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35 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Seiner Zeit weit voraus!
Ich freue mich sehr darüber, dass die lange vergriffene Rudolf-Biographie der Historikerin Brigitte Hamann nun in einer Neuauflage vorliegt.

Brigitte Hamann nähert sich einer der schillerndsten Gestalten des ausgehenden 19. Jahrhunderts, dem Thronfolger Österreich-Ungarns, der mit seinem Doppelselbstmord in Mayerling alle Hoffnungen auf eine...
Veröffentlicht am 2. Dezember 2006 von zeilensprung

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu trocken, viel politisches, wenig privates ..
.. schade eigentlich.

Rudolfs tragisches Leben, besonders sein privates Leben - der Kontakt zu seinen Schwestern Gisela und Marie Valerie, aber auch der Kontakt zu seiner Ehefrau Stephanie (einer Tante 2. Grades) und seiner Tochter Elisabeth - wird nur kurz angerissen, stattdessen erwähnt die Autorin immer wieder politische Ereignisse und verheddert sich...
Veröffentlicht am 7. September 2012 von Rose Nyland


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35 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Seiner Zeit weit voraus!, 2. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Kronprinz Rudolf: Ein Leben (Taschenbuch)
Ich freue mich sehr darüber, dass die lange vergriffene Rudolf-Biographie der Historikerin Brigitte Hamann nun in einer Neuauflage vorliegt.

Brigitte Hamann nähert sich einer der schillerndsten Gestalten des ausgehenden 19. Jahrhunderts, dem Thronfolger Österreich-Ungarns, der mit seinem Doppelselbstmord in Mayerling alle Hoffnungen auf eine Erneuerung der Dynastie begrub.
Als einziger Sohn des Kaisers Franz-Joseph und seiner Frau Elisabeth wurde er von frühester Kindheit mit Härte und militärischem Drill auf seine wichtige Aufgabe vorbereitet. Seine Mutter mischte sich nur einmal in die von der Großmutter geleitete Erziehung ihres Sohnes ein, als er von einem Erzieher fast zu Tode gequält wurde. Dieses Ereignis hat Rudolf so geprägt, dass er immer mit liebevoller Zuneigung an seiner sonst meist abwesenden Mutter hing.
Die Beziehung zum Vater jedoch war nachhaltig gestört, vor allem nachdem Rudolf ein eigenes liberales, politisches Bewusstsein entwickelte und damit beim konservativ-restaurativen Kaiser auf Befremden und Ablehnung stieß.
Die aus machtpolitischen Interessen geschlossene Ehe mit der belgischen Prinzessin Stefanie entwickelt sich zu einem Desaster.
Unverstanden, zutiefst unglücklich über die politischen Fehlentscheidungen seines Vaters, vergräbt sich Rudolf mehr und mehr in seine Studien und beginnt eine Affaire mit der Gräfin Mary Vetsera, mit der er schließlich in den Tod geht.

Brigitte Hamann hat viele Beweise angeführt, dass der Tod von Kronprinz Rudolf, dessen genauere Umstände lange Zeit unter der Decke gehalten wurden, vor allem politische Gründe hatte. Und sie zeigt auf, dass der unglücklíche Charakter Rudolfs zurückzuführen ist auf die wirklichkeitsferne Kälte, mit der das Kaiserhaus ein völlig isoliertes Leben führte.

Ob die Geschichte anders verlaufen wäre, wenn Rudolf seinen Vater beerbt hätte? Zumindest die Schüsse von Sarajewo wären nicht gefallen und ein erster Weltkrieg hätte unter Umständen niemals stattgefunden.
In jedem Fall jedoch wäre ein Kaiser Rudolf nach der langen Herrschaft des rückwärts gewandten Franz-Joseph eine Chance gewesen...

Fast einhundertzwanzig Jahre nach Rudolfs Tod wird hier eine mittlerweile fast vergessene historische Persönlichkeit mit einer Kennerschaft beschrieben, die Brigitte Hamann zu einer herausragenden Chronistin österreichischer Geschichte macht.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der enttäuschte Hoffnungsträger, 18. September 2008
Von 
Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Kronprinz Rudolf: Ein Leben (Taschenbuch)
Als Rudolph Franz Carl Joseph "des Kaiserthumes Österreich Kronprinz und Thronfolger, königlicher Prinz von Ungarn und Böhmen, der Lombardei und Venedigs, von Dalmatien, Croatien, Slawonien, Gailizien, Lodomerien und Illyrien. Erzherzog von Österreich. Ritter des Goldenen Vlieses" am 21. August 1958 geboren wurde, war die Revolution von 1848 noch lange nicht vergessen. Es war der Verdienst von Kaiser Franz Josephs "braven Armee" und der verbündeten Russen gewesen, dass der damals noch junge Monarch die Macht im Staate überhaupt behalten konnte. Die nach wie vor hohen Militärausgaben belasteten die Staatskasse sehr, doch der Kaiser fühlte sich der Armee und seinen Generälen zu Dank verpflichtet, was mitunter ein Grund für die Ernennung des neugeborenen Kronprinzen zum Offizier gewesen sein dürfte. Mit dem ersten Tag seines Lebens schien Rudolphs Leben durch seinen Vater damit vorbestimmt, er sollte Offizier werden...

