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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stille Wasser sind bekanntlich tief...
Mir wurde "Nervöse Fische" als absolut untypischer Kriminalroman empfohlen - ich solle dieses Buch besser von der ersten Seite an mehr als Experiment betrachten, in dessen Mittelpunkt der geschickte Umgang mit unserer Muttersprache stehen würde - die kriminalistische Leistung des absolut schrägen Ermittlers Lukastik würde zwar zum Großteil im...
Veröffentlicht am 8. Oktober 2007 von Stephan Seither

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein bisschen Südsee in Wien gefällig?
Heinrich Steinfest hat mit "Nervöse Fische" einen turbulenten Krimi geschrieben, in dem von Seite zu Seite die Handlung immer spannend und unbemüht zielsicher voran getrieben wird. Niemals entsteht Langeweile, niemals fragt man sich, warum nun dieses oder jenes auch noch erzählt wird.

Aber dieser Fall, um den es hier geht, lässt den Leser...
Veröffentlicht am 12. Juni 2010 von buechermaxe


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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stille Wasser sind bekanntlich tief..., 8. Oktober 2007
Von 
Stephan Seither (Berg / Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Nervöse Fische: Kriminalroman (Taschenbuch)
Mir wurde "Nervöse Fische" als absolut untypischer Kriminalroman empfohlen - ich solle dieses Buch besser von der ersten Seite an mehr als Experiment betrachten, in dessen Mittelpunkt der geschickte Umgang mit unserer Muttersprache stehen würde - die kriminalistische Leistung des absolut schrägen Ermittlers Lukastik würde zwar zum Großteil im Schatten diverser Wortspiele verschwinden, das eigentliche Lesevergnügen wäre jedoch selbst durch die starke Verschiebung vom Kriminalfall hin zur überaus ausführlichen Situationsbeschreibung und diverser Charakterstudien nicht zu schmälern, im Gegenteil sogar.

Stimmt !

"Nervöse Fische" entspricht in meinen Augen tatsächlich keinem gängigen Muster der gewohnt klassischen Kriminalromane - auch wenn sich der Autor immer wieder bemüht die Kurve zu bekommen, um dem Publikum handfeste Polizeiarbeit zu liefern, entwickelt sich ein Schreibstil, welcher auf ganz eigentümliche Art und Weise fesselt - überhaupt nicht langweilig, eher erfrischend.

Einzig die Auflösung der ganzen Geschichte war mir zu abenteuerlich geraten - ich war eben nicht bereit den großen Schritt vom eigentlich gar nicht vorhandenen Kriminalroman hinüber zum Thriller in James-Bond-Manier zu gehen.... - aus dem Grund auch ein Stern Abzug.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen total schräg...., 12. Dezember 2004
Von 
Alexandra Egli (Frankfurt/M.) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Nervöse Fische: Kriminalroman (Taschenbuch)
und skuril - das ist der Schreibstil von Heinrich Steinfest. Seine Art mit Worten zu spielen, sie in immer neue und überraschende Zusammenhänge zu packen, ist schon fast legendär. Nehmen Sie doch nur mal folgenden Satz: "Jetzt aber, an diesem einen Tag, der seinen Sonnenaufgang drei Stunden zuvor erlebt hatte, zog eine klare, belebende Frische in die Hirne der Menschen ein und zwang die meisten von ihnen, ihre Gedanken als einen Schnürschuh zu empfinden, der nur mittels einer gebundenen Schleife auch einen echten Nutzen ergab." Da muss man erstmal drauf kommen! Genauso muss einem erstmal der Plot zu "Nervöse Fische" einfallen: Auf dem Dach eines Wiener Hochhauses wird in einem Swimmungpool die Leiche eines Mannes gefunden, der einer Hai-Attacke zum Opfer fiel. Wie kam der Mann in den Pool? Wo ist der Hai? Alles Fragen, mit denen sich Inspektor Lukastik bechäftigen muss, ein schräger Endvierziger, der noch bei seinen Eltern lebt und kein wirklicher Menschenfreund ist. Er ist so skuril, wie die ganze Geschichte. Heinrich Steinfests Schreibstil ist eigenwillig und dadurch auch manchmal etwas mühsam, man muss sich auf ihn einlassen - dann erwartet einen bittersüßer schwarzer Humor mit fulminantem Wortwitz.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Göttlich, Herr Steinfest!, 4. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Nervöse Fische: Kriminalroman (Taschenbuch)
Steinfest-Romane mit all ihren Facetten zu preisen oder aber zu verreißen, scheint mir inzwischen beinahe müßig zu sein: Die entsprechenden Geschmäcker sind mittlerweile ja ausreichend dokumentiert (so auch auf dieser Seite), und es bleibt nur zu konstatieren, dass Steinfest offensichtlich vorrangig polarisiert und entweder gänzlich begeisterte oder gänzlich ablehnende Kritiken provoziert. (Was ja schon mal nicht das Schlechteste ist ...)

