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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen64
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am 24. April 2007
Das junge Amisch-Mädchen Katie entbindet nachts alleine und heimlich im Stall ihr Baby, nimmt es in den Arm, betet in ihrer Verzweiflung zu Gott, schläft ein....und als sie aufwacht, ist das Baby verschwunden. In dem Glauben, Gott habe sie erhört, geht Katie wieder ins Bett.

Am nächsten Morgen wird die babyleiche im Stall gefunden - und Katie auch bald wegen Kindsmord angeklagt. Die Nichte Elli einer verbannten Amisch, die mit Katie verwandt ist, ist Anwältin. Obwohl sie sich bei ihrer Tante eigentlich erholen wollte, übernimmt sie auf deren Drängen hin Katies Fall und zieht - gegen den Willen von katies Vater - bei der Amischfamilie ein. Doch Katie kann - oder will - sich weder daran erinnern, schwanger gewesen zu sein oder gar ein Baby entbunden zu haben. Lügt das Amisch-Mädchen, oder ist sie so traumatisiert, dass sie wirklich dieses einschneidende Erlebnis vergessen hat?

Wie soll Elli das Mädchen verteidigen, wenn sich nicht nur Katies Vater dagegen stellt, sondern sie auch gegen die Glaubensrituale der Amisch kämpfen muss...und sogar ihre eigene Klientin jegliche Mitarbeit verweigert?....

Ein spannender, sehr emotionaler Plot!!

Geschildert wird zum einen die Beziehung zwischen Katie und Elli, die aus zwei völlig verschiedenen Welten und Weltanschauungen kommen, zum anderen erhält der Leser einen umfassenden, großartig geschilderten Eindruck vom Leben und Glauben der meist belächelten udn verkannten Amisch-Gemeinde!

Wer bisher dem leider weitverbreiteten Irrglauben unterlag, Amische sind einfältige, übetrieben gottesgläubige Menschen, der wird eines Besseren belehrt. Es war unheimlich interessant und spannend, Einblick in die Lebens-, Denk- und Glaubensweiese der Amisch zu bekommen! Mein Verständnis gegenüber dieser Gemeinde hat sich von grundauf geändert! Danke, Jodi Picoult!

Auch ansonsten ist das Buch von der ersten Seite an sehr spannend geschrieben, auch Emotionen kommen keinesfalls zu kurz, ohne jedoch ins Kitschige abzutriften!

