die ganzen 638 Buchseiten zieht.
"Bis ans Ende aller Tage - Die Geschichte einer Liebe" ist mit Abstand das fesselndste, romantischste und...
Veröffentlicht am 14. Juni 2006 von Al Mo

versus
39 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen SEELENVERWANDTSCHAFT
Der - wie üblich - irreführende deutsche Titel (Original: The Pact) lässt eine Schmonzette vermuten. Das pure Gegenteil ist der Fall!
Es waren einmal ein Junge und ein Mädchen: Emily und Chris. Sie wuchsen zusammen auf, verbrachten jede freie Minute miteinander, liebten sich wie Bruder und Schwester. Als sie älter wurden, machte die Liebe...
Veröffentlicht am 10. Januar 2007 von Favre Robert


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80 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieviel Wahrheit braucht die Liebe?, 14. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Bis ans Ende aller Tage (Taschenbuch)
"...und was ist denn eigentlich die Lüge? Doch nichts anderes, als die Wahrheit in einer Verkleidung.." Lord Byron
Ich beginne mit einem Zitat aus diesem wunderbaren Buch, dessen Aussage sich wie ein roter Faden durch die ganzen 638 Buchseiten zieht.
"Bis ans Ende aller Tage - Die Geschichte einer Liebe" ist mit Abstand das fesselndste, romantischste und aufregendste Buch, daß ich seit längerem lesen durfte. Die Geschichte der Hartes und Golds zieht den Leser von Anfang an in einen Bann, der sich erst zum Ende wieder lösen läßt. Es fällt schwer, dieses Buch aus der Hand zu legen und so schließe ich mich den vielen Rezessionen vor mir an, wenn ich nun beschreibe, daß auch ich es in nur 3 Tagen "durchlitten" und wie gebannt durchgelesen habe.
Neben der spannenden Kriminalgeschichte legt sich eine ebenso wunderschöne, wenn auch tragische Liebesgeschichte offen.
Der Autorin ist diese Gradwanderung sehr gut gelungen. Mit klarem Ausdruck nimmt sie uns mit auf eine Entdeckungsreise und weckt eine schier unglaubliche Neugierde beim Leser, so daß es stellenweise kaum noch zu ertragen ist, das Ende der Geschichte abzuwarten. Und auch der Ausgang dieser Geschichte ist wieder überraschend. Er lässt viel Raum für eigene Gedanken und gibt dem Leser die Möglichkeit, die Geschichte individuell weiterzuspinnen. Kein überschaubares Happy-End im ursprünlichen Sinne, daß nach all diesen vielen Seiten sehr flach und überschaubar gewirkt hätte. Auch hier bleibt es spannend und glaubwürdig. Insgesamt ist das ganze Buch flüssig zu lesen und steckt voller kleiner Tiefgründigkeiten, die mich über Sinn und "Un"sinn im Leben und in der Liebe, über Sachzwänge und selbstauferlegte Zwangsläufigkeiten haben nachdenken lassen. Ein unverzichtbares Plädoyer dafür, wie unvermeidlich eng Liebe und Leid miteinander verbunden sind und klar wiederspiegelt, was es bedeutet, Mensch zu sein mit all seinen Konsequenzen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfühlsam, 10. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Bis ans Ende aller Tage: Roman (Taschenbuch)
Die zwei Nachbarsfamilien Gold und Harte verbringen fast ihre ganze Freizeit miteinander. Logisch, daß auch ihre Kinder Chris und Emily eng befreundet sind. Die besonders enge Vertrautheit wird im Jugendalter zur Liebe. Beide haben eine ganz besondere Beziehung zueinander, die immun zu sein scheint gegen die Außenwelt und alle Widrigkeiten - eine richtig tiefe Liebe also. Eines Nachts jedoch findet man Emily erschossen auf; Chris liegt ohnmächtig daneben und die Tatwaffe zeigt nur seine Fingerabdrücke. Er jedoch hüllt sich in Schweigen. Die Eltern und Freunde stehen vor einem Rätsel.