Ich kann als Vertreter der Fan-Fraktion eigentlich nur UNEINGESCHRÄNKT zum Kaufen und Lesen raten. Die "Fische" sind wieder prächtig abgedreht geraten! Ansonsten gilt, was ich auf einer Krimiseite gefunden habe:

"Leser, für die ein Kriminalroman jedoch in allen Punkten plausibel und logisch oder gar realistisch sein muß, sollten lieber die Finger davon lassen."

Ganz genau.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Heimito Steinfest oder Heinrich Doderer?, 4. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Nervöse Fische: Kriminalroman (Taschenbuch)
Wer glaubt, dass mit dem Verweis auf Wittgenstein ein bis auf den Kern reduzierter Sprachstil gepflogen wird, sei gewarnt. Nicht alles was der Fall ist, ist auch die Welt. Vor allem nicht in Steinfests Welt(en). Seine Sprache ist der Gegenwurf zu Wittgenstein, ufert aus, kommentiert, beschreibt. Wer intelligentes Abschweifen und überraschende Sichtweisen von scheinbar Banalem nicht langweilig findet und wer auch Gefallen an Heimito von Doderer findet, der wird begeistert sein. Wer einen traditionellen "who done it" Plot erwartet wird enttäuscht sein. Wer einen sprachlich interessanten Text mit Krimihandlung lesen will, sollte zugreifen. Ein Stern Abzug, weil der Krimiplot ob der herrlichen Sprache zu sehr ins Abseits gedrängt wird.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen total schräg...., 1. Januar 2005
Von 
Alexandra Egli (Frankfurt/M.) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Nervöse Fische: Kriminalroman (Taschenbuch)
....und skuril-das ist der Schreibstil von Heinrich Steinfest. Seine Art mit Worten zu spielen, sie in immer neue und überraschende Zusammenhänge zu packen, ist schon fast legendär. Nehmen Sie doch nur mal folgenden Satz: "Jetzt aber, an diesem einen Tag, der seinen Sonnenaufgang drei Stunden zuvor erlebt hatte, zog eine klare, belebende Frische in die Hirne der Menschen ein und zwang die meisten von ihnen, ihre Gedanken als einen Schnürschuh zu empfinden, der nur mittels einer gebundenen Schleife auch einen echten Nutzen ergab." Da muss man erstmal drauf kommen! Genauso muss einem erstmal der Plot zu "Nervöse Fische" einfallen: Auf dem Dach eines Wiener Hochhauses wird in einem Swimmingpool die Leiche eines Mannes gefunden, der einer Hai-Attacke zum Opfer fiel. Wie kam der Mann in den Pool? Wo ist der Hai? Alles Fragen, mit denen sich Inspektor Lukastik beschäftigen muss, ein schräger Endvierziger, der noch bei seinen Eltern lebt und kein wirklicher Menschenfreund ist. Er ist so skuril, wie die ganze Geschichte. Heinrich Steinfests Schreibstil ist eigenwillig und dadurch auch manchmal etwas mühsam, man muss sich auf ihn einlassen - dann erwartet einen bittersüßer schwarzer Humor mit einem fulminanten Wortwitz!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rätsel gibt es nicht!, 9. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Nervöse Fische: Kriminalroman (Taschenbuch)
Inspektor Lukastik verdient nähere Betrachtung. Er ist ein strenger Verfechter der Logik Wittgensteins, lebt eine Reihe seltsamer Ticks und hatte früher ein Verhältnis mit seiner Schwester. Nun steht er einem schier unglaublichen Fall gegenüber! Ein Haifischopfer mitten in Wien! Skurril, schrill, genial! Mein erster Steinfest, aber sicher nicht mein letzter! Der Punkteabzug gilt dem Verlag, nicht dem Buch!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stille Wasser sind bekanntlich tief...., 30. September 2007
Von 
Stephan Seither (Berg / Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Nervöse Fische: Kriminalroman (Taschenbuch)
Mir wurde "Nervöse Fische" als absolut untypischer Kriminalroman empfohlen - ich solle dieses Buch besser von der ersten Seite an mehr als Experiment betrachten, in dessen Mittelpunkt der geschickte Umgang mit unserer Muttersprache stehen würde - die kriminalistische Leistung des absolut schrägen Ermittlers Lukastik würde zwar zum Großteil im Schatten diverser Wortspiele verschwinden, das eigentliche Lesevergnügen wäre jedoch selbst durch die starke Verschiebung vom Kriminalfall hin zur überaus ausführlichen Situationsbeschreibung und diverser Charakterstudien nicht zu schmälern, im Gegenteil sogar.

Stimmt !