Das Österreich in dem Rudolph geboren wurde, wurde nach ersten Zugeständnissen an die 48er-Revolutionäre wieder absolut regiert. Doch eine Änderung der Politik des Kaisers wurde unausweichlich, als die Niederlagen in Norditalien das Kaisertum zu erschüttern begannen. Viele Hoffnungen ruhten daher auf wissbegierigen Knaben, der in seinen Briefen unendlich viele Fragen an seinen Vater zu stellen schien. Doch kränklich und sensibel wie er war, behagten ihm so manche Militärparaden nicht, wofür ihn sein Vater scharf rügte.

Rudolphs Kindheit war nicht unbeschwert, wenn ihm auch seine Schwester Gisela gewissen Halt gab. Doch die sich zunehmend vom Wiener Hof distanzierende Sissi bekämpfte ihre Schwiegermutter Erzherzogin Sophie zumindest in ihren Briefen aufs Schärfste, hatte sie ihr doch die Kindererziehung aus der Hand genommen und mehr in die ungeliebte repräsentative Rolle gedrängt. Auch Kaiser Franz Joseph war sehr selten gegenwärtig und über alle Maße mit den Staatsgeschäften beschäftigt, um das Vertrauen seines Volkes zurückzugewinnen und die Rufe nach "Kaiser Max", seinem womöglich qualifizierteren, und auf jeden Fall begabteren jüngeren Bruder Erzherzog Maximilian, endgültig zum Schweigen zu bringen.

So überrascht es kaum, das Rudolf pünktlich zu seinem sechsten Geburtstag, ganz in der Tradition der Habsburger, ein eigener Hofstaat mit dem verdienten Offizier Obersthofmeister Graf Leopold Gondrecourt übergeben wurde. Von seiner Schwester getrennt, sollte der Kronprinz nun abgehärtet und soldatisch erzogen werden, wobei sein Obersthofmeister, der auf Anweisung des Kaisers handelte, jedoch genau das Gegenteil bewirkte. Rudolf wirkte verstört, wurde zum Bettnässer und immer kränklicher, so dass schon fast um sein Leben zu fürchten war.

Erst jetzt trat seine Mutter wieder entscheidend in das Leben des Thronerben und setzte sich bei Franz Joseph mit dem Wunsch durch, bis zur Volljährigkeit Rudolfs allein über dessen Erziehung bestimmen zu dürfen. Mit Joseph Latour von Thrumburg wurde ein neuer Erzieher und ausgesprochen liberale Lehrer für den Kronprinzen ernannt, der ihm eine für die damaligen Verhältnisse ungewöhnlich liberale und bürgerliche Erziehung angedeihen ließ. Der Erbe Habsburgerreichs begann regelrecht aufzublühen, wurde zu einer wissenschaftlichen Kapazität in der Ornithologie und insgeheim flammender Fürsprecher für die Sache der Liberalen, ein Engagement, das am Hof sehr mit Misstrauen beobachtet wurde, vor allem von Seiten Erzherzog Albrechts.

Mit seinem 19. Geburtstag erhielt Rudolf einen neuen Obersthofmeister. Graf Charles (Charly) Bombelles, war eine sehr illustre Gestalt, berühmter Junggeselle und Lebemann, der Rudolf weg von seinen Büchern zu den Frauen bringen sollte, um den ersten jungen Mann etwas zu zerstreuen. 1878 rückte Rudolf schließlich als Oberst in Prag beim Infanterieregiment Nr. 36 ein und begann, die ihm schon lange vorherbestimmte militärische Karriere. Die arrangierte Hochzeit mit der wenig reizvollen Stephanie von Belgien brachte Rudolph weiter in die Bredouille, wurde Stephanie doch von seiner Mutter stets verachtet. Noch dazu wurde die Kronprinzessin durch Rudolphs Schuld sogar unfruchtbar und nach der Geburt einer Tochter, waren die Chancen auf einen männlichen Thronerben damit dahin. Eine Auflösung der Ehe ließ sich allerdings nicht durchsetzen.

