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4.0 von 5 Sternen Die Langsamkeit
John Franklin, der Protagonist der Geschichte „Die Entdeckung der Langsamkeit" von Sten Nadolny ist sehr langsam. Wenn die Kinder mit dem Ball spielen, kann er nur die Schnur halten. Diese hält er aber stundenlang, ohne dass sie sich auch nur ein bisschen bewegt. John ist langsam aber stetig. Die vermeintliche Behinderung hat aber auch Vorteile, die er langsam...
Veröffentlicht am 30. November 2004 von stefanglade

versus
3.0 von 5 Sternen interessante geschichte
die geschichte zieht sich zwar etwas hin aber ist schon interessant geschrieben. ist eine tolle cd zum hören für lange autofahrten
Vor 1 Monat von Walker veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Langsamkeit, 30. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Die Entdeckung der Langsamkeit (Taschenbuch)
John Franklin, der Protagonist der Geschichte „Die Entdeckung der Langsamkeit" von Sten Nadolny ist sehr langsam. Wenn die Kinder mit dem Ball spielen, kann er nur die Schnur halten. Diese hält er aber stundenlang, ohne dass sie sich auch nur ein bisschen bewegt. John ist langsam aber stetig. Die vermeintliche Behinderung hat aber auch Vorteile, die er langsam auszunutzen weiß. John geht zur Marine und nimmt schon als Jugendlicher an Seeschlachten teil. Aber sein größtes Ziel bleibt die legendäre Nord-Westpassage zu entdecken.
Die positiven Auswirkungen der Langsamkeit scheinen in unserer Gesellschaft keine Bedeutung zu haben, doch John kann uns eines Besseren belehren. Die Sicht auf das Detail und nicht nur der Blick auf das Oberflächliche ist seine große Gabe. John verliert keine Zeit, er nutzt sie einfach anders. Mit der Zeit schafft er es auch Situationen zu bewältigen, die schnelleres Handeln erfordern, dies auf seine eigene Art und Weise. Mit einer anderen, flexibleren Sicht auf die Probleme, die sich ihm stellen, schafft er diese schneller zu lösen, als viele andere.
Sten Nadolny hat auf seine Weise dazu beigetragen, die Entwicklung der Langsamkeit im Buch mit zu erleben und sie zu verstehen. Der Roman ist zeitlos, obwohl die Handlung in einer bestimmten geschichtlichen Epoche spielt. Dass der Roman auch jetzt noch aktuell ist, erstaunt mich nicht, denn das Streben nach Schnelligkeit ist ein altes Ziel der Menschheit.
Dass die Geschichte des Seefahrers John Franklin weitgehend auf wahren Begebenheiten beruht, ist eine weiterer Grund warum ich dieses Buch sehr gut finde.
Ich empfehle dieses Buch zu lesen, denn es ermöglicht einem eine völlig neue Wahrnehmung der Zeit und ihrer Erscheinungen. Sich Zeit zu nehmen um z.B. die Wolken am Himmel zu beobachten und diese im Detail zu studieren, das versucht John Franklin einem beizubringen. Die Kunst besteht darin, auch das zu lesen, was zwischen den Zeilen steht und dann bekommt man den Anreiz auch mal aufs Detail zu achten.
Im weiteren prägt dieses Buch einen sehr. Es ist ein reines Abenteuer, es zu lesen. Man taucht in eine Welt ein und vergisst alles um sich herum. Man möchte gar nicht mehr aufhören zu lesen, weil man wissen will was als nächstes Geschieht.
Ein rund um gelungenes Buch!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Buch, für das eine Bedienungsanleitung hilfreich wäre, 5. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Die Entdeckung der Langsamkeit (Taschenbuch)
Anfängliche Schwierigkeiten beim Lesen gegen die Langeweile anzukämpfen legen sich bald und man beginnt kaum spürbar sich mit John Franklin zu identifizieren. Die Art und Weise in der Sten Nadolny die Wahrnehmung John Franklins erzählt lässt den Leser sehen und mitfühlen was er erlebt. Man kann durch seine Augen wie durch eine Zeitlupe sehen was die Menschen machen und wie er das ganze wahrnimmt. Man kann mit ihm zusammen auf einem Schiff sitzen und einen wunderschönen Moment festhalten und genießen. Man lernt ihn zu verstehen, fühlt sich mit ihm angegriffen, weil man selbst weiß wie er ist, was er denkt und was er sieht und die anderen nicht.
