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5.0 von 5 Sternen Ein großartiger Roman der sich von der Masse abhebt!
Vor dem Schlafengehn lese ich gerne noch mal ein Buch um vom Alltag etwas abzuschalten. Am liebsten anspruchlose Kost wie Alltagsgeschichten und Beziehungskrisen die immer mit einem Happy End ausgehen. Anfangs hatte ich schon Zweifel ob Stephan Niederwiesers "Eine Wohnung mitten in der Stadt" nicht zu anspruchsvoll für mich ist.
Als ich mich in das...
Veröffentlicht am 7. Juni 2001 von J-World

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schön, aber klischeehaft
Erst einmal ist dieses Buch wunderbar zu lesen, es hat viel Gefühl und wühlt auf. Leider aber ist es einmal mehr ein Buch, indem sich - obwohl der Autor versucht, sich davon zu distanzieren - Klischees anhäufen. Die Welt wird zu "rosa" dargestellt und zu viele Charaktäre strotzen vor Naivität. Metaphern sind ebenfalls etwas Schönes, wenn man...
Am 15. März 2005 veröffentlicht


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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein großartiger Roman der sich von der Masse abhebt!, 7. Juni 2001
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vor dem Schlafengehn lese ich gerne noch mal ein Buch um vom Alltag etwas abzuschalten. Am liebsten anspruchlose Kost wie Alltagsgeschichten und Beziehungskrisen die immer mit einem Happy End ausgehen. Anfangs hatte ich schon Zweifel ob Stephan Niederwiesers "Eine Wohnung mitten in der Stadt" nicht zu anspruchsvoll für mich ist.
Als ich mich in das erste Kapitel hineingelesen hatte wo es um die Hochzeit ging, dachte ich mir schon, o gott ist das wieder mal Klischeehaft und unglaubwürdig. Doch dann zog mich die Story immer weiter in ihren Bann! Ich konnte mich mit den Charakteren und der ganzen Handlung immer mehr identifizieren.
Besonders interessant fand ich es, das die Story immer aus der Ansicht der verschiedenen Personen aus weitererzählt wurde. So konnte man immer verstehen warum eine Person so handelte und was in ihr dabei vor ging.
Beeindruckt hat mich auch das Verhältniss von Bernhard zu seiner Mutter Lydia. Denn oft ist es auch im wahren Leben so, das die Eltern zu ihrem schwulen Sohn aufgrund von vielen Mißverständnissen keine vernünftige Beziehung aufbauen können. Dabei wäre doch alles so einfach wenn man sich einmal richtig aussprechen und sich für den Anderen Zeit nehmen würde.
Manchmal konnte ich mich gar nicht mehr von der spannenden Story losreisen und las bis spät in die Nacht hinein.
Ich freue mich schon sehr auf einen neuen Roman von Stephan Niederwieder und hoffe, er bleibt seinem Schreibstil treu.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ich mag es kaum glauben..., 3. April 2002
...endlich mal ein deutsches "schwules Buch", dass man nicht gleich voller Entsetzen aus der Hand legt.
Stephan Niederwieser dagegen gelingt eine interessante und nicht gleich vorhersehbare Geschichte und die Entwicklung glaubwürdiger Charaktere (die nur gelegentlich mit etwas dickem Pinselstrich gezeichnet sind); und vor allem: es geschieht tatsächlich etwas - es gibt Handlung und Entwicklung.
Auch stilistisch ist das Buch eine willkommene Abwechslung; Niederwieser schreibt locker und humorvoll und kommt ohne bemühte Metaphern oder pseudo-originelle Einfälle aus. Glücklicherweise beherrscht er mehr als den hölzernen, nach Soap-Drehbuch inkl. Regieanweisung klingenden Schreibstil manch anderer "junger deutscher schwuler Autoren"; ihm gelingt der Balanceakt zwischen Oberflächlichkeit und Detailverliebtheit. Kurzum: man vergisst, dass man ein Buch liest (was mir bei manch anderem Buch durch missglückte Formulierungen immer wieder schmerzhaft in Erinnerung gerufen wurde) und kommt in den Genuß guter Unterhaltung.
