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Kundenrezensionen

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am 19. Oktober 2005
Nach der ziemlich desaströsen Lösung des Kentuckymörder-Falles im letzten Buch „Böses Blut“ ist das A-Team aufgelöst worden, und seine Mitglieder gehen ihre eigenen Wege.
Als zu Beginn des neuen Buches in einem Lokal mitten in den Auseinandersetzungen zweier Fußball-Fangruppen ein junger Mann tödlich mit einem Bierkrug verletzt wird, beginnen Paul Hjelm und Kerstin Holm, die erst seit einigen Wochen wieder zusammen arbeiten, zu ermitteln. Mit der den beiden eigenen Intuition – die sich mehr und mehr aus ihrer besonderen (Liebes) beziehung erklärt – „riechen“ sie sozusagen den dahinter verborgenen dicken Fisch.
Nach einer mysteriösen Explosion im Gefängnis von Kumla und einem wahren Gemetzel beim Gefecht zweier konkurrierender Banden, wird das alte A-Team rekonstituiert und beginnt langwierige Ermittlungen.
Der Leser wird konfrontiert mit einer auch politisch explosiven Mischung aus Neonazis, Pädophilen, Kriegsverbrechern aus Jugoslawien und einer geheimnisvollen Spur bis hin zum Mord an Olof Palme, die aber nicht aufgelöst wird.
Wie in seinen beiden Büchern zuvor legt Arne Dahl große Sorgfalt in die Schilderung der Biographien seines A-Teams. Mit jedem Band kommen sie dem Leser näher.
Und so wie er in die Aussagen und Gedankengänge seiner Hauptpersonen immer wieder scharfsinnige und bissige Analysen gesellschaftlicher und politischer Vorgänge einflicht, mausert sich Dahl zu einem ähnlichen Chronisten schwedischer Gegenwart der Jahrtausendwende, wie das Sjöwall/Walhö in den siebziger Jahren waren.
Die Bücher sind nicht leicht zu lesen. Dahl präsentiert immer eine Fülle von Personen, Geschichten und Nebengeschichten, die sich erst langsam zu einem raffinierten Plot verdichten, wie ihn so nur wenige zu konstruieren in der Lage sind.
Man darf auf die nächsten Bücher sehr gespannt sein.
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TOP 1000 REZENSENTam 19. August 2010
Und dieser Satz ist genauso gemeint wie ich ihn geschrieben habe. Nur kurz abgelenkt, schon fehlen einige Worte die nicht unwesentlich zum Verstehen des Ganzen beitragen. Da das 'Zurückblättern' oder '-spulen' bei einer CD doch etwas schwerer fällt, bleibt einem nichts anderes übrig, als wirklich ganz genau zuzuhören.
Die Handlung beginnt bereits etwas verworren: Das A-Team wurde aufgelöst, verstreut in alle Landesteile, und jede/r betreut unterschiedliche Fälle. Es gilt einen Mord unter Fußballfans aufzuklären, in einem Gefängnis explodierte eine Bombe und hinterließ einen Toten, ein wildes Gemetzel zweier Banden ergab ein Massaker und zuguterletzt ein Pädophilenring der hochgenommen werden soll. Der scheinbare Bandenkrieg wird zum Politikum und um baldige Ergebnisse aufweisen zu können, wird die A-Gruppe wieder in Amt und Würden gesetzt. Bei den weiteren Ermittlungen werden Verbindungen zu den anderen Ereignissen sichtbar und nach und nach fügen sich die einzelnen Teile wie ein Puzzle zu einem unglaublichen Bild zusammen.
Manche RezensentInnen kritisieren, all dies wäre zu sehr an den Haaren herbeigezogen, doch genau das habe ich nicht so empfunden. Das allmähliche Zusammenströmen der einzelnen Handlungsabläufe wirkte an keiner Stelle konstruiert, vielmehr fügte sich alles so logisch und klar zueinander, dass man sich gar nicht vorstellen kann, dass es auch anders hätte ablaufen können.
Im Gegensatz zu den beiden Vorläuferromanen sind Hjelm und Holm etwas in den Hintergrund gerückt, was der Geschichte aber keinen Abbruch tut. Dahls Figuren bleiben herrlich klischeefrei und für die kleinen Sätze wie (sinngemäß) 'der Pädophile erlebte in seiner Kindheit genau das, was er jetzt seinen Kindern antat' liebe ich seine Romane. Er schildert wie in den vorigen Büchern ein deutliches Bild der Gesellschaft ohne in Schwarz-Weiß-Malerei zu verfallen. Das Ganze noch dazu in einer schönen und durchaus anspruchsvollen Sprache - einfach genial.
