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Kundenrezensionen

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am 11. November 2006
"Das Geheimnis des Goldschmieds" ist eine kurze Geschichte (87 Seiten), die sich um das Thema Begegnungen zur richtigen oder zur falschen Zeit dreht. Ein junger Mann, dessen Herz noch unverwundet und offen für die Liebe ist, trifft auf eine ältere Frau, die ihn nach einer kurzen und heftigen Liebesgeschichte verstößt. Jahre später, er befindet sich zur falschen Zeit am richtigen Ort, verlässt er eine junge Frau, deren Herz dadurch verwundet und für die Liebe für immer verschlossen wird.

Die Idee, zwei Menschen in unterschiedlichen (persönlichen) Zeitaltern zwei Mal aufeinander treffen zu lassen, hat mir gut gefallen und mich neugierig darauf gemacht, wie die Autorin den von ihr geknüpften Zeitknoten auflösen würde. Auch die Frage, ob man als Zeitreisender in die eigene Vergangenheit die eine oder andere Stellschraube verdrehen würde, bekäme man die Gelegenheit dazu, ist interessant und ein Hinweis darauf, ob man mit dem Verlauf der eigenen Geschichte glücklich geworden ist oder nicht.

Die Autorin löst den Knoten jedoch nicht, sondern kehrt wie ein Eistänzer zum Ausgangspunkt zurück, nachdem sie zweimal eine Zeitschleife in Form einer Acht gefahren ist. Und so lässt diese Geschichte, deren zugrunde liegende Idee zu einem wirklich großen Roman hätte entwickelt werden können, den Leser mit der weidlich bekannten Weisheit zurück, dass sich die Liebe zweier Menschen nur entzündet, wenn beide zur richtigen Zeit am richtigen Ort aufeinander treffen.

Für mich liest sich dieses kleine Büchlein eher wie ein ausführliches Exposé zu einem Roman. Mir fehlte an vielen Stellen die Beschreibung des Zaubers, den diese zwei Menschen füreinander empfinden, das, was diese Liebe eigentlich ausmacht. Ein paar Blicke, ein paar Küsse - mehr gönnt die Autorin dem Leser nicht. Man fragt sich nach eineinhalb Stunden, nachdem man die Geschichte zu Ende gelesen hat, warum da zwei Menschenseelen eigentlich zugrunde gegangen sind. Die Größe von Liebe, ihre mitreißende Wucht, wird in der Geschichte nur über Filme wie etwa "Vom Winde verweht" zitiert, im Buch selbst findet sie nicht statt. Auch Sprache und Stil von Frau Barceló heben sich nicht besonders hervor oder bereiten beim Lesen einen besonderen Genuss. Und auch der Titel "Das Geheimnis des Goldschmieds" verspricht mehr, als die Geschichte zu halten vermag.

