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129 von 140 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnd
Dieses Buch hat mich gefesselt. Jennifer Donnelly schreibt voller Leidenschaft und erzaehlt mit der 'Teerose' die Geschichte der 17jaehrigen Fiona Finnegan, Tochter einer irischen Arbeiterfamilie im London zur Zeit 'Jack the Rippers'. In aermlichen Verhaeltnissen aufwachsend traeumt sie davon mit ihrer Jugendliebe Joe eines Tages ein eigenes Geschaeft zu eroeffnen. Doch...
Am 24. September 2004 veröffentlicht

versus
29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wahrscheinlich wirklich genau das, was man in Zeiten wie diesen braucht.
Die Teerose erzählt einen Teil der Lebensgeschichte von Fiona Finnegan, einer aus ärmlichen Verhältnissen stammenden jungen Frau, die in einer Teefabrik arbeitet, von einem besseren Leben träumt und schließlich tatsächlich zur Millionärin wird. Man begleitet die willensstarke Fiona durch zehn turbulente Jahre ihres Lebens, in denen sie...
Veröffentlicht am 7. Dezember 2007 von jannel


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129 von 140 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnd, 24. September 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Teerose: Roman (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch hat mich gefesselt. Jennifer Donnelly schreibt voller Leidenschaft und erzaehlt mit der 'Teerose' die Geschichte der 17jaehrigen Fiona Finnegan, Tochter einer irischen Arbeiterfamilie im London zur Zeit 'Jack the Rippers'. In aermlichen Verhaeltnissen aufwachsend traeumt sie davon mit ihrer Jugendliebe Joe eines Tages ein eigenes Geschaeft zu eroeffnen. Doch dann kommt alles ganz anders. Joe schwaengert ein anderes Maedchen und ist gezwungen, diese zu ehelichen obwohl er nur Fiona liebt. Fionas Vater stirbt und auch die Mutter, kleine Schwester und ein Bruder kommen auf tragische Weise ums Leben. Nach einem Vorfall in der Teefabrik fuer welche ihr Vater, aber auch sie selbst arbeitete, muss sie mit ihrem juengsten Bruder nach New York fliehen, wo ihr Onkel lebt. Nach anfaenglichen Hindernissen und mit harter Arbeit und Willenskraft gelingt es ihr letztendlich, eine erfolreiche Geschaeftsfrau zu werden. Nur eines laesst sie nie los. Der Tod ihres Vaters, der als Unfall getarnt gewesen , aber eigentlich Mord war. Diesen Tod will Fiona suehnen, denn mit dem Tod ihres Vaters begann alles Leid, welches ihre Familie heimgesucht hatte. So kehrt sie 10 Jahre nach ihrer Flucht nach London zurueck. Hier erwarten sie Schmerz, Freude, Todesangst und letztenendes auch Glueck. Von der ersten bis zur letzten Seite begleitet der Leser Fiona durch schwere Zeiten, leidet mit ihr(mir kamen bei einigen Passagen tatsaechlich die Traenen- vor Trauer und auch vor Freude), freut sich mit ihr, bangt mit ihr. Und wenn man bei den letzten Zeilen angekommen ist, dann glaubt man schon fast, ein Teil des Lebens der Fiona Finnegan geworden zu sein und bedauert, sie nicht weiterhin begleiten zu koennen. Diesen Roman kann ich waermstens empfehlen. Eine wunderschoene Geschichte, die Liebe, Leid und Spannung vereint und zu einem unvergesslichen Leseerlebnis werden laesst.
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70 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn's draußen stürmt und schneit..., 26. November 2003
Von 
Angua (Kornelimünster) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Teerose: Roman (Gebundene Ausgabe)
Die Teerose ist das ideale Buch für verregnete Herbsttage, denn diese Geschichte fesselt, geht ans Herz und lässt den Leser tief eintauchen in die ärmlichen Regionen Londons und später in die lockere Atmosphäre des aufstrebenden New Yorks. Dabei lebt das Buch vor allem vom Schicksal Joes und Fionas, die sich beide auf ihre Weise aus den baufälligen Hütten der Londoner Docks hocharbeiten.
