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Kundenrezensionen

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am 15. März 2009
1941 steht der Krieg im Nordatlantik vor einem Wendepunkt. Die Alliierten haben sich auf die Bedrohung durch die deutschen U-Boote eingestellt. Schwer gesicherte Konvois und neue Ortungstechniken lassen die Jäger immer mehr zu Gejagten werden. Der Autor beschreibt das Schicksal eines dieser Boote und seiner Besatzung.
Was das Buch für mich auszeichnet, ist dass Buchheim einerseits als ehemaliger Kriegsberichterstatter und U-Boot-Fahrer die notwendige Authentizität mitbringt, um die Ereignisse glaubhaft darzustellen, und andererseits ein unglaubliches Schreibtalent besitzt. 'Das Boot' ist also sowohl ein aufschlussreiches und informatives Buch über den U-Boot-Krieg, als auch ein packender Roman mit grandiosen Beschreibungen.
Vor allem ist es jedoch ein beeindruckendes und zeitloses Mahnmal gegen den Wahnwitz des Krieges.
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am 9. Februar 2014
Ich habe den Roman bereits als Buch gelesen und bin davon begeistert. Die Geschichte bleibt bis zur letzten lese Minute spannend. Aus diesem Grund habe ich mich dann für das E Book entschieden und bin Total enttäuscht. Falsch gesetzte, bzw. fehlende Satzzeichen und Rechtschreibefehler. Hier sollte dringend eine überarbeitete Auflage - Kostenlos als Update - her.
Der von mir vergebene Stern bezieht sich nicht auf die Story, sondern auf die Umsetzung des Buches zum E Book.
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am 25. März 2014
Lothar-Günther Buchheim schildert die Erlebnisse eines deutschen U-Boots, dass 1941 im Atlantik auf Feindfahrt geht. Der Autor war im zweiten Weltkrieg als Kriegsberichterstatter selbst an Bord verschiedener U-Boote, der Roman ist daher stark autobiographisch und an echte Kriegsgeschehnisse angelehnt.

Buchheim gelingt es sehr gut, die Stimmungslage an Bord eines U-Boots einzufangen. Sehr gut vermittelt er die beklemmende Enge und die Angst der Männer. Doch auch das komplizierte Beziehungsgeflecht der Besatzung und die quälende Untätigkeit abseits der U-Boot-Jagden, von Buchheim als "Gammelei" bezeichnet, wird realistisch geschildert. Alles in allem liefert Buchheim ein authentisches, fast schon dokumentarisches Werk.

Der Roman ist nüchtern verfasst und ist phasenweise, trotz sehr dramatischen Inhalts etwas langatmig. Negativ hinzu kommt, dass Buchheim eine Vielzahl von Seemannsausdrücken, regionaler Idiome, Slangausdrücken und militärischen und technischen Abkürzungen verwendet, sodass der Roman streckenweise sehr schwer lesbar ist. Vollkommen unzureichend ist in diesem Zusammenhang das im Buch enthaltene Glossar.
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am 2. April 2014
Nachdem ich vor Jahren schon ‚Der längste Tag’ von Cornelius Ryan und die ‚Navarone’-Trilogie von Alistair MacLean gelesen hatte, wollte ich auch endlich mal Lothar-Günther Buchheims ‚Das Boot’ lesen, auch weil ich den Film einfach klasse finde.

Gleich zu Beginn fällt auf, dass der Roman aus der Sicht des Kriegsberichterstatters, ein Alter Ego des Autors, in der ersten Person geschrieben ist. Diese Erzählform wirkt für diese Art von Handlung etwas seltsam, ebenso wie die Schreibweise im Präsens (Schilderung) anstatt in der Vergangenheit (Erzählung).
Der Roman überzeugt durch eine derart detaillierte Beschreibung des Bordlebens, dass sogar der daraus entstandene Film nach ca. 100 Seiten nicht mehr relevant schien:Was im Film in wenigen Minuten abgehandelt ist, nimmt im Roman viele Seiten in Anspruch. Dabei gelingt es Lothar-Günther Buchheim auch, seinen Lesern verständlich zu vermitteln, wie die damaligen U-Boote überhaupt funktionierten (Druckkörper, Tauchzellen, Trimmzellen, Regelzellen), beschreibt detailliert viele Wochen auf See, in denen keinerlei Feindkontakt erfolgt, dass Boot und seine Besatzung jedoch mit den Naturgewalten konfrontiert wird, die zusammen mit zunehmenden Langeweile und Monotonie entsprechende Auswirkungen auf die Besatzung hat - da wird der Gestank von Diesel, Schweiß, Schimmel, Schmieröl spürbar, fast greifbar, und dies besser vermittelt, als es in Wolfgang Petersens Film geschieht, obwohl der Film eine jener Filmadaptionen ist, die sich sehr eng an die literarische Vorlage halten - daran sollten sich Produzenten im neuen Jahrtausend mal ein Beispiel nehmen!

