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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen52
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am 4. März 2011
... sollte von diesem Buch die Finger lassen!! ;-)
Eigentlich bin ich auf diesen Titel aufmerksam geworden, als auf meiner täglichen Zugfahrt zur Arbeit ein lesender Mitreisender schallend lachte - und das mehrfach - und das 3 Tage in Folge. Also hab ich mal genau geschaut, welches Buch ihn zu solchen Lackattacken zwang - und habe mir Nebenan bestellt.
Ich kann nur sagen: es ist mir ebenso gegangen! Die Vorstellung dass Trolle am Kölner Ring Wegzoll verlangen... :-)
Kauftipp für alle Fantasy-Fans, die die Fantasy gerne auch in der Neuzeig daheim hätten!
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am 14. Januar 2003
Was passiert, wenn einer Gruppe abenteuerlustiger Fantasyfans zum Samhain-Fest ein Ritual irrtuemlich so gut gelingt, dass ein Tor nach „Nebenan" geoeffnet wird? Ja, richtig gehoert, gleich nach Nebenan; was in diesem Falle bei Koeln und in der Schneeifel liegt. Tja, dann gelangen nebst seiner elbischen Hoheit, dem Erlkoenig, der luestern-betruegerische Graf Cagliostro und ein Werwolf, der sich als Hund fuehlt, in die Welt der Menschen. Einer Schar mit High-tech Geraeten ausgeruesteten Heinzelmaenner gefaellt dies gar nicht. Um die Seinsdimensionen wieder ins rechte Lot zu ruecken, organisieren sie nun ihrerseits einen Trupp irischer MythologieheldInnen, die ins Nebenan einfallen. Daneben mischen noch das BKA, die Heilige Inquisition und ein Promi-Zahnarzt mit Tierbefreierambitionen mit.
Dass dies zu komischen Verwicklungen und extrem amuesanten Leseminuten fuehrt, ist dem Witz und der Vorstellungskraft des Autors Bernhard Hennen gut zu schreiben. Hennen zeigt, dass Fantasyliteratur nicht zwangslauefig mit heroischen Gestalten gespickt sein muss, sondern dass fuer den einen oder anderen Antihelden durchaus Platz ist; etwa den schwarz-weißen Bullterrier „Blue".
Einige Passagen bringen einen selbst nach mehrmaligem Lesen stets aufs Neue zum Lachen. Etwa wenn der unsichtbare Erlkoenig von einer Polizeistreife wegen Rasens angehalten wird - in diesem Fall erhaelt das Wort „Geisterfahrer" einen bisher nicht bedachten semantischen Sinn. Mitten drinnen im chaotisch-komischen Kampf zwischen Gut und Boese verlaeuft wie feines Wurzelwerk eine romantische Geschichte zwischen dem Altgermanistikstudenten Till und der bezaubernd gruenen Dryade Neriella, ihres Zeichens grazile Baumnixe mit ausgepraegtem Hang zur Romantik. Eine Lovestory, so subtil eingeflochten, dass der geneigte Leser mit dem Paar mitfiebert - oder schmunzelt, naemlich dann, wenn der Heinzelmann Wallerich vor Eifersucht in Wallung geraet. Ganz nebenbei entdeckt der Erlkoenig eine andere Liebe neu, die zu intakter Natur. Auf dass Eschen in Kernreaktoren spriessen! „Nebenan" ist schrullig, genial, kultig. Eindeutig fuenf Punkte auf der Leseskala!!!
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am 20. November 2003
Manche definieren ein gutes Buch durch die Tatsache, dass es ein zweimaliges Lesen wert ist; wie soll ein Buch bezeichnet werden, dass es wert ist, direkt nach Beendigung gleich wieder begonnen zu werden?
Es ist ein wunderbares Buch, nicht nur für Aventurien - Fans, leidende Germanistik - StudentInnen oder Anhänger der keltischen Kultur und ähnlichem.
Man schließt den mafiosen Nörghel, den leicht cholerischen Wallerich und den Extremchaoten Till samt absonderlichen Freundeskreis schnell ins Herz; doch auch die - leicht "naiv" wirkende - Marina, der (bitterböse) Graf Cagliostro und der verrückte Panzerfahrer Joe sind einem sofort sympathisch - selbst für die Polizei entwickelt man ein Herz...
Also, der langen Rede kurzer Sinn: wer noch keine Weihnachtsgeschenke für Mama, Papa, Schwester, kranken Nachbarn Heinz und den Wellensittich der Oma weiß, sollte jedem sein eigenes Exemplar von "Nebenan" schenken - und wer es selber noch nicht hat: in die Ecke stellen, schämen und 15 sec. später zum Buchhändler hetzen!!
ps.: den Met nicht vergessen...
pps.: falls Herr Hennen hier vorbeischauen sollte - weiter so!!
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am 8. Januar 2009
Ich finde 'Nebenan' extrem schwer zu bewerten, und habe mich deshalb in der Sternanzahl für die demokratische Mitte entschieden.
So begeistert wie ein Großteil der Rezensenten bin ich bei weitem nicht.
Meiner Meinung nach ist das weitem Unterhaltsamste an dem Buch die 'Dramatis Personae'.