Wenn man von dem etwas überhöhten Preis absieht, empfehle ich dieses Buch gern und guten Gewissens jedem/r interessierten Leser/in.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gefühle pur, 24. Oktober 2005
Von 
Peter Goebel (Hamburg, Hamburg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Eine Wohnung mitten in der Stadt: Roman (Taschenbuch)
Für Leser von Stephan Niederwiesers Romanen gibt es in "Eine Wohnung mitten in der Stadt" ein wieder(sehen) bzw. lesen mit den Charakteren Bernhard und Edvard aus "An einem Mittwoch im September" und Max aus "Das einzige was zählt". Aber auch ohne diese Bücher gelesen zu haben, ist es ein Vergnügen diesen Roman zu lesen. Niederwieser versteht es perfekt die schwule Welt zu schildern mit ihren vielen Facetten. Dieses Mal erzählt er von dem schwulen Paar Bernhard und Edvard und ihrer Patwochkfamilie aus schwulen und heterosexuellen Freunden und der kleinen Hannah, die bei dem schwulen Paar hervorragend aufgehoben ist. Verwicklungen und Verstrickungen gehen Hand in Hand und das Buch wird auf keiner Seite langweilig. Amüsant, traurig und emotionsgeladen. Die Beteiligten wachsen einem total ans Herz, dass man sogar in einigen Situationen weinen könnte vor Rührung. Und das ist doch ein Zeichen für ein gutes Buch finde ich. Für mich ist Niederwieser einer der besten schwulen Autoren in Deutschland.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartiger vielschichtiger Roman über Beziehungen, 19. April 2001
Von Ein Kunde
Habe gerade mit großer emotionaler Anteilnahme Stefan Niederwiesers letzten Roman gelesen. Vieles fällt mir dazu ein: Spannend, witzig unterhaltsam, voller Lebenserfahrung, ernsthaft, einfühlsam, gefühlvoll, realistisch, aus dem Leben.
Sehr vieles hat mir sehr gut gefallen: Zuerst einmal das Aufgreifen von Personen aus früheren Romanen. Dann die Erzählung aus verschiedenen Perspektiven (Edvard, Bernhard, Lydia...) und damit eine jeweilige zusätzliche Personencharakterisierung.
Insbesondere fand ich den Roman so schön, weil soviel an Lebenserfahrung hineinverpackt ist.
Die ganz unterschiedlichen Menschentypen mit ihrem unterschiedlichen Charakter, ihren Stärken, aber auch Schwächen und „Fehlern". Fast jeder wird sich in der einen oder anderen Person zumindest teilweise wiedererkennen können.
Etwa wenn z.B. anhand des Essens und Kochens die das Leben geniessende Einstellung von Edvard beschrieben wird , oder der späte Frühling von Lydia, wenn sie sich ganz leise in Raimondo verliebt hat. Und noch tausend kleine Details mehr.
Besonders beeindruckt haben mich auch die Reflexionen des Malvin über seine Einschätzung der deutschen Befindlichkeit und Lebenseinstellung, und vor allem seine „unschuldige" und „unverdorbene" und unbeschwerte Ansicht, Gefühlslage und Einstellung zu Liebe und Leben. Schön wenn es mehr Menschen mit so einer Reife gäbe.
Immer wieder gelungen fand ich auch das explizite und implizite Einbauen des psychologischen Elements, wie auch in den anderen Romanen des Autors. Niederwieser ist sicher ein guter Psychologe und Therapeut !
