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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen28
4,4 von 5 Sternen
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am 16. Februar 2007
Wie macht Wolfgang Burger das nur, dass er von jedem Buch zum nächsten besser wird? Die Gerlach-Reihe war von Anfang an genial - da fällt es schwer zu glauben, dass der Autor sich selbst übertreffen kann. Aber Wolfgang Burger schafft es doch. 'Heidelberger Wut' besticht wie die ersten beiden Bände durch die gekonnt flotten Dialoge, die schnelle, aber nie zu schnelle Handlung, immer wieder unerwartete Wendungen und ungewöhnlich vielschichtige Figuren. Die Szenen mit Alexander Gerlachs Töchtern und seiner anspruchsvollen Geliebten Theresa sind ein einziger Genuss, egal ob sie witzig oder nachdenklich sind. Was mir besonders gefallen hat: Alle Täter sind zugleich Opfer und umgekehrt, die Ebenen vermischen sich. 'Heidelberger Wut' ist einer dieser seltenen Romane, den man nach dem Fertiglesen zwar aus der Hand legt, über den man aber noch lange nachdenkt.
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am 30. Januar 2007
Der neue Burger-Krimi, diesmal wieder in Heidelberg, diesmal wieder mit Kriminalrat Gerlach. Ein Unterschied zu den Karlsruhe-Krimis: hier erzählt die Hauptfigur aus der "Ich-Perspektive". Von Beginn an spannend, zwischendurch zum Schmunzeln und lachen (die Gedanken, die sich der langsam Richtung Midlife-Crisis schlitternde Kommissar sich um seine beiden heranwachsenden Töchter im schlimmsten Pubertätsalter machen muss sind einfach großartig und machen ihn als Charakter unglaublich sympathisch). Auch die anderen Charaktere sind glaubwürdig und gut gezeichnet und die Story ist wieder spannend bis zur letzten Seite. Eine echtes Schmankerl für jeden Krimi- und Burger-Fan! Schade, dass es nun wieder so lange dauert, bis der nächste Band erscheint.
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TOP 500 REZENSENTam 12. August 2012
Inhalt:
Die Heidelberger Kripo hat alle Hände voll zu tun: vor vier Wochen wurde eine Bank in Eppelheim ausgeraubt, die Spur der Täter führt nach Spanien und verliert sich dann wieder, der Fall ist weit davon entfernt, in naher Zukunft aufgeklärt zu werden.

Dann wird ein Mann von seiner Nachbarin vermisst gemeldet, im Haus finden Kriminalrat Alexander Gerlach und sein Team Blutspuren. Wo ist der Mann, der von seinem Nachbarn (der zufällig der Filialleiter der ausgeraubten Bank ist) so abgrundtief gehasst wird? Und was hat er mit dem Banküberfall zu tun?

Mein Eindruck:
'Heidelberger Wut' ist der dritte Kriminalroman um Alexander Gerlach und liest sich genauso flüssig wie seine Vorgänger. Wie gewohnt findet der Leser einen guten Mix aus Ermittlung, Lokalkolorit und Privatleben der Protagonisten und wird gut unterhalten. Allerdings empfand ich 'Heidelberger Wut' als ein bisschen zu vorhersehbar, bereits nach einem Drittel des Romans war mir ein großer Teil der Hintergründe und die Auflösung des Falls klar, was jedoch das Lesevergnügen nicht wirklich getrübt hat.

