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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen36
4,2 von 5 Sternen
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am 17. Mai 2003
Anne Holt baut ihre Charaktere sehr detailliert und vielschichtig, aber auch sehr langsam, in einzelnen Portionen auf. Hervorragend dargestellt dabei die Protagonistin Inger Johanne Vik mit ihren Problemen mit ihrer behinderten Tochter und dazu ihrer beruflichen Arbeit. Da wirkt es überaus glaubhaft, daß sie sich nicht zusätzlich noch mit Kindermorden herumschlagen möchte. Als Leser kann man dann ihren Meinungsumschwung regelrecht miterleben. Auch der Kommissar Yngvar Stubø ist ein sympathischer und interessanter Charakter, auch wenn die Autorin in seinem Lebenslauf mit dem ungewöhnlichen Unfall, bei dem seine Frau und seine Tochter ums Leben kamen, ein wenig zu dick aufgetragen hat. Die sich sehr langsam anbahnende Beziehung zwischen den beiden Hauptdarstellern ist ebenfalls sehr gut beschrieben.
Mit dem Begriff "Psychothriller" wird in diesem Genre oft sehr leichtferig umgegangen. Doch wenn man ein Buch wirklich in diese Sparte einordnen kann und es zudem auch noch als Qualitätsprädikat betrachtet, so ist es dieser Roman.
Bis wenige Seiten vor dem Ende hätte das Buch klar eine bessere Bewertung verdient, doch dann bedient sich die Autorin zur Auflösung des Falles eines solch unglaublichen Zufalls, über den ich mich so geärgert habe, daß ich dem Roman dafür einen Abzug gegeben habe. Bis dorthin so klug und logisch aufgebaut hätte die Autorin dieses Stilmittel nun wirklich nicht nötig gehabt. Den zufälligen Zusammenhang zwischen den Mordfällen und der Person Aksel Seier hätte ich dagegen noch durchgehen lassen, da er im Prinzip keine Relevanz für die Aufklärung des Falles hat. Auch die ungeheuer brutale Darstellung eines Verkehrsunfalls passt so gar nicht zur vorherigen Darstellung.
Ich weiß nicht, ob Inger Johanne Vik Anne Holts bisherige Serienfigur Anne Wilhelmsen ablösen soll. Die sich anbahnende Beziehung zwischen der Psychologin und dem Kriminalkommissar lässt jedoch solches vermuten.
Ein Roman, den man guten Gewissens in die Sparte Psychothriller einordnen kann. Vom schwachen Ende abgesehen ein unglaublich spannendes und empfehlenswertes Buch, bei dem man, gerade wenn man selber Kinder hat, aber auch mitleiden kann.
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VINE-PRODUKTTESTERam 8. April 2002
'In kalter Absicht' ist ein sehr spannendes, von der ersten bis zur letzten Seite nicht mehr loslassendes Buch.
Ich muß zugeben, dass ich gegen Ende des Buches kurz das Gefühl hatte, der Plot wäre zu sehr konstruiert, um glaubwürdig zu sein; dies hat sich jedoch schnell wieder gelegt.
Beim Lesen des Buches war es sehr schön, ab und an die Stimme meiner Tochter im Hintergrund zu hören, denn die unaufgeregte, sehr sachliche Art und Weise wie Kindsmord und Kindesmißhandlung geschildert werden, haben etwas außerordentlich Berührendes.