Einfühlsam schildert die Autorin in Rückblicken, wie die enge Freundschaft der beiden sich entwickelte, welche Nöte das Erwachsenwerden mit sich bringt, und in einem parallelen Handlungsstrang, wie durch die Inhaftierung Chris' sich dessen Bewußtsein und auch das Beziehungsgeflecht zwischen den beiden Paaren wandelt. Erst am Schluß erfährt man, was wirklich passiert ist und wozu eine als ausweglos empfundene Situation auch in geregelten Familienverhältnissen führen kann.

Das Buch ist spannend aufgebaut, dabei jedoch so realistisch und Schritt für Schritt nachvollziehbar, daß man am Ende tatsächlich das Unfaßbare ein kleines bißchen besser nachvollziehen kann. Psychologisch allererste Sahne!
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Autorin Jodi Picoult hat in dieser Geschichte die Verbindung zwischen Krimi und Romanze gut hinbekommen!, 11. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Bis ans Ende aller Tage: Roman (Taschenbuch)
Nach 18 Jahren Tür an Tür gelebter, guter Nachbarschaft und enger Freundschaft wird die Beziehung der Familien Harte und Gold auf eine schwere Probe gestellt:
Emily, die Tochter der Golds, ist tot, gestorben an einer Schusswunde am Kopf. Chris, Emilys Freund und Sohn der Hartes, wird schwer verletzt am Tatort gefunden, Emily in seinen Armen haltend.
Die Schusswaffe stammt aus dem Waffenschrank seines Vaters.
Für die Polizei ist die Sache eindeutig: Chris ist Emilys Mörder und muss bis zur Urteilsverkündung in Haft.
Christ bestätigt dies indirekt, indem er von einem Selbstmordpakt spricht, aber was ist das Motiv?
Die Schwangerschaf Emelys spricht für die Schuld des Jungen, um sich seine Zukunft nicht zu verbauen. Die Verteidung jedoch setzt auf die Selbstmordthese.
Von Geburt an waren sie unzertrennlich und ihre enge Freundschaft aus Kindertagen entwickelte sich schon bald zu einer großen Liebe...
Jodi Picoult ergründet ihre Figuren, indem sie sich deren Vergangenheit vornimmt und lässt den Leser an dem sich daraus immer schärfer hervorschälenden Psychogramm teilhaben, wobei
es vor allem emotionale Entwicklungen sind, denen sie sich zuwendet. Auch wenn am Ende nicht wirklich alle Fragen geklärt scheinen, werden Motive und die daraus resultierenden
Handlungen nachvollziehbar.
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39 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen SEELENVERWANDTSCHAFT, 10. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Bis ans Ende aller Tage (Taschenbuch)
Der - wie üblich - irreführende deutsche Titel (Original: The Pact) lässt eine Schmonzette vermuten. Das pure Gegenteil ist der Fall!
Es waren einmal ein Junge und ein Mädchen: Emily und Chris. Sie wuchsen zusammen auf, verbrachten jede freie Minute miteinander, liebten sich wie Bruder und Schwester. Als sie älter wurden, machte die Liebe aus ihnen zwei unzertrennliche Hälften eines Ganzen. Ihre Gefühle und Herzen bildeten eine solche Einheit, dass sie ihre individuellen Bedürfnisse nicht mehr unterscheiden konnten, sozusagen ihr Bewusstsein überschritten.
Die interessante Geschichte ohne Längen zeigt, wie man Stolz besiegt, Hände ergreift, die einem gereicht werden und Brücken schlägt, statt sie niederzureissen. Sie zeigt aber auch, wie gefährlich es sein kann, den Erwartungen anderer entsprechen zu wollen. Für Emily hat es Jahre gedauert, diese Farce zu durchschauen; dennoch rächt sich ihre eingeredete Selbstlosigkeit bitter an ihr, eine Selbstlosigkeit, welche im Grunde genommen lediglich verkleideter Egoismus ist, um anderen zu gefallen. Einerseits wünscht sie sich insgeheim, aus dem Korsett der Erwartungen ausbrechen zu können - auch weil ihre Leidenschaft auf einer anderen Bahn als er der von Chris kreist -, anderseits weiss sie, dass nur die Verbindung mit ihrem Freund ihrem Leben einen Sinn geben kann.

