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39 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Aussage gegen Aussage" und "ein gutes Buch"
Es scheint, dass jeder, der dieses Buch in die Hand nimmt, es schaffen will, zwischen den Zeilen, die Jahrzehnte nach den Ereignissen niedergeschrieben wurden, den "wahren" Verlauf der Ereignisse erkennen oder interpretieren will. Deshalb möchte ich die Rezension nach dem Inhalt und dem Schreibstil und abschliessend auch zum Thema Günther Messner...
Veröffentlicht am 18. Dezember 2003 von Thomas Glggler

versus
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessantes Buch, aber...
...der Herr Messner. Vorweg: Dies ist das zweite Bergsteiger-Buch überhaupt und mein erstes Messner-Buch. Auch kann ich mich sonst nicht weiter als fachkundig bezeichnen und von der ganzen "Günther-Messner-Geschichte" wusste ich vorab auch nur, dass Reinhold Messner da in irgendeiner umstrittenen Geschichte drin hängt. Demnach kann ich glaube ich sagen,...
Veröffentlicht am 30. Januar 2010 von el mariachi


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39 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Aussage gegen Aussage" und "ein gutes Buch", 18. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Der nackte Berg: Nanga Parbat - Bruder, Tod und Einsamkeit (Taschenbuch)
Es scheint, dass jeder, der dieses Buch in die Hand nimmt, es schaffen will, zwischen den Zeilen, die Jahrzehnte nach den Ereignissen niedergeschrieben wurden, den "wahren" Verlauf der Ereignisse erkennen oder interpretieren will. Deshalb möchte ich die Rezension nach dem Inhalt und dem Schreibstil und abschliessend auch zum Thema Günther Messner unterteilen.
Inhalt und Schreibstil sind durchgängig sehr gut lesbar. Das Buch erzählt, auch wenn man es bei den Diskussionen um die Thematik des Abstiegs kaum für möglich halten sollte, die gesamte Geschichte der Besteigungen und gescheiterten Versuche des Nanga Parbat. Angefangen bei den ersten Fehlversuchen, über den Erstbezwinger Buhl und schließlich auch den Messners.
Das Buch ist durchweg bebildert, weitgehend jedoch schwarz-weiß. Die eindrucksvollen Schilderungen werden dennoch gut durch Bilddokumente untermalt.
Einziges Manko hier m.E.: Als nicht Profi-Bergsteiger fällt es sicher manchmal schwer, alleine an den Bildunterschriften die einzelnen Merkmale des Bildes zu erkennen. Der ein oder andere Hinweispfeil im/am Bild wäre hier eine gute Hilfe gewesen.
Die Schilderung ist insgesamt sachlich. Es kommt zu keinen Verunglimpfungen'o.ä. ! Das Buch ist -trotz des bekannten tragischen Endes- durchweg spannend und sehr gut zu lesen, auch für die "Nicht-Bergsteiger" unter uns.
Jetzt (ich hoffe ich schaffe es in kurzen Worten) zur Tragödie:
1. Warum nach 30 Jahren dieses Buch?
Ein reines Problem der Rechteverwertung! Herrligkoffer besaß die Rechte, kein anderer als der Expeditionsleiter durfte berichten! Erst nach dessen Tod waren die Bücher zum Thema Besteigung Nanga Parbat möglich!
2. Wer hat recht?
Ich weiß es nicht, DU lieber Leser weißt es nicht, von Kienlin weiß es wahrscheinlich nicht, und Saler genausowenig. Günther ist leider tot, Kuehn und SCholz (die rufenden, aufsteigenden Bergsteiger) sind ebenfalls verstorben. Fazit der einzige Überlebende und einzige der das Ende wirklich erlebt hat/erleben mußte, ist und bleibt Reinhold Messner! Ganz alleine ER trägt möglicherweise die Zweifel und die Bürde an seinem eigenen Verhalten. Das ist, so denke ich, schwer genug! Jegliche Unterstellung läßt sich letztlich nicht beweisen und ist indiskutabel. -
Das es zu dieser Eskalation der Diskussionen kommt, liegt möglicherweise auch an den Charakteren der Beteiligten. Etwas "extrem" muß man schon sein, bei so einem Vorhaben! Messner selbst ist, soweit mir bekannt, heute mit nahezu allen ex-Bergkameraden hoffnungslos entzweit! Aber: Solange man nicht zweifelsfreie Beweise vorlegen kann, kann und will ich nicht daran glauben, dass Reinhold seinen geliebteb Bruder und Seilkameraden einer persönlichen Herausforderung geopfert hat. Und ich finde, in einem Rechtsstaat ist das selbstverständlich!
Fazit:
Gut lesbares Buch, welches grundsätzlich jedoch die Frage aufwirft, ob nicht alle Beteiligten besser daran getan hätten, diese unlösbare Diskussion einfach ruhen zu lassen. Günther wird nicht mehr lebendig!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut, sehr informativ, aber auch die Wahrheit?, 29. Januar 2010
Von 
Peter Bauer - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der nackte Berg: Nanga Parbat - Bruder, Tod und Einsamkeit (Taschenbuch)
Ich habe schone einige "Bergbücher" (auch von Messner) gelesen, aber abgesehen von "In eisige Höhen" hat mich noch keines so gepackt wie dieses hier. Die beiden Brüder steigen gemeinsam auf, aber nur einer kommt zurück und keiner weiß genau, was hier wirklich passiert ist. Wahrscheinlich weiß es nicht einmal Reinhold Messner genau.
Aber er schildert hier seine Sicht der damaligen Ereignisse. Der einzige der dabei wirklich schlecht wegkommt, ist Herrligkofer (der Expeditionsleiter). Schuldzuweisungen, wie sie schon öfter in Interviews zu hören waren, gibt es in diesem Buch nicht. Wahrscheinlich gibt es auch keinen Schuldigen im Sinne des Wortes. Wer auf einen 8000er steigt, muss damit rechnen (und rechnet in der Regel auch damit) nicht mehr herunterzukommen. Günter Messner hatte wohl einfach Pech.

