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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. November 2005
Wer kennt nicht Gerhard Prause, den "Tratschke" der ZEIT, der uns vor vielen Jahren schon darüber aufklärte, daß Hitler nicht die Autobahn erfunden habe und Herodes nicht der große Kinderschlächter war, als den ihn die Bibel hingestellt hat, um nur einige Beispiele zu nennen. Irrtümer schaffen Vourteile, die besser im Gedächtnis haften bleiben als die oft viel zu komplexe Wahrheit. Immer wieder wird es also Besserwisser geben, die versuchen, die Menscheit von ihren liebgewonnenen Fehlurteilen zu befreien. Viel bei Prause abgeschrieben haben die Dortmunder Professoren Walter Krämer/ Götz Trenkler. Wieder erklären sie uns, daß der Sturm auf die Bastille nicht so bedeutend war wie die Geschichtsbücher es uns weismachen wollten und daß Luther seine 95 Thesen nicht an die Tür der Wittenberger Schloßkirche angeschlagen hat. Doch wozu? Gerade solche Irrtümer haben sich doch als bildhafte Symbole bewährt und machen es auch dem geschichtsunkundigen Laien einfach, einen sinnlichen Zugang zur Geschichte zu bekommen. Und ist es wirklich so schlimm, daß viele von uns bislang geglaubt haben, nur in Athen gebe es eine Akropolis oder daß der Hundertjährige Krieg hundert Jahre gedauert habe? Solche Besserwissereien sind durchaus entbehrlich. Wesentlicher scheinen da die Beiträge z.B. zum Stichwort "Haschisch". Dort heißt es, daß "Haschisch nicht süchtiger als Alkohol oder Nikotin mache, eher weniger". Auch nützlich scheint mir der Hinweis darauf, daß es in der Bundesrepublik, wie vielfach angenommen, keineswegs zu viele Ärzte gibt und auch die Hinterfragung der obligatorischen Wertschätzung von Bio-Nahrung hat vieles für sich. Zum Beispiel: "Rohmilch von Bauernhöfen ist ein idealer Brutplatz für Bakterien, welche die Infektionskrankheit Listerose übertragen, vorzugsweise auf Kinder von Müttern, die versuchen, während der Schwangerschaft besonders gesund zu leben". Wer es bei dem einen oder anderen Stichwort noch genauer wissen will, dem helfen zahlreiche Literaturhinweise weiter. Wer allerdings zu einem bestimmten Stichwort einen Einstieg sucht, tut sich unter Umständen schwer: ein Register ist dem alphabetisch angeordneten Lexikon nicht angehängt.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Januar 2000
Zweifellos ist die Idee hinter dem Lexikon bestechend. Die Ausführung lässt aber doch zu wünschen übrig. Neben den wenigen Artikeln mit einem echten Aha-Effekt gesellt sich doch eine große Mehrzahl von Artikeln zu Vorurteilen, die man nie hatte, zu Themen, die einen nicht wirklich interessieren, oder solchen, in denen Meinungen durch andere Meinung ersetzt werden. Von offensichtlichen Fehlern ganz zu schweigen, so ist Hefe kein Bakterium, sondern ein Pilz (Quelle z.B. der Eintrag „Hefe" in Meyers Lexikon, was z.B. über Yahoo leicht zu finden ist) und somit kaum in der Lage den schlechten Ruf von Bakterien zu verbessern. (Vielleicht sind diese Fehler der gebundenen Erstauflage, die mir vorliegt, in der Taschenbuchausgabe bereits ausgemerzt.) Dass die Idee überzeugend verwirklicht werden kann, beweist Die Zeit jede Woche mit ihrer Rubrik Stimmt's. Man vergleiche nur den Artikel „Lesen bei schlechtem Licht schadet den Augen" im Lexikon mit dem Beitrag zum gleichen Thema bei Stimmt's. (Der Artikel ist online auf der Homepage Der Zeit unter Bildung & Wissen abrufbar.) Während das Lexikon sich argumentativ freischwebend mit einem Vergleich des Auges mit einer Kamera begnügt, macht Stimmt's den Eindruck, der Autor habe wirklich recherchiert (und einen mit dem Max-Planck-Forschungspreis prämierte Studie zutage gebracht). Ohne den Sammelband der Stimmt's-Beiträge (ISBN 349960728X) bisher gelesen zu haben, sind fraglos die fünfzehn Mark dort weit besser investiert als beim Kauf der Taschenbuchausgabe des anscheinend in weiten Teilen mit der heißen Nadel gestrickten Lexikons.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. September 1999