Achtung Spoiler: Durch seine Aussage, ohne sie nicht weiterleben zu wollen, fühlt sie sich in eine Pflicht genommen, welche sie nicht mehr erfüllen kann. Sie zerbricht unter diesem Erwartungsdruck, denn ihre eigene Persönlichkeit hat sie bereits so weit hinter sich gelassen, dass es für sie kein zurück mehr gibt. So "endet" eines Nachts die unzertrennliche Liebe durch den Tod Emilys, wobei Chris der Tat verdächtigt wird. Das Buch schildert, wie und vor allem warum es dazu kam. Ende Spoiler.

Dabei analysiert die Autorin eindrücklich, minutiös und vor allem frei von jeglichem Pathos, Kitsch und billigen Effekten das Innerste von zwei Seelen, welche die Liebe bis zur völligen Auflösung der eigenen Persönlichkeit miteinander verschmolzen hat. Hat sie das wirklich?
Fantastisch, welche gedanklichen Möglichkeiten sowie Wege und Irrwege um den (festen?) Kern der Liebe die Autorin freilegt. Eine wahre Leuchtspur unseres Bewusstseins! Interessant auch, wie Picoult am Unbewussten kratz und dabei versucht, Argumente für individuelle Erfahrungen und Antworten für scheinbar unlogisches Verhalten zu geben. Wer sind wir, wenn wir lieben? Was geht in uns vor, wenn die Liebe unsere Hingabe bis aufs Letzte auf die Probe stellt. Wie selbstlos ist Liebe? Ist sie erst wahrhaftig für denjenigen, welcher die eigenen Bedürfnisse denen des geliebten Menschen unterordnet und dessen Schmerzen auf sich nimmt? Existiert dann noch eine Grenze zwischen Selbstaufgabe und Selbsterhaltung? Wie emotional oder gedanklich verfälscht ist unser Bewusstsein?
Dieser Roman ist mit seiner meisterhaften Auslotung des Seelenlebens der beiden Hauptfiguren ein Zeugnis hochrangiger Erzählkunst. Sein unbestreitbarer Kernpunkt, welcher zum Nachdenken zwingt, ist für mich das Bestreben, es anderen immer Recht machen zu wollen. Wer nach anderer Leute Pfeife tanzt, hört die eigene Musik nicht. Darüber hinaus kann dieses Buch nicht unberührt lassen, wer in die die Seelentiefen bedingungsloser Liebe und ihrer Folgen eintauchen will, denn was in uns liebt und leidet ist nicht bloss ein unterschiedlich gestimmtes Instrument, sondern ein ganzes Symphonieorchester!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie weit darf Liebe gehen?, 12. März 2010
Von 
Patricia Twellmann "literatopia" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Bis ans Ende aller Tage: Roman (Taschenbuch)
Friedlich plaudernd sitzen die befreundeten Familien Harte und Gold in einem Restaurant an einem Tisch, als ein unfassbares Unglück passiert. Emily Gold stirbt durch einen Kopfschuss, ihr Freund Chris Harte wird bewusstlos neben ihr gefunden. Ausgehend von einem Verbrechen erfahren alle erst später von Chris, dass die beiden einen Doppelselbstmord geplant hatten. Zuerst sind alle geschockt, aber schnell taucht die Frage nach dem Warum auf. Warum wollten sie sich umbringen? Warum ist Emily gestorben und Chris nicht? Für Melanie, Emilys Mutter, steht schnell fest, dass Chris ihre Tochter ermordet hat. Die Hartes fragen sich dagegen, warum Chris, der sehr viel Freude an seinem Leben hat, sich umbringen wollte. Welches Geheimnis hatte das junge Paar, das so schwerwiegend ist, dass man damit nicht mehr leben möchte?

