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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen20
4,4 von 5 Sternen
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am 4. November 2006
Das Buch kam mir zufällig beim Stöbern im Buchladen in die Hände. Hatte vorher noch nie Ähnliches gelesen und bin weder Bergfex noch Wandervogel. Aber dieses Buch war so beeindruckend, packend und berührend, dass ich gleich darauf noch eins von Kammerlander las. Jetzt ist Hans Kammerlander wohl der einzige Autor, von dem ich alle Bücher im Regal habe. (und auch mein Mann hat ALLE gelesen und war total angetan, obwohl wir selten den selben Geschmack bei Büchern haben).

H. Kammerlander hat einen sehr persönlichen, berührenden und "frei von der Leber weg" Erzählstil. In seinem Buch erkennt man auch immer wieder den Respekt, mit dem er anderen Bergkollegen (oder Mitbewerbern) entgegenbringt und man kriegt voll mit, wie sehr manche Ereignisse an der Seele rührten. Das Buch ist schlichtweg ergreifend und eröffnete mir Horizonte und Abgründe, die mich nicht mehr los lassen. Absolut empfehlenswert. Und motivierender - für jede Lebenslage - als so manches "Motivationsbuch"!
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am 25. November 2007
Obwohl ich nicht der Zunft der Extremalpinisten angehöre und der Todeszone lieber meine kalte Schulter zeige, lese ich seit Jahren begeistert die Erlebnisberichte eines Reinhold Messner, Joe Simpson und anderen Wagemutigen, die ihr persönliches Glück auf den höchsten Gipfeln dieser Erde finden. Am seidenen Faden war mein erstes Buch von Hans Kammerlander, der seinen Blickwinkel wohltuend hinterfragt und selbst zu zweifeln scheint, ob man unbedingt die eigenen Grenzen sprengen muss, um Anerkennung zu ernten. Spannend und gelegentlich augenzwinkernd schildert er seine Begegnungen mit den gewaltigen Auswürfen der Welt und beleuchtet das Verhältnis zwischen seiner Berufsgruppe, das oftmals von Neid und Missgunst geprägt ist. Kuriositäten und atemberaubende Fotos nehmen den geneigten Leser mit auf die Reise und runden das mehr als positive Gesamtbild der Publikation ab, bis man sich auch auf der Flanke eines Riesen glaubt, der einen zu verschlingen droht. Ein flüssiger Schreibstil ohne Schnörkel macht Lust auf mehr - genau so muss man sich am seidenen Faden fühlen!
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am 4. Oktober 2007
In diesem Buch beschreibt Hans Kammerlander seinen Kampf mit und um den K2, von dem er besessen war, bis er ihn nach mehreren Anläufen endlich besiegt hat.

Es ist kein trockener Bericht über seine Besteigungsversuche geworden, sondern ein höchst unterhaltsames und facettenreiches Buch. Zwischen seine Erlebnisse am K2 flicht er immer wieder auch Begebenheiten an anderen Bergen ein, erzählt über andere Bergsteiger und deren Erfolge und Misserfolge. Sehr gut gefallen hat mir auch, dass viel mehr als in anderen Büchern und bei anderen Autoren von den nepalesischen bzw. pakistanischen Trägern die Rede ist, ohne die so manch eine Expedition gar nicht durchzuführen wäre.

Kammerlander spricht auch über Risiken, Gefahren und Naturgewalten, die bedacht werden müssen. Und nicht zuletzt auch davon, wie er immer wieder auch mit dem Tod in Berührung kommt und wie er dies verarbeitet.

