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Kundenrezensionen

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am 28. Februar 2006
Wolfgang Burgers Kriminalrat Gerlach ist keiner dieser kaputten Ermittler, wie man sie seit Jahren in den meisten Kriminalromanen trifft. Klar, auch er hat neben dem Fall so seine Probleme, sei es mit seinen pubertierenden Töchtern, mit seiner Geliebten oder einfach mit seinem Gewicht, aber man fragt sich doch nie, ob nicht statt des Mörders der Ermittler in den Knast gehört. Gerlach ist ein normaler Mensch und steht damit auf höchst sympathische Art außerhalb jeden Trends.
Der Fall dieses Mal ist verzwickt. Es beginnt mit einer verwirrten Frau und einem unausstehlichen Säugling, es beginnt mit einer Wasserleiche im Neckar. Geschickt verwebt Burger die Erzählstränge und bringt einen entflohenen Schwerverbrecher auf den Plan, der die Ermittlungen der Heidelberger Kripo und so manche Theorie durcheinander wirbelt. Danach muss alles neu geordnet werden, für den Leser eine ebenso vergnügliche wie spannende Angelegenheit. Mir war der Fall streckenweise ein wenig zu verzwickt, was dem Lesespaß jedoch keinen Abbruch tat, zumal Burger die Fäden souverän in der Hand behält und zwischendurch auch mal einen Running Gag einstreut.
Am besten bei Burger gefällt mir der immer glaubwürdige Ton des Ich-Erzählers, Kommissar Gerlach. Als Leser vertraut man sich ihm gerne an. Es macht Spaß, ihm durch die Höhen und Tiefen der Tage eines Kriminalrats zu folgen. Gerlach macht Fehler, er hat Ideen, er hat Humor, er bezieht durchaus Position, er liebt – und wenn es darauf ankommt, besitzt er auch die nötige Entschlossenheit, den Mörder dingfest zu machen. Dieses Mal aber kommt dann doch alles ganz anders ...
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Der zweite Teil der Reihe ist wieder sehr spannend und fesselnd geschrieben. Es fordert den Leser zum mitdenken auf. Leider wird das Privatleben von Kriminalrat Gerlach nur angeschnitten. Der Leser erfährt immer wieder Häppchen, aber durch die Knappheit wirkt es eher störend als unterhalten. Der private Part kam im ersten Band besser zur Geltung.
Ansonsten ist es wieder schnell gelesen und macht Lust auf mehr.. einen Band habe ich hier noch liegen
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Betrachtet man die schriftstellerische Arbeit unabhängig vom Thema des Krimis, so fand ich ihn sehr gelungen. Wolfgang Burger schafft es, dem Leser die Personen und ihren Charakter näher zu bringen. Die Figuren, ihre Persönlichkeiten und persönlichen Situation werden gut beschrieben, so kann man die Beweggründe für die Handlungen des Einzelnen besser nachvollziehen und bringt letztlich selbst für die Bösewichte" ein gewisses Mass an Verständnis auf. Das gekonnte Schildern einer Persönlichkeit macht diese jedoch noch lange nicht sympathisch. So hielt sich meine Sympathie für die Hauptfigur Kriminalrat Gerlach ebenso in Grenzen, wie für seine Sekretärin oder den pensionierten Portier Lorenzo. Albern fand ich auch den Namen der Sekretärin, die nur als Sönnchen" bezeichnet wird, wo sie doch längst aus dem Kindergartenalter raus ist und die Zeit für solch banale Kosenamen damit vorbei sein dürfte. Das Hauptthema des Krimis hat mich dann aber weniger interessiert: Es geht um darum wie angreifbar Computersysteme sind und letztlich dreht sich alles um eine bestimmte Überwachungs- und Spionagetechnik und das Geld, das sich damit verdienen lässt. Dieses Thema fand ich persönlich als Hauptthema für den Krimi etwas langweilig. Ein Dialog zwischen dem Kriminalrat Gerlach und einem Unternehmensleiter ist zum Beispiel sehr wirtschaftsspezifisch, darin geht es um Aktien, Versicherungen und Unternehmenspleiten. Ein derart ödes Gespräch kommt aber zum Glück nur einmal vor. Teilweise ist das Buch sogar ganz witzig, auch handelt es sich bei diesem Buch sicher nicht um einen blutrünstigen oder sonst irgendwie niveaulosen Roman, dennoch bleibt die Spannung letztlich etwas auf der Strecke. Natürlich wird Spannung in einem Krimi nicht durch Grausamkeit erzeugt und es ist lobenswert, dass in diesem Roman nicht auf solch primitive Mittel zurückgegriffen wurde. Ein anderes Hauptthema hätte dem Krimi aber vielleicht mehr Nervenkitzel verliehen. Es wäre meiner Meinung nach lohnend gewesen, das Thema eher in den zwischenmenschlichen Bereich zu verschieben, auch wenn der Krimi vorwiegend die Auswirkungen der finanziellen Interessen der Menschen auf ihre Umwelt beschreibt. Auch die Handlungsstränge sind gut mit einander verknüpft, alles hat irgendwie mit allem zu tun, da muss man schon aufpassen, dass man nicht durcheinander kommt.

