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25 Rezensionen
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Durchschnittliche Kundenbewertung
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein sehr menschlicher u. sanfter Kommissar Sejer.,
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Sekunden: Roman (Gebundene Ausgabe)
Karin Fossum ist eine Autorin mit sehr grossem Einfühlungsvermögen. Man merkt, dass sie früher in verschiedenen psychiatrischen Anstalten gearbeitet hat- die Charaktere ihres Romanes sind so gut ausgearbeitet, dass man die Menschen direkt vor sich sieht und mit ihnen fühlt und leidet. Besonders ihr Kommissar Sejer ist einem auf Anhieb sehr sympathisch- wie er Schritt für Schritt in die Seele seiner Verdächtigen eindringt, und sogar dabei noch Rücksicht nimmt- eine seltene Mischung. Obwohl man schon ziemlich bald die Zusammenhänge erkennt und durchschaut, ist das Buch doch in seiner ruhigen Art sehr spannend.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Norwegischer Charakter-Krimi mit Gefühl,
Von
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Sekunden: Roman (Taschenbuch)
Beurteilt man einen Roman mit einer kriminalistischen Handlung nur nach seinem Spannungsfaktor, verfehlt man die Intention dieses Werkes von Karin Fossum. Die Autorin setzt nicht auf oberflächliche Effekthascherei, sondern schildert den Tod eines Mädchens und seine Begleitumstände in allen Facetten menschlicher Gefühle. In gewissen Passagen gelingt hier eine ernstzunehmende, bewegende Darstellung von psychologischen Feinheiten, welche die eigentliche "Krimihandlung" in den Hintergrund verschiebt.Interessant und gleichzeitig faszinierend ist die sprachliche Aufbereitung der Geschichte - die Wortwahl nordisch karg, ohne ausschmückende, lebendige Attribute; ständig jedoch präzise, von brillianter Klarheit und unglaublicher Intensität. Da wird das alleinige Lesen bereits ohne die Wertung des eigentlichen Inhalts zum Hochgenuss! Hier ist jemand am Werk, der bewußt auf Oberflächlichkeiten und Sensationsdarstellungen verzichtet, sondern allein durch Wortgewalt und die enorme Schlagkraft der einfachen, sprachlichen Darstellung den Leser begeistern kann. Insgesamt ein Buch, das sich seine vier Sterne vor allem durch sein schriftstellerisches Niveau und die unspektakuläre, aber doch gekonnte Verarbeitung des Inhaltes "Tod eines kleinen Mädchens" verdient. Auffällig, das man solch anspruchsvolle, sprachliche Darstellung häufig bei schriftstellerischen Erzeugnissen aus dem skandinavischen Raum antrifft. Ein Buch, von dem der "Sensations-Leser" die Finger lassen sollte, welches dem Freund des kunstvoll und ausdrucksstark geschrieben Wortes allerdings gefallen wird. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Spannend und tiefsinnig,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Sekunden: Roman (Taschenbuch)
Wenn man einen Krimi auch dann noch aufmerksam liest, wenn man meint, die Handlung vorhersehen zu können, muß er schon sehr gut geschrieben sein. Genau dies ist bei "Schwarze Sekunden" (wie von Karin Fossum gewohnt) der Fall: Man ist von dem Buch gefesselt, weil alle Figuren und Dialoge so glaubwürdig wie literarisch hochwertig dargestellt werden. Und auch in der Handlung gab es für mich noch eine unerwartete Wendung, obwohl sich die vermuteten Zusammenhänge bestätigt haben.Wie jedes Buch von Karin Fossum empfehle ich es allen, die an Hintergründen für Verbrechen und nicht nur deren oberflächlicher Aufklärung interessiert sind. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Vielleicht die beste Fossum,
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Sekunden: Roman (Gebundene Ausgabe)
