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Kundenrezensionen

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am 19. März 1999
In einem bitterkalten Winter setzt ein Eskimostamm zwei alte Frauen aus. So fängt die Geschichte an... Überwältigt von Angst vor der Zukunft und Trauer darüber, verlassen worden zu sein, bleiben die beiden alten Frauen zurück. Doch dann erwacht der Überlebenswille: die zwei Frauen entschließen sich zum Versuch, diesen Winter zu überleben. Sie schöpfen aus ihren langen Erfahrungen, helfen sich gegenseitig durch dunkle Nächte und sind dabei sehr erfolgreich....erfolreicher sogar als der Stamm, der sie zurückgelassen hat. Am Ende gibt es sogar ein Wiedersehen...und zwei alte Frauen, die nicht mehr das sind, was sie zuvor waren. Ein Buch, das berührt und Mut macht. Besonders für Frauen....
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am 22. Januar 2006
Eine Geschichte über zwei alte Indianerinnen, die nur auf sich selbst angewiesen, den tiefsten Winter überleben, nachdem sie von ihrem Stamm als unnötige Esser zurückgelassen wurden. Velma Wallis beschreibt wie diese beiden Frauen trotz ihres Alters und der ausweglos erscheinenden Situation, es schaffen zu überleben. Am Ende ist es der Indianerstamm, der bei ihnen um Essen betteln muss.
Eine Geschichte voller Kraft, Naturgewalten und Freundschaft. Wenn man zusammenhält, kann man fast alles schaffen.
Ein wunderschönes Buch, dass man an einem Tag verschlingt, wenn man die Zeit dazu hat.
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VINE-PRODUKTTESTERam 2. Oktober 2004
Dieses Buch ist mal etwas total anderes- ich habe ein paar Seiten gebraucht, bis ich mich an den Stil und Ausdruck gewöhnt hatte- aber dann hat es mich so gepackt, dass ich es in einer Nacht durchlesen musste. Die Geschichte entwickelt eine Eigendynamik- sie treibt den Leser bis zum (glücklichen) Ende.
Eigentlich eine sehr grausame Sache: Zwei alte Frauen werden von ihrem Stamm in Alaska in der Wildnis ausgesetzt, weil nicht genug Nahrung für alle da ist, selbst die Tochter der einen und der Enkel der anderen können dies nicht verhindern. Der Enkel schenkt den beiden heimlich ein Werkzeug, welches dann auch viel zum Überleben beiträgt.
Die beiden, zunächst natürlich enttäuscht u. resigniert, geben nicht auf, sondern besinnen sich auf ihre alten, angelernten Techniken zur Jagd, Zeltbau etc. Sie arbeiten täglich bis an ihre Grenzen, und am Ende überleben sie den schrecklichen Winter und konnten sogar noch Vorräte anlegen.
Ihr Stamm sucht sie dann, offenbar schlägt doch das Gewissen, und findet sie, stolz und ungebrochen, ja sogar so, dass nun sie die Bedingungen für ein Zusammenleben stellen können. Mit ihren Vorräten können sie nämlich dem ganzen Stamm aushelfen.
Die ganze Geschichte ist reduziert auf das Wesentliche, so auch der Stil von Velma Wallis. Die Bilder von Heinke Both sind eine würdige Ergänzung dieser Legende, die ein Lese-Erlebnis der besonderen Art ist.
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am 24. Juli 2004
Zwei alte Frauen ist nicht nur ein Buch, sondern Lebenshilfe und Erinnerung. Erinnerung? Woran? Daran, dass wir uns nicht verunsichern lassen sollen, nur weil das kalendarische Lebensalter zugenommen hat und die Gesellschaft mit angstmachenden Prognosen Lähmungen setzen will. Angst vor Verfall, Angst vor Einsamkeit, Angst vor Pflegebedürftigkeit. Alles das ist möglich. Doch gerade da setzt die Geschichte an. Sich nicht fügen sondern sich erinnern wieviele Fähigkeiten in uns verschüttet sind, wieviel Hilfe aus uns selber wachsen kann. Ein wunderbares Buch, dass zwei von zwei Frauen erzählt die von ihrem Stamm, alt und krank zurückgelassen werden, damit die Jungen überleben können. Der Leser erlebt den Kampf und das Erwachen aus ihrer Lethargie, wie sie sich plötzlich auf sich selbst besinnen, aufstehen und am Ende überleben.
Ein wunderbares Buch.
margarete noack
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TOP 500 REZENSENTam 18. April 2014
Keine große Literatur, aber eine sehr emotionale und zu Herzen gehende Botschaft, die dieses Buch ausmacht.

