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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen10
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am 12. Januar 2006
Auch für mich die beste Mozart-Biographie.
Besonders spannend ist - neben einer riesigen Informationsfülle über den Meister selbst - die Darstellung der politischen, sozialen, gesellschaftlichen Verhältnisse zur Zeit Mozarts und deren Einfluss auf ihn. Spannend, detailliert, eine Fülle von Informationen. Das Buch verzichtet bewusst auf eingehende Werkbesprechungen, dafür gibt es eigene Bücher (hoffentlich auch bald ein weiteres von Herrn Braunbehrens :)
Was besonders wohltuend ist: Braunbehrens füllt "weiße Flecken" in der Biographie (die es aufgrund der zeitlichen "Ferne" und der damaligen Kommunikationsmöglichkeiten nun mal zwangsweise gibt) nicht mit persönlichen Einfärbungen und Pseudo-Herumpsychologisieren, sondern berichtet "was war" - und das ist mehr als spannend, wenn es nur ehrlich und richtig gemacht wird -wie in diesem Buch. Ebenso wundervoll endlich eine angemessene, weil vorurteilsfreie und auf den Quellen basierende Würdigung von Konstanze Mozart. Der ja in einigen Biographien nicht einmal zugestanden wird, ein menschliches Wesen zu sein...
Der langen Rede kurzer Sinn: Dieses großartige Buch kaufen und in Mozarts Welt in all in ihren Facetten eintauchen!
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am 26. Juli 2005
Ich habe schon viele Biographien gelesen, aber diese gehört zu
den allerbesten! Braunbehrens versteht es, spannend zu schreiben
und dem Leser gut verdaulich viele Informationen zu vermitteln.
Das ist eine hervorragende Mozart-Biographie und gleichzeitig
ein hochinteressantes Geschichtsbuch. Außerdem räumt er mit dem
Vorurteil auf, Antonio Salieri hätte Mozart umgebracht. Überhaupt
scheut sich Braunbehrens nicht, die herkömmliche Mozart-Literatur
kritisch zu würdigen. Alles in allem eine Biographie, die ich
nur wärmstens empfehlen kann!
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am 23. Januar 2006
Was treibt dieses neue Mozartjahr 2006 schon wieder für abenteuerliche Blüten!! Schon wieder Giftmord am vollkommen verarmten Mozart , Salieri als Mörder, van Swieten läßt die Leiche verschwinden, Quecksilber, Geschlechtskrankheiten!!
Der Film "Amadeus" brodelt fort bis in alle Ewigkeit.
Es ist ein einziges Tollhaus an wüsten Spekulationen, Halbwahrheiten und schon hundertfach kolportierten Geschichtchen im Fahrwasser des Mozartjahres und Beweise können nicht geliefert werden. Denn die meisten Fakten sind schon seit Jahrzehnten bekannt und von seriösen Forschern erarbeitet worden.
Einer von ihnen ist der Verfasser dieses Buches:
Man muß Volkmar Braunbehrens sehr dankbar sein für dieses schon Mitte der Achtzigerjahre erstmalig erschienene Buch, daß gründlich mit den Legenden vom verhungerten und im Massengrab verscharrten Genie aufräumt.
Die anderen Rezensionen vor mir haben bereits das Wesentliche zu diesem Buch gesagt sodaß es hier nicht wiederholt werden muß.
Die von Braunbehrens gesammelten Fakten sind jedenfalls spannender als der Trivialismus der obengenannten Legenden.
Nur soviel: andere Mozartbücher kann man sich sparen!! Das Mozartjahr 2006 hat bisher nichts wirklich Neues hervorgebracht.
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am 28. September 2006
Die Mozart Biographie von Braunbehrens erstreckt sich auf das letzte Lebensjahrzehnt Mozarts in Wien. Beginnend mit Mozarts Bruch mit dem Salzburger Fürstbischof rekonstruiert Braunbehrens anhand von zahlreichen Zeitzeugnissen, vor allem natürlich dem Briefwechsel zwischen Vater und Sohn Mozart die Versuche des Genies, sich in Wien als freischaffender Komponist eine Existenz aufzubauen. Sehr interessant ist dabei, dass Braunbehrens stets die historischen Hintergründe eingehend beleuchtet, deren Verständnis für Mozarts Leben und die Entstehung seiner Werke eigentlich unerläßlich sind: die Regierungszeit von Kaiser Joseph II. sowie seines Nachfolgers Leopold und deren jeweiliges Politikverständnis (das ja auch wiederum Rückwirkungen auf das allgemeine kulturelle Leben und damit die Musizierpraxis hatten), das soziale und musikalische Leben in Wien, das Freimaurertum, etc. Braunbehrens kommt bei der Spurensuche nach dem "wirklichen" Mozart dabei zu ganz anderen Ergebnissen, als die üblich herrschende Meinung: Mozart ist laut seiner These nicht in Armut und von seiner Mitwelt nahzu vergessen gestorben, sondern stand mit einer Vielzahl von Angeboten am Beginn einer vielversprechenden europäischen Karriere ! - Obwohl sich das Buch auch ausführlich vor allem mit dem Opernschaffen Mozarts befasst, kommt es übrigens ohne akademische musikalische Analysen aus - ist also auch für Nicht-Notenleser zu empfehlen. Auf jeden Fall eine fesselnde Lektüre, die mir - neben viel Neuem über Mozart selbst - auch ein ganz neues, lebendiges Bild des Lebens im Habsburgerreich im ausgehenden 18. Jahrhundert vermittelt hat.
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VINE-PRODUKTTESTERam 31. Dezember 2007
Braunbehrens räumt mit den zahlreichen süsslich kitschigen Vorurteilen über Mozarts Leben gründlich auf. Immer wieder atmet der Leser erfreut und befreit auf, wenn die Fenster dieser historischen Rumpelkammer aufgerissen und alles gründlich durchgelüftet und weggeblasen wird, u.a.
- dass Mozarts Vater ein verbohrter Despot war, der sein Wunderkind nur zu eigenem Vorteil ausnutzte,
- dass Mozart zeitlebens schlechte Libretti vertonen musste
- dass Konstanze eine Ehefrau war, die nicht zu Mozart passte (sehr treffend die süffisante Bemerkung, dass hier wohl die Eifersucht mit den Biografen durchging, die es nicht ertrugen, wenn jemand ihrem geliebten Genie näher gestanden habe als sie selbst...)
- dass der Komponist schon zu Lebzeiten immer mehr verarmte und schließlich von aller Welt vergessen im Armengrab landete.
Nichts davon ist wahr, wie der Autor anhand einer seriösen Deutung der Quellen nachweist! Braunbehrens stellt den Komponisten in seine Zeit hinein, beleuchtet das historische und gesellschaftliche Umfeld, porträtiert die wichtigen Persönlichkeiten, die in den Wiener Jahren Einfluß und Umgang mit Mozart hatten. Sein besonderes Interesse gilt dem Opernschaffen Mozarts, der wohl als erster Komponist die Oper als Musiktheater verstand und deshalb nicht nur das jeweilige Textbuch vertonte, sondern bei der Wahl des Stoffes und der Ausgestaltung des Librettos stets eine sehr aktive Rolle spielte. Das alles ist geschrieben wie ein Roman. Vor einem entsteht das Bild Wiens, der Musikhauptstadt der Welt in den zehn Jahren kurz vor und nach der französischen Revolution - ein enormes Lesevergnügen, das man sich unbedingt gönnen sollte.
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am 14. August 2006
Dieses Buch ist mit seinen ca. 500 Seiten sehr detailreich, erzählt nicht nur von Fakten und Tatsachen die Mozart betreffen (einige Briefauszüge chronologisch passend eingefügt, Analysen in Bezug auf andere erhaltene Dokumente der damaligen Zeit direkt seine Person betreffend,...)sondern beleuchtet auch umfangreich sein Umfeld, die allgemeinen damaligen Lebensumstände und historischen Ereignisse.