Kann es etwas schlimmeres für eine Mutter geben, als dass ihr Kind von jetzt auf nachher spurlos verschwindet? Die kleine Ida Joner, ein besonders süßes Kind, ist der Augapfel ihrer Mutter, die stets mit allen Katastrophen rechnet. Und nun ist Ida wie vom Erdboden verschluckt. Tagelang geht die Suche, das ganze Dorf beteiligt sich und mit Kommissar Sejer ist der Fall wohl in den besten Händen. Aber müssen wir uns auf das Unfassbare einstellen? Wer hat ein Interesse daran, ein kleines unschuldiges Mädchen zu entführen und es gar zu töten?So gut wie selten zuvor jemand gelingt es Karin Fossum der Angst ein Gesicht zu geben und den Leser in die " Schwarzen Sekunden " zu tauchen, vor denen wohl jeder verschont bleiben will. Die Befindlichkeit der Mutter wird bis zur Schmerzgrenze des Lesers dargestellt, aber auch die Nebenfiguren haben soviel Konturen, daß man sich gleich mit ihnen und ihrer Geschichte identifizieren kann. Ein Krimi und ein Psychogramm der menschlichen Seele auf aller höchstem Niveau! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Beachtlich,
Von Pilar "Picos" (Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Sekunden: Roman (Gebundene Ausgabe)
Beachtlich, wie Karin Fossum auch in ihrem neuen Roman ihr Niveau zu halten vermag: da ist kein Wort zuviel, keine scheinbare Nebenhandlung unwichtig. Die sympathischen Ermittler Sejer und Skarre gehen unspektakulär vor und trauen keiner vorschnellen Lösung des Falles. Alle Personen sind mit kompliziertem Innenleben ausgestattet und werden so geschildert, dass die Leserin ihre Handlungen nachvollziehen kann und seien sie auch noch so ungewöhnlich. Genial gelingt es Fossum, auch Gestalten, die anders sind, am Rande der Gesellschaft und "Normalität", glaubwürdig und menschlich darzustellen.Spannend bleibt, wie die Kommissare zum wahren Hergang des Falles finden. Wer allerdings schon mehrere Romane von Fossum gelesen hat, wird diesmal in seinen Spekulationen über die Tatvorgänge kaum fehlgegangen sein, für mich war's (als einziges kleines Manko) schon vorhersehbar. Das kann von der Autorin auch beabsichtigt gewesen sein. Und dies schmälert die Freude an der Sprache, an der kunstvoll komponierten Handlung und an den exakten Personenbeschreibungen nicht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Mitleid und Verständnis,
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Sekunden: Roman (Taschenbuch)
Dieser Kriminalroman von Karin Fossum hat mich menschlich so berührt, dass ich ihn auch anderen Lesern, besonders Leserinnen, empfehlen möchte. In einen kleinen norwegischen Ort verschwindet ein zehnjähriges Mädchen, das mit seinem Fahrrad Süßigkeiten an einem Kiosk kaufen wollte. Im Ort gibt es einen Sonderling Anfang 50, der vielen nicht ganz geheuer ist, weil er auch nicht spricht. Ist dieser Mensch etwa schuld am Verschwinden des Mädchens? Mit großem psychologischen Einfühlungsvermögen stellt die Autorin ihre Personen vor, man kann sich sogar in die Welt des Sonderlings und in sein Denken einfühlen. Besonders sympathisch ist natürlich der Kommisar Sejer, der die Ermittlungen führen muss, als das Kind gefunden wird. Dieser Roman hat mich schnell in seinen Bann gezogen und mir gefällt besonders gut, dass Fossum Mitleid und Verständnis für Opfer und Täter erwecken kann. Das sollte meines Erachtens jeder gute Kriminalroman erreichen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Absolut lesenswert!!!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Sekunden: Roman (Taschenbuch)