Für Kenner anderer Romane von Anne Holt sei vielleicht noch erwähnt, dass die bislang bekannten Protagonisten ihrer Romane keine Rolle spielen und dieses Buch darunter nicht leidet - fast möchte ich sagen: im Gegenteil, es tut im gut!
Noch eine abschließende Bemerkung: wieder einmal hat Anne Holt den Namen Jan Kjaerstad in ihren Roman hineingeschmuggelt. Wer noch nichts von diesem Autor gelesen hat, sollte dieser Spur nachgehen - Spannung auf allerhöchstem Niveau ist garantiert.
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am 20. Oktober 2003
Als eifriger Leser skandinavischer Kriminalliteratur wird einem aufgrund des Mankell-Booms viel schlechte oder mittelmäßige Ware angeboten, mich quälten zuvor gerade zwei ziemlich flache Machwerke. Auch Anne Holt überzeugte in ihren früheren Büchern nicht immer. So griff ich dann etwas skeptisch zu diesem Buch - und war gefangen. Das Buch berührte mich, auch Vater, so sehr, dass ich zeitweise überlegte, nicht weiter zu lesen, da mein Mitfühlen fast das Maß des Erträglichen übreschritt. Solch ausgeprägt starken Gefühle werden bei mir nur sehr selten von Büchern ausgelöst, so dass ich dieses Buch trotz kleiner Schwächen nur vorbehaltlos empfehlen kann.
Ein Stern im skandinavischen Nebel.
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In dieser beklemmenden Geschichte bekommt man schon wirklich feinste Schreibkost geliefert. Der Handlungsstrang samt den erforderlichen Nebenlinien wird so fließend und mitnehmend erzählt, dass es kaum möglich ist, das Lesen zu unterbrechen. Das ausgesprochen ergreifende ist aber meiner Ansicht nach die ausdrucksstarke Klarheit, in welcher die Autorin psychologisch und lebensnah packend die handelnden Charaktere herausarbeitet und aktiv vor Augen führt.
So wird nicht nur beschrieben, welche Ereignisse vorgefallen, welche Täter und welche Opfer es gab, sondern Hintergründe und Lebensgeschichten werden offenbar, die einen die Vorgänge nachvollziehen, ja verstehen lassen. Das lässt einen nicht mehr los und führt zu eigenen Rückschlüssen. So ist man beteiligt und partizipiert von der eigenen Einschätzung des Lebens und seinen Widrigkeiten.
Schon nach wenigen Kapiteln kennt man die so ganz zufällig zur Mit-Ermittlerin gewordene Wissenschaftlerin, den Hauptkommissar und sein Team - aber eben auch die in die Verbrechen verwickelten Täter. Und selbst eines der Opfer, das kleine Mädchen Emilie, wird einem so nahe, als kennte man sie schon lange aus der direkten Nachbarschaft. Ein fesselnder Thriller für schlaflose Zeiten.
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am 3. August 2009
Mir hat dieser erste Fall der Reihe mit Ingvar Stubö und Inger Johanne Vik sehr gut gefallen.
Man bekommt zwar die Entführungen mit und kann sich später auch die grausigen Todesumstände vorstellen, hauptsächlich geht es jedoch um die Psychologie des Täters und die Ermittlungen der Polizei.