Wo viele andere Biographen auf Spekulationen und Gerüchte eingehn gesteht sich der Autor an dieser Stelle ein, diese Stelle in Mozarts Leben offen zu lassen. Er geht sogar so weit das er Aussagen von Zeitzeugen - woanders ohne zu hinterfragen in die Biographie eingebaut - kritisch betrachtet und manchmal als übertrieben oder nicht korrekt widergegeben wertet (wenn andere Fakten dagegen sprechen) Man hat immer das Gefühl er überläßt dem Leser seine eigene Meinung zu den Fakten und Tatsachen die es zu Mozart gibt ohne sich an irgendwelche anmassenden psychologischen Analysen zu wagen. Der einzige Schwachpunkt bei dem Buch könnte darin liegen das für diejenigen die ausschließlich nur eine Biographie von Mozart lesen wollen zuviel andere historische Themen behandelt werden die nicht direkt mit Mozarts Lebengeschichte zu tun haben (was immerhin ungefähr ein Drittel bis Hälfte des Buches ausmacht)wie zB über die Verordnungen und das Regierungswesen Josephs II, Lebensgeschichten von Georg Forster,Da Ponte, Schikaneder, politische Situation der damaligen Zeit usw. Wer sich aber auch allgemein für Historisches bzw. der damaligen Zeit in der Mozart lebte interessiert wird von dem Buch sicherlich begeistert sein.
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am 14. Oktober 2008
Es gibt Mozart-Biografien wie Sand am Meer. Leider! Denn die meisten sind dürftig in der Recherche oder lassen so manchen Leser im Dunkeln tappen. Wir wissen nicht alles über Mozart - das ist auch nicht möglich! Aber das, was die Historiker bis jetzt in Erfahrung gebracht haben, hat Braunbehrens wunderbar zusammengefasst und in einem Plauderton an den Leser weitergegeben. Wer mehr über Mozart und seine Jahre in Wien lesen möchte, sollte sich dieses Buch unbedingt kaufen. Hier werden keine Märchen sondern Fakten erzählt!
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am 3. Februar 2010
Endlich hat man es geschafft eine Neuauflage dieser meisterlichen Biographie heraus zu bringen!