Till Hagen liest auch dieses Buch akzentuiert und spannend, aber ich werde beim nächsten Mal dennoch lieber zu einem Buch greifen. Das Zurückblättern ist doch einfacher :-)
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am 8. August 2005
Der dritte Dahl- Roman um die Sonderermittler der A-Gruppe steht seinen beiden Vorgängern in nichts nach. Ganz im Gegenteil kommt der dritte Teil der Serie sogar noch etwas kurzweiliger daher.
Eine Auseinandersetzung zwischen Fußballfans endet mit einem Totschlag. Dieses banale Verbrechen bildet den Auftakt zu einer Dahl-typischen brutalen Mordserie, in derem Zuge sich die zersplitterte A-Gruppe wieder zusammenfindet. Eine rasante, spannende und äußerst komplexe Ermittlung beginnt, in der alle Mitglieder der A-Gruppe gleichermaßen an ihre Grenzen gehen müssen.
Wie gewohnt konstruiert Arne Dahl einen komplexen Kriminalfall, nur gelingt es ihm diesmal noch besser seinem Ermittlerteam Konturen zu verleihen. Alle Mitglieder machen Entwicklungen durch und werden für den Leser transparenter. Die Schilderungen dieser oft privaten Randbegebenheiten mögen manchem störend erscheinen, mir haben sie äußerst gut gefallen und mir die Figuren erstmals richtig nahe gebracht. So stehen Paul Hjelm und Kerstin Holm keineswegs im Mittelpunkt, sondern allen Ermittlern wird in etwa der gleiche Raum eingeräumt.
Wenn man über die Authentizität des Falles auch geteilter Meinung sein kann, so vermag Dahl einen hervorragenden Spannungsbogen zu entwickeln, schildert glaubhaft die Ermittlungsfortschritte und lässt auch die Bösewichte nicht zu oberflächlich daherkommen.
Mir hats gefallen und zwar sehr gut. Weiter so.
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TOP 1000 REZENSENTam 5. April 2013
Und dieser Satz ist genauso gemeint wie ich ihn geschrieben habe. Nur kurz abgelenkt, schon fehlen einige Worte die nicht unwesentlich zum Verstehen des Ganzen beitragen. Da das 'Zurückblättern' oder '-spulen' bei einer CD doch etwas schwerer fällt, bleibt einem nichts anderes übrig, als wirklich ganz genau zuzuhören.
Die Handlung beginnt bereits etwas verworren: Das A-Team wurde aufgelöst, verstreut in alle Landesteile, und jede/r betreut unterschiedliche Fälle. Es gilt einen Mord unter Fußballfans aufzuklären, in einem Gefängnis explodierte eine Bombe und hinterließ einen Toten, ein wildes Gemetzel zweier Banden ergab ein Massaker und zuguterletzt ein Pädophilenring der hochgenommen werden soll. Der scheinbare Bandenkrieg wird zum Politikum und um baldige Ergebnisse aufweisen zu können, wird die A-Gruppe wieder in Amt und Würden gesetzt. Bei den weiteren Ermittlungen werden Verbindungen zu den anderen Ereignissen sichtbar und nach und nach fügen sich die einzelnen Teile wie ein Puzzle zu einem unglaublichen Bild zusammen.
Manche RezensentInnen kritisieren, all dies wäre zu sehr an den Haaren herbeigezogen, doch genau das habe ich nicht so empfunden. Das allmähliche Zusammenströmen der einzelnen Handlungsabläufe wirkte an keiner Stelle konstruiert, vielmehr fügte sich alles so logisch und klar zueinander, dass man sich gar nicht vorstellen kann, dass es auch anders hätte ablaufen können.
Im Gegensatz zu den beiden Vorläuferromanen sind Hjelm und Holm etwas in den Hintergrund gerückt, was der Geschichte aber keinen Abbruch tut. Dahls Figuren bleiben herrlich klischeefrei und für die kleinen Sätze wie (sinngemäß) 'der Pädophile erlebte in seiner Kindheit genau das, was er jetzt seinen Kindern antat' liebe ich seine Romane. Er schildert wie in den vorigen Büchern ein deutliches Bild der Gesellschaft ohne in Schwarz-Weiß-Malerei zu verfallen. Das Ganze noch dazu in einer schönen und durchaus anspruchsvollen Sprache - einfach genial.
Till Hagen liest auch dieses Buch akzentuiert und spannend, aber ich werde beim nächsten Mal dennoch lieber zu einem Buch greifen. Das Zurückblättern ist doch einfacher :-)
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am 17. Mai 2007
Das Hörbuch Falsche Oper" von Arne Dahl ist ein Garant dafür, dass mann die 6 CDs ratz-fatz durchhört. Spannung pur!