Insgesamt gesehen handelt es sich hier um eine gute Idee, dafür die drei Sterne, aber um eine nur durchschnittliche Umsetzung bzw. Entwicklung derselben.
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am 19. Oktober 2005
Die Thematik "Zeitreise" ist in der Science-Fiktion-Literatur sehr beliebt. Darüber hinaus ist sie auch für so manchen Gag gut wie zuletzt in "Austin Powers" oder bildet den Hintergrund für philosophische Betrachtungen.
Welche fatalen Folgen Zeitreisen haben können, zeigte zuletzt Regisseur Terry Gilliam mit "12 Monkeys". Bruce Willis, als Zeitreisender, wird auf Grund eines Fehlers im System in die "falsche Zeit" zurückversetzt und durch einen einzigen Satz, den er dort nebensächlich fallen läßt, passiert viele Jahre später eine Katastrophe apokalyptischen Ausmassen.
"Das Geheimnis des Goldschmieds" greift diese Thematik zwar auf, allerdings auf einer viel kleineren Ebene. Der namenlose Titelheld, der die Geschichte in der Ich-Perspektive erzählt, hat in seinem Leben nur eine Frau geliebt: Celia. Nach einer nur drei Monate dauernden leidenschaftlichen Affäre im Jahre 1974 hat sie ihn jedoch verlassen. Sie bricht ihm das Herz, so wie ihr ein Fremder das Herz brach, der sie am Tag vor ihrer Hochzeit verlies.
Über 20 Jahre später beschließt der Goldschmied, nochmal in sein altes Heimatdorf zurückzukehren, auch um evtl. Celia wieder zu sehen. Er fährt in den neunziger Jahren los und kommt in den fünfziger Jahren im Dorf an. Dort begegnet er einem schönen, jungen Mädchen. Die beiden verlieben sich ineinander und es beginnt eine leidenschaftliche Liebe, die jedoch am Tag vor der Hochzeit der beiden in einer Katastrophe mündet.
Dies alles wird von der Erzählerin so gekonnt verschachtelt, dass, obwohl man recht frühzeitig das Ende ahnt, das Buch genüßlich weiterliest und nach den ca. 100 Seiten des Buches enttäuscht ist, weil die brillant erzählte Geschichte so kurz ist.
Da dies das bisher einzige auf deutsch vorliegende Buch der spanischen Autorin ist, kann man sich noch nicht einmal mit einem anderen Werk trösten.
Es bleibt zu hoffen, dass der Verlag dies bald nachholt.
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am 2. November 2008
Jung und ohne Prägung des Lebens ist das grenzenlose Vertrauen vorhanden. Beide lassen sich fallen und erfahren eine wundervolle Liebe. Diese jedoch wird schrecklich durch das plötzlich verlassen enden.
Die eine große Liebe wird von beiden für einander empfunden, jedoch nicht zur gleichen Zeit.
Er ist der jüngere der sich zu der erfahren Frau hingezogen fühlt und sich ohne Kompromisse auf die Liebe einlassen kann. Sie beendet diese Liebe, da ihr Herz vor langer Zeit gebrochen wurde.
Durch einen magischen Moment gelingt es ihm, Jahre später, in der Zeit zu reisen. Er trifft sie wieder. Jetzt sind die Rollen getauscht. Er ist gealtert und trifft auf die junge Frau, deren Herz frei ist. Seine Liebe wird ohne Rückhalt erwidert. Und er muss feststellen, das er selber der Mann war der ihr Herz brach.
Eine Novelle die sicherlich Stoff für einen ausgezeichneten Roman bietet. In diesem würden Gefühlsbeschreibungen ausreichenden Platz haben. Nichts desto trotz nach meiner persönlichen Meinung ist gerade die Kürze eine besondere Anforderung an die Autorin. Nicht abschweifend zu schreiben und dennoch Gefühle zu transportieren ist ihr hier gelungen.
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am 14. Dezember 2005
Es ist die kurze, aber umso intensivere Geschichte über die Kraft der Sehnsucht. Nach fast fünfundzwanzig Jahren besucht der namenlose Ich-Erzähler das Städtchen seiner Kindheit, um seine angestauben Erinnerungen an eine fast verlorene Zeit der Gegenwart gegenüberzustellen. Er erhofft sich vor allem ein Wiedersehen mit Celia, welche er auch nach so langer Zeit nicht aus seinen Gedanken jagen kann. Sie, die wesentlich ältere und reife Frau, hat ihm damals, dem Neunzehnjährigen, das Herz gebrochen, nachdem sie ihm beibrachte, sie heimlich und langsam zu lieben, was ihm, dem Aussenseiter, zum ersten Mal das Gefühl gab, zu leben und jemandem zu gehören. Auf seinen Streifzügen nun - durch die Strassen seiner Erinnerung - befindet er sich plötzlich auf einer Zeitreise zurück in die Vergangenheit, wo er, jetzt selbst ein reiferer Herr, die Heirat seiner Eltern miterlebt und die blutjunge Celia trifft, welche sich ihrerseits in ihn verliebt.
Die Autorin löst mit ihrer Sparche Gefühle aus, welche man nicht beschreiben kann, denn nur wer die Sehnsucht und das elektrisierende Gefühl süsser Erwartung kennt, versteht ihre bis ins Feinste geschliffenen Worte. Zu Beginn hab ich mich gleich in diese Kurzgeschichte verliebt und wurde, als hätte ich eine Lesespritze injiziert gekriegt, von Seite zu Seite getrieben. Leider wird die unglaubliche Dichte, durch welche die Geschichte anfangs besticht, für mein Empfinden gegen den Schluss übertrieben, denn die Bilder jagen sich wie in einem Werbe-Spot. Fast erschlagen von der Tiefe der Geschichte und der strohfeuerartigen Rasanz der Bilder gelangte ich zur letzten Seite. Relativ anstrengend ist es auch, der Autorin zu folgen, wenn sie surreale Erinnerungsebenen und Zeitblasen ineinander verschachtelt und mit Projektionen und Déjà-vus jongliert.
