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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, tolle Sprache!
Das Buch bezeichnet sich als "Kriminalroman", aber das ist Understatement. Zwar geht es um eine spannende Kriminalgeschichte, aber das schöne an diesem Roman sind die Charaktere und die Gedankengänge der Beteiligten, an denen man teilhaben kann. Lustig, manchmal verschroben, immer eine Freude zu lesen. Die Kriminalgeschichte darin ist etwas...
Am 5. September 2004 veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Trockenschwimmen
Stuttgart in dichtem Schneetreiben. Moritz Mortensen findet seinen üblichen Platz in der Bücherei besetzt, zu seinem Erstaunen blättert der dort Sitzende in drei Büchern, die der Feder Mortensens entsprungen waren und Zeit ihres Lebens ohne Erfolg blieben. Aus reiner Neugier folgt Mortensen seinem Leser - dem "Dunkelblauen", begleitet ihn in "Tilanders...
Veröffentlicht am 4. Oktober 2009 von Esther


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Trockenschwimmen, 4. Oktober 2009
Von 
Esther (Graz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ein sturer Hund: Kriminalroman (Markus-Cheng-Reihe, Band 2) (Taschenbuch)
Stuttgart in dichtem Schneetreiben. Moritz Mortensen findet seinen üblichen Platz in der Bücherei besetzt, zu seinem Erstaunen blättert der dort Sitzende in drei Büchern, die der Feder Mortensens entsprungen waren und Zeit ihres Lebens ohne Erfolg blieben. Aus reiner Neugier folgt Mortensen seinem Leser - dem "Dunkelblauen", begleitet ihn in "Tilanders Bar", beobachtet ihn während er mit der "Sandfarbenen" Bekanntschaft schließt und verfolgt im gegenüber liebenden Haus schließlich die Köpfung des "Dunkelblauen". Unschlüssig, wie er einen unschuldig Inhaftierten zur Freiheit verhelfen kann, nimmt Mortensen Kontakt mit dem einarmigen Privatdetektiv Markus Cheng auf. ... Und dieser begibt sich auf die Suche nach dem Mörder.

Anders spannend als Krimis im gewöhnlichen Chargon beginnt diese Mörderjagd mit dem Leben und Erleben des einzigen Zeugen, eines durchaus interessanten Charakters - erfolgloser Schriftstelle und Witwer. Etwa nach einem Drittel kommt der Detektiv ins Spiel, der für meinen Geschmack in Charakter und Extravaganz Mortensen deutlich hinterher hinkt und etwas mehr Farbe vertragen könnte.

Der Mörder ist nach zwei Dritteln gefunden - hmpfffffffffff. Bei der Findung des Motivs hat die Kreativität des Autors womöglich Urlaub gemacht - Fakt ist, dieses könnte durchaus raffinierter sein - Ist es leider nicht! Die anschließende Mörderjagd schwingt sich schließlich zu Girlanden langweiligen Herumsitzens und Porschefahrens auf, langweilt, langweilt und langweilt.

Obwohl der Start überaus interessant ist und er es auch nicht an Sprachwitz mangeln lässt, bringt Cheng die Geschichte ins Trockene. Ein wenig spannender, zu früh enträtselter Kriminalroman, der im Trockenen schwimmt - das jedoch sprachlich sehr gut und deutlich kreativer inszeniert.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kreative Sprache, lahmer Plot, 18. Oktober 2006
Von 
marielan - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Ein sturer Hund: Kriminalroman (Markus-Cheng-Reihe, Band 2) (Taschenbuch)
Der erfolglose Schriftsteller Mortenson verfolgt einen Mann, der seine Bücher aus der Bibliothek geliehen hat, denn er will wissen, wer sein möglicherweise erster und einziger Leser ist. Dabei beobachtet er einen Mord. Durch die Presse erfährt er, dass die Polizei den falschen verhaftet hat und wendet sich an Detektiv Cheng, um weitere Nachforschungen zu betreiben.

Das Buch lebt von zweierlei: Erstens von Steinfurts Sprache, die trotz mitunter ausufernder Breite vor allem durch ihre Wortwahl, Wortschöpfungen und -verknüpfungen vergnüglich zu lesen ist. Zweitens die originellen Ideen, wie den Schriftsteller, der seinen anscheinend einzigen Leser verfolgt, oder den "Agentenaustausch" zwischen Deutschland und Großbritannien.

