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114 von 120 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstaunlich, erstaunlich
Das Buch? Aber in erster Linie die doch gar nicht so geringe Zahl an absoluten Negativrezensionen.

Was haben sie gemein - in erster Linie kritisieren jene Rezensenten die Sprache, die vermeintliche Banalität, mit der Lelord seinen Protagonisten die Suche nach dem Glück erleben lässt. Schließlich sei all das doch längt bekannt - und wer...
Veröffentlicht am 29. Mai 2009 von Stephan Rofallski

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen nicht überzeugend
nachdem es sich bei dem Buch um einen Bestseller handelt, bin ich doch sehr enttäuscht. Die kindliche Sprache geht einem ab spätestens Mitte des Buches total auf die Nerven. Das ist eines der Bücher, die ich nicht bis zum Ende gelesen habe. Der Vergleich mit dem "kleinen Prinzen" ist meines Erachtens total daneben. Der Prinz ist um Klassen besser.
Veröffentlicht am 13. Juni 2009 von girasol


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114 von 120 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstaunlich, erstaunlich, 29. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück (Taschenbuch)
Das Buch? Aber in erster Linie die doch gar nicht so geringe Zahl an absoluten Negativrezensionen.

Was haben sie gemein - in erster Linie kritisieren jene Rezensenten die Sprache, die vermeintliche Banalität, mit der Lelord seinen Protagonisten die Suche nach dem Glück erleben lässt. Schließlich sei all das doch längt bekannt - und wer so mit mir als Leser spricht, würde mich nicht für voll nehmen.

Hm.

Ich möchte hier vehement widersprechen. Korrekt ist, dass sich dieses Buch durch eine einfache Sprache auszeichnet. Aber das geschieht ja nicht grundlos. Hector entdeckt die Welt neu, er findet das Geheimnis des Glücks - welches gar kein so großes Geheimnis ist. Und er macht dies, indem er die Welt wie ein Kind betrachtet. Vorurteilsfrei, frei von Gedanken, die den Blick auf das wesentliche vernebeln, etwas naiv - und stets offen, sich dem Leben zuzuwenden.

Als Leser dieses Buches sollte man bereit sein, sich darauf einzulassen. Und letztlich, ja, eine der klaren Botschaften, die der Leser entdecken kann - wenn er sich nur drauf einlässt - ist naheliegend und sollte dennoch erwähnt werden. Intelligenz, so schön sie in vielen Teilen des Lebens sein mag, ist kein Kriterium, welches Notwendig ist um glücklich zu sein oder zu werden. Nun ist Hector alles andere als dumm - aber die Sprache, die verwendet wird, ja, sie ist einfach. Sie ist zu verstehen. Ohne psychologisches oder soziologisches Vorwissen. Das Buch können auch Kinder verstehen - es spricht darüber hinaus das innere Kind an.

Ist das wirklich etwas negatives? Ganz offensichtlich empfinden einige Menschen so. Haben diese Menschen verlernt oder vergessen, ihr inneres Kind zu pflegen, die Bedürfnisse des inneren Kindes ernst zu nehmen? Haben diejenigen gar kein inneres Kind mehr, leben sie in einer Welt, in der nur das Wissen, nur die Intelligenz, nur die fachliche Kompetenz zählt? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass Lelord mich erreicht. Obwohl ich durchaus befähigt bin, auch kompexere Satzstrukturen zu entschlüsseln. Ich kann Hectors Reise genießen. Und dieses Buch empfehlen. Ist es eine Kunst, einfache Sachverhalte kompliziert auszudrücken? Für mich nicht. Für mich ist dieses Buch "Kunst".

Ich möchte jedenfalls Fracois Lelord für ein Kleinod der Erzählkunst danken. Machte mich das Lesen des Buches nun glücklich, so wie es Elke Heidenreich geschworen hat? Nein. GANZ so einfach ist es nun doch nicht. Aber diverse Gedanken konnte ich doch mitnehmen. Und, nun, der Rest liegt an mir. An jedem Leser. Diese Verantwortung kann ich nicht durch das bloße Lesen eines Buches übernehmen. Macht aber nix. Denn es geht mir immerhin recht gut. Und das ist doch auch was - mir jedenfalls genug, um die Höchstwertung zu vergeben.