Der Autor vermeidet dabei meist eine moralische Wertung der Aufgabe eines U-Boots oder auch des Zweiten Weltkriegs und des dritten Reichs, ‚Das Boot’ ist also kein emotionales Betroffenheitsdrama, sondern Lothar-Günther Buchheim präsentiert die Ereignisse, an denen er beteiligt war, portraitiert die U-Boot-Besatzung als nüchterne Handwerker, deren Job eben die Versenkung gegnerischer Schiffe ist, deren Untergang dann in Bruttoregistertonnen gemessen wird. Dies mögen manche Leser als unkritisch bezeichnen, aber es ist auch endlich mal was anderes, einen Roman aus dieser Zeit zu lesen, in dem die Deutschen nicht ständig als die Schurken und Bösen präsentiert werden, sondern das Geschehen aus deutscher Sicht erfolgt. Dabei glorifiziert Lothar-Günther Buchheim jedoch nichts, auch wenn ‚Das Boot’ natürlich eine Männerwelt präsentiert, wird daraus kein WWII-Abenteuerepos wie Alistair MacLeans ‚Die Kanonen von Navarone’.

Auch im neuen Jahrtausend scheint sich das Thema World War II (WW II) eines regen Interesses zu erfreuen, anders lassen sich die zahlreichen Dokumentationen im TV und Publikationen kaum erklären. Während jedoch viele neue Bücher aus verständlichen Gründen von Leuten geschrieben wurden, die den WW II nicht selbst erlebt haben (Man beachte bei solchen Büchern nur mal den umfangreichen Anhang und das Quellenverzeichnis), war Lothar-Günther Buchheim eben tatsächlich dabei - und das spürt man beim lesen von ‚Das Boot’ auch:Verfolgung durch Zerstörer, Wasserbomben, über Seiten und Stunden. Wenn das Boot auf dem Meeresgrund liegen bleibt, in einer Tiefe, deutlich, deutlich über der Werksgarantie des U-Boots, Spanten, Druckkörper, Metall arbeiten unter dem Wasserdruck, Wasser bricht ein …

Der Roman ist jedoch auch sehr sperrig geschrieben, nicht leicht zu lesen, aber auf jeden Fall lesenswert, besonders heute, in einer zeit, in der zunehmend weniger Menschen am Leben sind, die damals tatsächlich dabei waren und darüber berichten können … Leider steht der Roman inzwischen total im Schatten des Films - Zeit, den Roman wieder neu zu entdecken!
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Nachdem die Verfilmung von Buchheims Roman Das Boot" zu meinen absoluten Favoriten gehört und ich den Film inzwischen mehr als zwanzigmal gesehen habe, habe ich mir nun auch einmal die Zeit genommen, die rund 600 Seiten des Romans zu lesen. Sicher werde ich dies nicht so oft wiederholen wie den Film zu schauen, aber eine spannende, wie packende Erfahrung, die man sich nicht entgehen lassen sollte, ist das Buch ganz sicher. Es geht noch weit über den Film hinaus und bringt dem Leser die Ereignisse an Bord der U96 noch näher, als es ein Film zu leisten vermag. Es braucht zwar ein wenig Durchhaltevermögen, denn Buchheims Schreibstil ist nicht der eines Autoren seichter Unterhaltungsliteratur, aber die wird hier ja auch nicht geboten - hier geht es um mehr. Wie vielschichtig man den Inhalt nun im einzelnen sieht, aus welchem Blickwinkel man an die Geschichte und ihre vielen Facetten herangeht und ob man das Buch lediglich als spannenden Roman oder auch als Zeitdokument sieht, dass muss sicher jeder für sich selbst entscheiden. Ganz gleich wie man es sieht, der Erfolg des Buches ist aus meiner Sicht so oder so gerechtfertigt. Das Buch ist ein absolutes Meisterwerk.
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am 21. März 2016
Mindestens für interessierte Leser, die Wolfgang Petersens gleichnamigen Film kennen und schätzen, ist die literarische Vorlage Pflichtlektüre. Der Schrecken, den selbst die mehrstündige TV-Version nur andeuten kann, ist im Buch allgegenwärtig; und das Ende wartet mit einer grausigen Pointe auf, welche der Film komplett unter den Tisch fallen lässt. Deutlich wird allerdings auch, wie eng sich die Dialoge im Film an der Romanvorlage orientieren - wer die Verfilmung kennt, wird vieles wiedererkennen.