Gut geglückt ist auch die kritische Analyse immer noch vorkommender diskriminierender Tendenzen von Menschen und Gesellschaft , die geschickt psychologisch in die Romanhandlung „eingepackt" ist. : Etwa wenn Bernhard sich bewusst oder unbewusst selbst im Wege steht, oder aber wie Lydia, wenn auch nicht sofort vordergründig, so aber doch auf der Gefühlsebene sehr wohl begreift, worum es geht. Auch wenn sie aus einer anderen Generation mit ganz anderem Hintergrund kommt, so ist sie doch ehrlich bemüht. Wie ich mich freute, dass sie bei der Jahrestagsparty doch anwesend war. Oder die leider in der Realität immer wieder vorkommende Grausamkeit der Verwandten bzw. Hinterbliebenen bei Adrians Tod.
Oder das Beispiel einer gelingenden alternativen Familienform: Wie Hannah total glücklich bei Edvard und Bernhard erscheint, sie sogar eine Oma hat. Und Edvard unglücklich ist, „nur" als Onkel bezeichnet zu werden. Da wird einem so richtig warm ums Herz !
Und immer wieder die oft nur beiläufig eingestreuten Sätze, die das Miteinander so stark betonen. Etwa wenn Bernhard sich mit Edvard im Spiegel als Paar sieht und dabei das Glück empfindet. Oder wie Edvard sich freut, als Bernhard sich beim Leichenschmaus gegenüber einem Bekannten zu ihm bekennt. Oder Bernhards Angst, von Edvard verlassen zu werden.
Einige Male musste ich laut auflachen, etwa, wenn Lydia beim Aufräumen den „Nagellack" entdeckt, oder das Regenbogenwindrad. Auch das humorvolle Element kommt bei aller Ernsthaftigkeit nie zu kurz. Super !
Am meisten beeindruckt hat mich aber die „sakramentale" Sprache des Autors, wenn ich sie so nennen darf. (die natürlich auch in den anderen beiden Romanen vorhanden ist) Es ist nämlich gelungen, im Leser all die Emotionen, die die Helden durchmachen, ebenfalls lebendig zu machen. Zumindest ist es mir so ergangen.
Etwa wenn Malvins Sehnsucht beschrieben wird , oder auch sein Miteinander mit Mäxx. Ich erwähne nur zB die Kometenmetapher. Hut ab vor einer derartigen emotionalen Einfühlungs- und Vermittlungsgabe !
Beeindruckt hat mich auch die in den Romanen immer wieder vorkommende spirituelle Dimension: z.B Malvins Rituale oder die Interpretationsweise der Dämonen. Bei aller Heiterkeit und Unbeschwertheit des Romans werden durchaus auch Grenzen angeschnitten, vor allem bei Lydias Sterben und Tod. Elisabeth Kübler Ross hätte daran ihre Freude... Der Autor has sich offenbar viel mit dem Thema Sterben in konstruktiver Weise auseinandergesetzt; und darüber ohne Tabus intensiv nachgedacht und ausformuliert.
Und dennoch war ich richtig froh über das happy-end für Edvard und Bernhard. Ich habe es ihnen richtig gegönnt, dass nach vielem auf und ab ihre Beziehung offensichtlich doch gelingt. Auch das hat in der Literatur meiner Ansicht nach durchaus Vorbildwirkung !
Ich habe bereits einiges an schwuler Gegenwartsliteratur gelesen, und es gibt auch viel „Gutes". Nur wenig hat mich aber so beeindruckt wie die drei Romane des Autors, insbesondere der letzte.
So könnte ich noch lange weiterschreiben.
Werde den Roman bald noch einmal lesen, und nocheinmal.
Noch einmal möchte ich dem Autor ganz herzlich zu seinem überaus gelungenen Werk gratulieren !