*Nachtrag*
Ich habe hier - also bei Amazon - zwischenzeitlich die Behauptung gelesen, dieses Buch sei ein Lebenshilfebuch. Und es hätte demzufolge den Anspruch haben müssen, stets vorbildliche Lebensweisen der Protagonisten zu liefern, damit man, wenn man sich genauso verhält wie der Protagonist, im Leben vorankommen würde.

Ich bitte jeden Leser dieser Rezension und somit jeden potentiellen Leser dieses Buches, sich von einer solchen Erwartungshaltung zu lösen. Hectors Reise will kein Lebenshilfebuch sein, sondern ein "Philosophisches Märchen". Und ganz bestimmt verhält sich Hector als handelnde Figur nicht immer - und ganz besonders in einem konkreten Fall - so, wie sich ein "moralischer" Mensch verhalten sollte. Sollte also irgendjemand dieses Buch lesen wollen und dabei erwarten, einen universellen Lebensführer zu erhalten, einen hehren, fehlerfreien Protagonisten und diesem nacheifern wollen : Dann kann mein Rat nur lauten : Finger weg. Denn dieses Buch ist kein Lebenshilfebuch, es will auch keins sein. Und selbst wenn man auf der Suche nach Lebenshilfe ist und sie in einem Buch zu finden hofft : Bitte beim Lesen immer bedenken, dass die Tatsache, dass eine handelnde und denkende Figur eines literarischen Werkes etwas auf eine bestimmte Weise bewertet, dass dies keineswegs bedeutet, man habe als Leser diese Meinung 1-1 zu übernehmen...
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52 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schlichte Wahrheiten, 14. November 2004
Von Ein Kunde
Ich habe das Buch an einem Nachmittag gelesen und mich dabei einfach wohlgefühlt. Wer komplizierte Erklärungen erwartet, wie man denn nun am besten glücklich wird,wer wortgewaltige Um- und Beschreibungen von Gefühlszuständen liebt,dem sei von diesem Buch abgeraten. Die größten Wahrheiten sind mitunter schlicht.
Man muß schon ein wenig den kindlichen Geist in sich wiederfinden, um sich auf die bewußt einfache Sprache des Francois Lelord einlassen zu können. Tut man das, wird man jedoch bestens unterhalten,und zwar ohne daß einem alle paar Minuten der moralische Zeigefinger vorgehalten wird. Große Gedanken in kleinen Worten. "Glück ist, wenn man der Meinung anderer Menschen nicht zuviel Gewicht beimißt." Daher mein Rat: Lesen und selbst urteilen.
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78 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen EIN GLÜCKSFALL., 3. Mai 2005
Lelord ist mit seinem Glücksbuch das Kunststück gelungen, vermeintlich komplexe psychologische Sachverhalte in eine Geschichte zu transformieren. Was in Sachbüchern in oft zu kompliziertem Psycholatein breit geschlagen wird, liest sich hier so leicht und verständlich wie ein Märchen - und dazu noch glaubhaft! Die Geschichte ist sehr einfach und in kindlicher Sprache geschrieben, weil die grössten Wahrheiten meistens sehr einfach zu finden sind und dies wohl auch eher Menschen gelingt, welche sich ihre Kindlichkeit beim Erwachsenwerden nicht verwachsen liessen.