Die E-Book-Version des Buchs allerdings ist eine ziemliche Katastrophe, weswegen ich zum Kauf dieser Fassung leider nicht raten kann. Die Dichte der Buchstabendreher und anderer Rechtschreibungs- und Zeichensetzungsfehler ist so erheblich, dass der Lesefluss auf Dauer arg ins Stocken gerät - streckenweise folgen kaum einmal zwei Seiten aufeinander, ohne dass das Auge an mindestens einem offensichtlichen Fehler hängenbleibt. Zudem habe ich es als unpraktisch und wenig leserfreundlich empfunden, dass sich das Glossar, welches das Buch bietet und das ich mir beim Lesen mehr als einmal gewünscht habe, ganz am Ende des E-Books versteckt - sinnvoller wäre es in meinen Augen gewesen, die oft und gern verwendeten Begriffe aus der Seemannssprache in Form von Fußnoten zu erläutern; in anderen E-Books, die ich kenne, ist das sehr viel besser gelöst.

Fazit: lesenswertes, lebendig und unmittelbar wirkendes Kriegstagebuch, bei dessen Aufbereitung als E-Book leider stark geschlampt wurde. Die hohe Fehlerdichte trübt das Lesevergnügen deutlich, weswegen ich in diesem Fall dazu rate, der gedruckten Ausgabe den Vorzug zu geben (deren Preis übrigens identisch mit dem der elektronischen Ausgabe ist).
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VINE-PRODUKTTESTERam 15. Oktober 2004
Nachdem ich den Film bis zu zwanzigmal gesehen hatte, interessierte mich das Buch sehr. Dabei haben mir die Bilder des Wolfgang-Petersen-Films gut geholfen, das von Buchheim excellent Beschriebene vor Augen zu bekommen.
Als ich das Buch zu Ende gelesen hatte, wußte ich nicht mehr so recht, was nun die bessere Variante ist, und so stellte ich dann bald fest, daß sich Buch und Film ausgezeichnet ergänzen.
Der Film ist großartig. Sensationell sind die schauspielerischen Leistungen, die Effekte, die Musik - einfach alles.
Im Buch hat mich sehr die Ausdauer Buchheims beeindruckt. Wenngleich oft wenig passiert, weiß besagter Autor doch viel zu erzählen, und so bekommt man bald das Gefühl, zur Besatzung zu gehören, ja man ist selbst Buchheim bzw. Leutnant Werner. Buchheim wird nicht müde. Gleichmäßiger, sehr detailierter Erzählfluß ist sein Markenzeichen. Wenn das Kapitel 'Gammelei' endet, folgt als Überschrift z.B. 'Sturm', aber in diesem Kapitel stürmt es erst viel später, es folgen zunächst weitere Gammelei-Beschreibungen, die letztendlich auch dort an der richtigen Stelle sind.
Buchheim schildert Gerüche, Gedanken, die im Film niemals rüberkommen können. Dabei wechseln sich immer wieder dramatische Dinge mit humorvollen Episoden ab. "Das Geistige kommt hier zu kurz!" meinte der Offizier in der Messe, in der die Kreuzworträtsel über Liebe und Bad gelöst werden, und als in der Straße von Gibraltar wie aus dem Nichts Holzbalken hervorgekramt werden, um den Druckkörper des Bootes in 280 Metern Tiefe zu stützen, als alle den Tod vor Augen hektisch durch den Gang rennen, als überall Rufe und Wassergeräusche zu hören sind, schreibt Buchheim mit trockenem Humor: "Hier kommt mal wieder das Geistige zu kurz!" Die Lese-Stunden in Gribraltar hatten mich am stärksten gepackt! Ich vergaß die Zeit und bedauerte es, wenn ich zu lesen aufhören mußte! ... "Tut mir leid!" murmelte der Alte. "Schafft's nicht. Seit Stunden schon ..."
War Buchheim die eigene Koje zu klein, so schildert er sie in schwerer See als zu groß, weil er ständig hin- und herrutschte.
War der Alte mit seinem Pullover im Boot sachgemäß angezogen, so wurde an Bord der "Weser" allzu deutlich, welch vergammelten Pullover er anhatte - und schließlich für jemand Rangniedrigen gehalten wurde.