Warum kann Reinhold Messner dieses ganze Geschehen niemal hinter sich lassen? Wahrscheinlich, weil er sich selbst den Tod des Bruders nicht verzeihen kann. Das ist wohl das Drama seines Lebens, welches er - trotz aller Erfolge - niemals überwinden wird.
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut geschrieben - aber ist das die ganze Wahrheit?, 22. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Der nackte Berg: Nanga Parbat - Bruder, Tod und Einsamkeit (Taschenbuch)
Nach John Krakauers Buch "In eisige Höhen" ist dies das zweite Buch dieser Art, das ich gelesen habe und zwar - zugegeben - mit großem Interesse und manchmal feuchten Händen. Dokumentationen über Bergexpeditionen - zumal in solche Höhen und über solche fast unirdischen Bergwände - zeigen Extremsituationen für den menschlichen Körper und die menschliche Psyche. Es ist ein Mikrokosmos, in dem sich das Gute und Schlechte der zwischenmenschlichen Beziehungen zeigt und bewerten läßt. Immer vorausgesetzt, dass das Geschriebene objektiv und wahr ist. Uns bleibt nichts anderes übrig als zu glauben, was Reinhold Messner schreibt über das Geschehen am Nanga Parbat 1970. Und er schreibt nachvollziehbar und spannend darüber!
An den Yeti allerdings, Reinhold, glaube ich nicht ;-)).
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Trauma und Traum, 14. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Der nackte Berg: Nanga Parbat - Bruder, Tod und Einsamkeit (Taschenbuch)
Dass Messner begeistern und fesseln kann, weiss jeder, der ihn schon bei
einem seiner Vorträge erlebt hat. Wer noch nicht überzeugt war, ob er auch
schreiben kann, kann die hier nachholen.
Das Buch ich vielschichtig, man mag es auf den ersten Blick in seiner
Grundtendenz als dokumentarisch halten.
Doch es ist mehr als das, nämlich vor allem eine genaue Beschreibung von
Messners Lebenstrauma und - Lebenstraumes.
Er vermittelt knappe und nahegehende Bilder von Beziehungen, die sich zu
einem komplexen Gewebe verbinden.
Im Halbdunkel, doch überpräsent, der autoritäre Vater, der wenig geliebt,
doch mächtig erscheint. Wie ein roter Faden zieht durch das Buch das Verhältnis
zum Bruder Günther, welches ohne Sentimentalität, doch sehr zart beschrieben
ist und auf der anderen Seite der "Leader" Herrligkoffer, an dem er sich
abarbeitet und von dem er nicht weiss, ob er ihn von oben oder von unten
sehen soll.
Das ganze spielt sich vor der Folie des Nanga Parbat ab, dem "nackten Berg",
der bei alledem rein, unbefleckt, gšttlich erscheint.
Wir erfahren etwas von der reinen Kameradschaft am Berg, doch auch von einem
abstossenden Expeditions-Militarismus und intrigösen Eitelkeiten, die man
eher in einer muffigen Bürowelt vermuten würde.
Nach der Lektüre des Buches wird ohne Weiteres verständlich, dass Messner,
der ein egomanischer Eigenbrötler, doch weder militärisch noch autoritär
ist, seinen eigenen, sportlichen Stil für den Himalaja entwickelte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Rätsel um Günther Messner, 28. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Der nackte Berg: Nanga Parbat - Bruder, Tod und Einsamkeit (Taschenbuch)
Dieses Rätsel war der Grund zum Kauf dieses Buches. Ein Gesamtbild sämtlicher Berichte über dieses rätselhafte Verschwinden zieht seit Jahren durch die Bergsteigerwelt.
Reinhold Messner beschreibt hier seine Darstellung - unverblümt und mit einem wundervollen Schreibstil.