Bei der Obduktion stellt sich heraus, dass Emily sich die Kopfverletzung nicht selbst beigebracht haben kann. Außerdem war sie schwanger. Wollte Chris das Kind nicht? Beide wollten studieren und haben in eine hoffnungsvolle Zukunft geschaut. Chris wird somit der Hauptverdächtige und er kommt in Untersuchungshaft. Seine Eltern engagieren Jordan McAfee, der auch in "Neunzehn Minuten" mitspielt. Melanie Gold allerdings ist fest von Chris' Schuld überzeugt, denn ihr Kind war bestimmt nicht depressiv und wollte sterben - das kann einfach nicht sein. Verbissen und uneinsichtig eröffnet sie eine wahre Hexenjagd auf Chris - die 18 Jahre lang währende Freundschaft mit seinen Eltern hat keine Gültigkeit mehr. Sie vergräbt sich in ihrer Trauer und ist keinen Argumenten mehr zugänglich, selbst als sie Emilys Tagebuch findet, kann sie die Wahrheit einfach nicht akzeptieren. Unterdessen findet Jordan Anhaltspunkte und Indizien für Emilys Depressionen und Selbstmordabsichten. Mitten im Prozess ändert Chris völlig überraschend seine Geschichte.

In Rückblicken erzählt Picoult immer wieder, wie sich Chris und Emily kennen und lieben gelernt haben. Sie verbringen jede freie Minute miteinander und völlig natürlich verlieben sie sich auch ineinander. Für alle sind sie das perfekte Paar, aber einer von beiden war zutiefst unglücklich. In Emilys Tagebuch finden sich schockierende Wahrheiten, die leider nur von Melanie gelesen werden. Die Trauer hat sie völlig aus der Bahn geworfen und ihre Handlungen sind schockierend und nicht mehr nachzuvollziehen.

Genauso schockierend sind die Erlebnisse, die Chris im Gefängnis machen muss. Jodi Picoult schildert eindringlich einen jungen Mann, der verstört ist und sich der harten Knastwirklichkeit stellen muss. Denn er ist nicht alleine dort, Sadisten wollen ihn quälen und mit jedem Tag wird die Angst größer, zum Opfer zu werden. Gefängnis ist eben nicht nur der Freiheitsentzug, man muss sich auch mit den Insassen auseinandersetzen. Hier wird es sehr berührend und intensiv geschildert, der Leser muss sich mit der Frage auseinandersetzen, ob Chris diese Erlebnisse verdient hat und keine bleibenden Schäden davon trägt.

Außerdem muss man sich als Leser mit den ethischen Gesichtspunkten der Hilfe bei Suizid beschäftigen. Picoult beleuchtet das Thema aus mehreren Blickwinkeln, zwingt dem Leser aber keine Entscheidung auf. Hatten die beiden wirklich ausreichende Gründe für den Selbstmord? Hätte man die nicht auch anders lösen können? Bis zum Schluss bleibt es spannend, was wirklich an diesem Tag mit den beiden passiert ist. Durch überraschende Wendungen ändert das Buch ständig seine Richtung, man bleibt ratlos zurück und behält ganz viel zum Nachdenken. Und ganz oft möchte man so einige Personen einfach nur Schütteln und sie zwingen, endlich einmal die Wahrheit zu sagen. So wäre bestimmt einiges verhindert worden. Nicht miteinander Reden wird hier zur wahren Kunst gemacht.