Das Buch ist in mehrere Handlungsstränge aufgeteilt, zum einen der Mädchenmord von 1956, zum anderen die ungeklärten Entführungen in der Gegenwart. Und dann wird noch aus verschiedenen Sichtweisen erzählt, z. B. die des Entführers, aus der Polizeiarbeit, von der Arbeit der Psychologin/Profilerin Inger Johanne.
Zudem bekommt man hier auch eine Einführung in das Privatleben der Protagonisten, des Kommissars und der Psychologin/Profilerin.

Die Geschichte ist dennoch nicht verwirrend. Man ist immer mitten im Geschehen dabei, und ermittelt mit, fiebert mit, obwohl man ja auch den aktuellen Stand der Entführungen kennt.
Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd, die Kapitel zum Teil kurz, was aber sehr gut in den Gesamtaufbau des Buches passt.

Zum Schluss erfährt man noch, dass das Grundgerüst, der Fall von Aksel Seier, einen wahren Hintergrund hat.
Ich bin froh, auch den zweiten Band dieses Duos Stubö/Vik bereits zu besitzen.

Dieser psychologische Ermittler-Krimi" der skandinavischen Autorin Anne Holt bekommt fünf von fünf Sternen von mir!

Ich hatte eine andere Ausgabe.
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Lakonisch erzählter, vielfach verschachtelter Kriminalfall aus Norwegen um Kindesentführungen und -morde eines unberechenbaren Psychopathen, der von einem gemütlichen älteren Kommissar und einer von ihm spontan als Profilerin auserkorenen Psychologin gesucht wird. Die Fachfrau von der geisteswissenschaftlichen Fakultät ist überdies mit einem düsteren Justizirrtum aus der Vergangenheit des Landes beschäftigt, hier geht es um die unschuldige Verurteilung eines angeblichen Kinderschänders. Auf dem Höhepunkt des Romans laufen die Handlungsstränge zusammen und verweben sich elegant.

Der Text lässt dem Leser viel Freiraum für eigenes Überlegen und Mutmaßen, er lädt regelrecht zur persönlichen Stellungnahme ein und wirkt damit alles andere als glatt gegossen. Die sachkundige Autorin hebt weniger das kriminalistische Genie Einzelner in den Himmel, sie beleuchtet vielmehr ihre Fälle von möglichst vielen Seiten und aus den unterschiedlichsten Perspektiven und wirkt insofern auch realistischer als andere skandinavische Kriminalschriftsteller.

Hier müht sich, anders als bei Mankells Starkommissar Wallander, kein Polizist als Alter Ego des Autors. Holt reportiert spannende Fälle und leuchtet sie facettenreich und fachkundig aus.
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am 5. März 2007
... aber doch ein ganzes Stück von 5 Sternen entfernt. Von Täter hat man leider recht wenig erfahren sowie die Gründe welche ihm zu den Taten bewogen haben. Und ausserdem war die Aufklärung allgemein sehr durftig und der Schluss bei weitem nicht so spannend und spektakulär wie man es nach der Häfte des Krimis vielleicht vermutet und gehofft hatte. FAZIT: Kein schlechter Krimi, aber aufgrund der Beschreibung im Buchrücken eigentlich schon etwas enttäuschend. Dafür (finde ich) gerechte 3 Sterne!
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am 21. März 2005
Keine Chance, dem Mörder schon auf Seite 1 auf die Spur zu kommen; wie das oft der Fall ist bei anderen Autoren! Starke Charaktere bestimmen dieses starke Buch! Ein Komissar, der etwas schrulig scheint, eine Profilerin, die genial scheint, aber irgendwie vom Leben nicht sehr verwöhnt wurde. Zwei Einzelgänger, die zusammen wohl jedes Ziel erreichen können; auch das, endlich wieder in ein normales Leben zu finden.
Ich habe das Buch verschlungen, weil ich derart in die Geschichte reingezogen wurde, dass ich nach jeder Seite unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Ein echt spannendes Thriller-Highlight!!!!!
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am 20. April 2011
...und das merkt man an dem Sprachstil. Mir sind leider die Hauptprotagonisten etwas zu farblos und zu "merkwürdig in ihren Handlungen" geblieben.
Aber keine Sorge, dass ist mein einziger Kritikpunkt.

Ansonsten ein wirklich sehr empfehlenswertes Buch, welches fesselt und Lust auf mehr macht.

Zwei Fälle die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, verbinden sich 40 Jahre später zu einem Bild. Zumindest die Beteiligten rücken in ein anderes Licht.

Empfehlenswert, ich werde die Schriftstellerin im Auge behalten ;-)
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am 13. Oktober 2004
Anne Holt zählt auf alle Fälle zu den Highlights unter den mittlerweile vielzähligen skandinavischen Krimi-Autoren. Ihr Buch "In kalter Absicht" dramatisiert vor allem auch die psychologischen Aspekte bei der Aufklärung eines Falls. Die Geschichte ist klar erzählt, gut aufgebaut und enthält keine künstlich erzeugte Spannung durch zu viele falsche Fährten - sprich: endlich mal wieder ein krimi, der durch intelligenz überzeugt.
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