Das Buch "Schwarze Sekunden" von Karin Fossum ist ein Roman, der in die Psyche der Menschen eindringt und diese beschreibt. Besonders beeindruckend sind der logische und konsequente Handlungsverlauf sowie kluge und gehaltvolle Dialoge. Dabei werden die beteiligten Personen realistisch und glaubwürdig geschildert. An keiner Stelle kommt Langweile auf. Wer dieses Buch anfängt, muss es einfach bis zum Ende lesen.Wer jedoch packende Spannung bis zur letzten Sekunde erwartet, wird vermutlich enttäuscht werden. Vielmehr steht eine alles umfassende Tragik im Vordergrund. Auch der Ausgang des Buches ist letztendlich vorauszusehen. Weniger ins Gewicht fallen hingegen vorhandene Schwächen in der Übersetzung. Fazit: Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
BEKLEMMENDES MEISTERWERK,
Von
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Sekunden: Roman (Taschenbuch)
Helga, Idas alleinerziehende Mutter, spürte immer schon, wie alles sie verlassen wird, was ihr vertraut ist und Geborgenheit schenkt. Die Angst um ihre wunderbare kleine Tochter ist seit deren Geburt ihr täglicher Begleiter. Gross und schwarz kratzt dieser Albtraum an der Innenseite ihres Herzens. Vor dem Tag, an dem Ida mit ihrem Fahrrad nicht mehr heimkehrt, hat sie sich am meisten gefürchtet. Und heute ist dieser Tag. Ida hat nie gegen die mütterlichen Regeln verstossen. Wer also könnte diese Mahnungen übertönt haben? Die gross angelegte tagelange Suchaktion der Polizei unter der Leitung von Kommissar Sejer verläuft erfolglos. Ihm schlägt Idas Verschwinden bald aus allen Medien entgegen, und er fragt sich, warum in aller Welt er seinen Beruf eigentlich liebe.Während Idas Mutter in quälender Ungewissheit schwebt, macht sie sich Vorwürfe, weil sie denkt, dass sie mit ihren Gedanken und Ängsten das Unheil heraufbeschworen habe. Gelähmt vor Hilflosigkeit sitzt sie in ihrem Wohnzimmer und starrt zum Fenster hinaus. Das Telefon in ihrer Nähe ist sowohl glühende Hoffnung wie dunkle Verzweiflung. Im Dorf machen sich unausgesprochene Ängste und dramatische Vermutungen breit. Der Verdacht fällt zunächst auf den angeblich stummen autistischen Frührentner Emil. In seiner eigenen Welt lebend, ist er schon längst aus der Gesellschaft herausgefallen. Er scheut jeglichen Kontakt zu anderen, denn zu viele Dinge passieren in seinem Kopf, und hinter seinem verschlossenen Gesicht verbergen sich gewaltige Kräfte. Ein vielschichtiger Charakter ist auch der überaus korrekte, wortkarge aber sympathische und äussert sensible Kommissar Sejer, der vor allem durch seine Menschlichkeit überzeugt. Mit seiner ruhigen Art ist er der gewissenhafte Ermittler, der kein Detail übersieht. Ihm liegt nicht bloss daran, Leute festzunehmen und ihnen Geständnisse zu entlocken, sondern er will vor allem mit ihren Augen sehen und deren Gedanken folgen können. Fazit: Karin Fossum ist eine begnadete Autorin und dieser Roman ein Juwel unter den Krimis. Er ist in einer literarischen Qualität geschrieben, die in diesem Genre selten ist. Man darf Fossum in einem Atemzug mit Patricia Highsmith und Friedrich Dürrenmatt erwähnen. Sie packt mehr Gefühle in einen Satz als andere auf eine ganze Seite. Mit ausserordentlicher sprachlicher Kompetenz zeichnet sie ein eindrückliches Psychogramm dörflicher Gemeinschaft und leuchtet die verborgensten Winkel der menschlichen Psyche aus. Dies geschieht mit einer Intensität, die einen zugleich schaudert und rührt. Mit ihren prägnanten Beschreibungen und der düster untermalten Szenerie stellt sie eine intensive innere Bindung an die Handlung her. Obwohl der Fall scheinbar von Anfang an klar auf der Hand liegt und die Autorin ihren Fokus nicht primär auf Suspense legt, sondern auf ausgefeilte Charakterdarstellungen, entwickelt die mit jeder Seite aufpolierte