Trotzdem lese ich es gerade zum zweiten Mal.
Also was jetzt?

Der Vergleich mit 'Fool on the hill' drängt sich vor allem auf den ersten Seiten auf, wenn Till auf dem Friedhof steht wie weiland S.T. George beim Drachensteigen, aber ansonsten ist 'Nebenan' ein durchaus eigenständiges Werk aus dem gleichen Subgenre, würde ich sagen.

Vielleicht erkläre ich erstmal, was mir nicht gefällt:
Mir drängte sich die ganze Zeit das Gefühl auf, dass das jemand keine Zeit mehr hatte um ordentlich Korrektur zu lesen.
Das ist auch einer der Gründe, warum ich es jetzt gleich nochmal lesen, gibt es die Brüche in der Logik wirklich, oder habe ich beim ersten Mal nur was übersehen (Dinge wie: die Begründung, warum Nörgel die Ringe in den Koffer tut... Warum und wann können Geschöpfe von Nebenan (nicht) gesehen/gehört werden... warum hat nur Till am Ende einen Stein im Brett in Nebenan und muss um Erlaubnis fragen, ob Rolf auch mal rüber darf... Warum hat nebenan Gabriella so verändert, die anderen aber nicht?...Was will der Erlkönig jetzt eigentlich?... und was Cagliostro?)

Gleichzeitig stimmt für auch der Erzählfluss nicht. Nebensächlichkeiten werden wahnsinnig augewalzt, wichtige und spannende Stellen kurz abgehandelt. Häufig bleubt für mich auf die Charakterentwicklung auf der Strecke. Tills Liebesgeschichte war mir einfach zu platt, zum Beispiel.

Wie gesagt, mit nochmal ordentlich überarbeiten hätte 'Nebenan' locker ein 5 Sterne Roman werden können, denn:

Die Charaktere sind in ihrer Anlage super (Deswegen liebe ich das 'Dramatis Personae' auch so)

Die Geschichte ist auch in all ihren Nebenhandlungen spannend.

Die Anspielungen auf die Rollenspiel und Mittelalter Szene haben mir persönlich viel Spaß gemacht.

Einige Formuliereungen sind einfach super! z.B. "Wer hat meine Digitalkamera in einen nicht Windows kompatiblen Malkasten verwandelt?"

Einige Begriffe finde ich in ihrer Einfacheit und Neuheit wunderbar. Allen voran den Titel. Die Phantastische Parallwelt, wie sie so häufig vorkommt, 'Nebenan' zu nennen, dass ist einfach wunderbar.

Zusammengefasst: 'Nebenan' ist ein gutes Buch, dass leider noch viel besser hätte sein können.