Hector, ein Psychiater, erkennt resigniert, dass er seinen Patienten nicht zum Glück verhelfen kann. Also beschliesst er, dieses Glück, welchem scheinbar so schwer beizukommen ist, selbst zu suchen. Er bricht aus seiner stickigen Praxis aus und macht sich auf den Weg ins wirkliche Leben, dorthin, wo es von unglücklichen Seelen, denen eigentlich nichts fehlt, wimmelt. Auf seiner Reise macht er mannigfaltige Erfahrungen, und hält in seinem Notizbuch fest, was er als Glücksindikatoren zu erkennen denkt. Wer eine Anleitung zum Glücklichsein sucht, erhält hier eine köstlich leichte Kost serviert, statt die aus Psychoschmökern sattsam bekannten Phrasen. Hier werden nicht schulmeisterlich theoretische und weltfremde Richtlinien erteilt, welche sich ohnehin rasch im Labyrinth des Hirnschmalzes auflösen, sondern es wird anschaulich und einleuchtend ein praktikabler Weg zum Glücksbewusstsein aufgezeigt. Wer Hectors Glücksindikatoren beherzigt, dem werden sie das Glück auch näher bringen, so wie sie es für mich taten.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glück>Bitte hierher, 18. März 2005
Ein Buch, das mit Kinderbuchsprache ein sehr erwachsenes Thema angeht. Hector kommt den Ursachen für Glück auf die Spur. Und dies auf ganz natürliche Art und Weise ohne Wissenschaft oder Mysterien. Eine Reise, die einem jeden von uns zu wünschen ist.
Auf den Schreibstil des Buches muss man sich einlassen. Interessant wäre zu erfahren, ob Kinder wirklich etwas damit anfangen können.
Ein Psychiater sieht, dass er Menschen, denen es eigentlich gut gehen müsste bei Ihrem Sehnen nach Glück nicht helfen kann. Er macht sich auf die Reise, im weisen China und anderen Orten das Glück zu erforschen. Er verliebt sich, wird entführt, sieht und fühlt Unglück und feiert.
Im Laufe seiner Reise notiert er 23 Lektionen, die jeweils mit einer erlebten Geschichte zusammenhängen.
Durch Gespräche mit einem chinesischen Mönch und einem amerikanischen Professor für subjektives Wohlbefinden stellt sich heraus, dass diese Erfahrungen gar nicht dumm sind, sondern tatsächlich die wichtigsten Faktoren für Glück darstellen.
Nach dieser Reise kehrt Hector wieder zurück in sein Leben als Psychiater und zu seiner Freundin Clara. Aber die Dinge haben sich verändert. Sein Beruf macht ihm mehr Freude, er kann auch denjenigen helfen, denen es eigentlich bereits gut gehen müsste. Lassen Sie sich überraschen, ob er auch sein privates Glück findet,...
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einfach bezaubernd, 28. Juli 2004
Wenn es 6 Sterne gäbe, so würde ich diese ohne zu überlegen für dieses Buch vergeben.
Dieses Buch vermittelt ohne komplizierte Wortwahl die wichtigen Dinge im Leben, über die sich fast jeder schon mal Gedanken gemacht hat.
Der Leser bekommt das Gefühl, wieder ein bisschen Kind zu sein und eine große Hand gereicht zu bekommen.
Psycholgie ist ein sehr umfangereiches Themengebiet und man benötigt schon sehr viel geistige Kraft sich damit auseinander zu setzen. Für dieses Buch benötigt man nicht viel Kraft, man muss sich nur auf den Stil des Autors einlassen und schon ist man mittendrin. Man liest dieses Buch nicht einfach nur und legt es dann mehr oder weniger zufrieden beiseite, sondern man liest es und denkt " Ja! Genau so ist das. "
Ich empfehle dieses Buch als Unterhaltung mit Hintergrund, die den Leser, bzw. die Leserin zum schmunzeln, laut lachen, stirnrunzeln, kopfnicken und nachdenken bringt
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auf der Suche nach dem kleinen Glück, 12. Februar 2007
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück (Taschenbuch)
In der Tat kann es dumm ausgehen, wenn man seinen Bücherkauf einzig auf Grund einer einzelnen Rezensionen eines "berühmten" Kritikers tätigt. Da ist der amazon-Kunde besser dran: Er kann sich meist ein Bild aus mehreren, sich zum Teil durchaus widersprechenden Rezensionen machen. So auch im Falle des vorliegenden kleinen Büchleins.

Und es ist wahr, dass Lelord es Rezensenten mit seinem Hector nicht leicht macht, zu einem eindeutigen Urteil zu gelangen. Halten wir daher Pro und Contra fest:

Das Buch hat keinerlei "literarischen" Anspruch und kommt mit einem (Kinder-) Wortschatz von weniger 1000 Worten aus. Auch der Schreibstil erinnert uns nicht ganz zufällig in seiner Einfachheit an ein Kinderbuch.