Donnelly gelingt es dabei besonders gut, all die vielen Personen, die im Laufe des Buches auftauchen, sympathisch und realistisch zu skizzieren, so dass ihre relativ große Menge eigentlich gar nicht auffällt. Bei vielen Szenen musste ich mich dabei ertappen, dass ich zum Taschentuch griff - was mir sonst eher selten passiert. Besonders Fionas mitreißender Charakter hat mir sehr gut gefallen, vor allem die Begeisterung und ihr feines Gespür, mit der sie später ihr Geschäft aufbaut, ließen mich kapitelweise nicht mehr los. Kein Wunder, dass mich ständig eine Kanne Tee beim Lesen des Buches begleiten musste *g*.
Falls ich überhaupt etwas negatives zum Buch anmerken könnte, ist das sicherlich Geschmackssache. Ich persönlich mag die Vorliebe Donnellys, den Ausgang einer Handlung zu erzählen, bevor sie überhaupt erst den Weg dorthin erzählt, nicht allzu sehr. Mit der Zeit gewöhnte ich mich zwar an diese Eigenart (mit diesem Stil ist sie ja auch nicht alleine), aber ich lese die Geschehnisse lieber chronologisch - umgekehrt geht ein wenig an Spannung verloren...
Nichtsdestotrotz ist Die Teerose ein Buch, das ich jedem, der eine lebhaft geschriebene, atmosphärisch dichte Geschichte mit ein bisschen Tragik und einem Schuss Krimi (es spielt ja nicht umsonst im ausgehenden London des 19. Jahrhunderts) nur wärmstens empfehlen kann!
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29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wahrscheinlich wirklich genau das, was man in Zeiten wie diesen braucht., 7. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Teerose (Taschenbuch)
Die Teerose erzählt einen Teil der Lebensgeschichte von Fiona Finnegan, einer aus ärmlichen Verhältnissen stammenden jungen Frau, die in einer Teefabrik arbeitet, von einem besseren Leben träumt und schließlich tatsächlich zur Millionärin wird. Man begleitet die willensstarke Fiona durch zehn turbulente Jahre ihres Lebens, in denen sie mehrere
(fast zuviele) prägende Schicksalsschläge verkraften muss, sich ihr aber nach und nach neue Wege öffnen.
Während die anfängliche Armut und der Kampf ums Überleben sehr anschaulich dargestellt werden und auf mich wirklich zermürbend wirkten, ist der Verlauf, der zu Fionas Erfolg führt, zu oft von realitätsfernen Zufällen und Aspekten gesäumt, und wirkt daher eher unglaubwürdig. Das ist schade. Wenn man darüber aber hinwegsehen kann, wird man von einer schönen Story gefesselt, die zwar streckenweise etwas seicht ist, aber trotzdem viele Facetten besitzt.
Die Teerose ist zum Einen die Geschichte einer großen Liebe, zum Anderen die Geschichte eines großen Traums und nicht zuletzt ein Gleichnis zwischen gut und böse.
Der in anderen Rezensionen erwähnte Vorhersehbarkeitsfaktor des Buches ist relativ. Die Haupthandlungen sind zwar vorhersehbar, es passiert jedoch darüber hinaus und im Detail noch eine ganze Menge.
Auch ist das Ende des Buches ein wirklicher Count Down, der fesselt und zusätzlich noch mit einem echten "Knaller" überrascht.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine ganze Welt..., 16. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Teerose (Taschenbuch)
...die man beinahe riechen, schmecken und fühlen kann, lässt Jennifer Donnelly vor dem geistigen Auge ihrer Leser erstehen, wenn sie in diesem herzerwärmenden Schmöker die Geschichte der jungen Fiona Finnegan erzählt. 1888 ist Fiona 17 Jahre alt, eine Teepackerin und sie lebt in Whitechapel, eine der ärmsten Gegenden Londons. Ihr Traum von einem bescheidenen Glück mit ihrer großen Liebe Joe Bristow und einem kleinen eigenen Laden wird aber böswillig zerstört. Schließlich muss sie sogar um ihr Leben bangen und so flieht sie nach New York. Dort wird für sie der "American Dream" wahr. Doch der unstillbare Drang sich an demjenigen zu rächen, der einst für ihr Unglück verantwortlich war, führt sie Jahre später nach London zurück.