Die Lage des Kronprinzen war denkbar aussichtslos, eine Selbstbestimmung über sein Leben schier unmöglich. Am Hof von den Erzkonservativen ausgegrenzt, war es Rudolf unmöglich als Kronprinz in die Staatsgeschäfte einzugreifen. Der Kaiser selbst war irritiert von den liberalen Ansichten seines Erben und verweigerte ihm in vieler Hinsicht Lob und Anerkennung, für die sein Sohn fast alles gegeben hätte.

Der Weg nach Mayerling war auch ein Weg der Enttäuschungen, der Resignation vor der eigenen Machtlosigkeit. Als Kaiser Friedrich III. starb zerbrach für Rudolf die Hoffnung auf ein Bündnis mit einem aufgeklärten Deutschen Reich, denn Friedrichs Nachfolger Wilhelm II. war überzeugter Militarist und Rudolf fürchtete den Krieg, in den das Deutsche Reich Österreich-Ungarn stürzen könnte. Es ist das Drama eines Liberalen, der in Österreich-Ungarn (auch wenn er gegen den "Ausgleich" und die De-facto-Trennung in zwei Reiche, die nur durch den Kaiser und König in Personalunion noch vereint waren) bereits einen Prototypen von Victor Hugos Traum der "Vereinigten Staaten von Europa" verwirklicht sah, wie er seinem Freund Georges Clemenceau im Dezember 1886 in einem gestand, jedoch mitansehen musste wie der Vielvölkerstaat von seinen Völkern langsam zerrissen wurde, während sich die Liberalen, deren Überzeugungen er teilte, von den Deutschnationalen verdrängt wurden, bis die liberale Partei am Beginn des 20. Jahrhunderts der Vergangenheit angehörte.

"Kronprinz Rudolf. Ein Leben" ist Brigitte Hamanns Meisterwerk, jenes Buch, das in zahllosen Auflagen die gängigste Rudolf-Biografie darstellt und Eingang in viele andere Werke gefunden hat. Aber das Werk ist zugleich auch Ausgangspunkt für spätere Werke der freien Autorin, wie Hitlers Wien. Die politischen Strömungen, die Lebzeiten Kronprinz Rudolfs entwickelt haben, werden in Hitlers Wien etwa direkt aufgegriffen und genauer dargestellt. Doch in der Kronprinzen-Biografie findet man nur wenig handfeste politische Elemente, auch das Leben des Kronprinzen tritt von Zeit zu Zeit eher in den Hintergrund, wenn wichtige Persönlichkeiten in seinem Leben herausgearbeitet oder Beziehungen wie die zwischen Marie Valerie und ihren älteren beiden Geschwistern Rudolf und Gisela genauer beleuchtet werden. Es ist eine fast schon verklärende und romantisierende Darstellung, die "Kronprinz Rudolf: Ein Leben" geprägt hat. Das macht das Buch nicht unbedingt schlecht, denn als Einstiegslektüre ist es hervorragend, doch zugleich gibt es auch Aspekte, die von anderen AutorInnen in neueren Werken widerlegt wurden (wie Katrin Unterreiner in "Kronprinz Rudolf - Ich bin andere Wege gegangen....").

Doch was Brigitte Hamann gelingt ist dem Leser das Drama des Kronprinzen anschaulich zu vermitteln. Anhand der Geschichte Rudolfs werden auch die begleitenden Umstände seines Weges nach Mayerling geschildert. Die Diktion, welche Brigitte Hamann begründet hat, wurde seither vielfach aufgegriffen. Ganz klar verweist sie Mayerling-Mythen in das Reich der Fiktion und stellt die reale Version dar, wobei sie auch Erklärungsmöglichkeiten für den Entstehung zahlreicher Verschwörungstheorien aufzeigt, ohne dies allerdings bewusst anzusprechen. Ganz gewiss, ist "Kronprinz Rudolf", ein Standardwerk, dass man zumindest gelesen haben sollte, wenn man auch in den Details nicht mit der Autorin übereinstimmt, selbst wenn diese von vielen anderen Autorinnen und Autoren mit Freude aufgegriffen worden sind. Anders als Katrin Unterreiner etwa, schafft es Brigitte Hamann, die Persönlichkeit Rudolfs, als in jeder Hinsicht gescheiterten und völlig enttäuschten Thronerben mit Ambitionen und einer gehörigen Portion Talent aufzuzeigen.