Chop Suey ist also in den USA frei erfunden worden; kein Chinese weiß was es darstellen soll und Stiere sind farbenblind und können ein rotes Tuch nicht von einem blauen unterscheiden........ Wer Spaß an solchen Offenbarungen hat, für den ist das Lexikon der populären Irrtümer genau das Richtige. Es verwundert einem beim Lesen mit wie vielen schrecklichen Mißverständnissen man sein Leben fristen mußte, aber mit diesem Buch kann man nun endlich Besserung geloben und sich auf einen neuen Wissensstand bringen. Vieles in diesem Buch ist auch durchaus tauglich um mit ahnungslosen Bekannten diverse Wetten abzuschließen, wer glaubt einem schon das nicht die Indianer mit dem skalpieren angefangen haben sondern die bösen Cowboys. Ein nettes Buch für zwischendurch, das an manchen Stellen sogar ein wenig gesellschaftspolitisch ist (z.B. Arbeitslosenstatistik, Preise im Gesundheitswesen, etc.) ohne das ganze überbewerten zu wollen. So sollte man grundsätzlich mit diesem Buch verfahren, schließlich ist es ein stückweit einfach nur Unterhaltung.... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. November 2005
Wer kennt nicht Gerhard Prause, den "Tratschke" der ZEIT, der uns vor vielen Jahren schon darüber aufklärte, daß Hitler nicht die Autobahn erfunden habe und Herodes nicht der große Kinderschlächter war, als den ihn die Bibel hingestellt hat, um nur einige Beispiele zu nennen. Irrtümer schaffen Vourteile, die besser im Gedächtnis haften bleiben als die oft viel zu komplexe Wahrheit. Immer wieder wird es also Besserwisser geben, die versuchen, die Menscheit von ihren liebgewonnenen Fehlurteilen zu befreien. Viel bei Prause abgeschrieben haben die Dortmunder Professoren Walter Krämer/ Götz Trenkler. Wieder erklären sie uns, daß der Sturm auf die Bastille nicht so bedeutend war wie die Geschichtsbücher es uns weismachen wollten und daß Luther seine 95 Thesen nicht an die Tür der Wittenberger Schloßkirche angeschlagen hat. Doch wozu? Gerade solche Irrtümer haben sich doch als bildhafte Symbole bewährt und machen es auch dem geschichtsunkundigen Laien einfach, einen sinnlichen Zugang zur Geschichte zu bekommen. Und ist es wirklich so schlimm, daß viele von uns bislang geglaubt haben, nur in Athen gebe es eine Akropolis oder daß der Hundertjährige Krieg hundert Jahre gedauert habe? Solche Besserwissereien sind durchaus entbehrlich. Wesentlicher scheinen da die Beiträge z.B. zum Stichwort "Haschisch". Dort heißt es, daß "Haschisch nicht süchtiger als Alkohol oder Nikotin mache, eher weniger". Auch nützlich scheint mir der Hinweis darauf, daß es in der Bundesrepublik, wie vielfach angenommen, keineswegs zu viele Ärzte gibt und auch die Hinterfragung der obligatorischen Wertschätzung von Bio-Nahrung hat vieles für sich. Zum Beispiel: "Rohmilch von Bauernhöfen ist ein idealer Brutplatz für Bakterien, welche die Infektionskrankheit Listerose übertragen, vorzugsweise auf Kinder von Müttern, die versuchen, während der Schwangerschaft besonders gesund zu leben". Wer es bei dem einen oder anderen Stichwort noch genauer wissen will, dem helfen zahlreiche Literaturhinweise weiter. Wer allerdings zu einem bestimmten Stichwort einen Einstieg sucht, tut sich unter Umständen schwer: ein Register ist dem alphabetisch angeordneten Lexikon nicht angehängt.
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am 28. März 2010
Es handelt sich hierbei um ein Buch über populäre Irrtümer, wie sie es schon 1000fach gibt.