Dieser Herzblut-Schmöker ist ein absoluter Leckerbissen für die romantisch-epische Seele. Die Story vom armen Mädchen, das schier endloses Leid und unsägliche Ungerechtigkeit erdulden muss und am Ende doch als Siegerin hervorgeht, ist ein wunderbares, gerne verwendetes Rezept um den Leser mitleiden und mitfiebern zu lassen und dank der plastischen Sprache und fesselnden Schreibkunst von J.Donnelly war ich von jedem einzelnen Satz und jeder noch so unwichtigen Person des Romans gefangen und begeistert.
Das ist vielleicht wirklich ein Roman, den man an kühlen Herbsttagen mit einer schönen Tasse Tee genießen sollte, aber falls das Schicksal einem Leser den Roman ausgerechnet im Juni vor die Füße spült, dann bleibt einem nichts anderes übrig, als bei drückender Hitze, mit kühlem Eistee versorgt, ins neblige London und in das betriebsame New York einzutauchen. Denn weder Tages- noch Jahreszeit werden den Leser - hat er einmal mit diesem Roman begonnen - vom Weiterlesen abhalten. ;-)
10 Sterne und einen dicken Strauß Teerosen für dieses hinreißende Lesevergnügen!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch und ein paar Tassen Tee ..., 11. Dezember 2011
Von 
Andrea Koßmann "Kossis Welt" (Marl, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Teerose (Taschenbuch)
Mehr braucht ein Buch- und Teeliebhaber wahrlich nicht. Denn die Kombination aus Literatur und Tee ist eine grandiose, die ich sehr gerne zelebriere. Umso schöner finde ich es, dass diese beiden Elemente meines Lebens nun zu einer wunderbaren Kombination wurden.

Wir begleiten die Autorin ins Ende des 19. Jahrhunderts und lernen Fiona und ihre Familie kennen. Fiona ist seit Kindertagen fasziniert von Tee und jobbt als Teenie in einer Teefabrik. Zusammen mit ihrem Jugendfreund Joe schmieden sie Pläne, dass sie gerne später einen eigenen Teeladen eröffnen möchten.

Doch geschehen leider viele Schicksalsschläge, die nicht nur Fiona von ihrer Familie trennt, sondern auch von Joe. Da sie in England nichts mehr zu halten scheint, wandert sie nach Amerika aus, um ihren Traum in New York alleine verwirklichen zu können. Doch auch hier werden ihr Steine in den Weg gelegt, von denen man nicht weiß, ob die zierliche Fiona es schafft, diese zu bewegen.

Wer Geschichten mag, in denen man mitliebt, mitleidet, mitlebt und in die man gerne als Leser eingreifen würde, ist mit diesem Roman wunderbar beraten. An vielen Stellen des Buches wollte ich am liebsten hineinkrabbeln, die Personen schütteln, damit sie zur Vernunft kommen, oder aber Dinge erzählen, die ich als Leser zwar wusste, die Personen in dem Buch aber nicht.

Und so fiebert man Seite für Seite dem Fortlauf dieser Lebensgeschichte entgegen, die wir über zehn Jahre lang verfolgen. Am Ende gab es dann noch ein paar Tränchen für mich, die ich aber nicht schlimm fand, sondern die meine Begeisterung für diese Geschichte abrundeten.

'Die Teerose' ist der erste Teil einer Trilogie. Der zweite Teil (Die Winterrose) wartet bereits auf meinem Stapel der ungelesenen Bücher auf mich und der dritte Teil (Die Wildrose) wird spätestens im Mai 2012 zwischen meinen Händen landen.

Ein tolles Buch, das in dieser kalten Adventszeit für mich gerade richtig kam!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen London, New York, Tee und Jack the Ripper, 21. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Teerose: Roman (Taschenbuch)
Das Buch beginnt im Jahre 1888, dem Jahr Jack the Rippers und erzählt die Geschichte der jungen Fiona Finnegan, die in Whitechapel seinem bevorzugten "Arbeitsrevier" aufwächst. Sie ist ein Teepackerin, der Vater ein Dock-Arbeiter der Tee-Firma, die Familie ist arm, doch Fiona träumt davon mit ihrer ersten Liebe Joe einen kleinen Laden zu eröffnen. Als der Vater stirbt und Fiona und Joe die gemeinsame Zukunft verbaut wird, rutscht die Familie aus der Armut ins Elend. Fiona erfährt, dass ihr Vater ermordet wurde und macht sich einen mächtigen Feind. Sie flieht nach New York und hat ein ganz grosses Ziel: sie will sich an dem Mörder ihres Vaters rächen. Dazu braucht sie zunächst einmal Geld und so nimmt sie den alten Traum von einst wieder auf.