Doch muss der Erfolg daran nicht scheitern, denken wir nur an den "Kleinen Prinzen" von St. Exupéry. Möglicherweise hat sich Lelord von eben diesem Autor leiten lassen?

Vordergründig erscheinen auch die inhaltlichen Aussagen des Buches "naiv". Doch wer zwischen den Zeilen liest entdeckt unschwer, dass genau das intendiert ist und uns Lelord die gesamte Geschichte mit ständigem Augenzwinkern erzählt. Und so will Lelord seine Leser vor allem unterhalten, weniger erbauen oder gar bei der eigenen Suche nach Glück unterstützen.

Hectors Suche nach dem Glück reiht sich somit ein in die seit einigen Jahren zu beobachtenden Erbauungs- und Durchhalteliteratur mit Titeln wie "Heute ist mein bester Tag" oder "Ich freue mich an jedem Tag". Je schlechter die äußeren Lebensbedingungen werden und je weniger Staat und Wirtschaft in der Lage sind, dem Bürger kollektiv Sinn oder Glück zu stiften, desto mehr macht dieser sich auf die individuelle Suche.

Dass man nach dem Lesen dieses Buches selber "glücklich" sei, wie Frau Heidenreich auf der Buchrückseite zitiert wird, ist reine (Verkaufs-) Psychologie, aber eben davon handelt ja dieses Buch.

Fazit: Ein amüsantes Büchlein, das man durchaus genießen kann, wenn man die Suche nach dem Glück - ganz im Sinne des Autors - eben nicht bierernst nimmt.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nützliches Sachbuch für alle realistischen Glückssucher und netter Roman zugleich, 11. März 2007
Von 
isy3 (lebt nun am Bodensee) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück (Taschenbuch)
Wer wenig Zeit hat zum Lesen komplizierter psychologischer Bände, findet in diesem amüsanten Taschenbuch alle wesentlichen Grundregeln zur Erreichung und Erhaltung des persönlichen Glücks zusammengefaßt. Und das auch noch verpackt in eine spannende Handlung und mit viel Humor gewürzt. Das Buch ist ein nützliches Sachbuch und zugleich ein netter Roman mit mehr Tiefgang, als man unter seiner einfachen fast glatten Oberfläche vermutet. Natürlich kann eine Lektüre nicht jeden glücklich machen, das brauche ich Ihnen auch nicht zu schwören, denn ich bin gewissen allzu löblichen Klappentexten gegenüber kritisch eingestellt. Aber das Lesen des Büchleins hat mir trotzdem Spaß gemacht, und man kann auch Nutzwert daraus ziehen.

Wer meint, hier wären nur banale Allerweltsweisheiten von einem Mode-Psycho-Guru zusammengetragen worden, hat wahrscheinlich übersehen, daß hier nicht nur die fünf Arten menschlichen Glücksgefühls wissenschaftlich klassifiziert und geordnet aufgezeigt werden, sondern auch ein ordentlicher Schuß Gesellschaftskritik einfließt. Nebenbei wird ganz geschickt auf die Gefahren des Alkoholkonsums hingewiesen. Autor Francois Lelord hat die Fähigkeit, komplizierte psychologische Verhaltensweisen und gewisse politische und wirtschaftliche Sachverhalte ganz vorurteilslos so kompakt und verständlich zu erklären, daß auch ein einfacher Mensch ohne Vorwissen begreifen kann, was gemeint ist. Diese Vorgehensweise in Verbindung mit einfacher, fremdwortfreier Sprache wird gern als naiv verlacht, sie führt aber dazu, daß man Zusammenhänge und Hintergründe verdeutlicht, die sonst gern verdeckt oder unausgesprochen bleiben. Es ist ein wenig so wie in "Des Kaisers neue Kleider". Die nackte Wahrheit erst zu erkennen und dann auch noch laut auszusprechen ist eben nicht immer schmeichelhaft für die Beteiligten.