Ich empfehle den Roman eigentlich jedem: Vor allem denjenigen, die bisher noch nichts über schwules Leben gehört haben: Hier können sie sich umfassend ernsthaft und doch humorvoll informieren.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schön, aber klischeehaft, 15. März 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Eine Wohnung mitten in der Stadt: Roman (Taschenbuch)
Erst einmal ist dieses Buch wunderbar zu lesen, es hat viel Gefühl und wühlt auf. Leider aber ist es einmal mehr ein Buch, indem sich - obwohl der Autor versucht, sich davon zu distanzieren - Klischees anhäufen. Die Welt wird zu "rosa" dargestellt und zu viele Charaktäre strotzen vor Naivität. Metaphern sind ebenfalls etwas Schönes, wenn man sie in Maßen einsetzt, was aber hier meiner Ansicht nach misslingt. Abgesehen von all dem dennoch lesenswert, auch wenn das "schwule München" durchaus noch andere Seiten aufzuweisen hat, als die in "Eine Wohnung mitten in der Stadt" beschriebenen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Schwierigkeit der kleinen Gesten, 10. November 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eine Wohnung mitten in der Stadt: Roman (Taschenbuch)
Das höchst erstaunliche an der Geschichte ist, dass sie aus der Sicht der verschiedensten Personen geschildert wird, und dass diese Erzählweise hervorragend funktioniert. Da ist die Drama-Queen Edvard und sein Ehemann, der zugeknöpfte, nüchterne Bernhard, der echte Probleme bekommt, weil seine Mutter sich in der gemeinsamen Wohnung einquartiert hat, just zu der Zeit, da der junge Malvyn in die Szene eingeführt werden will.
Die Sichtweise des Simbabwer auf unsere deutsche, ordentliche Gesellschaft ist erfrischend ehrlich, ebenso wie sie der hohlen Scheinwelt der schwulen Bars samt Darkrooms den Spiegel vorhält. Lydia - Bernhards Mutter mit ach so katholischer Seele - erstaunt mit modernen Ansichten, die Bernhard mehrmalig vom Stuhl rutschen lassen, aber das ist nicht alles. Ein relativ harmloses Vergehen bauscht sich zu einer Katastrophe aus und Edvard und Bernhard scheinen nach fünf Jahren den Schlussstrich unter ihre Liebe zu ziehen.
Es sind die leisen, unausgesprochenen Worte, die Gedanken des einzelnen Protagonisten, die das Buch lebendig machen. Und am Ende hat jeder seine Lektion gelernt: es sind nicht die großen Worte sondern die kleinen Gesten, die zwischenmenschliche Beziehungen ausmachen. Stephan Niederwieser schildert mit Ironie, Sprachwitz und ganz viel Einfühlungsvermögen ein paar Monate in einer normalen Wohnung inmitten einer normalen Stadt. Dass jeder der Protagonisten etwas sehr besonderes ist, ist das Verdienst eines ausgezeichneten Schriftstellers.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Am Ende geht die Puste aus, 20. Oktober 2003
Der Start der Geschichte ist erfrischend: Bernhard und Edvard heiraten, obwohl beide ganz unterschiedlicher Natur sind. Nach und nach Ãberschlagen sich die Ereignisse und stellen die harmonische Beziehung hart auf die Probe. Klar, es werden Klischees bedient: da ist der gutverdienende schwule AntiquitÃtenhÃndler Edvard, der unzÃhlige Freunde hat und auch Herrn Moshammer persönlich kennt. Ein Auto haben die beiden nicht, sie fahren grundsÃtzlich Taxi. Sie haben eine große und schick eingerichtete Wohnung, in der sich jeden Abend Freunde und Bekannte einfinden. Aber wenn ich ehrlich bin, freue ich mich ein bißchen, eben diese Klischees immer wieder breitgetreten zu bekommen. Das allein macht das Buch nicht schlechter. Am Ende wird leider zu sehr auf die TrÃnendrÃse gedrÃckt, so dass ich mir vorkam wie in einer Folge von "Gute Zeiten, schlechte Zeiten". Eine nett geschriebene Geschichte Ãber Beziehungen (Ãber was sollte man auch sonst ein Buch mit schwulen Charakteren schreiben?) und dem ganzen Elend, das dazugehört. Leider wirkt sie etwas zu konstruiert. FÃr die Strandliege durchaus zu empfehlen! Ich wÃrde 3,5 Sterne geben, wenn ich könnte.