"Nervöse Fische" entspricht in meinen Augen tatsächlich keinem gängigen Muster der gewohnt klassischen Kriminalromane - auch wenn sich der Autor immer wieder bemüht die Kurve zu bekommen, um dem Publikum handfeste Polizeiarbeit zu liefern, entwickelt sich ein Schreibstil, welcher auf ganz eigentümliche Art und Weise fesselt - überhaupt nicht langweilig, eher erfrischend.

Einzig die Auflösung der ganzen Geschichte war mir zu abenteuerlich geraten - ich war eben nicht bereit den großen Schritt vom eigentlich gar nicht vorhandenen Kriminalroman hinüber zum Thriller in James-Bond-Manier zu gehen.... - aus dem Grund auch ein Stern Abzug.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lektoren sind nicht überflüssig!, 5. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Nervöse Fische: Kriminalroman (Taschenbuch)
Ärgerlich! Wenn ich Tippfehler haben will, kann ich eine Zeitung oder meine eigenen Rezensionen lesen. Bei einem Buch erwarte ich mir Fehlerlosigkeit!
Aber nun zum Inhalt: Inspektor Lukastik hat einen Leitsatz im Leben: Rätsel gibt es nicht. Daneben hat er eine Menge Ticks, deren Sinn nicht eimal er selbst richtig erklären kann. Er dämpft seine Zigaretten niemals aus, er fasst sich an die Lippe, wenn er einen neuen Raum betritt und er verlässt das Bett nur mit beiden Beinen gleichzeitig. Trotzdem ist er kein Psychopath, sondern ein gewiefter Polizist, auch wenn er auf ein Verhältnis mit seiner eigenen Schwester zurückblickt und mit 50 Jahren wieder bei den Eltern wohnt. Die Geschichte könnte schräger nicht sein. Und sie könnte kaum brillianter erzählt werden. Ein Lesegenuss der Extraklasse! Mit dem Punkteabzug muss ich mein Kriminalistenherz für das stets eigenmächtige Ermitteln des Inspektor Lukastik besänftigen. Sollten sie kein Kriminalist sein, ignorieren sie diesen Abzug einfach!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als nur ein spannender Krimi..., 4. August 2007
Von 
isy3 (lebt nun am Bodensee) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Nervöse Fische: Kriminalroman (Taschenbuch)
... der mit einem wirklich rätselhaften Mordfall beginnt, bekommt man hier geboten.

Der österreichische Autor Heinrich Steinfest hat eine Menge vielschichtiger Charaktere erschaffen, und Exkursionen in Philosophie, moderne Architektur und klassische Musik in seinen Roman gesteckt, so daß das Buch eine feine Lektüre für Querdenker ist, die nicht nur einen spannenden, gut konstruierten Krimi lesen wollen. Das Ganze hat reichlich makabere Szenen, aber auch bissigen Humor und die Spannung steigert sich bis zum actionreichen Schluß. Übrigens - auch ich bin nicht vor Ende des Buches darauf gekommen, wie es zugeht, daß ein Toter auf dem Dach eines Wiener Hochhauses liegt, der ganz offensichtlich durch einen Haiangriff umgekommen ist.

Lesen Sie selbst...

Ich hoffe, daß es noch weitere Kriminalfälle für Chefinspektor Richard Lukastik geben wird; denn Steinfest hat ihn und sein Umfeld so sorgfältig und detailreich aufgebaut, daß man sich mehr wünscht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschung, zu viel eitles Geschwätz, 12. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Nervöse Fische: Kriminalroman (Taschenbuch)
Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, denn ich lese gerne Krimis, auch gerne verschlüsselte Romane und bin philosophisch interessiert. Aber: Meiner Meinung nach ist hier nichts gelungen, es ist weder ein Krimi, noch ein intelligenter Roman. JA, ich muss zugeben, das ich mich seit TAgen durchschleppe, ab S.140 wird es dann doch noch etwas interessant, so dass man durchaus zu Ende liest. Aber was mich echt wütend macht ist, dass die Sprache mir nur wie eine eitle Farce des Autors erscheint, das mag ich überhaupt nicht und erinnert mich an den hochgelobten Tellkamp. Bei beiden dient sie nicht (die Sprache, wobei Herr Tellkamp sehr viel kunstsinniger als dieser Autor ist), sie trägt weder Handlung, noch schafft sie Bilder, ... nicht einmal den Mister Ermittler mit dem unpoetischen Namen Lukastik sieht man beim Lesen vor sich. Man weiß zwar vieles über seine Gedanken, erfährt aber nichts wirkliches über Wittgenstein, und vor allem man sieht die Figur nicht , ..., dadurch wirkt alles unglaubwürdig.
Schade, ...
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Nervöse Fische: Kriminalroman
Nervöse Fische: Kriminalroman von Heinrich Steinfest (Taschenbuch - April 2011)
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