Allerdings stellen sich auch viele neue Fragen ein....

Wer sich mit dem Thema des Verschwundenen Günther Messner auseinandersetzt, sollte auch diese Buch unbedingt lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen klasse schmöker, 19. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Der nackte Berg: Nanga Parbat - Bruder, Tod und Einsamkeit (Taschenbuch)
mein erstes buch von messner, ich muß sagen, es hat mich nicht losgelassen. der stil gefällt mir ganz gut, schnörkellos, eher nüchtern, kein larifari, irgendwelche ausschweifende ausschmückungen findet man nicht.
es ist der bericht eines interessanten mannes aus der riege des eigenwilligen volkes der extrembergsteiger aus dem letzten jahrhundert, denen es noch um die herausforderung ging und nicht um irgendwelche preise oder lobende erwähnungen in dubiösen rekordlisten. es sit die geschichte einer bergbezwingung, über der eine besondere tragik liegt. es ist ein spannendes abenteuerbuch, gut illustriert, mit ausflügen in die geschichte des ringens um den nanga parbat.

was letztlich für eine wahrheit noch nicht erzählt ist, darüber mögen sich andere streiten oder den kopf zerbrechen. das buch gibt eine antwort: über allem liegt ein großer schatten, der schatten des toten günther messner, und über allem liegt auch die verzweiflung des reinhold messner, der die wahrheit als einziger kennt, aber entweder kann er sie nicht sagen,oder er will es nicht, oder er sagt die wahrheit und verhält sich so, dass ihm keiner glauben kann, der es sowieso nicht glauben will.(messner wird immer ein in die enge getriebener sein, was wohl ursachen in seiner biografie hat.) eine tragödie für alle beteiligten, auch wenn sie überlebten.
punktabzug für die ständig versteckten anschuldigungen gegen andere mitglieder der klettergruppe. logisch, dass man sich da keine freunde macht, und dass sich da widerstand regt. aber das buch ist eine gut erzählte geschichte.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Trotz einiger negativer Kommentare..., 19. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Der nackte Berg: Nanga Parbat - Bruder, Tod und Einsamkeit (Taschenbuch)
... finde ich das Buch sehr gelungen und mitreissend.
Reinhold Messner gewährt aus seiner Sicht einen tiefen Einblick in die Geschehnisse von damals, als er seinen Bruder verlor. Kann man überhaupt von Schuld sprechen? Jeder ist für sich selbst verantwortlich, keiner wird gezwungen, auf den Berg zu steigen. Es sind leider auch noch viele andere Seil- und Bergpartner abgestürzt. Wenn es eine Schuld gibt, ist es dann nicht letztendlich die eigene Abenteuer- und Bergsucht, die einen bewegt, trotz aller offensichtlichen Risiken, sich auf ein gefährliches Spiel mit dem Tod einzulassen?
Es war das erste Buch von R. Messner, welches ich gelesen habe. Danach folgten noch etliche andere von ihm und anderen Autoren. Kammerlander, Krakauer, Kienlin, Diemberger.... jeder hat eine eigene, zum Teil tragische Geschichte zu erzählen.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessantes Buch, aber..., 30. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Der nackte Berg: Nanga Parbat - Bruder, Tod und Einsamkeit (Taschenbuch)
...der Herr Messner. Vorweg: Dies ist das zweite Bergsteiger-Buch überhaupt und mein erstes Messner-Buch. Auch kann ich mich sonst nicht weiter als fachkundig bezeichnen und von der ganzen "Günther-Messner-Geschichte" wusste ich vorab auch nur, dass Reinhold Messner da in irgendeiner umstrittenen Geschichte drin hängt. Demnach kann ich glaube ich sagen, dass ich recht unvorbelastet in das Buch eingestiegen bin.