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am 16. Oktober 2005
Die Thematik "Zeitreise" ist in der Science-Fiktion-Literatur sehr beliebt. Darüber hinaus ist sie auch für so manchen Gag gut wie zuletzt in "Austin Powers" oder bildet den Hintergrund für philosophische Betrachtungen.
Welche fatalen Folgen Zeitreisen haben können, zeigte zuletzt Regisseur Terry Gilliam mit "12 Monkeys". Bruce Willis, als Zeitreisender, wird auf Grund eines Fehlers im System in die "falsche Zeit" zurückversetzt und durch einen einzigen Satz, den er dort nebensächlich fallen läßt, passiert viele Jahre später eine Katastrophe apokalyptischen Ausmassen.
"Das Geheimnis des Goldschmieds" greift diese Thematik zwar auf, allerdings auf einer viel kleineren Ebene. Der namenlose Titelheld, der die Geschichte in der Ich-Perspektive erzählt, hat in seinem Leben nur eine Frau geliebt: Celia. Nach einer nur drei Monate dauernden leidenschaftlichen Affäre im Jahre 1974 hat sie ihn jedoch verlassen. Sie bricht ihm das Herz, so wie ihr ein Fremder das Herz brach, der sie am Tag vor ihrer Hochzeit verlies.
Über 20 Jahre später beschließt der Goldschmied, nochmal in sein altes Heimatdorf zurückzukehren, auch um evtl. Celia wieder zu sehen. Er fährt in den neunziger Jahren los und kommt in den fünfziger Jahren im Dorf an. Dort begegnet er einem schönen, jungen Mädchen. Die beiden verlieben sich ineinander und es beginnt eine leidenschaftliche Liebe, die jedoch am Tag vor der Hochzeit der beiden in einer Katastrophe mündet.
Dies alles wird von der Erzählerin so gekonnt verschachtelt, dass, obwohl man recht frühzeitig das Ende ahnt, das Buch genüßlich weiterliest und nach den ca. 100 Seiten des Buches enttäuscht ist, weil die brillant erzählte Geschichte so kurz ist.
Da dies das bisher einzige auf deutsch vorliegende Buch der spanischen Autorin ist, kann man sich noch nicht einmal mit einem anderen Werk trösten.
Es bleibt zu hoffen, dass der Verlag dies bald nachholt.
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am 5. April 2005
Eine große Geschichte von einer erfüllten und unerfüllten, von einer glücklichen und unglücklichen Liebe, auf jeden Fall von einer Liebe, die die Zeiten überdauerte. Eindeutigkeit wird in diesem kleinen Roman nur vorgetäuscht. Gerade die genauen Schilderungen des spanischen Provinzstädtchens in der muffigsten Franco-Zeit um 1950, in der nur amerikanische Filme eine Ahnung von Freiheit erlaubten, und die präzisen Angaben von Uhrzeiten, Haus- und Zimmernummern oder von Jahresdaten erwecken den Eindruck von etwas Handgreiflichem, der sich bei näherer Betrachtung aber für die wesentliche Frage (wann trafen sich sich Liebenden und vor allem wie alt waren sie da?) als Illusion erweist.
Der Ich-Erzähler begegnet der Frau seiner Träume, die wie aus einem Film kommend erscheint und der er bezeichnenderweise im Kino zum ersten Mal körperlich nahe kommt, zwei Mal. Einmal als junger Mann, als sie etwa zwanzig Jahre älter ist als er. Und "danach" noch einmal in einer Konstellation, in der er etwa zwanzig Jahre älter ist als sie. Diese "spätere" Begegnung beeinflusst paradoxerweise die "frühere" Begegnung zum Unglücklichen.
Das alles ist sehr kunstvoll, knapp und in schöner und anspielungsreicher Sprache geschrieben, so dass man weiterlesen möchte und gleichzeitig fürchtet das Buch gehe ja beim zügigen Weiterlesen zu schnell zu "Ende". Eine komplizierte Idee von Zeit, Zeitlosigkeit, auch von Verlust von "Identität" durch eine sehr konforme "Modernität".
Vor allem aber (in den Reflexionen des Ich-Erzählers, die er im Jahre 1999 in New York anstellt) ein Buch gegen die Verzagtheit in der Liebe. Für Liebe darf es keine "falsche Zeit" geben und das jeweilige Lebensalter der Liebenden muss als unwesentlich angesehen werden. Der Roman lässt die Deutung zu beide Liebende seinen im Jahr 1999 genau gleichalt gewesen. Eine sehr ironische Pointe diese unvergleichlichen und geheimnisvollen Buches.
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am 23. Dezember 2007
Allein der Einband läd zum Lesen (und zum Kaufen) ein! Ein kleines, feines Büchlein über die Liebe, die Sehnsucht, das Verlassen und Verlassenwerden - nicht kitschig, nicht zu rührig. Intensive Gefühle lassen die Zeitreisen fast realistisch erscheinen. Ein kurzweiliges Buch, das unbedingt zu empfehlen ist!
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Kaufmotiv: Wunderschöner Einband. Weiterempfehlungsmotiv: Faszinierende Geschichte, sehr schön eingepackt. Peinliche Überraschung: Frauen können sich in die männliche Gefühlswelt denken. Die Umkehrung schien mir immer so logisch, wie dass Indianer bei Karl May Deutsch sprechen.
Die Story: Älterer Mann kehrt in sein Dorf zurück und damit in seine Erinnerungen. Nun ist das kein besonders origineller Anlass, eine Erzählung darüber zu schreiben. Denn ein Roman im klassischen Sinn sind sie 92 groß geschriebenen Seiten nicht. Aber dafür eine ganz verzwickte, clever konstruierte und sprachlich samtene Darstellung von der Unmöglichkeit, sich mehr als einmal in der Liebe total verlieren zu können. Diese Erkenntnis tut zwar weh, kommt aber in dieser Form als pure Lust daher.