Ein großartiges Buch, das ich - was selten vorkommt - sicher noch ein zweites mal lesen und natürlich auch an Freunde und Verwandte weiter empfehlen werde!
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Ich habe alle Picoult Bücher gelesen und hab mich auf das Buch mit dem Thema Amish-People sehr gefreut.
Leider hat es mich nicht ,wie die anderen Picoult Bücher ,vom Hocker gerissen.
Die junge Katie aus der Amisch-Gemeinde bekommt ein Baby,das kurz nach der Geburt stirbt. Katie wird wegen Mordes angeklagt.
Die erfolgreiche Großstadt-Anwältin Elli will eigentlich Ferien machen,doch sie stolpert geradezu in diesen Fall und übernimmt die Verteidigung für Katie.
Die Kautionsbedingung ist allerdings,dass Elli ihre Mandantin rund um die Uhr überwacht.
So zieht Elli nun bei den Amischen auf der Farm ein....Und dann wird es für mich doch unglaubwürdig.
Ohne Strom,ohne Telefon ,in einfachsten Verhältnissen lebt die Großstadt-Anwältin dort, hilft beim ernten,melken,näht an einem Quilt usw.
Das kann man ja mal einen Urlaub lang machen,aber doch nicht über Monate.
Das kam mir doch ziemlich weit hergeholt vor; zumal sie sich ja auch auf den Prozess vorbereiten muß.
Das Buch hat auch ziemliche Längen,in denen eigentlich nichts passiert.Auch das Ende war ziemlich vorhersehbar...
Es war auf jeden Fall mal interessant, über das Leben der Amish zu lesen,aber etwas mehr Spannung hätte ich mir doch gewünscht.
Ein Buch,das man lesen kann,aber Jodi Picoult kann es eigentlich besser !
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am 1. Juli 2003
Wer bisher nur ungenau über die „Amischen", eine in Amerika lebende Sekte, informiert war, besitzt mit diesem Buch einen guten ersten Schritt in diese besondere Welt. In ihr wird unbedingte Gemeinschaft nach christlichen Regeln ausgerichtet gelebt. Am Fall der schuldig/unschuldigen Katie wird in brillanten rechtstheoretischen Erörterungen sehr detailliert und geistesscharf ein ganz besonderer Fall vorgeführt. MedizinstudentInnen werden ebenfalls an der präzisen Fachsprache ihr Vergnügen haben. Die Autorin zeigt, welche Vorteile es bringt, nicht nur eigene fachliche Brillanz zu vermitteln sondern sich auch in die gegnerische Seite hineinzufühlen und zu denken. Sehr empfehlenswert, illusionsloser Einblick auch in Vermarktung außergewöhnlicher Prozesse in den USA
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am 28. März 2003
Auf der Farm der amischen Familie Fisher wird ein totes Baby gefunden, versteckt und eingewickelt in mehrere Decken und ein Hemd. Die Mutter des Kindes ist schnell gefunden. Es ist Katie, die 18-jährige Tochter der Fisher's. Aber Katie leugnet, das Kind getötet zu haben, ja sie leugnet, überhaupt ein Baby geboren zu haben, trotz eindeutiger medizinischer Beweise.
Gegen Katie wird Mordanklage erhoben und Ellie, eine Cousine von ihr, übernimmt ihre Verteidigung. Ellie ist nicht amisch, aber sie verpflichet sich, Katie zu überwachen, damit diese nicht in Untersuchungshaft kommt, sondern auf der Farm ihrer Eltern bleiben kann. Für Ellie, die gerade ein Seelentief durchlebt, weil es ihr immer wieder gelang, Schuldige vor Gericht freizubekommen, und sie sich gerade von ihrem langjährigen Freund getrennt hat, bedeutet dies, dass sie jetzt ebenfalls auf die Farm ziehen muss, um die Kautionsbedingung zu erfüllen.
Für Ellie beginnt nun eine Phase der Eingewöhnung und nach und nach auch Einfügung in die amische Gemeinde, während sie gleichzeitig unter den schwierigen äußeren Umständen ohne Telefon und Strom eine Verteidigungsstrategie entwickeln muss. Ihre Aufgabe wird nicht eben leichter dadurch, dass sie viele Informationen nur durch Zufall erhält und dass Katie hartnäckig dabei bleibt, ihr Baby nicht getötet zu haben.
Jodi Picoult hat es wunderbar verstanden, lebendige Charaktere entstehen zu lassen, die sich mit dem Fortgang der Geschichte für sich selbst und auch in ihrer Beziehung zu den anderen beteiligten Personen weiterentwickeln. Sie wählt nicht nur eine Sichtweise des Falles, sondern schildert in einem angenehmen Wechsel, wie Katie, Ellie und auch Staatsanwalt / Polizei sich an die Ereignisse, die zu dem Tod des Babys führten, heranarbeiten. Eine wichtige Rolle in diesem Buch spielt auch die amische Lebensweise, über die man gerade auch im Bezug auf das gesellschaftliche Zusammenleben innerhalb einer amischen Gemeinde sehr viel erfährt.
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am 13. Juni 2016
Elli kommt zu ihrer Tante um sich zu erholen und zu überlegen ob sie weiter für Menschen kämpfen will die eigentlich nicht Unschuldig sind, aber halt das Geld haben. Sie hat sich schliesslich für den Beruf Anwalt entschieden um Schwächern zu helfen.

Doch kaum ist sie bei ihrer Tante, soll sie sich um einen neuen Fall kümmern. Der sie nicht nur in eine andere Lebensweise stürtz sonder auch an ihr Grenzen.