Mein Resümee:
Unterhaltsam und mit viel Heidelberg-Charme.
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am 17. Februar 2016
Heidelberger Wut
Herausgeber ist Piper Taschenbuch; Auflage: 3 (1. Januar 2007) und hat 272 Seiten.
Kurzinhalt: Als der eigenbrötlerische Seligmann von seiner Nachbarin als vermisst gemeldet wird, hat Kriminalrat Gerlach gerade ganz andere Sorgen, hat er doch einen noch immer unaufgeklärten Bankraub auf dem Tisch. Aber als man im Haus des Vermissten Blutspuren entdeckt, wird Gerlach hellhörig. Gibt es eine Verbindungslinie zu dem Bankraub? Und welche Rolle spielte Seligmann bei der brutalen Vergewaltigung einer Schülerin vor einigen Jahren? Kein Wunder, dass bei all diesen Geschehnissen auch Gerlachs Privatleben wieder einmal Kopf steht – gerade jetzt, wo die pubertierenden Zwillinge eigentlich seine Aufmerksamkeit dringend benötigen …
Meine Meinung: Ich habe dieses Buch nur mal zwischendurch aus dem Regal genommen, weil ich wußte, dieser Autor schreibt immer tolle Bücher und ich wurde nicht enttäuscht, auch wenn das Buch schon älter ist, ist es dennoch gut. Die Dialoge sind wie immer brilliant , kurz und auch mitunter sehr lustig. Die Darsteller werden wieder sehr sympathisch herausgearbeitet, auch wenn manche Personen nicht so nett erscheinen. Man ist immer nah dran bei Wolfgang Burger und man findet es schade, wenn man das Buch zu Ende gelesen hat und hofft, dass der Autor weiterhin dem Schreiben so zugetan bleibt. Aber ich muss ja gestehen, ich habe noch ein Buch von ihm im Regal und das nächste ist schon vorbestellt. Also alles wie immer, flüssig, locker geschrieben , witzig und der Kriminalrat ist so nett und sympathisch, dass man ihn glatt adoptieren könnte.
Mein Fazit: Wie immer ein Garant für einen tollen, spannenden Krimi aus Deutschland. Ich vergebe 5 Sterne.
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am 9. Mai 2009
Kriminalrat Alexander Gerlach hat einen ungeklärten Bankraub zu lösen, als ihn die Meldung erreicht, daß ein älterer Herr vermisst wird. Es ist der Nachbar des überfallenen Bankfilialleiter und in seiner Wohnung fand sich Blut. Hat Seligmann etwas mit dem Bankraub zu tun? Ein äußerst seltsamer Mensch, ruhig, einsam und eigenbrödlerisch. Und dann war noch dieser 10 Jahre alte Fall von Vergewaltigung, der immer noch nicht aufgeklärt wurde...

Das Buch ist der dritte Teil der Heidelberg-Krimi-Reihe. Es ist leicht verständlich und lässt sich gut lesen. Aus Sicht des Kriminalrats Alexander Gerlach wird die Story gut beschrieben, sodaß man einen Einblick in das Leben des alleinerziehenden Vaters bekommt. Wolfgang Burger schreibt sehr flüssig und ich hatte das Gefühl dabei zu sein und alles genau mitzuerleben. Ich konnte mir die einzelnen Charaktere gut vorstellen. Man kommt auch gut zurecht, wenn man die vorherigen Bände nicht kennt. Das, was relevant ist, wird kurz erklärt.
Das Buch lässt Raum für Vermutungen, die sich aber immer wieder als falsch erweisen - man ist mittendrin im Polizeialltag und sieht die Felle davonschwimmen...
Und auf der anderen Seite das Privatleben: die pupertierenden Zwillinge, die ihrem Vater so manche Nerven kosten und die Geliebte, die vorsichtig sein muß, weil von dem Verhältnis niemand erfahren darf...

Ein leichter Krimi, der es wert ist gelesen zu werden! Spannung pur bis zur letzten Seite!
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am 6. April 2008
Der Kriminalfall ansich ist gut und flüssig geschrieben. Die Auflösung steht dem Fall nicht nach.

Ein Chemiestudent wird ermordet aufgefunden. Daraufhin werden seine kriminellen Verwicklungen und die familiären Verhältnisse aufgedeckt, die sich als sehr kompliziert und verwickelt darstellen. Dazu kommen alte berufliche Aufgaben des Vaters, einem renommierten Mediziner, die die Familie erschüttern und den Fall schwierig gestalten.

Der Mord an den Studenten bleibt natürlich nicht der Einzige.

Wie gesagt der Kriminalfall ist gut geschildert und wird logisch aufgelöst.

Die Startschwierigkeiten des Kriminalrats, der gerade erst seine Tätigkeit in Heidelberg aufgenommen hat, sind auch logisch (Umzug, neue Kollegen, Schulwechsel seiner 13- jährigen Zwillingstöchter, Trauer wegen des Todes seiner Ehefrau vor gerade 11 Monaten).