Zwei 75- und 80-jährige Frauen vom Stamm der Gwich'in-Gruppe, die zu den 11 Athabaska-Stämmen in Alaska gehört, werden kurz vor dem Winter vom Stamm verstoßen und sich selbst überlassen, weil man der Meinung ist, daß sie die anderen nur belasten und beim Weiterziehen, um Nahrung zu finden, nur behindern. Dies würde letztendlich die ganze Gruppe gefährden. Die Frauen sind geschockt, gekränkt und machen sich unter vielen Mühen und Qualen auf, um in irgendeiner Weise trotz der harten Naturbedingungen zu überleben. Sie kämpfen um ihr Leben und sind oft nahe daran aufzugeben. Aber sie erreichen auch viel, lernen zu jagen und Vorräte anzulegen und kommen in eine nicht für möglich gehaltene Kraft.

Ein Jahr lang leben sie so in der Wildnis am westlichen Yukon, bis sie wieder Kontakt zu ihrem Stamm bekommen, der sie damals verstoßen hat. Diesem geht es wesentlich schlechter als den beiden Frauen - aber man nähert sich wieder vorsichtig an. Die Stammesältestens sind beeindruckt und beschämt, was sie angerichtet haben und versprechen, die Frauen würden nie wieder verlassen oder sonst etwas zu erleiden haben. Die Frauen kommen in die Vergebung und in die Liebe.

Das kosmische Gesetz der Resonanz wirkt immer.

Fazit: Ein zwar kleines, aber feines Büchlein, das einige Denkprozesse bei einem freisetzt:
Erkenne deine Kraft, gib nicht auf und vergib, wenn es notwenig ist - denn danach wirst auch du dich besser fühlen und die Schwingung stimmt wieder. Deine Zellen werden es dir danken.
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am 18. November 2007
Von der Inhaltsangabe her könnte man meinen, daß dieses Buch traurig und deprimierend ist - das Gegenteil ist der Fall.
Durch den lakonischen Ton ist die Handlung kein bißchen traurig - und das Überleben der beiden alten Frauen - und vor allem, wie sie das meistern - macht Mut und Zuversicht.
Außerdem ist es eine verklausulierte Auseinandersetzung mit dem Altwerden, und wie die Gesellschaft mit alten Menschen umgeht. Klingt jetzt ein wenig hochtrabend, aber das ist ein absolut wunderbares Buch!!
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am 6. August 2008
Zwei alte Frauen:
Kein Reisser, sondern eine liebevoll geschriebene Geschichte zweier alter Frauen, die im Kampf ums nackte Überleben noch einmal ihre gesamte Kraft aufbringen um den harten Winter zu überstehen. Verstossen von ihrem Stamm müssen sie selber all ihre gesammelten Lebenserfahrungen noch einmal in die Tat umsetzen und zeigen dabei noch auf, wie wichtig doch auch Freundschaft und Zusammenhalt ist. Ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen- Grosses Kompliment an die Autorin.
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am 8. April 2011
In einem harten Winter entschließt sich der Häuptling der Gwich'in Indianer die 75-jährige Sa' und die 80-jährige Ch'idzigyaak zurückzulassen, damit der Rest seines Volkes leichter überleben kann. Selbst Ch'idzigyaaks Tochter wagt es nicht der Gemeinschaft zu widersprechen. Nur ihr Enkel zeigt den Willen zur offenen Rebellion, doch hat er gegen die Welt der Erwachsenen keine Chance. Waren die zwei alten Damen im Stamm mürrisch und wehleidig, erwacht in dieser veränderten Lage ihr Wille zum Überleben. Sie reaktivieren ihre gesammeltes Wissen und versuchen mit einer gehörigen Portion Lebenserfahrung diese auswegslose Situation zu meistern. Sie spüren, dass sie es gemeinsam schaffen können und lernen sich gegenseitig kennen. Doch wie kann sich alles zum Guten wenden? Spürt der Stamm Reue oder ist ihnen das Schicksal der Alten völlig egal?
Ein Buch, das einem Lebensmut vermittelt. Nett geschrieben und in Null-Koma-Nix gelesen. Irgendwie eine berührende Geschichte. Sicher ist Velma Wallis nicht eine Nobelpreis für Literatur Kandidatin. Es ist gerade die Schlichtheit der Worte, die der Geschichte einen gewissen Charme verleiht.
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am 25. März 2008
Dieses Buch gibt Kraft, macht Mut und zeigt, zu was man fähig ist, wenn man keine Wahl hat. Es zeigt, dass man über sich hinauswachsen und Dinge erreichen kann, von denen man zuvor nicht zu träumen wagte.