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5.0 von 5 Sternen Eine Wohnung mitten in der Stadt, 29. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Eine Wohnung mitten in der Stadt: Roman (Taschenbuch)
Wunderschööön!
Für mich ist das eines der schönsten schwulen Bücher! Manch einem mag es so erscheinen, als hätte der Autor etwas zu viel des Guten in das Buch gepackt, denn aus der schwulen Welt ist wirklich alles vertreten: Liebe, Fremdgehen, Familienprobleme, Sex, AIDS, Coming -Out... Aber die Art und Weise, wie locker und gekonnt Niedernwieser alle diese Stränge miteinander verflechtet ist gekonnt. Nie scheint irgendetwas überpräsent.
Die Erzählweise (jeweils ein Kapitel aus der Sichtweise einer Person) finde ich genial und animiert zum Weiterlesen. Ich habe dieses Buch schon anderen empfohlen; mit dem Hinweis, dass sie bestimmt an einer Stelle weinen müssen - und so war's dann auch!
Neben dem Weinen gibt es aber auch eine Menge zu lachen, wenn auch der ein oder andere Witz nur von Schwulen verstanden wird.
Also: Kaufen, Lesen, Lachen, Weinen, Genießen!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Wohnung mitten in der Stadt, 16. Januar 2002
Endlich wieder einmal eine Geschichte die man anfängt und nicht mehr aus den Händen legt. Ein Buch das die Liebe zu München, der eigenen Mutter, der Esoterik und natürlich zu den Männern weckt und nicht zuletzt die eigenen Kinderwünsche wieder aufkeimen läßt (falls man denn welche hat und auch das darf ruhig mal hinterfragt werden).
Eine Wohnung mitten in der Stadt ist ein Roman zum Hineinlegen mit leiser Erotik, doch vorwiegend ein Plädoyer für die Liebe, so wie sie ist, wie sie erlebt wird und in welche Konflikte sie uns immer wieder bringt.
Auch ich finde es erfrischend, die Geschichte von den einzelnen Personen erzählt zu bekommen, was uns jeden einzelnen Charakter verdeutlicht und uns die einzelnen Emotionen, Gedanken und Hintergründe näher bringt.
Bernhard, Edvard, Lydia und andere kennen wir ja schon aus "Einem Mittwoch im September" und mit dieser Fortsetzung ist es Stephan Niederwieser gelungen sie zur eigenen Familie werden zu lassen.
Ein Buch zum Selberlesen und zum Verschenken vielleicht auch den Eltern schwuler und lesbischer Kinder zum leichteren Eintauchen in die für sie anfänglich fremde Welt, die ja gar nicht so fremd oder gar anders ist.
- ein grandioser Roman
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5.0 von 5 Sternen Ich liebe dieses Buch, 23. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Eine Wohnung mitten in der Stadt: Roman (Taschenbuch)
Da ich die schwule Literatur gerade erst für mich entdeckt habe, kann ich nur sagen, dass ich dieses Buch regelrecht verschlungen habe. Die emotionalen Einblicke in die Protagonisten haben mich mitgerissen und ich habe mit ihnen gefühlt.
Die Story berührt mit Themen wie Freundschaft, Beziehung und Liebe - wie eben auch mit einem Brückenschlag zwischen Generationen. Soziales Engagement für die Rechte Homosexueller kommt auch nicht zu kurz. Ich war so entsetzt über die Tatsache, dass Raimondo seinem langjährigen Lebensgefährten nicht bis zum Ende beistehen durfte, weil es dessen Eltern untersagt haben. Darüber hatte ich noch nie nachgedacht, und ich war erschüttert.
Ein ganz wunderbarer Roman voller Menschlichkeit.
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Eine Wohnung mitten in der Stadt: Roman
Eine Wohnung mitten in der Stadt: Roman von Stephan Niederwieser (Taschenbuch - August 2003)
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