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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen13
4,6 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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Die französischen Psychologen Francois Lelord und Christophe Andre befassen sich in diesem Buch mit den emotionalen Voraussetzungen der leider nicht immer leicht nachvollziehbaren Handlungen von Menschen. Weshalb geschieht so vieles fernab von Vernunft?

Zu Beginn ihres Buches grenzen die Autoren die Begriffe Emotion und Gefühl stark voneinander ab und erklären in der Folge, was eine so genannte Basisemotion ausmacht. Diese muß abrupt einsetzen und von kurzer Dauer sein. Sie muß bei Babys bereits vorkommen, sich von anderen Emotionen deutlich unterscheiden und sich in irgendeiner Form auf den Körper auswirken. So aktiviert Traurigkeit beispielweise eine andere Hirnzone als Freude. Auch muss ein bestimmter Gesichtsausdruck für eine bestimmte Emotion vorliegen und sie muss in universellen Situationen ausgelöst werden.

Zorn, Neid, Eifersucht, Scham, Angst, Traurigkeit, Freude und natürlich die Liebe sind die Grundemotionen eines Menschen. Verwurzelt sind Emotionen im biologischen, aber auch soziologische Bedingungen spielen für ihr spürbares Vorhandensein eine nicht unwesentliche Rolle. Die Autoren verdeutlichen anhand von zahlreichen Beispielen , wie sehr sich Emotionen auf die Handlungen und Entscheidungen von Menschen auswirken können, wenn man sich ihrer nicht bewusst ist. Thematisiert wird auch , wann beispielsweise Angst oder andere Emotionen natürlich und wann sie es nicht mehr sind. Wozu dienen unsere Ängste? Wozu dient der Zorn? Macht gute Laune kreativer? Macht Traurigkeit krank? Über all dies und vieles mehr reflektieren die Psychologen und helfen dem Leser sich selbst und andere besser zu verstehen.

Empfehlenswert!
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am 24. März 2011
Ich war zunächst ein wenig skeptisch, ob das Buch meine Fragen beantworten könnte, denn immerhin kenne ich u.a. das Buch von Lelord "Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück", das mir nicht gefallen hat, vielleicht deshalb, weil ich mir Anregungen erhofft hatte und diese dort nicht gefunden habe.
Doch zurück zu diesem Buch. Es ist allgemein verständlich und nachvollziehbar geschrieben, aber auch wissenschaftliche Hinweise werden gegeben, ohne das diese ausufern. Es ist eine gute Einführung und Hilfestellung für Betroffene/Angehörige, die Probleme mit ihren Emotionen haben, aber sicher kein Fachbuch, doch diesen Anspruch hat es auch nicht.
Um die Emotionen akzeptieren zu können, fand ich es hilfreich, dass ein Blick auf den evolutionären Hintergrund geworfen wird und dargestellt wird, was mir die Emotionen sagen, sprich deren Nutzen vor Augen geführt wird. Auch Fragen wie bspw. "Wann wird welche Emotion ausgelöst?", "Wie zeigt sich welche Emotion" (hilfreich für all jene, die erst lernen müssen, Emotionen wahrzunehmen und zu benennen)werden beantwortet. Es werden konkrete Handlungsvorschläge gegeben, um mit überschießenden Emotionen umzugehen. Kurze Lebensgeschichten von Betroffenen machen das Buch verständlicher und lebendig. Tabellen fassen das Wesentliche zusammen. Ich kann das Buch jedem Interessierten uneingeschränkt empfehlen.
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am 25. Februar 2009
Eigentlich sagt der Buchtitel schon alles aus, worum es in dem Buch geht.
Wie immer bei Francois Lelord, ist auch dieses Buch sehr einfühlsam und relativ leicht verständlich geschrieben.
Sehr interessant ist hierbei die Gleiderung der entsprechenden "Emotionen". Dieses Buch ist der kleine Freund der Psychoanalyse und es regt dazu an, über die eigenen Gedanken und Handlungen nachzudenken sowie über die der Mitmenschen.
Auch wenn man vieles vielleicht schon vorher wusste, wirkt es doch ganz anders, wenn man es mal schwarz auf weiß vor sich sieht und daher kann ich dieses Buch nur sehr EMPFEHLEN. Es ist für jeden gut, der sich selbst hinterfragt, der sich dafür interessiert oder der mit der ein oder anderen Emotion gerade mal nicht so gut zurecht kommt;-)!
Als Fan der "Hector"-Bücher kann ich nur sagen, dass mich auch dieses Buch sehr beeindruckt hat!!
Viel Spaß beim Ergründen der eigenen Emotionen und des eigenen Selbst:)!
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am 7. Juni 2010
Der Autor setzt sich aus verschiedenen Blickwinkeln mit den einzelnen Basisemotionen und ihrer Bedeutung allgemein verständlich auseinander. Anhand von nachvollziehbaren Beispielen wird die jeweilige Emotion definiert und abgegrenzt. Mir gefällt an diesem Buch besonders, dass nicht eine einzige Position, sondern immer wieder verschiedene wissenschaftliche Ansätze angesprochen werden. Hier können für die eigene Person neue Erkenntnisse und bei Bedarf Lösungsansätze für die Bewältigung des alltäglichen Wahnsinns gefunden werden.
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am 17. April 2009
Ich habe das Buch mit Skepsis (ah, noch ein Lelord, der im Windschatten der Hector-Bestseller-Reihe nachgeschoben wurde?) geordert. Um den Wahrheitsgehalt des Titels wissend hat meine Neugier dann (glücklicherweise) überwogen:

O.k., wer Esther Vilar ("Der dressierte Mann", "Der betörende Glanz der Dummheit" etc.) - und ich kann diese Autorin, Psychologin und Medizinerin nur ausdrücklich empfehlen - (vor zig Jahren) gelesen und nie mehr vergessen hat, den werden "Die Macht der Emotionen" nicht wirklich vom Hocker hauen.