Es gibt viel zu erzählen. Während im Film nach Gibraltar ein Schnitt folgt, und man ziemlich schnell wieder im Hafen ist, erfährt man im Buch, wie problematisch die Heimreise eigentlich war, daß nur nachts aufgetaucht, am Tage in Sehrohrtiefe gefahren wurde, und daß schließlich ein anderes Boot erwartet wurde, dies aber vernichtet wurde, und nun die U 96 an dessen Stelle in den Hafen heimkehrte. Als Manko sei notiert, daß es offenbar nur ein überzeugtes Parteimitglied gab, was ich mir so nicht recht vorstellen kann, oder daß Buchheim sich immer wieder eine Seite lang mit der Beschreibung des Himmel beschäftigt, und die Wasserbomben-Angriffe hatte ich mir wuchtiger beschrieben gewünscht.
Das Buch ist ein Hammer!
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am 21. Oktober 2000
Buchheim hat hiermit einen der größten deutschen Romane überhaupt geschaffen, von dem so schnell keiner wegkommt. Selbst die ersten 200 Seiten, wo es keine nennenswerten Kämpfe gibt, sind so mitreißend geschrieben, dass man sich schnell als weiteres Crewmitglied empfindet. Auch die nächsten Seiten sind von einem beeindruckenden Detailreichtum geprägt. Die ungewöhnliche Zeitform des Präsens, die Buchheim hier verwendet, gibt dem Ganzen noch einen zusätzlichen Reiz. Dieses Buch ist zugleich auch ein sehr couragierter Antikriegsroman, der sich ernsthaft, realistisch und ohne Schönfärberei mit dem Thema U-Boot-Krieg auseinandersetzt.
Ein Meisterwerk der deutschen Literatur!
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am 27. Juni 2003
... dann sollte man dieses Buch auf jeden Fall mal lesen, da es wohl zu den besten Büchern, die im Krieg spielen zählt. Es ist in diesem Buch nicht die Spannung und die Aktion, die begeistert, es ist viel mehr das Detail. Buchheim beschreibt jedes noch so kleine Einzelheit genaustens und schaft damit eine unvergleichliche Atmosphäre, die wohl nur schwer zu übertreffen ist. Zum einen erfährt man sehr viel über die Technik, man erfährt viel über die menschen und man erfährt viel über den Krieg, der zum Zeitpunkt des Buches auf dem Meeren schon nicht mehr so gut läuft. Die langen Pausen zwischen den Angriffen beschreibt Buchheim so, wie sie waren: lang, ermattend und nur mit recht derben gesprächen zu überbrücken(ein 8-Jähriger sollte vielleicht nicht als erstes Buch dieses Buch lesen). Die angriffe sind spannend und die verfolgungsjagden mitreissend. Alles in allem Weltliteratur, die aber nur für leute mit interesse am Thema oder für echte Leser(keine gelegenheitsleser, da als solcher währe das boot schwere kost) wirklich extrem empfhelenswert ist.
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am 20. Juli 2010
'Das Boot' entzweit die Leser in seiner Beurteilung. Die einen sprechen von einem Meisterwerk, andere halten ihm vor, sich nicht genuegend vom Naziregime distanziert zu haben. Beides stimmt sicherlich, doch bin ich der Meinung, dass es im vorliegenden Fall ausnahmsweise nicht darum ging, die Machenschaften der Nationalsozialisten zu verurteilen. Buchheim hat mit seinem Roman sehr authentisch die Extremsituation der U-Bootbesatzungen beschrieben und sehr plastisch dargestellt, unter welchem enormen pyschischen und psychischen Druck die Mannschaften in den U-Booten litten. Sein Hauptaugenmerk gilt diesem isolierten Lebensbereich und den besonderen Bedingungen, die mit nichts ausserhalb dieser 'Wasserwelt' zu vergleichen war. Aufeinander angewiesen im taeglichen Ueberlebenskampf blieb fuer die Auseinandersetzung mit dem nationalsozialistischen Wahnsinn ausserhalb kaum Zeit. Man war aufeinander angewiesen auf Gedeih und Verderb und auf engstem Raum, der Konfliktsituationen bzw. deren Loesung nicht zuliess. Buchheim vermittelt diesen Eindruck und bedient sich stilistischer Mittel, die diesen Eindruck noch verstaerken. Seine ausfuehrlichen Schilderungen z.B. des Himmels und der See, von einigen Lesern als zu intensiv und zugleich unnoetig empfunden, stehen in krassem Gegensatz zur Monotonie, Enge und Ausweglosigkeit unter Wasser und versinnbildlichen die Extremsituationen. Ein atmosphaerisch dichtes Werk mit hervorragenden Charakteren und spannender Handlung, die Authenzitaet aufweist.
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