Sehr gut sind die Farbbildteile und die sich im Anhang befindliche Liste der K2-Besteiger.
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am 22. Februar 2010
Kammerlander legt mit seinem vierten Buch über das Bergsteigen eine beeindruckende und durchgängig spannende Schilderung seiner Expeditionen zwischen 1995 und 2002 vor. Für Freunde aktueller Bergsteigerliteratur ein absolutes Muss.
Dabei stehen die Expeditionen zum K2, dem zweithöchsten Berg der Erde, im Mittelpunkt seiner Erzählungen. Dieser faszinierende Berg scheint es nicht gut mit Kammerlander zu meinen. Er benötigt mehrere Anläufe. Die Schilderungen seiner gescheiterten und -letzendlich- auch erfolgreichen Missionen enthalten alles, was das Bergsteigerdasein ausmacht: Vom Krieg mit den Behörden über die Planung, Anreise, Errichtung von Basis- und Höhenlagern, Wetterunbilden, Beschreibungen der Kletterrouten, Biwaks in klirrender Kälte bis hin zum Gipfelglück, aber auch von Unfällen mit manchmal glimpflichen, manchmal schwerwiegenden oder gar tötlichen Folgen ist die Rede.
Dass ich für dieses Buch dennoch keine 5 Sterne vergebe, liegt an folgendem Eindruck:
Hans Kammerlander plaudert. Auch wenn der Ausdruck "plaudern" verharmlosend klingen mag bei den geschilderten Gefahren und Unfällen, die er erlebt hat und nun erzählt, wird man den Eindruck nicht los, dass er die expeditionslose Zeit in der Heimat nutzt, um über all seine Expeditionen und Erlebnisse, die er noch nicht in seinen bisherigen Büchern geschildert hat, zu berichten, um zur Finanzierung weiterer Abenteuer beizutragen.
Was fehlt, ist der roter Faden, eine grundlegende Idee für dieses Buch oder eine durchgängige Story, so wie dies Simpson (Sturz ins Leere) oder Krakauer (In eisigen Höhen) gelungen ist. Hier legt Kammerlander "nur" eine chronologische Schilderung seiner Expeditionen vor. Irgendetwas fehlt.
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am 23. Januar 2010
Ich habe schon einiges an Bergliteratur gelesen, aber Kammerlanders Buch fand ich toll. Ja er schreibt nicht chronologisch, aber damit bin ich bestens klar gekommen, denn die eingeschobenen Annekdoten passten gut und bereicherten das Buch. Er schreibt auch einiges über seine Arbeit als Bergführer in den Alpen und das ist ein Aspekt der mir sehr gut gefallen hat.
Vor allem finde ich es toll, dass er es schafft das anstrengende und lebensgefärhliche Höhenbergsteigen immer wieder mit kurzen lustigen Stellen zu spicken. Das lockert das Buch auf.

Ich kann kein bisschen bestätigen, dass er, wie hier geschrieben sich als Übermensch warnimmt. Ganz im Gegenteil. Er beschreibt viele Fälle, in denen er ganz offensichtlich nur sehr sehr sehr viel Glück hatte. Wie z.B. als ein Haushoher Felsturm eine Stunde nachdem er daran geklettert hatte zusammen stürzte, oder ein altes Fixseil riss, oder eine Lawine am Ortler abging, wo in 40 Jahren keine herunter gekommen war. Solche Momente lassen ihn in meinen Augen viel menschlischer erscheinen, als manch anderen Autor. Ich hatte gerade eben das Gefühl, ihm ginge es nicht um die beste Selbstdarstellung.
Soweit man das nach einen Buch beurteilen kann, ein wirklich beeindruckender Mensch. Top!
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am 18. August 2010
Nur wenige Bücher lese ich mit solchem Interesse wie die von Hans Kammerlander. Er schreibt (mit Hilfe seines Co-Autors Walther Lücker) sehr offen, spannend und unterhaltsam. Seine Bücher sind einfach wunderbar zu lesen, auch für Nicht-Bergsteiger. Und er scheut sich dabei auch nicht, über eigene Fehler zu berichten. Man hat das Gefühl selbst bei den Expeditionen dabei zu sein.
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am 17. März 2011
Ich bin kein Bergsteiger und habe nur einige Bücher dazu gelesen. Kammerlander schafft es in diesem Buch sehr gut über die Strapazen und die Mühen zu schreiben, über Grenzerfahrungen und das erreichen des persönlichen Grenzpunktes der Erschöpfung. Das Buch ist flüssig geschrieben und gut zu lesen.
Es gibt keien Abrechnungen mit anderen Bergsteigern und es verzichtet weitesgehend auf Heroisierungen oder Eigenlob. Es bietet auch immer wieder philosophische Ansätze und ist daher auch für Laien absolut lesenswert und reiht sich in Bücher wie "Sturz ins Leere" oder "in eisigen Höhen" gut ein.
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am 4. Januar 2016
Wenn er doch nur schreiben könnte, der Hans Kammerlander. Seinem Mitautor, Kletterer und Journalist Walther Lücker ist es wohl zu verdanken, dass über die größten Strecken das Buch wenigstens gut lesbar ist.
Da schildert Kammerlander verschiedenste Erinnerungen aus seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz, und Junge, was hat der Mann alles erlebt und welche von anderen Bergsteigern erlebten Kalamitäten hat er zu erzählen! Aber er bekommt es einfach nicht hin, spannend zu schreiben. Das häufige Bemühen wenig hilfreicher Begriffe wie "unbeschreiblich", "unglaublich" und "blitzschnell" macht es nicht besser.
Sein Mitautor scheint zum Glück genügend Spielraum gehabt zu haben. Man erkennt manchmal, wenn Recherchenergebnisse zu früheren Expeditionen Kammerlanders oder anderer Bergsteiger routiniert und flüssig in Geschichten verwandelt werden und wo Kammerlander holprig und unübersichtlich seine Erinnerungen wiedergibt. Diese Erzählungen lesen sich dann wie Geplauder am Stammtisch, es entsteht kein Feuer, es mangelt an Details. Das viele Wissen, die Könnerschaft am Fels, am Eis, im Schnee, die Kammerlander erworben haben muss, werden nicht erfahrbar.
Joe Simpson nenne ich als Gegenbeispiel, gleich, welches Buch von ihm man in die Hand nimmt. Der packt einen, dass man mitten in das Erlebnis gerät und sieht und spürt und Strapazen oder Angst oder seine Gedanken miterlebt.
Zu wenig davon bei Kammerlander. Stattdessen fließen ihm oft platte Sprüche aus der Feder, auch einige erkennbar pauschale Meinungen über Willkür und Ignoranz von Beamten, Begleitoffizieren, Bergtouristen auf der einen und tolle Sherpas, Mitkletterer und Leidensgenossen auf der anderen Seite.
Nach einem Drittel des Buches kommt es erst in Fahrt, jetzt taucht es tiefer in die Geschichte einer dramatischen, deutschen K 2 - Expedion ein. Tja, für vielleicht 40 Seiten. Dann gehts weiter mit dem Flickwerk, bis Kammerlander beim fünften Versuch, den K2 zu besteigen, endlich den Gipfel erreicht und man das Buch getrost in ein Büchertauschregal stellen kann.
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TOP 500 REZENSENTam 20. Januar 2013
'Glück. Ich empfand einen dieser kostbaren Momente des Glücks. Es ist schwer zu beschreiben, was wirklich in mir vorging. Ich spürte die Erleichterung, physisch wie psychisch. Das Brennen in den Muskeln ließ nach, die Atemfrequenz senkte sich, und der Puls wurde wieder normal. Mein Kopf sagte mir: Endlich! Endlich angekommen!'