Fazit: Kein schlechtes Buch, wenn sie aber was wirklich Spannendes suchen, sind Sie hier noch nicht am Ziel.
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TOP 500 REZENSENTam 4. August 2012
'Wie oft irrt man sich? Wie oft stimmt das Bild, das wir uns von einem Menschen machen, nicht oder kaum mit der Realität überein?'

Inhalt:
Eigentlich wollte Kriminalrat Alexander Gerlach nur zur abendlichen Joggingrunde aufbrechen, trifft dann jedoch auf eine Frau, die vergessen hat, wo sie ihr Auto geparkt hat, und die Gerlach schließlich von ihrem verstorbenen Mann erzählt. Dieser hatte im letzten Sommer einen Autounfall und wurde dabei tödlich verletzt. Die Umstände seines Todes sind mysteriös, und schließlich taucht auch noch ein Koffer voller Geld auf, der scheinbar dem Toten gehört hat.

Zur selben Zeit wird eine männliche Leiche im Schleusenbecken am Karlstor gefunden, die jedoch kein Wasser in der Lunge hat. Wer ist für diesen Tod verantwortlich? Wieso musste der Mann sterben?

Mein Eindruck:
'Heidelberger Lügen' ist der zweite Alexander Gerlach-Krimi Wolfgang Burgers und besticht erneut durch seine sympathischen, überzeugend charakterisierten Protagonisten und viel Heidelberger Lokalkolorit. Der Fall an sich ist spannend und komplex, das Buch flüssig lesbar und lebendig erzählt. Schön finde ich nicht nur die Erwähnung zahlreicher Heidelberger Kneipen und Orte sowie der näheren Umgebung, sondern auch, dass man viel vom Privatleben der einzelnen Protagonisten erfährt.