Fazit:
Eine beeindruckende und sehr gut erzählte Einführung in das Leben des gescheiterten Kronprinzen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Standardwerk über den Kronprinzen! Sehr gelungen!, 11. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Kronprinz Rudolf: Ein Leben (Taschenbuch)
Alle zehn Jahre gibt es erneut ein Buch zum Thema Rudolf oder Mayerling, deswegen hat es mich auch gar nicht überrascht als nach einer längeren "Durststrecke" Brigitte Hamann ihr bereits 1978 erschienenes Buch über den Kronprinzen neu auflegte.

1978 war ihr Buch eine Sensation, durch genaue Archivarbeit und Quellenlektüre konnte sie viel Neues über den Kronprinzen berichten, unter anderem dass er als Julius Felix für das "Neue Wiener Tagblatt" geschrieben hat. Sie war die erste Historikerin, die den liberalen, freigeistigen Europäer Rudolf präsentierte und damit auch das bisherige Bild von ihm revidieren. Immerhin galt bis dahin die 1928 von Oskar Mitis herausgegebene Biographie des Kronprinzen als Standardwerk. Hamann gibt ein genaues Bild vom Leben Rudolfs seit seiner Geburt bis hin zu seinem verhängnisvollen Ende in Mayerling, Kindheit unter dem Sadisten Gondrecourt und dem liberalen Latour, der auf Bestreben der Kaiserin Elisabeth Gondrecourts brutale Erziehung ablöste. Rudolf war für seine zahllosen Liebschaften ebenso "berühmt" wie für seinen genialen Geist, den er in zahlreichen liberalen Artikeln gegen die aktuelle Politik, aber auch in wissenschaftliche Abhandlungen zum Ausdruck brachte, besonders begeisterte er sich dabei für die Ornithologie.

Für Hamann gilt der Ablauf in Mayerling am 30.01.1889 auch für restlos geklärt: Rudolf erschoss zuerst Mary Vetsera, die ihn abgöttisch liebte, danach sich selbst. Laut Hamann gibt es für diverse Mordtheorien nicht genug stichhaltige Beweise und dürften daher ins Reich der zahlreichen Sagen, Mythen und Legenden von Mayerling eingeordnet werden.

Es ist Hamann meiner Meinung nach hoch anzurechnen, dass sie dem Ende Rudolfs nicht sehr viel Raum in ihren Buch gibt. Für sie war es wichtiger, die Person Rudolfs mit ihren ganzen Facetten zu fassen, wie einen weiteren Mayerling-Schlager zu veröffentlichen. Sie argumentiert sachlich, quellenkritisch, auch ein wenig versöhnlich - ich kannte Hamann bisher nur als "anti-habsburgerin" und war über ihren durchwegs sanften Tonfalls öfters sehr erstaunt.

Es ist auf jeden Fall ein sehr gelungenes Buch, dass jede Neugier über den Kronprinzen und auch über sein Ende stillt und auch versucht, mit vielen Klischees aufzuräumen. Einen Stern Abzug muss ich ihr dennoch geben, weil ich nicht immer mit ihr übereinstimme. Ich denke zum Beispiel nicht, dass Rudolf den Untergang der Monarchie oder auch den Ersten Weltkrieg hätte aufhalten können, erstens war er bereits mit 30 Jahren körperlich schwer angeschlagen ohne Hoffnung auf Genesung und zweitens wäre er 1916 schon knapp 60 Jahre alt gewesen. Ich denke, viele liberale radikale Ideen wären mit dem Älterwerden ganz allein versiegt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu trocken, viel politisches, wenig privates .., 7. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Kronprinz Rudolf: Ein Leben (Taschenbuch)
.. schade eigentlich.

Rudolfs tragisches Leben, besonders sein privates Leben - der Kontakt zu seinen Schwestern Gisela und Marie Valerie, aber auch der Kontakt zu seiner Ehefrau Stephanie (einer Tante 2. Grades) und seiner Tochter Elisabeth - wird nur kurz angerissen, stattdessen erwähnt die Autorin immer wieder politische Ereignisse und verheddert sich dabei zu sehr in den Details.