Aber muss dazu tatsächlich noch eine Affäre mit der Frau seines Chefs geschildert werden. Ich denke, dass hätte nicht sein müssen. Dann wären halt nur 210 Seiten anstatt 256 herausgekommen.

Und deswegen sind es bei mir nur 4 Sterne, da mir das zu überladen ist, was sich übrigend in den nächsten Büchern nicht ändert.

Leider, denn der Schreibstil des Herrn Burger ist hervorragend !!
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am 19. August 2011
Ich habe diesen Kriminalroman aufgrund der hiesigen positiven Rezensionen verbunden mit der Intention, mich nicht nur der Lektüre international etablierter Kriminalautoren zu widmen, bestellt. Leider vermag ich meinerseits aufgrund des Schreibstiles des Autors keine weitere positive Bewertung hinzuzufügen: neben Redundanzen, unbedachten Formulierungen und logischen Ungereimtheiten eine schablonenartige Zeichnung der Charaktere, die vielfach klischeebeladene bzw. allgemeinplatzhaltige Banalitäten von sich geben, gepaart mit unglaubwürdigen Schilderungen operativer Polizeiarbeit. So weiß ich beispielweise nicht, wer mehr geplagt ist: der Protagonist von seinen Teenager-Töchtern oder ich ob des '"megaoberscheiße"'-mäßigen Griffes in die Mottenkiste des Inventars zur Pubertätsschilderung.
Da jedoch mein Missfallen konträr zur hier mehrfach geäußerten Begeisterung zu stehen kommt, seien im Folgenden einige beispielhafte Auszüge zur Illustration meiner Kritik notiert, auf dass sich jede(r) selbst ein Urteil bilden mag:

Der 'beste Mitarbeiter' des '"Kripo-Chefs"' wird mit den Worten eingeführt: '"Wie soll man da nicht neidisch werden?'" maulte Balke. '"Wir sitzen hier im Dauerregen, und dieses Ganovenpärchen macht sich ein lockeres Leben in der Sonne. Manchmal frage ich mich echt, ob ich mir nicht die falsche Seite ausgesucht habe."' (22).
Der Kripo-Chef selbst: "'Obwohl uns kein Durchsuchungsbefehl vorlag, hatte ich Anweisung gegeben, sein Haus auf den Kopf zu stellen auf der Suche nach Geld aus der Beute, verräterischen Notizen, irgendetwas, was unseren Verdacht erhärtete.'" Und er fragt sich, ob der Tatverdächtige sein Opfer "stundenlang in seinem Haus gequält und vergewaltigt hatte", während noch eine Seite zuvor gemäß Aktenlage die Tat aufgrund einschlägiger Vegetationsspuren am Körper "im Freien" geschehen sein soll (138f.).
Dieser Kriminalrat, der mit der Frau seines Vorgesetzen aufgrund dessen vermuteter Impotenz eine sexuelle Affäre unterhält, nachdem '"vor nicht einmal zwei Jahren nach einem Zahnarztbesuch wegen eines vereiterten Weisheitszahns völlig überraschend"' seine Frau gestorben ist (woran er aber auch nur zufällig durch die Zahnschmerzen seiner Tochter erinnert wird) (15), bekommt beim Liebesspiel gleich zweimal seinen Kopf frei: '"Ich roch Theresas Duft, spürte ihre Haut, die Hitze ihres erregten Körpers, und endlich war mein Kopf nicht mehr im Büro, sondern dort, wo er hingehörte..."'. Eine Seite später: '"Endlich gab es in meinem Kopf keine Polizeidirektion mehr...'". (13f.).
Verfügt der Kripo-Chef zumindest in erotischer Hinsicht über einen klaren Kopf, lassen u. a. die Bewältigung seines Arbeitsweges, (Ab-)Neigung bzgl. Frühsport oder verzehrte Schreibtischutensilien daran gewisse Zweifel aufkommen: '"Zur Feier des Tages ging ich die dreihundert Meter (!) ins Büro zu Fuß. Sonst fand ich jeden Tag eine andere Ausrede, warum ich den Wagen nehmen musste.'" (69). "Ich selbst habe nach dem Aufstehen nicht die geringste Lust auf körperliche Tätigkeit", jedoch: "Da meine Angebetete eine unersättliche Langschläferin war, hatte die Morgen zum Laufen genutzt." (43/101). "'Dafür gerieten die Seezungeröllchen so trocken wie Aktendeckel und schmeckten ungefähr wie meine Schreibtischunterlage.'" (104).

