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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen10
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am 15. Dezember 2004
Auch dieses Werk von Sujata Massey ist wieder spannend konstruiert, aber im Vergleich zu ihren anderen Romanen eher ein schwacher Band. Die Geschichte um eine antike Komode liefert wieder wie alle Krimis über Rei Shimura japanische Kulturgeschichte mit. Allerdings haben sich kleine Fehler eingeschlichen. So ist zum Beispiel Pali, die älteste mittelindoarische Sprache, keine Mischung aus Sanskrit und Japanisch, wie auf Seite 190 geschrieben steht. Auch die Auflösung des Falles gegen Ende des Buches ist enttäuschend konstruiert.
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am 3. Januar 2004
Auch in diesem Roman liefert Sujata Massey eine sehr gut recherchierte, kurzweilige Kriminalstory vor dem Hintergrund gegenwärtiger und vergangener, doch stets lebendiger japanischer Kultur ab.
Aber, um gleich zur Hauptkritik zu kommen: Neben der spannenden und verwickelten Story um Mord und Totschlag um Antiquitäten, verstrickte Familienverhältnisse und lokalpolitischen Tubulenzen wirken einzelne Handlungsstränge (Beziehungskrise) sehr dick aufgetragen. Selten habe ich z.B. so viel sinnlosen, platten Sex ("Unsere Körper waren wie füreinander geschhaffen") in einer an sich guten Geschichte erlebt. Mag subjektiv sein, taucht auch in anderen Romanen der Reihe auf, aber hier: penetrant.
Ich frage mich ernsthaft: warum, wofür? Vielleicht bin ich nicht Zielgruppe, denke aber, daß das anspruchsvolle Drumherum und der flotte Erzählstil (ohne allzuviel Tiefgang, aber das ist O.K., weil unterhaltsam) dies eigentlich nicht nötig oder verdient haben. Auch das Ende und die Auflösung wirken ein wenig platt, konstruiert.
Daher mein Fazit: M.E. ein schwacher Band der Reihe um die Figur Rei Shimura, zwei Sterne. Ein echter Popcorn-Krimi. Da wäre mehr drin gewesen, zumal das Thema Antiquitäten der Protagonistin auf den Leib geschneidert ist. Zu mehr reicht es aber aufgrund der bescheidenen stilistischen Mittel nicht, auch wenn die Lektüre für Japan-Enthusiasten nichtsdesotrotz lehrreich ist.
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am 18. Februar 2003
Auch dieser Krimi mit der japanisch-amerikanischen Antiquitätenhändlerin und Hobbydetektivin Rei Shamura ist wieder witzig geschrieben und dabei spannend. Diesmal wird Rei beim Kauf einer Truhe übers Ohr gehauen und bei dem Versuch, ihr Geld wieder zu bekommen, gerät sie in Teufels Küche. Und zu allem Überfluss taucht auch noch der missratene jüngere Bruder ihres Freundes auf und kampiert auf unbestimmte Zeit in der gemeinsamen Wohnung. Das ganze spielt in Tokio, was auch bedeutet, dass die alten Traditionen und Werte der modernen Welt permanent im Weg stehen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 1. Januar 2006
Gut, es gibt sicher bessere Krimis und eine spannedere Handung!
Trotzdem: Zuflucht im Teehaus vermittelt dem Leser das heutige Japan! Beim Lesen hat man das Gefühl, man sei dabei, spürt die japanischen Gärten und Gebäude.
Es ist einfach schön zu lesen!
Makel ohne Zweifel sind die ohne Zweifel etwas flachen Sexszenen, die synthetisch wirken!
Ansonsten: ein nettes Buch, dass sicher nicht den Anspruch hat in die Weltliteratur einzugehen!
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am 16. September 2012
Was bin ich enttäuscht, mir hat der erste Teil so gut gefallen und ich habe mich so auf den zweiten Teil gefreut und dann das.

Rei lebt jetzt mit Hugh zusammen und ist im Antiquitätengeschäft tätig. Auf der Suche nach einer bestimmten Tansu-Kommode gerät sie an eine Fälschung und als sie das fest stellt will sie ihren guten Ruf behalten und setzt Himmel und Hölle in Bewegung um den Verkäufer zur Rede zu stellen. Natürlich gerät sie in Schwierigkeiten und der Verkäufer ist tot.