Wäre das Buch zuerst auf dem deutschen Buchmarkt erschienen, so hiesse es wahrscheinlich "Die Teehändlerin". Und eigentlich ist es auch nach dem mittlerweile gerade hierzulande so populär gewordenen Schema gestrickt. Junge Frau, geistig ihrer Zeit voraus, erlebt Schicksalschlag, rappelt sich auf um allen die Stirn zu zeigen und kriegt ihr verdientes Happy End. Das klingt nett, aber nicht neu. Doch Jennifer Donnelly füllt dieses etwas ausgeleierte Gerüst mit neuen Details. Da sind historische Anspielungen wie Jack the Ripper gekonnt in ihre erfundene Geschichte verwoben, London und auch New York dieser Zeit sind unglaublich lebensnah und glaubhaft beschrieben und Fionas Geschichte ist gefühlvoll rührig geschrieben, doch nicht kitschig.

Ein wirklich empfehlenswerter historischer Roman mit einem angenehmen aber nicht übertriebenen Schuss Liebesgeschichte.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich gebe sieben von fünf möglichen Sternen!, 9. September 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Teerose: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich gebe sieben von fünf möglichen Sternen für diesen fantastischen, absolut lesenswerten Roman. Die Autorin verbindet Spannung, Dramatik, einen großen Kriminalfall und eine wunderschöne Liebesgeschichte mit einer wundervollen farbigen Schilderung des Handels -insbesondere des Teehandels- im ausgehenden 19. Jahrhundert. Das Interesse des Lesers und der Spannungsbogen werden perfekt bis zum Ende aufrecht erhalten. Die Protagonisten sind liebevoll und genau gezeichnet, sorgfältig ausgearbeitet sind auch die Nebenfiguren. Mehrmals, wenn man schon atemlos glaubt, jetzt wäre alles klar, kommt es zu einer neuen, unerwarteten Wendung.
Machen Sie sich eine Kanne Tee und ziehen Sie das Telefon heraus, bevor Sie dieses Buch auspacken ...
Meine klare Leseempfehlung für diesen großartigen Schmöker!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Liebe, Betrug, Gewinn und Verlust, 13. Oktober 2008
Von 
Skatersally "skatersally" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Teerose: Roman (Taschenbuch)
Mit ihrem Debüt Die Teerose hat Jennifer Donnelly einen wirklich stimmungsvollen Roman des ausgehenden 19. Jahrhunderts geschrieben. Knapp 700 Seiten sind gefüllt mit Liebe, Schmerz, Hoffnung, Glück und noch viel mehr Emotionen. Die Autorin verbindet damit gleichzeitig die damals herrschende Aufbruchsstimmung in London und New York. Ihre Protagonistin Fiona Finnegan ist 1888 eine 17-jährige Arbeiterin in einer Teefabrik. Gemeinsam mit ihrem Freund Joe träumt sie von einem eigenen Laden. Bis es soweit ist, wohnt sie mit ihren Eltern im Londoner East End, wo seinerzeit auch Jack the Ripper sein Unwesen trieb. Kurz hintereinander verliert sie Vater, Mutter und Bruder und muss nun für ihren jüngeren Bruder sorgen. Um Geld für ihren Lebensunterhalt zu bekommen, versucht sie bei der Firma ihres Vaters eine Abfindung zu bekommen. Dort wird sie Ohrenzeugin eines Mordgeständnisses. Obendrein nimmt sie versehentlich viel Geld mit, sodass die Firmeninhaber alles daran setzen, Fiona nun in ihre Finger zu bekommen. Der eigentlich sehr romantische Schmöker wird teilweise zum Thriller.