Daran kann auch die Neuauflage nichts mehr retten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine ausgezeichnete Biographie, 4. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kronprinz Rudolf: Ein Leben (Taschenbuch)
Ausgezeichnete Biographie von der Meisterin der österreichischen Geschichte Frau Brigitte Hamann, sehr zu empfehlen, spannend und ungemein ins Detail gehend
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kronprinz Rudolf und sein Leben, 16. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kronprinz Rudolf: Ein Leben (Taschenbuch)
Das Buch ist breit und tief recherchiert ,der schwierige Stoff sehr klar strukturiert und anschaulich dargestellt.Selten ein so informatives Buch über die gesellschaftlichen Zusammenhänge der Zeit gelesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein liberaler Politiker im Hause Habsburg, 6. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Kronprinz Rudolf: Ein Leben (Taschenbuch)
Ich lese gerade das Buch über Kronprinz Rudolf von Brigitte Hamann. Das Buch fesselt. Es fesseltr weil die Person Rudolf von Habsburg fesselt und weil Sie einfach interessant ist.

Rudolf von Habsburg war ein liberaler Politiker der gegen Antisemitismus, Feudalismus und letztendlich auch gegen die Monarchie in Ihrer absolutistischen Form kämpfte. Das Buch beschreibt anschaulich seine (notgedrungen verdeckte) journalistische Tätigkeit, seine Verbindung mit liberalen Politikern z.B aus Frankreich und seine Aversion gegen Wilhelm II. den er (berechtigter Weise) als Kriegstreiber fürchtete.

Alles in allem ein Buch das wirklich zu empfehlen ist.
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21 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hamann kann auch anders..., 5. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Kronprinz Rudolf: Ein Leben (Taschenbuch)
Ich habe mir diese Biographie gekauft, nachdem ich Hamanns Buch über Kaiserin Elisabeth gelesen habe, welches mich tief beeindruckt hat.

Die Biographie über Rudolf ist allerdings lange vor der über seine Mutter erschienen - was man dem Werk allzu deutlich anmerkt. Wo Elisabeths Leben aus vielerlei Perspektiven beschrieben wird und auch andere Schauplätze, Figuren und Hintergründe eingehend beleuchtet werden, verliert sich Hamann hier in der historischen Analyse politischer Begebenheiten.

Die Darstellung Rudolfs als Inbegriff eines verhinderten, liberalen Thronfolgers in einer von restaurativen Kräften geprägten Monarchie ist Hamanns hauptsächliches Anliegen und leider, so scheint es, auch das einzige. Neben der überaus detailreichen und streckenweise auch redundanten Zeichnung des wissenschaftlich und politisch überaus interessierten Kronprinzen und seines historischen Kontextes bleiben die Ausführungen zum privaten Umfeld des Prinzen und dadurch auch das Bild des Protagonisten selbst recht einseitig und blass - so bedeutend und prägend das politische Umfeld für Rudolf sicherlich auch gewesen sein mag.

Der Beziehung Rudolfs zu seinen Eltern, Geschwistern, zu seiner Frau, auch seiner Erkrankung und deren Folgen geht Hamann nur ansatzweise nach. Über allzu weite Strecken spart sie Rudolfs Privatleben jenseits politischer, journalistischer oder wissenschaftlicher Dimensionen geradezu aus, zeichnet es mit wenigen Strichen geradezu karikaturenhaft, erwähnt Familienmitglieder nur in Bildunterschriften oder Nebensätzen.

Dem stellenweise überbordenden Reichtum an Material verdankt dieses Buch seinen unstreitbar besonderen Stellenwert. Es ist außer Frage eine qualitativ hochwertige Arbeit, die es in jedem Falle verdient, gelesen zu werden. Dennoch würde ich dieser Biographie etwas mehr von der gestalterischen Vielfalt und wissenschaftlichen Gewandheit wünschen, welche Hamanns Biographie der Kaiserin Elisabeth so auszeichnen.
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5.0 von 5 Sternen Mit den gesamten Büche und Kalender sind wir sehr zufrieden!, 23. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kronprinz Rudolf: Ein Leben (Taschenbuch)
Die Kalender bestellten wir nach Jahrenlangen Erfahrungen.
Die Bücher entsprechen unserer Interessen, die Brigitte Hamann schätzen wir hoch und wurden nicht entäuscht!
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5.0 von 5 Sternen Gut recherchiert, 28. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kronprinz Rudolf: Ein Leben (Taschenbuch)
Das Buch ist sehr informativ, historisch gut recherchiert.Eine Reihe Zusammenhänge von Geschichten und Personen waren mir so nicht bekannt. Als Sachbuch ist es leicht zu lesen.
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Kronprinz Rudolf: Ein Leben
Kronprinz Rudolf: Ein Leben von Brigitte Hamann (Taschenbuch - 1. Dezember 2006)
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