Die wunderbare, traurige und dann herzerfrischende und schöne Geschichte von den beiden alten Frauen, die eigentlich von ihrem Stamm hätten getötet werden sollen, ist Metapher für unzählige Situationen, die jeder Mensch in seinem Leben mal durchmacht. Man wird von anderen unterschätzt, hat sich vielleicht bislang selbst nicht genug zugetraut -. und dann kommt man in eine Situation, in der man sich bewähren muss, weil man ansonsten verloren ist. Man hat keine Wahl und muss kämpfen. Und dann ist man plötzlich an einem Punkt, wo man merkt: ich kann es!

Die beiden Indianerfrauen zeigen einem, dass man selbst dann, wenn einem kein anderer etwas zutraut, immer noch was aus seinem Leben oder aus einem gar lebensbedrohlichen Situation machen kann.

Ein Buch voller Mut, voller Tatendrang und Furchtlosigkeit! Ein zeitloses Dokument, das jedem hilft, der sich in einer scheinbar ausweglosen Lage befindet. Einfach toll!
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am 26. November 2009
Das Buch kann sicherlich nicht als "große Literatur" durchgehen - muss es aber auch nicht. Vielmehr ist es eine Geschichte, die von Generation zu Generation tradiert wurde und bisher nicht aufgeschrieben, der Autorin gebührt also Achtung, dass sie eine Legende in dieser Form aufschreibt. Man kann sich wunderbar vorstellen, wie des Abends die Indianer am Lagerfeuer sitzen und dieser Geschichte, wer auch immer sie erzählt, lauschen.
Für den westlichen Leser ist es allemal ein guter Einblick, "Indiander-Kultur light": Welche Tiere gejagt und gegessen werden (können), dass auch (alte) Frauen jagen können, dass den Ältesten großer Respekt entgegengebracht wird, dass auch in Indianerstämmen nicht alle untereinander Freunde sind, nur weil sie Indianer sind.

Gut auch, dass im Nachwort erwähnt wird, wie schwierig diese Publikation war .. und ein kleiner Stups, dass auch hier mit gemeinsamer Kraft und unbedingtem Willen (Geld für den Druck zu sammeln) so einiges möglich wird - nicht nur, wenn man den sicher geglaubten Tod im Nacken hat.

Ein schönes, fremdes, kurzweiliges Buch für einen langen Winterabend. 4 Sterne.
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