Was ja eigentlich ganz interessant und spannend klingt, wird durch Rei Beziehungsstress kaputt gemacht. Erst taucht der Bruder auf der so gar nicht in ihr Bild passt und dann ergreift Hugh (das er Probleme hat, auf die Idee kommt sie gar nicht) immer für ihn Partei und nicht für sie. Rei benimmt sich wie ein Kindergartenmädchen und reagiert immer über. Es macht einfach keinen Spass zu lesen. Hugh steht immer zwischen den Stühlen und versucht zu schlichten. Nach einen Streit haut Rei ab und findet Zuflucht im Teehaus und das finde ich total unglaubwürdig. Hat Rei seit Hugh keine Freunde mehr was ist mit Richard und den Mädels?

Es gab aber auch nette Stellen, wie das Priesterleben und Mr. Ishida, der einfach klasse ist. Trotz der großen Enttäuschung werde ich Ihr noch mal eine Chance geben. Hoffentlich ohne Männerstress!
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am 18. September 2009
Das Buch ist wirklich spannend geschrieben und gibt einen tollen Einblick in die japanische Kultur. Allerdings dient es natürlich vorwiegend der Unterhaltung - und das gelingt! Ich liebe die Rei Shimura Reihe, und dieses Buch ist durchaus zu empfehlen. :)
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am 9. April 2010
Dies ist schon das dritte Buch, dass ich von Sujata Massey lese. Es ist lange her, dass mich ein Krimiroman oder gar ein Buch an sich so mitgerissen hat, wie es diese tun. Je nach Story von dieser Schriftstellerin beginnt die Spannung spätestens ab dem dritten Kapitel zu steigen. Man möchte selbst die letzten vier Kapitel das Buch bei keiner Situation oder nur ungern beiseite legen!! Mir ergeht es zumindest so.
Auch Zuflucht im Teehaus hat mir wieder gezeigt, dass man bis kurz vor Schluss kaum errät, wer der Täter ist. Rei Shimura als Hauptdarstellerin in den Romanen wir mit der Umgebung und der Gesamten Handlung des Buches so Bildgetreu beschrieben, dass man sich schon selbst in der Rolle dieser Frau fühlen könnte.
Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen.
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am 8. April 2014
Sehr unterhaltsamer Krimi. Für Japanfans ,die gerne etwas über Kultur und Sprache wissen wollen. Gut verpackt in einem Krimi mit
sympatischer Hauptfigur. Man möchte gar nicht mehr aufhören mit Lesen...!
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VINE-PRODUKTTESTERam 13. Juli 2003
Rei Shimura gilt in Japan als eine gaijin, ein Ausländerin, ihr Vater ist Amerikaner. Sie handelt mit Antiquitäten, lebt mit einem schottischen Anwalt in Roopongi und wird unfreiwillig immer wieder in kriminelle Machenschaften verwickelt.
In Tokyo treffen sich alte mit modernen Zeiten und dazwischen bewegt sich Rei.
Moderne Hilfsmittel stehen ihr zur Verfügung, ihre Antiquitäten zu finden und zu verkaufen. Sie benutzt ein pocketo, wie ein handy in Japan genannt wird.
Auch Sujata Massey wandert zwischen den Welten, sie ist indisch-deutscher Herkunft. Ihre Handlung ist spannend und überzeugend. Ihre Schreibe treibt die Story voran und Spannung gibt es reichlich.
Die Charaktere überzeugen, Humor kommt auch nicht zu kurz. Für Krimiliebhaber, die ein exotisches, relativ unbekanntes Terrain lieben, eine gute Empfehlung. Die gelungene Mischung aus Sex, Crime, westlicher und japanischer Kultur ist inzwischen ein Geheimtipp.
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am 10. September 2003
Also ich kann das Buch jedem empfehlen. Wie auch bei den anderen Büchern von Sujata Massey erfährt man wieder sehr viel über Japan und die japanische Kultur.
Mit Rei Shimura hat Sujata Massey eine sehr gute Heldin geschaffen.
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