Wie auch? Das Gerangel um Macht, Geld und Sex ist so alt wie die Menschheit und das Autorenteam ist nicht das erste, das sich Gedanken hierüber macht - und sie werden nicht die letzten sein...

Allerdings tun sie es in einer bemerkenswerten Art: Präzise, sehr detailiert, humorvoll und einfühlsam.

Im Ergebnis, vom Informationsgehalt tun sich Vilar und das neue Autorenteam nach meiner Ansicht wenig. Wo Vilar herrlich bissig polemisierte, kommt dieses Werk eher einfühlsam daher, und ich muss sagen, insgesamt ist mir das auch fast lieber. Daher volle 5 Punkte - und gerne mehr!

Und noch eines fällt mir auf: Ich habe von Lelord auch (u.a.) "Hectors Reise" gelesen. Hier hielt sich meine Begeisterung (mit 4 Sternen) in Grenzen, das war mir dann doch etwas populistisch-seicht. Die Zusammenarbeit Lelords mit seinem Berufskollegen Christophe Andre (beide Psychiater) scheint dem gedruckten Ergebnis gut zu tun: "Die Macht der Emotionen" kommt (auch im Vergleich zu Vilar) mit einem gehörigen Zuschlag Wissenschaftlichkeit (Fakten samt Quellverweisen) daher.

Inklusive: Der Hinweis auf etliche Filmklassiker, die vor allem 35+ - Lesern geläufig sein dürften bzw. gute Cinema- und DVD-Tipps darstellen.

Insgesamt eines der seltenen Bücher, das ob seines komprimierten, humorvoll an den Leser gebrachten Wissens die Lektüre von x Skripten und y anderen Büchern überflüssig macht! Sozusagen also ganz im Sinne von "Hector und die Entdeckung der Zeit"... ;-)
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am 26. April 2013
Ich finde das Buch eine sehr gelungene Mischung aus fundierten wissenschaftlichen Informationen und unterhaltsamen Schreibstil. Das Thema ist für alle Menschen allgegenwärtig und gerade deswegen wohl auch so faszinierend. Für Fachleute ist der Inhalt sicherlich nichts neues (auch nicht als Fachbuch gedacht), aber trotzdem unterhaltsam. Und alle Laien können sicherlich einiges lernen ohne dass ihnen der Kopf raucht.
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am 17. März 2009
eine systematische Uebersicht, sehr kompetent, sehr sachlich und doch sehr einfühlsam. Wer sind wir, was passiert mit uns? Wie - leider meist: wie schlecht! - gehen wir damit um? Können wir - leider meist: können wir nicht! - akzeptieren, dass hinter und unter der Bühne viel mehr los ist und viel Wichtigeres?
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am 15. Dezember 2012
Nach dem Buch von Lelord "Hectors Reise / Die Suche nach dem Glück" ein schönes Buch um Emotionen wahrzunehmen und zu benennen, um mit überschießenden Emotionen umzugehen. Kurze Lebensgeschichten von Betroffenen machen das Buch verständlicher und lebendig. Ich kann das Buch jedem Interessierten empfehlen.
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am 29. September 2015
Was der Psychologe Francois Lelord über unsere Emotionen schreibt, lässt sich als Schlüssel zum eigenen Ich nutzen. Irrationale Verhaltensweisen werden auf einmal deutlicher. Zum Beispiel habe ich lange nicht verstanden, warum andere Menschen meinen Neid auf sich ziehen, obwohl es vielleicht auch Anlass für sie gäbe, mich im Umkehrschluss für anderes zu beneiden. Durch dieses Buch habe ich die Mechanismen verstanden, die in jedem von uns Ablaufen. Offenbar ist unser Gehirn nur bedingt in der Lage, sich gegen irrationale Anwandlungen zu wehren. Solche Mechanismen stammen aus der Evolution, aber beeinflussen uns in der modernen Gegenwart, so andere Verhaltensweisen gefragt sind.
Besonders lehrreich finde ich die Vorschläge, wie wir mit Emotionen umgehen können. Zwar lässt sich die Emotion an sich nicht immer verhindern, jedoch das aus ihr resultierende Handeln. Ähnliche Thesen habe ich schon in Büchern der Gehirnforschung gelesen, dort jedoch in trockener Darbietung. In diesem Buch klingt alles so lebendig, als würde ein kluger Ratgeber zum Leser sprechen. Und man erkennt ganz viele Menschen und Situationen wieder.
Wer seine Menschenkenntnis schulen und sein Selbstbverständnis ausbauen will, tut hier einen guten Griff. Ich sehe seit dem Lesen dieses Buches mich und andere deutlich differenzierter. Insofern vermittelt das Buch "Selbstbewusstsein" im wahrsten Sinne des Wortes.
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VINE-PRODUKTTESTERam 13. März 2011
Die einzelnen Emotionen werden auf unterhaltsame Art und Weise unter die Lupe genommen; und ich habe tatsächlich einige aus meinem näheren Umfeld wiedererkannt. Die großen Einsichten oder Erklärungsansätze darf man nicht erwarten, werden aber auch nicht Anspruch dieses Buches sein. Es ist flüssig geschrieben, man kann es am Stück durchlesen, also keine Quälerei und hier und da musste ich schmunzeln, weil ich dachte "ja, genau, so ist er/sie".
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