Fazit

Teenagerliebe, Freundschaft, Suizid und Gefängnisaufenthalt bieten eindringliche Einblicke in die Abgründe menschlichen Verhaltens. Das Buch lässt den Leser atemlos zurück, man wird geradezu gezwungen, sich mit den Ereignissen auseinander zu setzen. Welcher Blickwinkel ist der Richtige? Musste das alles so enden? Was ist eine jahrelange Freundschaft noch wert, wenn die Trauer alles überschattet? Ein Buch, das so berührt und die Leser mit so viel Redebedarf zurücklässt, gehört eindeutig in die Kategorie lesenswert. Hier gibt es viele Ansatzpunkte zum Überdenken einiger Situationen und Meinungen, Picoult beleuchtet Themen aus verschiedenen Blickwinkeln, die dem Leser oft neue Erkenntnisse bringen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Emotional berührend!!!, 13. November 2007
Von 
gizm03 "gizm03" (Teneriffa / Santa Barbara) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Bis ans Ende aller Tage: Roman (Taschenbuch)
Emily und Chris kennen sich seit dem Tag ihrer Geburt, denn ihre Eltern sind engste Freunde, ihre Häuser stehen direkt beieinander. So verbringen die beiden - altersmäßig nur wenige Monate auseinander - schon ihr ganzes Leben beinahe täglich miteinander, kennen einander wie kein anderer sie kennt, nicht einmal ihre Eltern. Im Laufe der Jahre entwickelt sich zwischn den beiden eine tiefe Seelenverwandtschaft. So verwundert es niemanden, als aus den Beiden schließlich auch ein Liebespaar wird. Jeder der sie kennt, einschließlich ihrer Eltern, ist sicher dass die beiden heiraten und eine Familie gründen werden.
Doch dieser Traum findet ein jähes Ende, als Emily tot aufgefunden wird: Kopfschuss! Direkt neben ihr liegt Chris, ohne Bewußtsein, die Waffe noch in der Hand .. Niemand versteht, warum sich die beiden Teenager umbringen? Wieso hat niemand in ihrem Umfeld etwas davon geahnt?
Die Eltern von Emily und Chris, einst engste Freunde, werden durch diesen Schicksalsschlag erbitterte Gegner. Vor allem Ems Mutter ist sich sicher, dass Chris ihre Tochter umgebracht hat - insbesondere als bekannt wird, dass Emily schwanger war. Dadurch wird auch die Staatsanwaltschaft aufmerksam - und Chris wird wegen Mordverdacht verhaftet. Doch hat er tatsächlich Emily ermordet? Oder war es ein missglückter Doppelselbstmord? Wusste Chris, dass seine Freundin schwanger war und gab es deshalb einen Streit, der dann tödlich endete? ...

Die Autorin wechselt in ihrem Erzählstil stets zwischen der gegenwärtigen Situation und der Beschreibung der Vergangenheit, begonnen ab dem Tag von Chris und Emilys Geburt. Durch die Rückblicke verschafft Jodi Picoult einen sehr einfühlsamen Einblick in die Entstehung einer tiefen Freundschaft, ja Seelenverwandtschaft, die sich in Liebe verwandelt. Doch der Leser erfährt auch, dass nicht alles so ist wie es scheint. Tiefe Emotionen, sehr sensibel dargelegt und ergreifend geschildert, lassen den Leser teihaben an den Gedanken und Gefühlen der beiden Teenager; man erlebt leibhaftig mit, wie Chris und Em ihre Gefühle zueinender erlebt haben - und wie es dann zu diesem schrecklichen Ende kommen konnte.
Trotz der 600 Seiten kann man das Buch kaum einen Moment aus der Hand legen! Mir zumindest ging es so, dass ich beinahe körperlich litt, wenn ich das Buch unŽterbrechen musste, denn man möchte unbedingt erfahren, wie es weitergeht.
Jodi Picoult hat es wieder einmal geschafft, den Leser das Leben der Protagonisten miterleben zu lassen! Man spürt die Emotionen der jungen Leute, erlebt ihre Gedanken und Gefühle selbst mit, wird einer von ihnen!
Wieder einmal ganz großartig!! Vielen Dank für ein so ergreifendes, berührendes und spannendes Buch!! Absolut lesenswert!!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach Wahnsinn!!!, 16. Februar 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bis ans Ende aller Tage: Roman (Taschenbuch)
Ich habe das Buch noch nicht ganz zu Ende gelesen. Aber ich muß trotzdem schon meine Rezension schreiben. Das Buch ist einfach Wahnsinn. Es hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die Autorin schreibt mal in der Gegenwart und mal in der Vergangenheit. Aber das ist überhaupt nicht weiter störend. Im Gegenteil....man ist sogar neugierig, wie sich die Beziehung zwischen Chris und Emily weiter entwickelt.
Im Moment bin ich bei dem Gerichtsprozess.....und es ist einfach nur spannend. Dies wird auf jeden Fall nicht mein letztes Buch der Autorin sein. Man muß es einfach gelesen haben.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Emotional sehr ergreifend !!!, 18. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Bis ans Ende aller Tage (Taschenbuch)
Zwei Jugendliche, die sich aus ungeklärten Gründen das Leben nehmen wollten! Oder etwa nicht?