Aber das allein reicht nicht, um ein gutes Buch des Genres Krimi zu sein. Nichts gegen gelegentliche Zufälle, und einem guten Plot wird man auch einmal einen Handlungssprung verzeihen; in diesem Buch gibt es allerdings zuviel davon.

Bezüglich der Sprache sollte man auch nicht vergessen: Was in Beschreibungen der Umgebung, des Gemütszustandes und der Gedanken der Figuren witzig wirkt, erzielt bei Dialogen meist den gegenteiligen Effekt; sie klingen unecht, geschraubt und künstlich.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, tolle Sprache!, 5. September 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ein sturer Hund: Kriminalroman (Markus-Cheng-Reihe, Band 2) (Taschenbuch)
Das Buch bezeichnet sich als "Kriminalroman", aber das ist Understatement. Zwar geht es um eine spannende Kriminalgeschichte, aber das schöne an diesem Roman sind die Charaktere und die Gedankengänge der Beteiligten, an denen man teilhaben kann. Lustig, manchmal verschroben, immer eine Freude zu lesen. Die Kriminalgeschichte darin ist etwas übertrieben, auf diese Action-Anteile hätte man gut verzichten können. Trotzdem: Super Buch!
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Thomas Mann goes Wolf Haas, 21. September 2004
Von 
Thomas Liehr (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein sturer Hund: Kriminalroman (Markus-Cheng-Reihe, Band 2) (Taschenbuch)
Steinfest stammt aus Österreich und lebt in Stuttgart, ebenso geht es seinem Protagonisten, dem einarmigen Detektiv Markus Cheng, der im vorliegenden Buch in einer seltsamen Ritualmordserie ermittelt. Doch eins nach dem anderen.
Moritz Mortensen, Frührentner und Erbe, hat drei Romane geschrieben, die kein Mensch lesen will. Nachmittagelang sitzt er in der öffentlichen Bibliothek und beobachtet die Rücken der eigenen Bücher - bei denen er höchstselbst dafür gesorgt hat, daß sie dort verfügbar sind. Und dann geschieht es: Ein junger Mann borgt sie aus, alle drei. Der Autor folgt dem Leser, heftet sich an dessen Fersen, zunächst in eine Bar, dann bis zu seinem Haus. Dort, im Dunkeln verborgen, beobachtet der Schriftsteller einen Mord, die Köpfung seines einzigen Lesers. Da die Umstände etwas merkwürdig sind, geht Mortensen nicht zur Polizei, sondern zu Cheng. Die Suche nach dem Mörder wird zum Rennen gegen die Zeit - der Täter hat seine Opfer zuvor portraitiert, und als Cheng sein eigenes Portrait findet, wird die Sache eng.
Zugegeben, der Plot des Krimis - und auch seine Auflösung - ist nicht sonderlich originell, aber das gleicht Steinfest durch seine sehr eigene Sprache, die wunderbare, detailreiche Beobachtung, die feine Zeichnung seiner Figuren und viele überraschende Einfälle wieder aus. Vor allem sprachlich ist "Ein sturer Hund" sehr unkonventionell - und atmosphärisch enorm dicht; anfangs glaubt man, sich in einer anderen Zeit zu befinden, den Diktion und Stil wirken nostalgisch, aber keineswegs angestaubt. Ohne Übertreibung: Thomas Mann goes Wolf Haas. Jedenfalls ein großes Lesevergnügen, nicht nur für Krimifans.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Krimi!, 26. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Ein sturer Hund: Kriminalroman (Markus-Cheng-Reihe, Band 2) (Taschenbuch)
Der Dichter Mortensen entdeckt in einer Bibliothek, dass jemand seine Bücher ausleiht. Das kommt nicht allzu oft vor, deshalb verfolgt er seinen Leser ein bisschen. Blöderweise wird der von einer Dame vor seinen Augen ermordet. Blöderweise wird jemand anderer verhaftet. Mortensen möchte seine voyeuristischen Neigungen aber nicht preisgeben. Er informiert nicht die Polizei sondern wendet sich an Detektiv Markus Cheng, einen sympathischen Wiener, der sich im Handlungsort Stuttgart niedergelassen hat, "um sich auszuruhen". Cheng hat nämlich chinesische Vorfahren, und das kann in Wien bisweilen anstrengend sein.
Spannender Krimi voll von Sätzen, die man unterstreichen oder an die Pinwand heften möchte!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nett gemachte Fortsetzung von Markus Cheng, 24. Mai 2005
Von 
Christian von Montfort (Barcelona, Katalonien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ein sturer Hund: Kriminalroman (Markus-Cheng-Reihe, Band 2) (Taschenbuch)