Das gesamte Buch ist sehr spannend und mitreißend erzählt, interessant bebildert und gut geschrieben. Schade nur, dass Herr Messner mir sehr hochnäsig rüberkommt. Ich verstehe sein Anliegen in dem Buch so, dass es ihm darum geht einige Dinge richtig zu stellen, was allerdings völlig in die Hose geht. Im Gegenteil finde ich seine Geschichte stellenweise unschlüssig und nicht ganz nachvollziehbar. Man neigt dazu teilweise den von ihm ausgewählten Zitaten seiner (zerstrittenen) Kompagnons mehr glauben zu wollen als umgekehrt. Ich glaube, dass war so nicht vorgesehen...

Ich jedenfalls besorge mir jetzt erstmal eine der zahlreichen Gegendarstellungen und bin froh, dass ich mir das Buch nur ausgeliehen habe!
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ist die "Rufverbindung" der Schlüssel?, 26. Juni 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der nackte Berg: Nanga Parbat - Bruder, Tod und Einsamkeit (Taschenbuch)
Routiniert, spannend und professionell schreibt Reinhold Messner dieses Buch ( ist ja auch nicht sein erstes ) über eine spektakuläre bergsteigerische Leistung am Nanga Parbat.
Alles super - wenn da nicht die Sache mit seinem Bruder gewesen wäre!
Ich gebe zu, daß ich, in Kenntnis der Messner-Tragödie und der sich daran aktuell wieder entflammten Diskussionen und nach Lektüre des Buches "Zwischen Licht und Schatten" von Hans Saler, dieses Buch besonders kritisch gelesen habe, im Hinblick auf Hinweise, Stichpunkte und Andeutungen zu dieser, bis heute nicht restlos geklärten Geschichte.
Ein "Knackpunkt" scheint mir die Rufverbindung zwischen Reinhold Messner und den zwei aufsteigenden Bergsteigern Kuen und Scholz zu sein. Hierzu ergeben sich für mich einige Fragen: ist es möglich, in dieser Höhe, in dieser Situation und über eine Entfernung von 80-100m eine sichere und eindeutige Rufverbindung herzustellen? Ist es denkbar, daß eine oder beide Seiten nicht an einer eindeutigen Verständigung interessiert waren, weil jeder seine eigenen Interessen wahrnehmen wollte? Wäre es Reinhold Messner möglich gewesen, z.B. durch Zeichen geben, auf die dramatische Notsituation hinzuweisen? Wäre eine Rettungsaktion möglich gewesen?
Von den vier beteiligten Bergsteigern Reinhold Messner, Günther Messner, Felix Kuen und Peter Scholz lebt nur noch einer: Reinhold Messner. Ist die Vorstellung realistisch, daß er sich, nach mehr als 30 Jahren, noch unvoreingenommen und detailgetreu an alle Einzelheiten dieser Situation erinnern kann oder will?
Fragen über Fragen. Und außerdem, wer kann darüber richten, was damals vielleicht falsch gelaufen ist, von wem auch immer ausgelöst oder evtl. billigend in Kauf genommen?
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckend, 19. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Der nackte Berg: Nanga Parbat - Bruder, Tod und Einsamkeit (Taschenbuch)
Ich bin immer noch total begeistert!
Man bekommt einen wahnsinnig guten Eindruck in die Gefühlswelt eines Menschen, der auf 8000 Meter "rumspaziert". Als nicht Bergsteiger kann man sich so schlecht vorstellen, wie das ist, wenn die Luft dünn wird, man völlig am Ende ist aber doch für seinen Traum weitermacht. Natürlich weiss kein Leser ob diese Buch die ganze Wahrheit über die Tragödie wiedergibt ... aber man bekommt die Wichtigkeit des Kampfgeistes nahgebracht und es ist ja nicht wirklich undenkbar, dass einer der beiden Brüder willensstärker war als der Andere.
Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen.
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Der nackte Berg: Nanga Parbat - Bruder, Tod und Einsamkeit
Der nackte Berg: Nanga Parbat - Bruder, Tod und Einsamkeit von Reinhold Messner (Taschenbuch - 1. Juni 2003)
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