Die in Österreich lebende spanische Literaturwissenschaftlerin beherrscht ihr Handwerk so, dass ich kaum je merkte, dass sie es einsetzt. Mit einem musikalischen Rhythmusgefühl ausgestattet, schafft sie es mit einer ungeheuren Leichtigkeit, die verschiedenen Ebenen so ineinander zu verschachteln, dass alles wie aus einem Guss wirkt. Nie hatte ich das Gefühl, der Autorin beim vertrackten Puzzlespiel zusehen zu können. Und als ich die wenigen Seiten nochmals las, war der Genuss noch größer. Doch das Motiv für die Zweitlektüre war wohl eher der Frust, dass das Büchlein bereits zu Ende war. Ob die Geschichte nicht etwas verwirrend war, wurde ich von einem Freund gefragt. Nicht mehr und nicht weniger als das reale Leben selbst, meinte ich, worauf er meinem Buchtipp flugs eine Bestellung folgen ließ.

Falls die Autorin auch die wirkliche Romanform schafft, dürfte das zu einem literarischen Ereignis werden. Vor allem wenn es dann wieder um die Liebe gehen sollte, um Leidenschaft, Verführung und den Schmerz der Vergänglichkeit.
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am 10. April 2010
Wie in dem Buch "das Rätsel der Masken" schafft es die Autorin durch die Beschreibung von Stimmungen, den Leser in eine andere Welt zu versetzen. Die Geschichte selbst ist jedoch etwas surreal und und geprägt von Sehnsucht und Erinnerungen, die sich letztlich irgendwie im Nirwana verlieren. Im Vergleich zu dem Buch "Rätsel der Masken" doch ein deutlicher Abstieg.
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am 1. Mai 2007
Elia Barceló hat einen wirklich guten Schreibstil und tolle Ideen - keine Frage... Aber wer ihr Buch "Das Rätsel der Masken" gelesen hat, dürfte doch etwas enttäuscht sein - zumal "Das Geheimnis des Goldschmieds" mit seinen gerade mal 92 Seiten ruckzuck durchgelesen ist. Man hätte mehr aus der Idee herausholen können - aber ich persönlich stehe eh nicht wirklich auf Kurzgeschichten - möchte also nicht unbedingt als Maßstab dienen. Jedenfalls ist "Das Geheimnis des Goldschmieds" lesenswert und unterhaltsam - hat aber mein Lesebedürfnis nicht wirklich befriedigt.
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