Der Autor hat nicht, wie manche seiner Kollegen das Fach Psychologie studiert, um seine eigenen seelischen Probleme in den Griff zu kriegen, sondern schon sein Vater hat als Psychologe praktiziert, und der Sohn wuchs seit seiner Kindheit in den Beruf hinein. Lelord hat sozusagen eine Familientradition weitergeführt. Außerdem zeigt sein Lebenslauf mit Auslandsstudien an Eliteuniversitäten, daß hier kein Dünnbrettbohrer am Werk war sondern ein international anerkannter Wissenschaftler mit einer Menge praktischer Erfahrung. Und aus dieser heraus ist dieses Buch entstanden, das sich flüssig liest und mit viel Witz und Verstand essentielle Lebensweisheiten vermittelt. Auch ich konnte dieses Buch genießen, obwohl ich schon eine Menge Fachbücher über Psychologie und Neurobiologie gelesen habe. Ich fand nämlich in klarer und vereinfachter Form die neuesten neurobiologischen Erkenntnisse dargestellt, und das auch noch verbunden mit asiatischer Weisheit. Die Lektüre empfiehlt sich also bestens für Querdenker und ich könnte das Buch zum Beispiel in die Sachbuch-Abteilung unter Psychologie oder Neurobiologie einordnen, aber genausogut auch zwischen die Romane oder unter Lebenshilfe. Das Buch hätte normalerweise fünf Sterne verdient, bekommt aber einen Punkt Abzug dafür, daß es bisweilen wohl ungeschickt und in einem konkreten Fall falsch übersetzt wurde (vielleicht kommen daher auch die vielen negativen Kritiken über die allzu simplen Sätze). Ich habe durchaus nichts gegen eine einfache Sprache, die sich um Verständlichkeit bemüht, man sollte als Übersetzer allerdings schon den Unterschied zwischen einer Zäsur und einer Zensur kennen, gell?
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31 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr unterhaltsam!, 23. März 2006
Von 
Dieses Buch ist wirklich lesenswert. Sehr unterhaltsam! Hectors Reise ist im "Sendung mit der Maus"-Stil geschrieben und man kann sich kaum trennen, weil man wissen will, was letztendlich wirklich glücklich macht.
Hector erlebt eine Menge Abenteuer, sogar mit einer Prostituierten und mit der Mafia und er trifft einen weisen Mönch. Wen immer er auch trifft, er kann von jeder Art Mensch, wo auch immer er ist, etwas lernen. Aber obwohl Hector Psychiater ist, und eine feste Freundin hat, betrügt er sie. Das macht ihn sicherlich bei einigen Lesern nicht so sympathisch.
Dieses Buch machte mich für ein paar Stunden glücklich. Jedes kleine bisschen Glück zählt, auf der Suche nach Zufriedenheit. Wenn man unglücklich ist, kann man vielleicht beim Lesen herausfinden, was einem im Leben fehlt. Ich mag das Buch sehr.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was ist Glück und wo finden wir es?, 20. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück (Taschenbuch)
Psychologie für den Hausgebrauch. In sehr einfacher Sprache wird geschildert was Glück bedeutet, wie und wo wir es finden und welche Arten von Glück es gibt.

Die alte Weiseheit: Glück ist überall, man muss es nur wahrnehmen - und auf die Perspektive kommt es halt an.

Sehr einfach und leicht geschrieben. Man findet keine neuen Erkenntnisse aber wird daran erinnert wie einfach es eigentlich ist glücklich zu sein und wie wenig es dazu braucht.
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen werde glücklich..., 21. November 2006
Von 
Dies war das erste Buch, welches ich über Hector den Psychiater gelesen habe. Hierbei geht es darum, was eigentlich Glück bedeutet. Jeder versteht unter Glück etwas anderes, der eine hat es, viele andere hingegen nicht. Auf liebevolle kindliche Weise erzählt uns Hector über sich selbst und die Probleme seiner Patienten. Er stellt Thesen auf, wie man das Glück finden kann oder was beachtet werden muss, um das Glück bei sich zu halten. Ein wirklich gelungenes Buch, weil der Roman mit philosophischen Inhalten nur so gespickt ist. Dieses Buch macht einfach glücklich und ist deshalb lesenswert.
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Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück
Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück von François Lelord (Taschenbuch - 2011)
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