Eine Liebe, die so stark ist, dass die Erlösung Emilys aus dem für sie so schmerzhaften Leben, über Chris eigenem Interesse an Emilys Leben steht! Wirklich so stark?

Zwei Familien, die bis zu dem Schicksalstag zu einer Einheit verschmolzen sind! Hält sie dem Tod stand?

Über 600 Seiten, die sich aber flüssig lesen und einen regelrecht durch Spannung und Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit fesseln, muss man lesen, um endlich zu erfahren, was wirklich in der schicksalshaften Nacht geschah! Bis dahin ein weiter Weg, der ungeahnten Sachen ans Tageslicht bringt.

Viel Zeit um die Gefühls- und Gedankenwelt aller Beteiligten zu Gemüte geführt zu bekommen. Viel Zeit in der man immer wieder mit dem Tod Emilys konfrontiert wird und dem Schmerz, den dieser bei den beiden Familien mit sich bringt. Zeit, in der nicht jede Träne aufzuhalten ist!

Dieses Buch ist emotional so ergreifend geschrieben, dass es einem im Nachhinein immer noch in den Gedanken verfolgt!

Das Ausmaß eines Selbstmordes (?), das nicht nur ein Leben auslöscht, sondern das aller anderen mitzerstört...

Wirklich lesens- und sehr empfehlenswert!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich habe geweint., 7. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Bis ans Ende aller Tage: Roman (Taschenbuch)
Das beste Buch Jodi Picoults, das ich bisher gelesen habe. Man will es nicht mehr aus der Hand legen. Man ist fasziniert von der Beziehung-Liebe-Freundschaft der beiden Teenager, die so stark zu sein scheint, dass der eine ohne den anderen nicht leben kann. Man fühlt sich als Teil der beiden, steckt bis über beide Ohren in der Geschichte drinnen. Es hat mich so gefesselt und musste meinen Emotionen einfach freien Lauf gelassen. Ich habe noch nie eine Geschichte gelesen, die einen so tief in die Gefühlswelt zweier Menschen gezogen hat. Ein wunderschön trauriges Buch.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überwältigend!, 11. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Bis ans Ende aller Tage: Roman (Taschenbuch)
In diesem Moment habe ich dieses Buch beendet und mir fehlen die Worte um es zu beschreiben. In gerade mal zwei Tagen habe ich dieses Werk regelrecht verschlungen und bin absolut begeistert.
Der Schreibstil der Autorin ist meiner Meinung nach sehr schön, da sie zwischen Vergangenheit und Gegenwart immer wieder wechselt und man so immer mehr Einblick in das Leben von Chris und Emily bekommt, was die Spannung natürlich enorm erhöht.
Wiedereinmal bin ich von Jodie Picoult begeistert und kann dieses Buch uneingeschränkt weiterempfehlen.
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Bis ans Ende aller Tage: Roman
Bis ans Ende aller Tage: Roman von Jodi Picoult (Taschenbuch - 1. November 2006)
EUR 10,99
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