Mir erging es bei der Lektüre gänzlich anders als der Schwester der Sekretärin, die "ein großer Fan" vom Kriminalrat ist und "immer ganz verrückt darauf, dass ich ihr von unseren neuesten Fällen erzähle".
Mein Fazit: Dieser Kriminalroman hat nicht nur Lokalkolorit, er ist auch literarisch in der Kreisliga beheimatet.
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am 12. März 2015
Ich habe jetzt erst die Hälfte des Buches gelesen, aber selten einen so langweiligen und langatmigen Krimi. In jedem 2. Satz schweift der liebe Herr Gerlach in seinen Gedanken ab in sein Privatleben mit Geliebter oder den Zwillingen. Ich lese hier das 3. Buch dieser Reihe, und es wiederholt sich in jedem Buch Seite für Seite. Ich bereue die Geldausgabe.
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Den dritten Band fand ich von den bisher erschienen auf der einen Seite am spannendsten, auf der anderen Seite fand ich es schade, dass nicht mehr so viele Szenen oder Orte in Heidelberg erwähnt wurden.
Ich habe das Buch während einer Zugfahrt regelrecht verschlungen und hatte bis Ende mehrere Verdächtige. Ein sehr spannendes Buch, das ich jedem nur empfehlen kann.
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am 18. Oktober 2011
"...Diese Wut, die mich in der nächsten Sekunde zum Platzen bringen wird. Wut auf Wen? Ja, auf wen eigentlich?..."

Wer diese Wut auf wen verspürt, wird schnell klar in dem clever und wendungsreich konstruierten Kriminalroman von Wolfgang Burger. Unversehen ist man mittendrin in der Handlung und heftet sich zusammen mit dem durch und durch menschlichen Kriminalrat Alexander Gerlach an die Fersen des Täters. Das Zusammentragen von Tatsachen wird durch irrwitzige Geständnisse durchquert und die Schuldfrage erschwert die Suche nach dem Täter. Die Ermittlungen um den Verdächtigen Xaver Seligmann, ein seltsamer Kauz und Nachbar der Bankiersfamilie Braun führen in eine Sackgasse. Was hat der Raubüberfall in einer Sparkasse mit der Vergewaltigung eines jungen Mädchens vor vielen Jahren gemein? Der Kripochef Alexander Gerlach beisst sich mit seiner eigenbrödlerischen Art sowie seiner guten Intuition an dem Fall fest. Hemdsärmlig stemmt er neben der Ermittlungsarbeit die Verwaltungsbürokratie und sein durchaus kräftezehrendes Privatleben mit seiner Geliebten und zwei pubertierenden Töchtern. Und schließlich wird auch dieser Kriminalfall mit viel Herzblut und Wortwitz gelöst.

>Heidelberger Wut< habe ich aus der Not heraus gelesen, weil mir im Urlaub der Lesestoff ausgegangen ist. Ohne Erwartungen bin ich an den Regionalkrimi herangegangen und war mehr als angenehm überrascht. Obwohl etliche Personen ins Spiel kommen, ist die Handlung stets schlüssig und folgerichtig. Die wörtliche Anrede ist passend, die Beschreibungen der Situationen und Umstände gekonnt. Die Stadt am Neckar dient als guter Schauplatz und bleibt durchwegs ansprechend, da die Geschichte nicht überfüllt ist mit Heidelberger Besonderheiten. Aus dem Leben Gegriffenes verknüpft mit kriminellen Elementen macht Laune und sorgt für beste Unterhaltung.
Für mich ist die >Heidelberger Wut< mit dem sympathischen Ermittler Alexander Gerlach ein kriminalistischer Heimatroman mit Idealbesetzung.
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