Liebe Grüße,
Sijanda
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am 8. Mai 2016
Rezension zu : „Nebenan“ von Bernhard Hennen ( Piper Verlag )
Es existieren eben doch mehr Dinge auf unserer Welt, als wir zu träumen wagen !
Inhalt :
Ja, da wird es schon schwierig :-)
Der Roman spielt in Köln.
Unsichtbar für unsere Augen, bevölkern jede Menge magische Wesen die Stadt um den berühmten Dom : Heinzelmännchen leben unter der Bibliothek, eine Dryade lebt in einem Baum auf dem nahegelegenen Friedhof, und „Nebenan“ , in der Parallelwelt, leben alle anderen magischen Geschöpfe – Hexen, Zauberer, Werwölfe … die Tore aber zu unserer Welt werden von den Heinzelmännchen bewacht, um Kollateralschäden zwischen den Menschen und den magischen Wesen zu vermeiden.
Bei den Menschen hat sich eine Gruppe unterschiedlichster Charaktere zusammengefunden, die ein Interesse eint : Mittelalterliche Schaukämpfe – in entsprechender Kostümierung und mit den Waffen der damaligen Zeit. Die Clique beherrbergt eine Druidin, eine Todesbotin, einen Krieger, einen Barden und andere Charaktere.
Bei einem jährlichen Ritual am Strand erschafft die Gruppe allerdings versehentlich ein Tor nach Nebenan, durch das der Erlkönig, sein Gehilfe Cagliostro und ein etwas unterbelichteter Werwolf auf unsere Seite gelangen. Ihr Ziel : Die Befreiung der Tore von den Heinzelmännchen, um ungestört die Welt der Menschen zu besuchen und nach ihrem Geschmack gestalten zu können.
Dies wird jedoch vom Ältesten der Heinzelmänner, Professor Nöhrgel, in seinem Wahrscheinlichkeitskalkulator vorausgesehen. Mit Hilfe der Menschenclique will er den Bösen von Nebenan einen Strich durch die Rechnung machen.
Was eine Reliquie im Kölner Dom, ein Drache, die Schneekönigin und ein fliegender Teppich für eine Rolle spielen, lest ihr am besten selbst !
Zum Buch
Kein typischer Hennen – zur High Fantasy à la die Elfenzyklen oder anderen bekannten Fantasyromanen dieses Autors kein Vergleich. Bernhard Hennen hat hier ein Stück weit seine eigene Jugend aufgearbeitet und nennt es „sein persönlichstes Buch“.
Das Buch hat mir gut gefallen und war amüsant zu lesen, doch irgendwie hat mir so der letzte Schliff für die ultimative Begeisterung gefehlt. Ich kann nicht wirklich den Finger drauf legen – die Story ist wirklich gut zu lesen, spannend und witzig, aber irgendwie konnte ich mich nicht wirklich in die Charaktere hineinlesen.
Generell finde ich es aber immer wieder toll Bücher zu lesen, in denen die typische Fantasywelt in unsere reale Welt eingebunden wird – genau diese Art von Geschichten sorgen dafür, dass ich als Mensch meinen Glauben an das Unsichtbare zwischen Himmel und Erde nicht verliere.
Und hatten wir nicht alle schon mal das Gefühl, die Heinzelmännchen waren da ? Aber nicht das ihr jetzt glaubt, die Heinzelmännchen aus diesem Buch wären die Guten und würden über Nacht alles reparieren – nein, die Sorte haben wir hier eher nicht !Ein bisschen erinnern mich die Heinzelmänner hier eher an die Schlümpfe…
Ein bunter Mix aus verschiedenen Sagengestalten, bekannten Märchen und ein paar studentischen Rollenspielfans ist hier auf jeden Fall geboten, langweilig wird es auch nicht, also Leser die auch gerne Fantasy nicht immer so bierernst nehmen und auch mal damit klarkommen, dass das Genre an sich ein bisschen auf die Schippe genommen wird, sind hier sicherlich gut bedient.
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am 14. Februar 2008
In diesem Buch hat Bernhard Hennen einmal zu einem gewaltigen Rundumschlag ausgeholt und alles getroffen, was dabei im Weg stand. Bekannte Sagen, Märchen, Polizei, Politik, Kirche, die Brüder Grimm und auch der "Kölsche Klüngel".