Steinfests 6.Krimi und der 2.Fall mit Markus Cheng, bzw. seinen Überresten aus dem 1.Fall "Cheng", ist gut gelungen. Nachdem ein ziemlich erfolgloser Schriftsteller erleben muss wie sein wahrscheinlich einziger Leser zuerst portraitiert und dann geköpft wird, entwickelt sich wieder mal ein ziemlich skurriler Fall. Die Auflösung ist aber, das ist das Witzige an Steinfest, durchaus realistisch - nichts ist so verrückt wie das pralle Leben.
Steinfest muss über eine unglaubliche Beobachtungsgabe verfügen. Der Fall lebt viel mehr von den abstrusen Beschreibungen als von der Handlung. Anhand von Details wie Farbspritzern vom letzten Anstrich auf dem Küchenstuhl oder dem Design einer Türklinke zieht er Rückschlüsse auf die verschiedenen Persönlichkeiten, und er kann bei einer Aufzugfahrt auch mal 2 Seiten darüber spekulieren, was alles so in 44 Sekunden stattfinden kann. Allerdings wird es im "sturen Hund" manchmal doch sehr lang, und auch vom Witz her fand ich die anderen Fälle noch witziger und bissiger. Wer aber ein Fan von Steinfest ist, der sollte auch hier weiterlesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es gefällt!, 19. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein sturer Hund: Kriminalroman (Markus-Cheng-Reihe, Band 2) (Taschenbuch)
Sicherlich gibt es spannendere Kriminalgeschichten
als diese. Das Buch lebt in erster Linie
von seiner abwechslungsreichen, phantasievollen
und geschliffenen Sprache und seinem wohldosierten
Humor. Das wird nicht für jeden Leser geeignet sein.
Meinen Nerv hat der Autor voll getroffen. Der nächste
Steinfest steht schon auf meinem Wunschzettel.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mittelmäßger bis guter Kriminalroman, 17. April 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein sturer Hund: Kriminalroman (Markus-Cheng-Reihe, Band 2) (Taschenbuch)
Der Roman "Ein sturer Hund" von Heinrich Steinfest ist der zweite Kriminalroman um den Detektiven Markus Cheng. Die Geschichte spielt dieses mal nicht in Wien, sondern in Stuttgart.
Nachdem ein erfolgloser Schriftsteller unabsichtlich Zeuge eines grausames Mordes wird, jedoch eine unschuldige Person verhaftet wird, wendet sich der Erstgenannte an den einarmigen Privatdetektiven Cheng. Und der Fall geht sogar soweit, dass man es mit dem englischen Geheimdienst MI6 zu tun bekommt.
Wie schon im Cheng-Roman Nummer 1 kommt die Hauptfigur sehr sympatisch rüber, der Inhalt des Buches plätschert jedoch so dahin. Etwas mehr Spannung hätte dem Ganzen schon gut getan. Außerdem ist die Geschichte auch wieder etwas realitätsfern geraten. Dafür gibt es auch wieder sehr humorvolle Szenen.
Ich würde eine Wertung von 3,5 Punkten geben. Da dies nicht möglich ist, werte ich das Buch mit 4 Punkten weil ich doch einen eher positiven als negativen Eindruck von dem Buch habe.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zwei Versager als Sieger - oder etwa doch nicht?, 19. September 2005
Von 
Amazon Kundenrezensionen "wolfgang_neubacher" (A - 5203 Köstendorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ein sturer Hund: Kriminalroman (Markus-Cheng-Reihe, Band 2) (Taschenbuch)
Ein (erfolgloser) Stuttgarter Schriftsteller verfolgt einen Mann, der sich in einer Leihbücherei die 3 Romane des Schriftstellers ausgeliehen hat.Er wird Zeuge, wie der Bücherfreund von einer Frau in einer Wohnung geköpft und der Kopf in einem Aquarium versenkt wird. Da der Zeuge nicht zur Polizei gehen kann (und will),sucht er einen Privatdetektiv auf: den "österreichisch-chinesischen Privatschnüffler" Markus Cheng -ein Wiener, der sich in Stuttgart niedergelassen hat und hier seinem Gewerbe nachgeht. Cheng beginnt in diesem Fall zu recherchieren -und es beginnt eine Handlung mit unheimlicher Dynamik.
Steinfest kann eine tolle Spannung aufbauen: Der Krimi beginnt langsam (und leise) und steigert sich zu einem furiosen Finale. Dass der Autor daneben auch noch tolle Beschreibungen und tolle sprachliche Bilder zu bieten hat, macht den Roman noch interessanter.
Ein wirklich toller Krimi!
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Guter Durchschnitt, 11. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Ein sturer Hund: Kriminalroman (Taschenbuch)
Ein Krimi im Stile der neuen Oesterreichischen Krimischule (sprich: Wolf Haas und Stefan Slupetzky). Die ersten 100 Seiten hab ich wirklich genossen, die restlichen 200 Seiten waren eher truebe.