Spannung einen Sog, dem man sich nicht entziehen kann. Man ist der Kraft dieser Geschichte einfach ausgeliefert. Dieses Kunststück gelingt der Autorin, weil sie virtuos mit den Vorahnungen des Lesers spielt und ihn trotzdem bis zum Schluss in einem Zustand der Ungewissheit schweben lässt. Faszinierend wirkte auf mich vor allem die Ruhe und gleichzeitige Spannung, die dieses in dezenter, schlichter, aber eindringlicher und ausdrucksstarker Sprache geschriebene Buch ausstrahlt; eine Sprache, die mich geradezu aufsaugte. Dieser anspruchsvolle Sozialkrimi, der ohne Klischees, falsche Originalität, Knalleffekte, Brutalität und supercoole Agenten auskommt, jedoch durch Tiefe und Menschenkenntnis restlos überzeugt, ist deshalb vor allem ein Genuss für die Liebhaber der leisen Töne. Das ist für mich ein weiterer Beweis dafür, dass man auch ohne sinnentleerte Effektorgien und Materialschlachten eindrückliche Werke schreiben kann. Mich hat diese fesselnde Geschichte voller zersetzender Traurigkeit noch lange über die letzte Buchseite hinaus beschäftigt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Dunkler Schlaf - ein hell leuchtender skandinavischer Krimi,
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Sekunden: Roman (Taschenbuch)
Karin Fossum versteht es wie so oft, mit ruhigen Tönen eine intensive Atmosphäre der inneren Abgründe des Lebens zu erschaffen. Im Gegensatz zu so manch anderen skandinavischen Krimiautoren sind ihre Geschichten sehr "normal", und doch unendlich seelisch dicht. Es braucht keine Weltverschwörung, um den Leser zu fesseln.So auch in diesem Buch. Ein Mädchen verschwindet, und wird nach beklemmender Suche tot gefunden. Ein autistischer Mann wird verdächtigt, aber beim Lesen ist es schon früh klar, dass es sich nicht um einen "banalen" Tötungsakt handelt. Das entscheidende in diesem Buch ist auch gar nicht so sehr die Frage, wer es getan hat, sondern die psychologischen Verirrungen, die hernach aufteten. Ein uneingeschränkt empfehelnswertes Buch, für Leser, die einen Blick ins Innere wagen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Schwarze Stunden, schwarze Tage,
Von
Rezension bezieht sich auf: Schwarze Sekunden: Roman (Taschenbuch)
Die 10jährige Ida ist verschwunden. Trotz groß angelegter Suchaktion wird ihre Leiche erst 10 Tage später gefunden, hübsch gekleidet und zurecht gemacht. Sehr schnell gehen Konrad Sejers Ermittlungen in eine Richtung.Man fängt an zu lesen und taucht sofort in das Buch ab, in die zunächst irrationale Furcht von Idas Mutter Helga, und wenig später in ihre realen Ängste. Genau das macht das Buch so anziehend und lebendig: Dass Karin Fossum ganz nah an den Gefühlen ihrer Personen schreibt, egal, ob es sich um Idas Familie und Verwandte, ihre Tante Ruth und den Cousin Tomm, handelt, um die Ermittler oder den autistischen Emil und seine kämpferische Mutter Elsa. Es geschieht nichts Spektakuläres in diesem Roman, sondern nur solche Dinge, die jedem passieren könnten und die dadurch umso schmerzlicher sind. Dass man als Leser selbst nach und nach hinter die Lösung kommt, tut der Qualität des Buches keinen Abbruch, weil es nicht in ein herkömmliches Krimi-Schema passt. Einen "normalen" Täter gibt es nicht; es gibt nur Menschen, die aus Unwissen, Dummheit, Angst oder sogar gutem Willen anderen, v.a. Ida und Helga (und nicht zuletzt sich selbst) Schaden zufügen und damit eine Tragödie herauf beschwören, die Elemente griechischer Tragödien in sich trägt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Schwarze Sekunden: Roman von Karin Fossum (Taschenbuch - Dezember 2004)
EUR 8,90
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