Kurze Inhaltsangabe:

Die schwedische Sondereinheit zur Aufklärung von Gewaltverbrechen (kurz A-Gruppe)ist aufgelöst, und die ehemaligen Ermittler sind nach diversenen fehlgeschlagenen Einsätzen (Pannen...) in alle Ecken Schwedens versetzt.

In einer Kneipe kommt ein Fußballfan um - mit einem Bierkrug erschlagen. Eigentlich ein Routineeinsatz für Kerstin Holm uns ihren Kollegen (beide ehemalige A-Gruppler).

Zwischenheitlich geht in einem Hochsicherheitsgefängnis eine Bombe hoch. Und auch hier kommen zwei der ehemalige A-Gruppe - Söderstedt und Norlander zum Einsatz. Eine perfekt berechnete Ladung pustet dem Insassen Vukotics Zelle vollständig weg.

Dieser Vukotic führt die Ermittler direkt zu Schwedens Drogenhändler Nummer 1.

Und dann geht es richtig rund.

In einem Industriegebiet gibt es eine Explosion und eine wilde Schießerei - also wer nicht sehr nervenstark ist und an und für sich mehr für englische Landhauskrimis schwärmt, sollte ab hier nicht weiterlesen und den Autor wechseln:

"Als wir herkamen, war es schon hell und wir fanden das hier vor: 5 Tote, alle erschossen. Bis auf einen, der durch eine Explosion getötet wurde. Er sitzt hier im Wagen." Shavez (ebenfalls ein ehemaliger A-Gruppler) blickte in einen ausgebrannten schwarzen Mercedes und bereute sofort auf dem Hinweg noch schnell ein Sandwich in sich hinein gestopft zu haben. Er hatte das Gefühl, dass es nur eine Stippvisite in seinem Magen machen wollte."

Hört sich vielleicht etwas wirr und kompliziert an - aber glauben Sie mir, es ist schlüssig, logisch und super spannend.

Etwas kompliziert wird es nun: Was hat bitteschön die Kneipenschlägerei mit Bomen zu tun? Warum haben sich im Industriegebiet Banden gegenseitig niedergemetzelt? Wie ist die Rolle des Drogenbosses? Und warum in Gottes Namen stoßen ausgerechnet Pädophilenjäger auf eine wirklich heiße Spur?

Showdown!

Arne Dahl hat alles gegeben - danke für diesen Krimi. Alle läuft logisch zusammen, könnte mir diesen Fall auch sehr gut im TV vorstellen.

Meisterhaft konstruiert. Showdown, Charaktäre, schwarzer Humor (nicht zu wenig...) - so muss ein Krimi sein! Die Schweden habens drauf...

Anhören - lohnt sicht. Deshalb 5*. Gute Hörstimme. Nehmen Sie sich etwas Zeit...
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am 26. März 2014
Ich bin ein Vielleser,
man kann die Bücher von Arne Dahl lesen, jedoch kommen die Bücher nicht an das Niveau von einem Henning Mankell oder Nele Neuhaus heran. Die Geschichten schweifen ständig in andere Geschichten ab, sie wiederholen sich in der Einleitung und werden erst nach der Mitte des Buches interessant. Es kommen viele Briefe oder Geschichten vor, die man nicht wirklich lesen will, die auch die langsam kommende Spannung wieder heraus nehmen. Man bekommt in allen Büchern das Gefühl, das Arne etwas schreibt, damit er auf seine Seitenzahl kommt. Zum Schluss des Buches, kommt er zum eigentlichen Krimi und es wird spannend. Das geht dann auch ziemlich schnell und schwups ist die Geschichte auch schon zu ende. Wenn die Bücher vorhanden sind, kann man sie lesen. Aber kaufen würde ich sie nicht noch einmal.
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am 8. Juli 2014
Die bisherigen Geschichten über das A-Team waren zwar anfangs auch verwirrend ich fand es aber bisher immer wieder erstaunlich wir der Autor die Fäden im Verlauf der Geschichte aufnimmt und es schließlich in einem spannenden Finale endet.
Aber dieses Buch zieht sich wie Kaugummi und auch meine Hoffnung auf das spektakuläre Ende zerplatzte wie eine Seifenblase.
Ich bin sehr enttäuscht von diesem Werk welches nicht nur vollkommen langweilig ist - nein, der Autor strapaziert des Lesers Nerven nicht nur wie gewohnt mit vielen schwedischen Namen und Orten...hier kommen auch noch gnadenlos viele serbische, kroatische...was auch immer Namen hinzu. Von entspanntem Lesen kann hier wirklich nicht die Rede sein. Furchtbar!!! Ich werde wohl erstmal von einem anderen Autor lesen!
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am 4. August 2014
Erst "Misterioso" lesen! Dort entwickelt sich dieses A-Team, dort werden die Personen vorgestellt und dem A-Team "zugeführt". Mit diesem Grundwissen versteht man manche für sich gesehen merkwürdige Verhaltensweise der Beteiligten. Meine Empfehlung: Lesen Sie die Bände der Reihe nach und ich garantiere Ihnen einen unbändigen Lese- und Mitfühlspass. Und: Vieles wird plötzlich logisch und klar.
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am 26. April 2012
Der dritte Teil der Reihe um die A-Gruppe. Viele verschiedene Handlungsstränge laufen zusammen und bilden gemeinsam einen Haufen an brutalen kriminellen Machenschaften, wobei nicht immer ganz eindeutig ist, woher und wie die Kriminalisten ihre Schlüsse ziehen. Aber egal... höchst philosophisch, teilweise kitschig und bringt den Leser zum Nachdenken.
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am 8. März 2009
Komplexe, spannende Handlungen. Ausgezeichnet beschrieben. Die Ermittlergruppe kann man sich lebhaft vorstellen mit allen ihren Stärken und Schwächen - und auch allen Spannungen im Team. Sehr empfehlenswer - ich konnte fast nicht aufhören zu lesen.
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