Leider kommt nie wirklich diese Spannung auf die ich von ihren Büchern kenne und ab bestimmten Zeitpunkt treibt man ab und wartet nur noch aufs Ende.
Echt Schade sie kanns besser
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am 27. September 2001
Die junge Kathie gehört zu einer sehr religiösen Gemeinde, die sehr strenge Regeln hat. Mit 17 Jahren wird sie von einem Nicht-Gemeindemitglied schwanger, verdrängt und verheimlicht die Schwangerschaft und die Geburt. Eines Tages wird ein totes Neugeborenes auf dem Hof gefunden und sie gerät in Verdacht. Sie wird des Mordes angeklagt. Die junge Anwältin Sarah nimmt sich ihrer an und versucht, das Vertrauen des Mädchens zu gewinnen. Diese behauptet jedoch, sie sei nie schwanger gewesen und habe kein Kind geboren. Wer hat das Kind nun getötet? Wird Kathie verurteilt werden? Ein super spannendes Buch, das man am liebsten an einem Abend durchlesen möchte. Wenn man begonnen hat, es zu lesen, kann man kaum aufhören und will das Ende erfahren. Absolut empfehlenswert!!! Super!!!
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am 2. Oktober 2010
Die 18-jährige amische Katie wird schwanger. Sie erzählt es keinem und will es selbst nicht wahrhaben. Eines Nachts bringt sie in einem Stall einen kleinen Jungen zur Welt. Dann wird sie ohnmächtig. Als sie kurze Zeit später wieder aufwacht, ist ihr Kind verschwunden. Sie denkt, Gott habe sie erhört und habe das Kind verschwinden lassen. Denn in ihrer amischen Gemeinde wird man unter den "Bann" gestellt, wenn man vorehelichen Sex hatte und ein uneheliches Kind gezeugt wird. Sie geht zurück ins Haus und tut so als wäre nie was gewesen. Kurz darauf wird ein toter Säugling gefunden. Verdacht: Mord. Schnell wird Katie als Mutter identifiziert und steht unter Mordverdacht. Doch Katie will sich nicht daran erinnern können, ein Kind geboren zu haben, geschweige denn es getötet zu haben. Außerdem kann sie sich nicht erinnern, überhaupt mit jemandem geschlafen zu haben. Die Anwältin Ellie nimmt sich ihrem Fall an. Zu den Kautionsauflagen gehört es, dass Ellie rund um die Uhr in Katies Nähe ist. Ellie weiß zunächst nicht, ob sie ihrer Mandantin glauben schenken soll oder nicht...