Mein Resümee:
'Heidelberger Lügen' ist ein spannender und unterhaltsamer Krimi, der meiner Meinung nach jedoch etwas schwächer als der erste Band der Reihe ('Heidelberger Requiem') ist.
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am 9. März 2006
Was sind das nur für Leute, die diesen Roman als schlecht redigiert bezeichnen? Können sie überhaupt lesen? Ich habe selten einen Kriminalroman gelesen, der so bis ins Kleinste durchdacht ist, dessen einzelne Charaktere so vielschichtig gestaltet sind, wie die 'Heidelberger Lügen'. So mancher Krimiautor macht es sich leicht: Hier der Böse, da der Gute, ein paar Hampelmänner und exotische Szenen drum herum, fertig. Nicht so Wolfgang Burger. Seine Bösen sind nie nur böse, genauso wenig wie die Guten einfach nur gut sind, seine Figuren zeigen all jene Facetten, die wir kennen, auch bei uns selbst, aber nicht immer wahrhaben wollen.
Meine Lieblinge in diesem Roman: Lorenzo, der zu leben weiß und durch seine Nachdenklichkeit sehr viel Tiefe und Ruhe in die mitunter etwas verzwickte Handlung bringt. Der böse Bube Hörrle, der gekonnt im Off bleibt, der Polizei immer ein paar Schritte voraus ist und auf meiner Sympathieskala einen Punkt nach dem anderen sammelt. Vanessa Kriegel, die sich von einem farblosen, hoffnungslos überforderten Frauchen zu einer Frau mit Charakter entwickelt. Und natürlich der Protagonist Alexander Gerlach, der wie schon im ersten Buch dieser Reihe so herrlich selbstironisch, sympathisch-schlitzohrig, dann wieder knallhart und immer so überwältigend menschlich ist.
Ganz nebenbei kann Wolfgang Burger einfach schreiben. Die Handlung entwickelt sich in einem flotten Tempo, die Dialoge sind witzig, man muss immer wieder schmunzeln, oft sogar lauthals loslachen, die Figuren, die ich schon aus dem 'Heidelberger Requiem' kannte und schätzte, tauchen wieder auf. Auch seine Themen sucht sich der Autor mit Bedacht aus, es geht nie nur um eine seichte Krimihandlung, wie bei so vielen anderen Autoren. Womöglich haben diese unaufmerksamen Leute, die ich anfangs erwähnte, die 'Heidelberger Lügen' mit den Büchern dieser anderen verwechselt ...
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TOP 1000 REZENSENTam 22. Mai 2009
Wie der Titel bereits vermuten lässt: Ein Krimi, der in und rund um Heidelberg spielt. Kriminalrat Gerlach, Chef der Heidelberger Polizei, hat es mit zwei Fällen zu tun: Zum einen hat ein vermeintlicher Mörder bei seiner Flucht aus der Untersuchungshaft offenbar einen weiteren Menschen getötet. Zum andern entwickelt sich sein Versprechen gegenüber einer jungen Witwe, sich um den Unfalltod ihres Mannes zu kümmern, von einer inoffiziellen Untersuchung nach und nach ebenfalls zu einer Mordaufklärung.
Beide Fälle scheinen nichts miteinander gemein zu haben, so dass sich gelegentlich beim Lesen das Gefühl einstellt, man 'zappt' sich durch das Buch. Zapp - einmal der Fall, zapp - einmal der andere. Erst nach ca. 2/3 bis 3/4 des Krimis enststehen Verbindungen zwischen den beiden Handlungssträngen, so dass die Spannung deutlich zunimmt.
Durch die Schilderung seines recht chaotischen Privatlebens kommt auch der menschliche sowie der amüsante Teil nicht zu kurz: Witwer, Vater von pubertierenden Zwillingen und zudem liiert mit der Frau seines Vorgesetzten - genügend Stoff für kleine Geschichten am Rande.
Alles in allem: Ein ordentlicher Krimi (wenn auch mit leichten Unlogiken) mit witzigen Einsprengseln. Nicht nur was für Heidelbergfans.
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am 8. August 2008
Im Vergleich zu den anderen drei Heidelburg-Krimis von W. Burger ist dieser ziemlich schwach. Die Story ist verwirrend, u.a. wegen der vielen IT-Firmen, um die es geht. Auch sonst ist einiges unstimmig, so dass sich auch rückblickend am Ende kein roter Faden ausbreitet, sondern man sich stattdessen über den Verlauf wundert. Der Krimi ist trotzdem recht spannend.

Die privaten Erlebnisse sind - wie in den anderen 3 Heidelburg-Krimis- sehr nett. Insgesamt trotzdem eindeutig der schlechteste bisherige Heidelburg-Krimi von W. Burger, vermutlich zu schnell geschrieben, ohne ein klares Konzept.
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am 3. September 2013
Im 2. Teil finde ich die Familiengeschichte fast besser als den Kriminalfall. Man sollte die Reihenfolge der Serie beachten, denn grade die private Geschichte entwickelt sich von Buch zu Buch weiter. Heidelberger Lügen ist gut geschrieben, mit dem Kriminalfall hat es noch bisschen Luft nach oben. Trotzdem rundum gelungen. Ich hab den dritten Teil grad noch draufgesetzt. Macht Spass zu lesen!
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am 3. Februar 2012
Heidelberger Lügen, ein weiterer Wolfgang Burger Roman. Ich lese Wolfgang Burger gerne und habe mich schon darauf gefreut. Kauf, Lieferung, Geschwindigkeit, wie zu erwarten alles Amazon-typisch ok. jederzeit wieder
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am 8. Dezember 2015
Wie alle bisherigen Romane mit Alexander Gerlach absolut lesenswert. Mir gefallen die Charaktere und der Schreibstil. Spannend, teilweise witzig und unterhaltsam!
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