Damit endet der englische Teil und der amerikanische beginnt auf einem Schiff der White Star Line. Wieder hat sie großes Glück und ergattert einen Platz für sich und ihren Bruder. Dabei lernt sie den Künstler Nick kennen, mit dem sie sich gegenseitig in New York beim Aufbau einer Existenz hilft. Trotz alledem kann sie Joe nicht vergessen, was den Anteil an Romantik in dieser Geschichte enorm erhöht. Das Buch umfasst drei Teile beginnend mit dem Jahr 1888 bis 1898.

Der flüssige Schreibstil lässt einen das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Die Geschichte um Fiona und ihrem Werdegang ist liebevoll beschrieben. Einen Kritikpunkt muss ich aber dennoch wegen der Ripper-Morde abziehen. Wenn man die historischen Gegebenheiten schon mit einfließen lässt, hätte man sich auch an die bekannten Fakten halten können. Nötig hätte das die Autorin nicht gehabt. Der Roman fasziniert auch so und vermittelt schöne Lesestunden. Der zweite Teil der Trilogie erschien unter dem Namen Die Winterrose.
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für ein schönes Buch !!, 11. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Teerose: Roman (Taschenbuch)
Alle Szenen erscheinen als Mini-Kompositionen innerhalb eines Gesamtarrangements. Vor allem die Kleinigkeiten, mit denen die Autorin die Szenerie spickt sind beeindruckend. Eine Sisyphusarbeit an Recherche muss dahinter liegen. Tee- und Obst- und Gemüsehandel, Rosen, Kriminalhistorie, Börse, Amerika in der Goldgräberzeit, jedes Detail, das erwähnt wird, erscheint nachgeforscht und perfekt eingepasst in das große Puzzle.

Immer wenn ich meinte, dass jetzt einfach nur noch mehr Desselben geschildert werden könnte, also eine Abfolge von Läden, die eröffnet würden, die Einzelarbeiten für die Ausstattungen, oder die Personal- beschaffung, überraschte die Autorin mich mit weiteren Wendungen im Handlungsverlauf und sorgte dafür, dass ich das Buch atemlos weiterlesen musste. Nirgendwo trat Langeweile auf - Zeit zum Ausruhen oder Schwelgen in einer Situation blieb nie. So wird man von guten AutorInnen bei Laune gehalten, auch wenn einige Fügungen des Schicksals sicherlich übertrieben gut oder böse dargestellt wurden. Aber gerade, wenn man an das Amerika dieser Zeit, als Land der unbegrenzten Möglichkeiten, denkt - es könnte doch so gewesen sein?

Nicht nur die Szenerie ist gut getroffen, auch die Geschöpfe der Geschichte sind so menschlich. Außerordentlich erfreulich vor dem Hintergrund des ausgehenden viktorianischen Zeitalters und von Liebesgeschichten in anderen Romanen ist Fiona. Die erotischen Szenen haben keinerlei Touch von Prüderie und Fiona ist niemals das zarte Frauchen, das nicht belastet werden kann.

Die Teerose, ein liebevoll gezeichneter Roman der uns das ausgehende 19. Jahrhundert im alten England zeigt und das frischen Amerika im Aufbruch. Das Buch ließ mich nicht ruhen, bis ich die letzte Zeile gelesen hatte.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein richtig schönes Weihnachtsgeschenke Buch!, 21. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Teerose (Taschenbuch)
Ich habe dieses Buch verschlungen und kann es wirklich nur weiterempfehlen!
Die Handlung wurde ja schon mehrmals beschrieben und es sollte auch nicht zu viel verraten werden. Der Roman ist durch und durch flüssig geschrieben. Die Spannung hält sich auf allen knapp 680 Seiten und zwingt einen förmlich weiter zu lesen. Einziger Wehrmutstropfen: Der Schluss zieht sich meiner Meinung nach etwas zu sehr hin und die Spannung wird hier überzogen (man möchte einfach nur noch vorblättern und wissen wie es ausgeht!!!)

Absolut empfehlenswert für die kalte Jahreszeit mit einer schönen Tasse Tee neben in greifbarer Nähe!
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Die Teerose
Die Teerose von Jennifer Donnelly (Taschenbuch - 2011)
EUR 9,99
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