Inhalt:
Hans Kammerlander beschreibt in 'Am seidenen Faden' seinen langen Weg zum Gipfel des K2. Zwischen den Berichten über seine Besteigungsversuche des zweithöchsten Berges der Welt erzählt er von anderen Abenteuern auf den 8000ern sowie von Expeditionen in den Alpen und zum Cerro Torre.

Mein Eindruck:
'Am seidenen Faden' ist mein erstes Buch von Hans Kammerlander, ich habe aber bereits mehrere Bücher über Höhenbergsteigen gelesen.

Mir hat Kammerlanders Art des Erzählens sehr gefallen; er berichtet spannend und unterhaltsam, mit Humor, sehr sympathisch, offen und selbstkritisch von seinen Erfahrungen, weckt Interesse, macht neugierig auf den Verlauf der einzelnen Expeditionen. Sehr gut gefallen haben mir auch die vielen Abbildungen (sehr viele in s/w, einige in Farbe), die Karte vom Karakorum, die Skizze der Südwand des K2 mit den verschiedenen Routen sowie die Auflistung der K2-Bergsteiger von der Erstbesteigung durch Compagnoni und Lacedelli im Jahre 1954 bis zum Redaktionsschluss des Buches im Winter 2003/2004.

Von Kammerlanders K2-Besteigungsversuchen wird dabei so fesselnd erzählt, dass man bei seinem Gipfelsieg so überwältigt ist und von seinem Bericht so mitgerissen wird, dass sich bei mir regelrecht Glücksgefühle einstellten, als er bei seinem 5. Versuch endlich auf dem Gipfel des K2 steht.

Mein Resümee:
'Am seidenen Faden' war sicherlich nicht mein letztes Buch von Hans Kammerlander. Ich bin begeistert von diesem großartigen Erzähler, seinen Grenzerfahrungen und seinen Leistungen!
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am 20. August 2010
Wer dieses Buch verschlingt, begreift, was Bergsteiger antreibt.Interessant ist das Buch für mich als Hobby-Bergsteiger (bis 4500 m), da ich wohl nie erfahren werde, wie man sich jenseits der 5000 m fühlt. Das Leben im Hochlager, das Klettern in dünner Luft, Eis und Kälte ist sehr anschaulich und dramatisch beschrieben. Obwohl ich nicht der Zunft der Extremalpinisten angehöre und der Todeszone lieber meine kalte Schulter zeige, lese ich seit Jahren begeistert die Erlebnisberichte eines Reinhold Messner, Joe Simpson und anderen Wagemutigen, die ihr persönliches Glück auf den höchsten Gipfeln dieser Erde finden.Kuriositäten und atemberaubende Fotos nehmen den geneigten Leser mit auf die Reise und runden das mehr als positive Gesamtbild der Publikation ab, bis man sich auch auf der Flanke eines Riesen glaubt, der einen zu verschlingen droht. Ein flüssiger Schreibstil ohne Schnörkel macht Lust auf mehr - genau so muss man sich am seidenen Faden fühlen!
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