Es treten viele individuelle Charaktere auf, die dem Leser trotz der jeweiligen Einzigartigkeit nicht im Gedächtnis bleiben. Es ist sehr anstrengend, bzw. unmöglich das Buch so aufmerksam zu lesen, dass man alle Personen behält.
Dieser Umstand lenkt allerdings ganz geschickt die gesamte Aufmerksamkeit auf John Franklin und lässt alles Andere als nebensächlich erscheinen.
Eine weitere Schwierigkeit für den Leser sind die vielen Schiffsbegriffe, mit denen der Laie nichts anfangen kann. Es geschieht etwas spannendes, es wird hektisch und im Kopf des Lesers bricht das Chaos aus weil die Handlung nicht richtig nachvollzogen werden kann.
Alles in allem ist die Lebensgeschichte von John Franklin eine völlig andere Erfahrung für einen Schüler ein Buch zu lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen positive Kritik, 1. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Die Entdeckung der Langsamkeit (Taschenbuch)
Für dieses Buch muss der Leser sich Zeit nehmen um es völlig zu verstehen und die Einzelheiten zu genießen.Das Leben wird aus John Franklins Sicht beschrieben, was das Buch erst so interessant und lesenswert macht.Seine Langsamkeit lässt den Leser das Leben aus einer völlig anderen, fremden Perspektive sehen und miterleben.Die Entwicklung seines Lebens, sowie seiner Erlebnisse, zeigt den positiven Verlauf bzw. Umschwung seiner Beliebtheit;vom unbeliebten Versager zum ranghöchsten Offizier und zum außergewöhnlichen aber dennoch respektierten Individuum.Der Leser ist in jeder dieser neuen Erfahrung die John macht, dabei und fühlt mit ihm mit.
Beim genauen Lesen erkennt man, dass das Buch mit dem Humor des Autors durchzogen ist.Humorvolle Textpassagen wie z. B.:"Großvater war schwerhörig.Jeden, der lispelte oder nuschelte, betrachtete er als Herausforderer.Ein Verräter war, wer es wagte, einen Nuschler zu verstehen:`Dadurch gewöhnt er sich's ja an!'", machen das Buch ebenfalls lesenswert und unterhaltsam.
Auf der anderen Seite des Humors, steht das Elend, die Grausamkeit und der Hunger, die John miterleben muss;nicht nur in der Schule, sondern auch in der Marine, in der Strafkolonie und während seiner Reise ins Eis.Der Autor muss großes Hintergrundwissen und vielleicht sogar auch Erfahrungen haben, um diese Situationen in solch klaren Details zu beschreiben.
Insgesamt gesehen, ein Buch das man gelesen haben muss.
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4.0 von 5 Sternen ein Buch, für das eine Bedienungsanleitung hilfreich wäre, 1. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Die Entdeckung der Langsamkeit (Taschenbuch)
Anfängliche Schwierigkeiten beim Lesen gegen die Langeweile anzukämpfen legen sich bald und man beginnt kaum spürbar sich mit John Franklin zu identifizieren. Die Art und Weise in der Sten Nadolny die Wahrnehmung John Franklins erzählt lässt den Leser sehen und mitfühlen was er erlebt. Man kann durch seine Augen wie durch eine Zeitlupe sehen was die Menschen machen und wie er das ganze wahrnimmt. Man kann mit ihm zusammen auf einem Schiff sitzen und einen wunderschönen Moment festhalten und genießen. Man lernt ihn zu verstehen, fühlt sich mit ihm angegriffen, weil man selbst weiß wie er ist, was er denkt und was er sieht und die anderen nicht.
Es treten viele individuelle Charaktere auf, die dem Leser trotz der jeweiligen Einzigartigkeit nicht im Gedächtnis bleiben. Es ist sehr anstrengend, bzw. unmöglich das Buch so aufmerksam zu lesen, dass man alle Personen behält.
Dieser Umstand lenkt allerdings ganz geschickt die gesamte Aufmerksamkeit auf John Franklin und lässt alles Andere als nebensächlich erscheinen.
Eine weitere Schwierigkeit für den Leser sind die vielen Schiffsbegriffe, mit denen der Laie nichts anfangen kann. Es geschieht etwas spannendes, es wird hektisch und im Kopf des Lesers bricht das Chaos aus weil die Handlung nicht richtig nachvollzogen werden kann.