Die ersten 100 Seiten drehen sich um den voellig erfolglosen Schriftsteller Moritz Mortensen, der in der Bibliothek einen Leser beobachtet, der sich drei von Mortensen geschriebene Buecher ausleiht. Mortensen verfolgt seinen ersten und einzigen Leser in die U-Bahn und in eine Bar, und schliesslich wird er zum Zeugen bei der Ermordung des Lesers. Diese ersten 100 Seiten sind rein beschreibend verfasst, und kommen fast ohne Dialoge aus. Pointiert, ideenreich, ueberraschend.

Die restlichen 200 Seiten drehen sich dann um die Aufklaerung des Mordes. Mortensen beauftragt den Detektiv Cheng mit Ermittlungen, und spielt von da an nur noch eine unwesentliche Nebenrolle. Die Schreibweise ist ein wenig anders, und bringt viele Dialoge. Und Dialoge sind einer der Schwachpunkte von Heinrich Steinfest: Hoelzern, unnatuerlich, vorhersehbar. Der Detektiv Cheng trifft auf viele Nebenpersonen, und die Charakterisierung von Nebenpersonen ist auch ein Schwachpunkt von Heinrich Steinfest: Waehrend Haas und Slupetzky die Nebenpersonen liebevoll durch ihre Marotten einfuehren, verwendet Steinfest dazu die Vergangenheit der Nebenpersonen. Jede Nebenperson hat eine furchtbar interessante Vergangenheit. Nebenperson Otto Bodlaender zum Beispiel ist ein Spezialist fuer Kunst und Kriminalitaet, und leitet nun unglaublich erfolgreich eine Werbeagentur. Die Logik der Krimi-Handlung ist schliesslich der dritte Schwachpunkt von Heinrich Steinfest: Die Handlung hoplert dahin. Erzaehllinien werden begonnen und nicht zu Ende gefuehrt. Viele Personen werden gross und wichtig eingefuehrt, spielen dann aber keine weitere Rolle im Buch (Vielleicht sind sie fuer moegliche Fortsetzungen eingebaut worden.)

Resume: Nicht schlecht, aber es gibt Unmengen von Krimis, die unterhaltsamer und wesentlich besser geschrieben sind.

Fuer nach-dem-Lesen: (1) Wie und warum kommt Moira Balcon in die Villa am Roseggerweg? Das sieht mir nach voelligem Unsinn aus. (2) Die Nebenhandlung mit dem Ski-koffer und dem alten Polaroid-Foto wird begonnen, aber nicht zu Ende gefuehrt. (3) Einerseits ist der Englische Geheimdienst so schlecht organisiert, dass er einen schwer verletzten Agenten fuer einen kritischen Einsatz verwenden muss. Andererseits ist der Englische Geheimdienst so gut organisiert, dass er im Handumdrehen Fahrer der Stuttgarter Polizei durch eigene Agenten ersetzen kann.
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Ein sturer Hund: Kriminalroman (Markus-Cheng-Reihe, Band 2)
Ein sturer Hund: Kriminalroman (Markus-Cheng-Reihe, Band 2) von Heinrich Steinfest (Taschenbuch - Oktober 2007)
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