Da ich von dem Autor W. Krämer recht begeistert bin ("so lügt man mit Statistik" habe ich in einem Stück auf einer Treppe sitzend durchgelesen) habe ich ohne lang nachzudenken mir dieses Buch ebenfalls gekauft.

Nur bin ich enttäuscht: von den 500 erläuterten Missverständnissen sind die meisten irgendwo abgeschrieben. Von dem Witz und dem besonderem Können von Krämer ist leider wenig zu spüren...
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. März 2000
Das "Lexikon..." ist eine nette Abendlektuere, man sollte jedoch nicht zuviel davon erwarten: Vieles ist weder neu noch sonderlich interessant, und bei manchen "Irrtuemern" kann man sich doch ueber den schludrigen Stil wundern. Beispielsweise ist die Diskussion ueber die Staatsverschuldung sehr einseitig und undifferenziert geschrieben, und anderes, wie die Erklaerung dafuer, warum man Dosen im Kochtopf nur im Wasserbad erwaermen darf, ist kompletter Unsinn. Ansonsten bietet das Buch in anspruchlosem Stil Informationen auf Party-Gespraechs-Nivaeu, und das recht umfassend.
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am 15. April 2014
Vieles des Inhalts war mir noch nicht so begründet bekannt- Sehr empfehlenswert und ich würde mich freuen, würde ich die Vielen, seit Erscheinen des Werkes festgestellten Details zu Ereignissen in anderen Werken finden könnte.
Struppi
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. September 1999
In ihrem "Lexikon der populären Irrtümer" versuchen die Autoren, mit bekannten, aber auch weniger bekannten Irrtümern aufzuräumen. Das Lexikon ist auch wirklich ein Lexikon, d.h. es ist alphabetisch nach Stichworten geordnet. Hierin liegt denn auch die größte Schwäche, denn als Nachschlagwerk ist es aufgrund des für ein Lexikon zu geringen Umfanges nicht geeignet und durch die fehlende logische Strukturierung und die dadurch fehlenden Zusammenhänge läßt das Interesse des Lesers sehr schnell nach. Auch die inhaltliche Qualität schwankt sehr stark. Neben einigen wirklichen Aha-Momenten, die sicherlich von Leser zu Leser unterschiedlich häufig auftreten, werden auch Irrtümer über Sachverhalte "ausgeräumt", von denen man noch nie etwas gehört hat, oder die schlicht uninteressant sind. Die Autoren, Professoren für Statistik an der Universität Dortmund haben es leider versäumt, den Leser wirklich aufzuklären, also einen Weg zu zeigen, wie er Vorurteile und allgemeine Mißverständnisse besser erkennen kann. Dann allerdings wäre das Buch wahrscheinlich auch nie derart populär geworden. Alles in allem muß man sagen, daß das Buch zwar zumindest eine gewisse Zeit lang kurzweilige UNterhaltung bietet, seinem Anspruch aber leider in keiner Weise gerecht wird. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Dezember 2009
Ich schreibe diese Rezension, weil ich zufällig über das Buch gestolpert bin, das ich schon vor einiger Zeit gelesen habe. Die Durchschnittsbewertung wird diesem Superbuch nicht gerecht. Hier haben einige sauertöpfische Anhänger des Zeitgeists ihren Frust an diesem Werk ausgelassen. Das "Lexikon" ist freilich nichts für den, der beispielsweise die "Süddeutsche" liest und alles glaubt, was er dort vorfindet. Hier wird vieles gegen den Strich gebürstet. Man ist nicht MIT dem Zeitgeist kritisch, sondern bewusst GEGEN ihn. Da werden halt mal faktenbasiert Zweifel an solchen "unbestreitbaren" Wahrheiten wie der Klimaerwärmung (macht gerade Pause!) geäußert oder der Biotrend (Ist ja alles so gesund!) veralbert. Wer Spaß am Denken und insbesondere am Querdenken hat, der wird hier gut bedient.
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am 7. November 2012
Dieses Buch habe ich immer in Griffweite, um bei etwas Freizeit mich über sogenannte althergebrachte Weisheiten zu informieren. Sehr lehrreich und interessant.
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