Dieses Buch zeichnet sich durch die lineare Storyentwicklung, den Wortwitz, durch die sympathischen Charaktere (von einem Politiker sowie ein bis zwei Zwergen einmal abgesehen) und die leichte, eingängige Schreibweise aus. Schnell kristallisieren sich für den Leser einige Lieblingsfiguren heraus, deren wirken und handeln man dann weiterverfolgt. Die verschiedenen Handlungsstränge wechseln sich in ihrer Chronologie hervorragend ab und lassen so den Leser auch die Szenen weniger geliebter Charaktere erleben, bevor der eigene Favorit wieder in den Vordergrund tritt.

Niemand sollte natürlich ein Buch erwarten, in dem die Protagonisten nur so vor Charaktertiefe strotzen, aber alle sind durch die Bank sehr liebevoll gestaltet. Eingängige Orts- und Situationsbeschreibungen sorgen für die entsprechende Atmosphäre und bieten dem Leser so einen Rahmen für seine eigenen Bilder.

Kurzum: Tolles Buch, schnell gelesen, viel gelacht und - ganz wichtig - ich würde es wieder kaufen.
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am 2. Februar 2005
Was Bernhard Hennen für einen Output an wirklich hervorragenden Werken hat, ist schon fantastisch!
Hier entführt er die Leser in eine eigentlich ganz normale Umgebung, Köln. Doch schon bald geht es hier drunter und drüber, wenn die "Dunklen" versuchen, in die diesseitige Welt zurückzukehren. Nur ein Trupp Heinzelmänner und eine Rotte Rollenspieler mit Schaukampferfahrung kann sich gegen das drohende Unheil stemmen, was von dem Erlkönig, Rübezahl und Co. ausgeht.
Ein Buch, was einfach Spaß macht und dazu verführt, es sofort nochmal zu lesen!
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am 29. Mai 2016
Meiner Meinung anch einer der witzigsten Science Fiction Romane mit zahlreichen Anspielungen auf andere Science Fiction Bücher und Filme.
Das gebundene Original war hervorragend erhalten und dabei günstiger als das noch im normalen Laden erhältliche Taschenbuch. Klasse!
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am 17. April 2012
Ich habe das Buch bestellt, weil es von Bernhard Hennen ist und ich fast alle seine Werke gelesen und für fantastisch befunden habe. Bei mir angekommen ist dann ein relativ dünnes Buch aus dem Genre der Urban-Fantasy. Nabenan ist eine schöne Geschichte mit viel Wiedererkennungswert für junge Leute, Studenten und Interessierte aus dem Rheinland. Einen kleinen Abzug in der Wertung gibt es nur dafür, dass die Geschichte sehr harmlos geschildert wird, eigentlich also niemand echte Konsequenzen zu fürchten scheint und die Wesen von Nebenan zwar einen verbissenen Kampf führen, den aber nicht so wirklich ernst nehmen. Widersprüchlich? Habe ich auch gedacht. Trotzdem ist das Buch packend und ich habe es binnen weniger Tage durchgelesen. Zudem sind die Hauptcharaktere sehr sympatisch dargestellt und man fühlt schnell mit ihnen mit.

Weil es ganz anders ist als zum Beispiel die Elfenreihe von Bernhard Hennen, kann ich dieses Buch nur jenen Leuten empfehlen, die eine leicht humoristische, nicht allzu lange Geschichte für ein paar ruhige Abende suchen. Zumal ich Nebenan sehr günstig erstanden habe, lohnte sich der Kauf aber auf jeden Fall!
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am 5. Mai 2004
Einfach genial, zum einen, weil Realität und Phantasie ineinanderfließen, zum anderen sind die Figuren einfach klasse gemacht! Normalerweise stört es, wenn zu viele Figuren vorgestellt werden, weil man den Überblick verlieren kann, hier aber ist eine Figur plastischer und besser geschildert als die andere. Herrlich der Zahnarzt, der einen dämlichen Werwolf behandeln muss und die Nebenfiguren wie Knuper die Hexe und die arrogante Transport-Möwe. Ein unglaubliches Buch mit wunderbar skurrilem Humor!
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