Es handelt sich hier sicherlich um die beste und 'authentischste' Biographie über W.A. Mozart. Sie deckt die für ihn und sein Schaffen wichtigsten Jahre in Wien ab und geht auch sehr gut auf die politischen und sozialen Verhältnisse im Wien und Europa seiner Zeit ein. Auch die Interaktionen zwischen Mozart, seinen Musikerkollegen und Librettisten, sowie seinen 'Sponsoren', Freimaurerbrüdern und dem Kaiser bleiben nicht ausgespart.

Eine Biographie weitab des selbstüberschätzenden und überheblich-gönnerhaften Gefasel eines Wolgang Hildesheimer.

Bitte mehr davon - am liebsten über Mozarts Reisen, denn da gibt es noch viele weiße Flecken auf der Karte, welche auszufüllen ich bisher nur diesem Autor zutraue!!!
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am 7. Februar 2010
Ich kann den enthusiastischen Beurteilungen nicht zustimmen. Zwar ist das Buch eine gründlich recherchierte Bestandsaufnahme der letzten Lebensjahre Mozart's in Wien, jedoch gründlich nur in einigen - dem Autor wichtigen - Aspekten. Die Auswahl dieser Aspekte ist für mich die große Schwäche des Buches. Zwar findet man seitenlange Auflistungen von Einkünften und Aufträgen, ebenso wird uns haargenau beschrieben, wie das Haus der Freimaurerloge ausgesehen hat, die Begräbnisordnung Josephs II wird auf 1 1/2 Seiten ausgebreitet usw. Aber beispielsweise die Begegnung Mozarts mit Haydn (sowohl persönlich als auch mit Haydns Musik) ist dem Autor keinen einzigen Satz wert. Natürlich auch die - zugegeben kurze - Bekanntschaft mit Beethoven nicht. Neben wirtschaftlichen Umständen konzentriert sich Braunbehrens auf die Aufklärung und Beseitigung "falscher Mythen". Einmal entschuldigt er sich geradezu, dass er das Wort "Genie" auf Mozart anwendet. Wie so oft bei Autoren, die hart an einer "Entmythifizierung" arbeiten, fragt sich der Leser hinterher, warum über diese "entmythifizierte" Person eigentlich ein Biografie geschrieben werden musste - wenn doch eh alles so ganz normal und "unmythisch" war, also im Grunde nicht sehr interessant.

Ich gebe trotzdem 3 Punkte, weil die vielen Details, die Braunbehrens anführt, sehr interessant und wissenswert sind und auch die Beseitigung von Klischees an sich eine löbliche Sache ist. Aber wenn das Phänomen Mozart nur im dem bestünde, was bei Braunbehrens zu lesen ist, dann müsste man sich fragen, ob man seine Zeit nicht besser verwenden kann, als über Mozart zu lesen...
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am 30. Mai 2010
Insgesamt bin ich gut zufrieden, Lieferzeit usw waren voll in Ordnung, nur dass das Buch ein "Mängelexemplar" ist, muss ich vorher wohl überlesen haben.
Es reicht aber tortzdem für mich ;)
Danke!
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