Ich habe mir von dem Buch viel erwartet. Dies darum, weil die Geschichte auf den ersten Blick spannend klingt: Ein amisches Mädchen was ein uneheliches Kind gebärt, das kurze Zeit später ermordet wurde und die junge Mutter kann sich nicht an eine Schwangerschaft erinnern. Außerdem waren die Bewertungen hier größtenteils positiv. Ich bin wohl mit zu vielen Erwartungen an dieses Buch rangegangen. Das Buch ist nicht schlecht geschrieben, teilweise wird auch wirklich Spannung aufgebaut. Das Thema ist, wie gesagt, wirklich sehr interessant. Anfangs fand ich das Buch wirklich gut. Doch schnell wusste ich, bzw. habe es geahnt, wer der Mörder des kleinen Kindes ist. Für mich persönlich war es sehr durchschaubar, sodass ich mir nach ca. 150-200 Seiten schon fast sicher war, er den Säugling getötet hat. Und siehe da: So war es auch. Strenggenommen hatte ich schon nach den ersten 10 Seiten eine Ahnung, wollte mich aber noch nicht festlegen. Ich finde das Ende bzw. die Auflösung viel zu kurz. Man kennt zwar die Beweggründe, warum der Mörder dies getan hat, aber dennoch fände ich eine ausführlichere Erläuterung schöner. Es ist viel zu knapp gehalten. Auf den letzten 2 Seiten wird kurz und knapp und völlig unspektakulär die Identität des Mörders aufgelöst. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich schon sehr früh wusste, wer es ist. Dennoch: Ein ausführlicheres Ende hätte dem Buch wirklich gutgetan. Weiterhin kann ich nicht verstehen, warum die Anwältin Ellie den Täter nicht angezeigt bzw. vor Gericht gebracht hat? Was soll das?! Beweggründe und evtl. Freundschaft hin oder her, diese Person hat einen Mord begangen und dabei noch zugelassen, dass Katie die Strafe dafür erhält. Das finde ich sowohl von Ellie verantwortungslos, als auch vom Mörder selber. Aufgrund der Beweggründe für den Mord und der Beziehung die der Mörder zu Katie hatte, hätte der Mörder sich eigentlich selbst stellen müssen. Wer das Buch gelesen hat und weiß wer der Mörder ist und warum er es getan hat, weiß was ich meine. Außerdem dachte ich, dass Ellie und Katie mittlerweile Freunde geworden sind. So steht es jedenfalls im Buch. Warum hat also Ellie ihrer Freundin Katie nie die Wahrheit gesagt? Warum hat sie Katie nicht gesagt, wer ihr Kind getötet hat. Katie lebt also ihr Leben lang weiter ahnungslos in der amischen Gemeinde und läuft dem Mörder wohl täglich über den Weg, ohne etwas zu ahnen oder wie?! Weiterhin frage ich mich, ob Katie sich vorerst wirklich nicht an die Zeugung, die Schwangerschaft und die Geburt erinnern konnte oder ob sie nur Angst hatte, dies zu sagen?! Diese Frage bleibt offen und wird nie wirklich geklärt. Auch die Geschichte mit Hannah, der toten Schwester von Katie, finde ich selstam. Klar ich kann zwar nachvollziehen, dass Katie sich einbildet, diese noch auf dem Teich Eislaufen zu sehen. Schließlich hat sie ein schweres Trauma erlitten und sucht Zuflucht und Nähe zu ihrer Schwester. Aber dass mitten im Buch auch plötzlich Ellie, die Anwältin, noch anfängt "Geister" zu sehen, finde ich sehr merkwürdig. Ich dachte es handle sich um ein realistisches Buch und nicht um eine Fantasy-Geschichte. Insgesamt sind es viele Kleinigkeiten, die mein Urteil über das Buch verschlechtern. Die Geschichte an sich ist spannend und das würde ich auch jederzeit wieder lesen wollen. Aber eben da das Ende sooo verdammt kurz gehalten wurde und mir vieles an der Geschichte fraglich erscheint, und vorallendingen weil man so schnell und so leicht rausfindet wer der Mörder ist, kann ich dieses Buch nur mit zwei Sternen bewerten. Das Buch war für mich zwar nicht schlecht, aber nochmal würde ich hierfür kein Geld ausgeben.
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am 28. Juli 2003
Der Einstieg in die Geschichte ist eigensinnig: In der Amisch-Gemeinde von Paradise findet eine Geburt statt. Ein Baby wird tot im Stall aufgefunden. Katie, eines der Gemeindenmitglieder, hat offensichtlich eine Geburt hinter sich, streitet es aber ab und bestreitet auch, das Baby getötet zu haben.
Im weiteren Verlauf des Buches erfährt man mehr über das Leben der Amisch, man wohnt sozusagen bei ihnen und lernt, die Lebensweise nachzuvollziehen. An erster Stelle steht die Religion und der Wunsch, mit der Gemeinschaft zu verschmelzen. Das Wohl der Gemeinschaft steht über dem persönlichen Wohl und so gibt es praktisch keine Straftaten, weil das dem Ideal widerlaufen würde.
Dennoch gibt es da dieses tote Baby... und es ist äußerst unwahrscheinlich, dass jemand von außerhalb es getötet hat.
Das Buch beschreibt nicht nur einen Kriminalfall im klassischen Sinn, sondern führt anschaulich an ein Leben ganz anderer Art heran.
Fazit: lesenswert!!!
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am 20. Mai 2003
Katie - eine amische 18jährige - ist schwanger. Sie bringt ihr Kind im Stall ihrer Eltern zur Welt. Am nächsten morgen wird das Kind gefunden. Eingewickelt und unter einem Stapel Decken - tot. Die Verdächtige steht fest - Katie. Doch war sie es wirklich?
In einer ganz anderen Welt (der Großstadt) lebt Ellie, die Staranwältin mit ihrem Freund Stephen, den sie nicht wirklich liebt. Sie nimmt eine Auszeit von Stadt, Freund und Beruf und fährt zu ihrer Tante aufs Land.
Und schlittert rein in den Fall Katie Fisher...
Doch dieser Fall ist anders: Katie und Ellie sind nicht nur Verteidigerin und Mandantin - sie werden Freundinnen. Und da ist da noch Coop, der alte Studienfreund von Ellie, der nie über sie hinweggekommen ist. Er unterstützt sie bei ihrem Fall und kommt ihr wieder näher. Ist sie endgültig über Coop hinweg?
Viele Fragen und sehr unterschiedliche Charaktere verpackt in einer spannenden und fesselnden Story!
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am 19. Juli 2004
"Die einzige Wahrheit" war das erste Buch, das ich von Judi Picoult gelesen habe, aber mit Sicherheit nicht das letzte.
Die Geschichte der jungen Frau einer Amisch Gemeinde in den USA wurde wunderbar erzählt. Der Plot ist durchgehend logisch aufgebaut und unheimlich spannend. Die Menschen dieser Glaubensgemeinschaft werden liebevoll beschrieben, man bekommt fast den Eindruck mitten unter ihnen zu leben. Auch alle anderen Personen dieses Krimis sind eine Bereicherung und haben ihre ganz eigenen Charactere, die selbst kleine zwischenmenschliche Begegnungen, die mit der eigentlichen Geshichte nichts zu tun haben, interessant machen.
Alles in allem ein Buch, das ich kaum aus der Hand legen konnte.
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