Alles in allem ist die Lebensgeschichte von John Franklin eine völlig andere Erfahrung für einen Schüler ein Buch zu lesen.
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5.0 von 5 Sternen Vor 30 Jahren erschienen und gelesen, es wirkt noch immer..., 2. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe dieses Buch kurz nach seiner Erscheinung gelesen, in Gedanken und in den Gefühlen hat es mich seither durch mein Leben begleitet. Nun hat mich meine Stieftochter nach einem Buch für Ihr Maturathema (Abitur) gefragt. Ohne nachzudenken habe ich Ihr dieses vorgeschlagen, inzwischen hat Sie es gelesen bzw. gehört (Sie ist stark sehbehindert) und Sie ist restlos begeistert. Sie hat nun sogar ein Jahr bevor Sie es eigentlich bräuchte gleich Ihre Maturaarbeit darüber geschrieben. Ich will nicht auf den Inhalt des Buches eingehen, erstens ist es zu lange her, dass ich es gelesen habe und zweitens haben da schon so viele zuvor getan. Jedenfalls habe ich dieses Buch des öfteren verschenkt und es waren die unterschiedlichsten Menschen, aber allen hat es gefallen. Eine wichtige Voraussetzung ist aber, man muß sich und dem Buch Zeit geben. Es ist wunderbar für Menschen welche ständig engagiert und überarbeitet durch die Welt hetzen, welche überarbeitet und ausgelaugt sind, welche voller Zweifel über Ihr Tun sind...ich werde es mir auch im nächsten Urlaub wieder vorknöpfen.
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5.0 von 5 Sternen Interessanter Stoff + Autorenlesung = Klasse Hörbuch, 20. Mai 2015
Von 
Oliver Kolle "OKay" (Bad Soden (Ts)) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Man möchte sich gar keinen geeigneteren Erzähler vorstellen als den "langsamen" Autor selbst.
Sehr fesselnde, abenteuerliche Biographie des Helden. Ich kannte den Polarentdecker Franklin noch garnicht. Faszinierender Text mit einer schönen, bedenkenswerten Grundaussage. Unbedingt jedem zu empfehlen!
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3.0 von 5 Sternen interessante geschichte, 16. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
die geschichte zieht sich zwar etwas hin aber ist schon interessant geschrieben. ist eine tolle cd zum hören für lange autofahrten
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gefällt mir gut!, 27. September 2004
Von 
U. Keim "www.zeta.li" (Göppingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Entdeckung der Langsamkeit (Taschenbuch)
Eine Freundin (die Bärbl) hat mir dieses Buch empfohlen um mir als "hibbeligem" Menschen zu zeigen, daß es langsamer genausogut oder besser vorangeht. Nun gut, dies ist nur ein Roman. Aber wenn es eine Lehre enthält, dann nicht, daß man mit Langsamkeit vorankommt, sondern eher daß man seiner selbst treu sein soll, egal ob das nun langsam oder schnell oder sonstwie ist.
Das Buch/der Erzählstil war für mich am Anfang etwas schwer zu verstehen, aber mit der Zeit sehr angenehm zu lesen. Kann ich weiterempfehlen.
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2.0 von 5 Sternen Lieber Buddhismus, 21. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Die Entdeckung der Langsamkeit (Taschenbuch)
Die Idee eine Biographie, in diesem Fall die des englischen Seefahrers und Nordpolforschers John Franklin, umzuschreiben, ist ja an sich schon ein verwegenes Unterfangen. In diesem Fall ist es meiner Ansicht nach total gescheitert! Sten Nadolny beschreibt Franklin als einen Menschen, der alles um sich herum nur stark verzögert wahrnimmt und somit geradezu verdammt ist, im Hier und Jetzt, im Augenblick zu leben. Dieses Buch, das meines Wissens nach Auslöser für die Gründung diverser Zeitvereine und der sog. „Slow-Food" - Bewegung war, versäumt es aber tatsächlich, genau auf diese vermeintliche Schwäche, nach der sich heute so viele Menschen sehnen, einzugehen.
Wer also etwas über das Leben im Augenblick lernen möchte, der ist vor allen Dingen mit buddhistischer Literatur weitaus besser bedient.
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Die Entdeckung der Langsamkeit
Die Entdeckung der Langsamkeit von Sten Nadolny (Taschenbuch - 2004)
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